Psychologische und medikamentöse Behandlung einer Depression

Behandlung von Depressionen: Wann bedürfen Depressionen einer Therapie? Finden Sie im folgenden Beitrag wertvolle Selbsthilfe-Tipps bei Depressionen.

Psychologische und medikamentöse Behandlung einer Depression

Wenn Sie unter einer Depression leiden, dann machen Sie Gebrauch von den vielfältigen Therapieangeboten. Sie können wieder gesund werden.

Depressionen lassen sich behandeln und heilen – auch wenn Sie daran zweifeln. Wirksame Hilfen bei einer Depression finden Sie hier. Wenn Sie unter einer schweren Depression leiden und schon mehrere Wochen depressiv sind, dann sollten Sie sich psychotherapeutische Hilfe bei einem psychologischen Psychotherapeuten holen. Sie benötigen keine Überweisung von Ihrem Hausarzt. Sie können direkt einen Behandlungstermin mit einem psychologischen Psychotherapeuten vereinbaren.

Hilfe bei Depressionen: Therapieverfahren bei der Behandlung von Depressionen

Die kognitive Verhaltenstherapie
Die kognitive Verhaltenstherapie (ohne medikamentöse Behandlung) wird hauptsächlich in der Behandlung von leichten bis mittelschweren Depressionen eingesetzt. Die Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie sind wirksame Mittel, um Ihre negativen Gedanken und Gefühle in den Griff zu bekommen. Mit Hilfe kognitiver Therapiemethoden können Sie lernen, Schritt für Schritt Ihre negativen und belastenden Gedanken und Gefühle zu überwinden und so wieder gesund werden.

Die medikamentöse Behandlung
Bei einer schweren Depression werden gewöhnlich zusätzlich zur Psychotherapie Antidepressiva als Stimmungsaufheller verordnet. Diese machen nicht abhängig und die Antidepressiva wirken gezielt auf die Veränderungen des Hirnstoffwechsels ein, die mit der Depression einhergehen.

Die Einnahme von Antidepressiva führt anfangs zu Nebenwirkungen, wie etwa zu Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Herzrhythmusstörungen oder ständigem Harndrang. Mit der Zeit nehmen diese Nebenwirkungen meist ab. Bis eine Besserung der Depression aufgrund der Einnahme von Antidepressiva eintritt, vergehen meist 2 bis 4 Wochen!

Manchmal ist es sinnvoll, Antidepressiva zu Beginn einer Psychotherapie zu nehmen. Medikamente können es depressiven Menschen erleichtern, in einer Psychotherapie mitzuarbeiten, da ihre Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme aufgrund der Einnahme eines Antidepressivums geringer sind.

Auf keinen Fall jedoch sollten Sie sich damit abfinden, wenn Ihr Arzt Ihnen nur Medikamente verschreibt.

In einem solchen Fall sollten Sie sich zusätzlich unbedingt an einen Psychotherapeuten wenden. Medikamente alleine können eine Depression nicht heilen, da die Medikamente nicht an den (psychischen) Ursachen ansetzen. Medikamente können lediglich die Symptome lindern, indem sie z.B. antriebssteigernd, stimmungsaufhellend oder angstdämpfend wirken.

Sehr wichtig bei der medikamentösen Behandlung einer Depression: Die medikamentöse Behandlung einer Depression gehört in die Hand eines Facharztes, d.h. eines Psychiaters bzw. Nervenarztes. Er hat die meisten Erfahrungen mit der Verordnung und Wirkung von Psychopharmaka. Hausärzte haben in der Regel zu wenig Erfahrung mit der Verabreichung von Antidepressiva.

Die psychotherapeutische Behandlung einer Depression gehört in die Hände eines psychologischen Psychotherapeuten, der mit den Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie arbeitet.

Bei schwersten Depressionen, bei denen weder Medikamente noch eine Psychotherapie Erfolg haben, setzt man auch die Elektrokrampftherapie und die transkranielle Magnetstimulation ein, bei denen bestimmte Bereiche des Gehirns mit elektrischem Wechselstrom bzw. starken Magnetfeldern beeinflusst werden.

