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Ratgeber des Psychotherapeuten Dr. Rolf Merkle zur Überwindung von Depressionen

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Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben. Gottseidank habe ich mich aufgerafft und diesen Ratgeber bestellt.

Rolf Merkle begleitet einen Schritt für Schritt und sehr einfühlsam auf dem Weg aus der Depression.

Schon alleine durch das Lesen ging es mir besser. Tobias

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Facharzt für Psychosomatische Medizin, Wiesbaden

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Psychologische und medikamentöse Behandlung einer Depression

Depressive Frau beim Psychotherapeuten

Wenn Sie unter einer Depression leiden, dann nehmen Sie die Therapieangebote in Anspruch. Sie können wieder völlig gesund werden. Depressionen lassen sich behandeln und heilen. Bild © emiliau - Fotolia.com

Autor dieses Beitrags: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Wenn Sie unter einer schweren Depression leiden und schon mehrere Wochen depressiv sind, dann sollten Sie sich psychotherapeutische Hilfe bei einem psychologischen Psychotherapeuten holen.

Sie benötigen keine Überweisung von Ihrem Hausarzt.

Sie können direkt einen Behandlungstermin mit einem psychologischen Psychotherapeuten vereinbaren.

Psychotherapeutensuche: Kassenpsychologen für eine Behandlung und Informationen zum Ablauf einer Psychotherapie.

Hilfe bei Depressionen: Therapieverfahren bei der Behandlung von Depressionen

Die kognitive Verhaltenstherapie
Die kognitive Verhaltenstherapie (ohne medikamentöse Behandlung) wird hauptsächlich in der Behandlung von leichten bis mittelschweren Depressionen eingesetzt. Die Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie sind wirksame Mittel, um Ihre negativen Gedanken und Gefühle in den Griff zu bekommen.

Mit Hilfe kognitiver Therapiemethoden können Sie lernen, Schritt für Schritt Ihre negativen und belastenden Gedanken und Gefühle zu überwinden und so wieder gesund werden.

Antidepressiva für die Behandlung einer DepressionDie medikamentöse Behandlung
Bei einer schweren Depression werden gewöhnlich zusätzlich zur Psychotherapie Antidepressiva als Stimmungsaufheller verordnet. Diese machen nicht abhängig und die Antidepressiva wirken gezielt auf die Veränderungen des Hirnstoffwechsels ein, die mit der Depression einhergehen.

Die Einnahme von Antidepressiva führt anfangs zu Nebenwirkungen, wie etwa zu Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Herzrhythmusstörungen oder ständigem Harndrang.

Mit der Zeit nehmen diese Nebenwirkungen meist ab. Bis eine Besserung der Depression aufgrund der Einnahme von Antidepressiva eintritt, vergehen meist 2 bis 4 Wochen!

Manchmal ist es sinnvoll, Antidepressiva zu Beginn einer Psychotherapie zu nehmen. Medikamente können es depressiven Menschen erleichtern, in einer Psychotherapie mitzuarbeiten, da ihre Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme aufgrund der Einnahme eines Antidepressivums geringer sind.

Auf keinen Fall jedoch sollten Sie sich damit abfinden, wenn Ihr Arzt Ihnen nur Medikamente verschreibt.

In einem solchen Fall sollten Sie sich zusätzlich unbedingt an einen Psychotherapeuten wenden. Medikamente alleine können eine Depression nicht heilen, da die Medikamente nicht an den (psychischen) Ursachen ansetzen. Medikamente können lediglich die Symptome lindern, indem sie z.B. antriebssteigernd, stimmungsaufhellend oder angstdämpfend wirken.

Sehr wichtig bei der medikamentösen Behandlung einer Depression: Die medikamentöse Behandlung einer Depression gehört in die Hand eines Facharztes, d.h. eines Psychiaters bzw. Nervenarztes. Er hat die meisten Erfahrungen mit der Verordnung und Wirkung von Psychopharmaka. Hausärzte haben in der Regel zu wenig Erfahrung mit der Verabreichung von Antidepressiva.

Die psychotherapeutische Behandlung einer Depression gehört in die Hände eines psychologischen Psychotherapeuten, der mit den Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie arbeitet.

Bei schwersten Depressionen, bei denen weder Medikamente noch eine Psychotherapie Erfolg haben, setzt man auch die Elektrokrampftherapie und die transkranielle Magnetstimulation ein, bei denen bestimmte Bereiche des Gehirns mit elektrischem Wechselstrom bzw. starken Magnetfeldern beeinflusst werden.

(Selbst)Hilfe bei Depressionen und depressiven Verstimmungen

Depressionen lassen sich überwinden. Sie können wieder gesund werden. Es gibt allerdings keine schnelle Hilfe. So wie sich Ihre Depression über Wochen, Monate oder gar Jahre hinweg entwickelt hat, so braucht es Zeit, bis Ihre Depressionen heilen.

