Lernen durch Verstärkung

Lernen durch Verstärkung nach Skinner gehört neben dem Lernen durch Versuch und Irrtum nach Thorndike zum Modell des operanten Konditionierens.

Lernen durch Verstärkung

Definition: Was ist Lernen durch Verstärkung

Lernen durch Verstärkung bedeutet, dass wir durch die Konsequenzen, die unser Verhalten hat, lernen. Dabei können wir angenehme (appetitive) und unangenehme (aversive) Konsequenzen unterscheiden. Verhalten, das uns angenehme Konsequenzen bringt, wiederholen wir häufig, während wir negative Konsequenzen vermeiden. Skinner unterscheidet zwischen positiven und negativen Verstärkern und positiver und negativer Verstärkung.

  • Positiver Verstärker: Ein Reiz, der einen angenehmen Zustand herbeiführt und dazu führt, dass wir unser Verhalten häufiger zeigen. Geld, Anerkennung und Lob können positive Verstärker sein.
  • Positive Verstärkung: Auf das Verhalten folgt eine positive Konsequenz, etwa ein Lob.
  • Negativer Verstärker: Eine Konsequenz, die einen unangenehmen Zustand wie z.B. Lärm, Kälte, Hunger oder Schmerz vermeidet, reduziert oder beseitigt und dazu führt, dass wir unser Verhalten häufiger zeigen.
  • Negative Verstärkung: Infolge des Verhaltens wird ein unangenehmer Reiz beseitigt.

Man kann Verstärkung auch noch darin unterscheiden, wie häufig sie erfolgt:

  • Kontinuierliche Verstärkung: Das erwünschte Verhalten wird jedes Mal verstärkt, wenn es auftritt.
  • Intermittierende Verstärkung: Das erwünschte Verhalten wird gelegentlich verstärkt und wird dadurch besonders stabil. Ein Beispiel hierfür sind Glücksspielautomaten. Diese schütten Gewinne gelegentlich aus und so hat der Spieler immer die Hoffnung, beim nächsten Mal einen Gewinn zu machen. Dadurch, dass er immer mal wieder für seinen Geldeinwurf belohnt wird, wird sein Geldeinwerfen verstärkt.
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Inhalt des Beitrags 
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