 

(Selbst)Hilfe bei Depressionen und depressiven Verstimmungen

Depressionen lassen sich überwinden. Sie können wieder gesund werden. Es gibt allerdings keine schnelle Hilfe. So wie sich Ihre Depression über Wochen, Monate oder gar Jahre hinweg entwickelt hat, so braucht es Zeit, bis Ihre Depressionen heilen. Bei einer leichten und mittelschweren Depression können Sie sich selbst helfen und therapieren, etwa mit Hilfe der nachfolgenden Tipps oder eines Selbsthilfe Ratgebers.

Eine Depression überwinden können Sie nur, wenn Sie aktiv werden.

Ihre Hoffnungslosigkeit und Energielosigkeit machen es Ihnen jedoch schwer, Schritte zu unternehmen, die Ihnen helfen können, sich besser zu fühlen. Schon sich zu einem kleinen Spaziergang aufzuraffen, scheint Ihnen unmenschliche Kräfte abzuverlangen. Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Gipsverband am Bein und müssten auf Krücken laufen. Das ist zunächst beschwerlich und ermüdend. Doch Sie könnten - wenn auch anfänglich unsicher und langsam - damit laufen. So geht es Ihnen mit Ihrer Depression. Mit jedem kleinen aktiven Schritt, den Sie machen, wird es Ihnen besser gehen.

Bei allen Aktivitäten ist eines wichtig: Hören Sie nicht auf Ihr Gefühl, das Ihnen sagt, dass Ihnen nicht danach ist, etwas zu schwierig oder unmöglich ist. Dieses Gefühl betrügt Sie! Jeder depressive Mensch empfindet so.

Tatsache ist: Kleine Schritte sind machbar und möglich, auch wenn diese Sie Anstrengung und Überwindung kosten.

Beginnen Sie mit dem Anti-Depressionstraining

 

 

Die wichtigsten Selbsthilfe-Tipps und Hilfestellungen für die Überwindung depressiver Verstimmungen

TIPP 1: Haben Sie Nachsicht mit Ihrer schlechten seelischen und körperlichen Verfassung.
Sie sind momentan seelisch und körperlich nicht auf der Höhe. Ihre Leistungsfähigkeit hat nachgelassen. Vieles fällt Ihnen, im Vergleich zu früher, schwerer. Vermutlich sagen Sie sich öfters: "Jetzt schaffst du noch nicht einmal mehr das. Du bist zu nichts mehr zu gebrauchen". Verständlich, dass Sie von sich enttäuscht und deprimiert sind. Mit solch negativen und selbstabwertenden Gedanken verschlimmern Sie jedoch Ihre Depression.

Haben Sie Nachsicht und Geduld mit sich. Gestehen Sie sich viel Zeit zu, aus dieser schwierigen Phase Ihres Leben zu kommen.

Es gibt keinen Grund, sich wegen Ihrer Depression zu verurteilen. Kämpfen Sie nicht gegen Ihre Depression an!  Machen Sie sich klar, dass Ihre Depressionen vorrübergehen und Sie wieder völlig gesund werden.

"Auch das geht vorbei." Vier einfache Worte, die Ihnen ein wenig Hoffnung und Zuversicht geben können, wenn Sie hoffnungslos und verzweifelt sind.

TIPP 2: Setzen Sie sich kleine(!) Ziele für den Tag
Hilfreich ist, sich kleine Tagesziele zu setzen, sich kleine(!) Aktivitäten vorzunehmen und sich dafür zu loben!

Würden Sie mit einem Gipsverband am Fuß von sich verlangen, genauso schnell gehen können zu müssen, als hätten Sie keinen Gips? Wahrscheinlich nicht. Ihre Depression behindert Sie im Moment wie ein Gipsverband. Ihre depressiven Gedanken und Gefühle verhindern, dass Sie wie früher denken, handeln und fühlen können. Haben Sie Geduld mit sich! Es wird der Tag kommen, an dem Ihr Gipsverband abgenommen wird und Sie, wie früher, wieder frei und unbeschwert gehen und leben können.

Nutzen Sie Tipp 3 und 4 in den Stunden, in denen es Ihnen stimmungsmäßig besser geht.

