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Konflikte

Der Begriff Konflikt leitet sich aus dem lateinischen Wort „conflictus“ her und bedeutet Aneinanderschlagen oder Zusammenstoß im Kampf.

Für die meisten von uns sind Konflikte unangenehm und belastend, aber letztendlich sind sie unausweichlich, solange unterschiedliche Menschen zusammenleben.

Ein Konflikt beinhaltet immer mindestens zwei Alternativen oder Vorstellungen, die sich gegenseitig ausschließen.

Es gibt innere Konflikte (sog. Intrapersonelle Konflikte), bei denen wir selbst eine Lösung finden, und äußere Konflikte (sog. Interpersonelle Konflikte), bei denen wir mit einer anderen Person, Gruppe/Gesellschaft oder einem anderen Land eine Lösung erarbeiten müssen.

Außerdem gibt es noch Gruppen- und Organisationskonflikte, bei denen ganze Organisationen betroffen sind.

Auf diese beiden Formen wollen wir hier nicht eingehen.

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Innere Konflikte

Innere Konflikte können wir danach unterscheiden, zwischen welchen Alternativen wir uns entscheiden müssen:

Die Angst vor einer falschen Entscheidung kann der Grund dafür sein, dass wir uns schwertun, zwischen den Alternativen zu wählen.

Solange der Konflikt besteht, ist unser inneres Gleichgewicht gestört. Er kostet uns Energie und bindet unsere Aufmerksamkeit.

Außerdem kann ein innerer Konflikt dazu führen, dass wir zwischen den Alternativen pendeln.

So wollen wir z.B. unsere körperliche Fitness vergrößern und werden Mitglied in einem Sportstudio.

Nach ein paar Monaten hören wir jedoch auf, weil wir keine Lust mehr haben.

Lieber wollen wir es uns am Abend auf dem Sofa gemütlich machen.

Wenn wir wieder total unzufrieden mit unserem Körper sind, nehmen wir einen neuen Anlauf und gehen wieder ins Studio.

Interpersonelle Konflikte

Bei einem interpersonellen Konflikt haben beide Parteien

Dadurch besteht immer die Gefahr, dass der Konflikt eskaliert, wir immer weniger bereit sind, die Position des anderen zu sehen und nach einer konstruktiven Lösung zu suchen.

Sind zwei Personen an einem Konflikt beteiligt, so tragen auch beide Parteien dazu bei, dass der Konflikt entsteht.

Wir können zwischen offenen und schwelenden Konflikten unterscheiden.

Während der schwelende Konflikt unter der Oberfläche wirkt, tritt der offene Konflikt offen z.B. durch heftige Vorwürfe zutage.

Interpersonelle Konflikte können wir danach unterscheiden, um welche Art von Konflikten es sich handelt:

In einer Konfliktsituation zwischen verschiedenen Parteien gibt es unterschiedliche Reaktionsmöglichkeiten. Wir können

Welchen Weg wir bei einem Konflikt einschlagen, ist abhängig davon, welche Konfliktlösestrategien wir in unserer Kindheit erlernt haben.

Am tragfähigsten ist die gemeinsame Konfliktlösung und Suche nach Kompromissen.

Beide Parteien haben dann den Eindruck, Kontrolle und etwas gewonnen zu haben.

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Was ist wichtig bei einem Gespräch zur Konfliktlösung?

1. Für ein Gespräch müssen beide Parteien sich bewusst und freiwillig entscheiden.

2. Beide Seiten gehen mit der Einstellung ins Gespräch: Wir wollen den Konflikt lösen.

3. Jede Seite stellt die Situation aus ihrer Sicht dar. Dabei sollte die jeweils andere Seite nur zuhören und nicht unterbrechen.

4. Gemeinsam wird zusammengetragen: Worüber sind wir einig, worüber uneinig? Wo sind die Konfliktpunkte?

5. Zu jedem Konfliktpunkt beantworten beide Seiten diese Fragen:

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Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

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Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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