Neurosen

Der Begriff Neurose bezeichnet eine seelische bzw. psychosozial bedingte Gesundheitsstörung ohne nachweisbare organische (körperliche) Grundlage.

Neurosen

Sigmund Freud hat den schon seit 1776 bestehenden Begriff der Neurose populär gemacht und ihn folgendermaßen definiert:

Unter Neurose versteht man eine seelische bzw. psychosozial bedingte Gesundheitsstörung ohne nachweisbare organische (körperliche) Grundlage.

Dabei äußern sich im Leben bisher nicht gelöste, unbewusste, seelische Konflikte in seelischen, psychosozialen oder körperlichen Beschwerden. Heute wird der Begriff Neurose in der Klassifikation von seelischen Störungen durch viele unterschiedliche Begriffe ersetzt, weil sich die einzelnen Störungen stark in ihren Symptomen unterscheiden.

Man ersetzt generell den Begriff Neurose durch „Störung“.

Je nach therapeutischer Schule wird eine Neurose auf unterschiedliche Ursachen zurückgeführt. Die Psychoanalyse sieht die Ursache einer Neurose in kindlichen Triebwünschen, die nicht ausgelebt werden können. Sie werden durch Abwehrmechanismen daran gehindert, ins Bewusstsein zu kommen. Als Folge davon entwickelt sich das neurotische Symptom. Ziel der Therapie ist es, die Konflikte aufzudecken.

Die Verhaltenstherapie sieht neurotische Symptome als erlernte Einstellungen, Gefühlsreaktionen oder Verhaltensweisen an, die belastend sind und die Lebensqualität der Betroffenen einschränken. Auslöser können bestimmte Lebensereignisse sein. Mit beteiligt können aber z.B. auch eine ererbte Vulnerabilität und frühe Lernerfahrungen sein. Menschen mit einer neurotischen Erkrankung sehen ihre Reaktionen als unangemessen an und stehen unter Leidensdruck - im Gegensatz zu Menschen, die an einer Psychose erkrankt sind.

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