TIPP 3: Lenken Sie Ihren Blick bewusst auf Positives
Wenn Sie depressiv sind, dann saugen Sie alles Negative wie ein Schwamm auf. Sie nehmen mehr als andere negative und traurige Dinge wahr.  
Ihre Gedanken drehen sich immer wieder darum, wie schlimm und belastend Ihre Situation ist und dass Sie so nicht weiterleben können.

Sie stellen immer wieder Fragen wie etwa: Warum musste das mir passieren? Wie soll ich so weiterleben? Wie soll ich das aushalten? Um von diesen Grübeleien wegzukommen, ist es hilfreich, wenn Sie sich Fragen stellen, die Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf Positives lenken.

Fragen, die Sie auf andere - positive - Gedanken bringen, könnten sein:

  • Wofür bin ich dankbar? Wofür könnte ich dankbar sein, wenn ich es wollte?
  • Wen liebe ich und welche Menschen lieben mich?
  • Wer könnte mir helfen?
  • Was könnte ich jetzt tun, damit es mir kurzfristig(!) etwas besser geht? Was würde mir jetzt guttun?
  • Was könnte ich tun, um mich von meinen negativen Gedanken abzulenken? Was k?nnte mich etwas aufmuntern?

Finden Sie auf jede dieser Fragen 2-3 Antworten.

TIPP 4: Setzen Sie sich in Bewegung - besonders hilfreich in der Behandlung einer Depression (!)
Ein hochwirksames Anti-Depressivum ist Bewegung. Untersuchungen zeigen, dass wir allein durch regelmäßige körperliche Bewegung Depressionen lindern und die Stimmung verbessern können. Körperliche Bewegung verschafft Ihnen das Gefühl, etwas bewirken zu können. Sie haben vielleicht nach langer Zeit wieder mal ein Erfolgserlebnis - auch wenn die ersten Schritte beschwerlich waren und Ihnen schon nach kurzer Zeit die Puste ausging.

Sie erleben, dass Sie etwas schaffen können, was Sie sich vorher nicht zugetraut haben. Mit jedem Schritt bekommen Sie mehr Selbstvertrauen und neuen Mut. Sie kommen auf andere Gedanken. Ihre Gedanken kreisen nicht mehr um Ihre Probleme und Ihre Freudlosigkeit, sondern darum, was in Ihrem Körper passiert.  Und schließlich tanken Sie im Freien auch Licht, was Ihre Stimmung aufhellt.

Besonders geeignet sind leichte und regelmäßige Tätigkeiten wie z.B. Gartenarbeiten, Schwimmen, Treppensteigen, Spaziergänge, Radfahren oder Walken (am besten täglich, jeweils mindestens 30 Minuten!).

Regelmäßige körperliche Bewegung ist ein sehr wirksamer Stimmungsaufheller. Machen Sie davon unbedingt Gebrauch.

TIPP 5: Nehmen Sie ein Johanniskrautpräparat - sehr zu empfehlen (!)
Rezeptfreie pflanzliche Naturheilmittel wie das Johanniskraut sind bei leichten bis mittelschweren Depressionen wirksam und haben weniger Nebenwirkungen wie klassische verschreibungspflichtige Antidepressiva. Bereits nach zwei bis drei Wochen nach der Einnahme eines Johanniskrautpräparats ist in der Regel eine Besserung der depressiven Verstimmung und Symptomatik zu spüren.

In den Johanniskraut-Präparaten, die man im Supermarkt erhält, ist die Konzentration meist zu gering. Lassen Sie sich deshalb von einem Arzt ein Johanniskraut Präparat mit hoher Dosierung (!) verschreiben.

TIPP 6: Sorgen Sie für eine gesunde Ernährung
Untersuchungen haben gezeigt, dass sich eine eiweißarme, kohlenhydratreiche Ernährung mit viel Fisch und Oliven positiv auf die Stimmung auswirkt.

TIPP 7: Verzichten Sie darauf, tagsüber zu schlafen
Wenn Sie abends schlecht einschlafen können, dann sollten Sie tagsüber nicht schlafen. Gehen Sie abends erst ins Bett, wenn Sie müde sind - also nicht, weil es dafür "Zeit ist" oder weil Sie nichts mit sich anzufangen wissen. Begrenzen Sie Ihre Schlafenszeit auf insgesamt etwa 7 Stunden pro Tag. Mehr zu Schlafstörungen.

