Messie-Syndrom

Informationen zum Messie-Syndrom und seinen Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen

Messie-Syndrom

Das Messie-Syndrom ist eine psychische Erkrankung. Der Alltag der Betroffenen ist von Chaos beherrscht. Messies horten Dinge wie Zeitungen, Joghurtbecher, defekte Geräte in ihrer Wohnung und haben dort selbst kaum noch Platz zum Leben. Oft haben sie nur ein Bett zum Schlafen und vielleicht eine Ecke an einem Tisch, die müllfrei sind.

Messies haben meist einen starken Leidensdruck, fühlen sich gleichzeitig aber unfähig, das Chaos zu beseitigen. Manchmal kommt zu der Anhäufung unnützer Gegenstände auch noch eine allgemeine Verwahrlosung. Die Hygiene und Reinigung werden vernachlässigt und die Betroffenen isolieren sich aus Scham immer mehr von der Umwelt.

Messies können verständlicherweise niemanden zu sich nach Hause einladen und vereinsamen in der Regel. Nach außen können manche Betroffene eine Fassade aufrechterhalten und z.B. am Arbeitsplatz Ordnung halten.

Das Messie Sydrom tritt oft in Verbindung mit psychischen Störungen auf, z.B. mit

Messies zeigen meist eine niedrige Frustrationstoleranz und ihr Selbstwert ist gering. Sie stellen hohe Ansprüche an sich und fordern Perfektion. Sie sind nicht in der Lage, zwischen Wichtigem und Unwichtigem, Brauchbarem und Unbrauchbarem zu unterscheiden. Sie haben Schwierigkeiten, Prioritäten zu setzen und zu entscheiden, welche Handlungen notwendig sind, um ihre Ziele zu erreichen.

Wenn Messies ihre Situation erkennen und bereits sind, ihr Chaos aufzulösen, kommt eine Verhaltenstherapie infrage. Der Besuch einer Selbsthilfegruppe wie z.B. der Anonymen Messies, ist ratsam.

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