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Sexualtherapie

Die Sexualtherapie kommt zum Einsatz bei Störungen im Sexualverhalten und/oder im sexuellen Erleben.

In vielen Partnerschaften gibt es Probleme mit der Sexualität. Beispielsweise will ein Partner häufiger Sex als der andere oder aber er ist unzufrieden, in welcher Form die Sexualität ausgelebt wird.

Häufige Probleme sind auch, dass bei einem Partner die Lust nachgelassen hat oder er Probleme hat, zur Erregung zu kommen bzw. diese während des Verkehrs aufrechtzuerhalten.

Manchmal gibt es auch generelle Konflikte in der Partnerschaft, die sich auf die Sexualität auswirken.

Auch Stressfaktoren können dazu führen, dass die Partner nicht mehr miteinander schlafen.

Ebenso können traumatische Erfahrungen in der Kindheit oder mit vorherigen Partnern das sexuelle Erleben eines Partners erheblich beeinträchtigen.

Viele Menschen tun sich schwer damit, mit ihrem Partner über sexuelle Bedürfnisse und Probleme zu sprechen.

Entweder schweigen sie aus Angst oder Unsicherheit, deuten nur indirekt Probleme an oder äußern sich in einer abwertenden oder fordernden Form.

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Was passiert in der Sexualtherapie?

In der Sexualtherapie haben Einzelpersonen und Paare die Möglichkeit, in Gegenwart eines Psychotherapeuten über ihre sexuellen Probleme zu sprechen.

Zunächst findet eine ausführliche Diagnostik statt. Es werden Fragen zur Lebensgeschichte, zur aktuellen Beziehung und zum Sexualleben gestellt.

Dann kommen unterschiedliche Formen der Psychotherapie zum Einsatz.

Liegen die Ursachen sexueller Probleme in traumatischen Erfahrungen der Kindheit  (z.B. einem sexuellen Missbrauch), dann kommt eine der Traumatherapien zum Einsatz.

Bei psychogener Anorgasmie und vorzeitigem Samenerguss werden z.B. Methoden zur Selbsterforschung und Selbstbefriedigung eingesetzt.

Bezieht die Sexualtherapie beide Partner mit ein, so werden meist die Übungen von Masters und Johnson eingesetzt.

Das Programm besteht aus mehreren Bestandteilen: Die Partner lernen die Funktionsweise ihres Körpers kennen, wie Lust und sexuelle Erregung entstehen, wie es zum Orgasmus kommt, usw.

Sie lernen auch, ihre Wünsche auszudrücken und über ihr sexuelles Erleben zu sprechen.

Für die Zeit zwischen den Sitzungen bekommt das Paar Übungen, die es zuhause durchführt.

Schrittweise lernen sie, ihren eigenen Körper zu entdecken und den ihres Partners bewusst wahrzunehmen.

Zu Beginn der Sexualtherapie sind die Berührung der Genitalien und der Geschlechtsverkehr verboten und es geht nur darum, wahrzunehmen und zu berühren.

Leistungsdruck und Ängste sollen so vermieden werden. Dann ist der sexuelle Kontakt erlaubt und erwünscht.

Sind die sexuellen Probleme Ausdruck genereller Konflikte in der Partnerschaft, dann sind diese ebenfalls ein Thema in der Sexualtherapie.

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Autor des Beitrags:

Psychotherapeut
Dr. Rolf Merkle

Rolf Merkle

Dr. Rolf Merkle ist Experte für:

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