Auf keinen Fall sollten Sie ausschließlich Medikamente zur Überwindung Ihrer Depression nehmen. Medikamente können unterstützend helfen, setzen jedoch nicht an den Ursachen Ihrer Depression an. Machen Sie begleitend zur medikamentösen Therapie auf jeden Fall eine Psychotherapie bei einem psychologischen Psychotherapeuten.

Achten Sie bei der Wahl eines psychologischen Psychotherapeuten darauf, dass dieser mit den Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie arbeitet!

Die verhaltenstherapeutische Behandlung von depressiven Störungen mit Hilfe der kognitiven Verhaltenstherapie(KVT) ist äußert wirksam. Bei schweren Depressionen ist eine Behandlung mit Antidepressiva und Psychotherapie am wirksamsten! Bei leichten und mittelschweren Depressionen ist eine psychotherapeutische Behandlung in der Regel ausreichend. Dies ist das Ergebnis mehrerer Studien.

Machen Sie von einer Psychotherapie Gebrauch, wenn Sie das Gefühl haben, nicht alleine mit Ihrer depressiven Stimmung fertig zu werden. Es gibt wirkungsvolle Hilfe. Wenn Sie daran zweifeln, dass Ihnen zu helfen ist, dann denken Sie daran: Ihre Zweifel sind ein Symptom Ihrer Krankheit. Ihre Zweifel sind kein Beweis dafür, dass es keine Hilfe für Sie gibt. Kein Grund, sich zu schämen, wenn Sie Hilfe suchen. Es ist keine Schande, sich und anderen einzugestehen, wenn man Hilfe braucht.

Sie sind krank, nicht schwach.

Es ist bei einer Depression normal, dass sich Hoffnungslosigkeit und Zuversicht abwechseln.

Depressionen sind heilbar und können überwunden werden. Sie können wieder gesund werden.

Peter, ein Betroffener, sagt:
Mehr als 5 Jahre litt ich an einer Depression. Ich war 3 Mal in der Klinik, verlor meine Arbeit, vertrug die Medikamente nicht. Ich kämpfte jeden Tag und sah oft die Sonne nicht mehr. Das liegt hinter mir. Ich lebe wieder mit Freude und bin glücklich. Habt Geduld. Nicht nachgeben, in kleinen Schritten immer weiter.

Was lernen Sie in einer Therapie?

In einer Therapie lernen Sie, mit beruflichen, familiären und persönlichen Belastungen umzugehen. Sie werden seelisch belastbarer, lernen Probleme zu lösen und mit negativen Gefühlen umzugehen. Mehr darüber erfahren Sie in Depressionen als Folge ungenügender Bewältigungsstrategien.

Eine Depression ist kein Zeichen mangelnder Intelligenz oder eines schwachen Charakters. Es ist keine Schande, Hilfe zu suchen.

Hilfe bei Depressionen und depressiven Verstimmungen für Angehörige

Leserfrage eines Angehörigen:
Wie kann ich meiner depressiven Frau helfen?
Meine Frau leidet seit 3 Monaten unter einer schweren Depression. Sie liegt fast nur im Bett und vernachlässigt den Haushalt. Sie isst kaum noch und starrt nur die Wand an. Wie kann ich ihr helfen?

Antwort von Dr. Rolf Merkle
Ihre Frau benötigt dringend eine psychotherapeutische Behandlung. Von Ihnen braucht Sie viel Verständnis und Geduld. Sie hat Angst, nie mehr Freude empfinden und glücklich sein zu können.

Sprechen Sie ihr immer wieder Mut zu, dass sie ihre Depressionen überwinden wird. Stellen Sie ihr immer wieder kleine Aufgaben, die sie erfüllen kann. Denken Sie daran, schon das Aufstehen oder Zähneputzen kostet sie viel Kraft.

Ihre Frau braucht Erfolgserlebnisse und das Gefühl, nützlich zu sein und gemocht zu werden. Ermutigen Sie Ihre Frau immer wieder, eine Therapie zu machen und machen ihr klar, dass es Hilfe gibt und sie wieder gesund werden kann, auch wenn sie sagt, dass doch alles sinnlos sei und ihr nicht zu helfen sei.

Hoffnungslosigkeit ist ein Symptom von Depressionen.

Video: Depressionen verstehen und überwinden

YouTube Video  

Es werden die Symptome bei Depressionen beschrieben, wie das Gefühl, den Lebensumständen gegenüber hilflos zu sein, zu Depressionen führt und wie die Hilfe und Behandlung einer Depression aussehen kann.

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Andrea schreibt am 19.05.2020

Bewegung bzw. Sport mit Musik mit anschließender Dusche und Körperpflege. Gesunde und figurbewusste Ernährung. Dafür legte ich mir zuerst coole und angenehme Sportbekleidung zu. Eine Bewegung wählen die mir Spaß macht. Meine Wahl: Entweder drinnen mit "Alexa" - so kann ich nebenbei immer Musik laut aussprechen und wünschen, Muskelaufbau mit zB Theraband, Problemzonen trainieren, Gymnastik Ball auch sehr gut, oder mit 1 kg Hanteln moderat walken 1 std - möglichst in ruhiger Kulisse mit wenig Autoverkehr - alles moderat soweit es angenehm ist und dabei den eigenen Körper spüren - anschließend Duschen/Körperpflege und dann zB Ratgeber lesen od online nach Videos usw suchen :-) Alle Infos und Hilfen sammeln.

Sina schreibt am 09.03.2020

Ich habe Missbrauch erlebt und meine Hilflosigkeit wurde einfach ausgenutzt wurde eingeschlossen. Und jetzt habe ich es mit einer schweren Depression zu kämpfen .

Ich schreibt am 07.01.2020

Mann, was für ein Gerede über das große Leid des Lebens.Wenn ich den Mist doch nicht mehr will! Warum erklärt mir niemand wie ich angenehm den Mist beenden kann?Mein Leben ist genau so viel wert wie groß die Nachfrage danach ist. Freie Marktwirtschaft!Meine Nachfrage ist = 00! Meine Umwelt braucht mich als Ernährer.Super!! Und jeden Tag gibt es einen auf die Fresse. Ihr könnt die Welt nicht retten und versucht nicht jeden Doofen aus seiner Depression zu ziehen, seit doch froh über jeden der freiwillig geht. Schaltet doch mal die Nachrichten ein und Ihr werdet festellen!!! Scheiß drauf!!! Und trotzdem! Ihr wollt ja nur helfen!Danke dafür! Für mich nicht mehr!!Gruß ein kranker Doofie der unter seinem Leben leidet Und??

Tim schreibt am 19.10.2019

Wenn ich mich bewege (Spaziergang) geht es mir viel besser, als wenn ich Zuhause herumsitze. Wenn die ersten Schritte auch manchmal recht anstrengend sind, geht es mir während und vor allem nach dem Spaziergang, besser. Nicht " nur" der Seele, auch körperlich geht's mir besser. Ich mache 3 Mal pro Woche ein 8 km Spaziergang.

Anna schreibt am 31.05.2019

Ich bin seid ca, 20 Jahren bipolar erkrankt. Erst jetzt wird mir diese KRANKHEIT bewusst. Derzeit bin ich depressiv seid JANUAR nehme ein ANTIDEPRESSIVUM ESCITALOPRAM es schlägt leider nicht an ist schon erhöht auf 15 mg habe jetzt starken Haarausfall und 6kg zugenommen. Es geht mir immer schlechter. Gehe auch zu einer Psychotherapeutin, habe das Gefühl es wird nicht besser.Kann mir jemand einen Rat geben?

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 Hilfe bei Depressionen: Therapieverfahren bei der Behandlung von Depressionen
 (Selbst)Hilfe bei Depressionen und depressiven Verstimmungen
 Die wichtigsten Selbsthilfe-Tipps und Hilfestellungen für die Überwindung depressiver Verstimmungen
 Sie sind krank, nicht schwach.
 Was lernen Sie in einer Therapie?
 Hilfe bei Depressionen und depressiven Verstimmungen für Angehörige
 Video: Depressionen verstehen und überwinden
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