Bei einer leichten und mittelschweren Depression können Sie sich selbst helfen und therapieren, etwa mit Hilfe der nachfolgenden Tipps oder eines Selbsthilfe Ratgebers.

Eine Depression überwinden können Sie nur, wenn Sie aktiv werden.

Ihre Hoffnungslosigkeit und Energielosigkeit machen es Ihnen jedoch schwer, Schritte zu unternehmen, die Ihnen helfen können, sich besser zu fühlen. Schon sich zu einem kleinen Spaziergang aufzuraffen, scheint Ihnen unmenschliche Kräfte abzuverlangen.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Gipsverband am Bein und müssten auf Krücken laufen. Das ist zunächst beschwerlich und ermüdend. Doch Sie könnten - wenn auch anfänglich unsicher und langsam - damit laufen.

So geht es Ihnen mit Ihrer Depression. Mit jedem kleinen aktiven Schritt, den Sie machen, wird es Ihnen besser gehen.

eine depression überwinden ist möglichBei allen Aktivitäten ist eines wichtig: Hören Sie nicht auf Ihr Gefühl, das Ihnen sagt, dass Ihnen nicht danach ist, etwas zu schwierig oder unmöglich ist. Dieses Gefühl betrügt Sie! Jeder depressive Mensch empfindet so.

Tatsache ist: Kleine Schritte sind machbar und möglich, auch wenn diese Sie Anstrengung und Überwindung kosten.

>>> Beginnen Sie mit dem Anti-Depressionstraining

Die wichtigsten Selbsthilfe Tipps und Hilfestellungen für die Überwindung depressiver Verstimmungen.

TIPP 1: Haben Sie Nachsicht mit Ihrer schlechten seelischen und körperlichen Verfassung.
Sie sind momentan seelisch und körperlich nicht auf der Höhe. Ihre Leistungsfähigkeit hat nachgelassen. Vieles fällt Ihnen, im Vergleich zu früher, schwerer.

Vermutlich sagen Sie sich öfters: "Jetzt schaffst du noch nicht einmal mehr das. Du bist zu nichts mehr zu gebrauchen".

Verständlich, dass Sie von sich enttäuscht und deprimiert sind. Mit solch negativen und selbstabwertenden Gedanken verschlimmern Sie jedoch Ihre Depression.

Haben Sie Nachsicht und Geduld mit sich. Gestehen Sie sich viel Zeit zu, aus dieser schwierigen Phase Ihres Leben zu kommen.

Es gibt keinen Grund, sich wegen Ihrer Depression zu verurteilen. Kämpfen Sie nicht gegen Ihre Depression an!

Machen Sie sich klar, dass Ihre Depressionen vorrübergehen und Sie wieder völlig gesund werden.

Auch das geht vorbei.

4 einfache Worte, die Ihnen ein wenig Hoffnung und Zuversicht geben können, wenn Sie hoffnungslos und verzweifelt sind.

TIPP 2: Setzen Sie sich kleine(!) Ziele für den Tag

Hilfreich ist, sich kleine Tagesziele zu setzen, sich kleine(!) Aktivitäten vorzunehmen und sich dafür zu loben!

Würden Sie mit einem Gipsverband am Fuß von sich verlangen, genauso schnell gehen können zu müssen, als hätten Sie keinen Gips? Wahrscheinlich nicht.

Ihre Depression behindert Sie im Moment wie ein Gipsverband. Ihre depressiven Gedanken und Gefühle verhindern, dass Sie wie früher denken, handeln und fühlen können.

Haben Sie Geduld mit sich! Es wird der Tag kommen, an dem Ihr Gipsverband abgenommen wird und Sie, wie früher, wieder frei und unbeschwert gehen und leben können.

Nutzen Sie den Tipp 3 und 4 in den Stunden, in denen es Ihnen stimmungsmäßig besser geht.

TIPP 3: Lenken Sie Ihren Blick bewusst auf Positives
Wenn Sie depressiv sind, dann saugen Sie alles Negative wie ein Schwamm auf. Sie nehmen mehr als andere negative und traurige Dinge wahr.

Ihre Gedanken drehen sich immer wieder darum, wie schlimm und belastend Ihre Situation ist und dass Sie so nicht weiterleben können.

Sie stellen immer wieder Fragen wie etwa: Warum musste das mir passieren? Wie soll ich so weiterleben? Wie soll ich das aushalten?

Um von diesen Grübeleien wegzukommen, ist es hilfreich, wenn Sie sich Fragen stellen, die Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf Positives lenken.

Fragen, die Sie auf andere - positive - Gedanken bringen, könnten sein:

Finden Sie auf jede dieser Fragen 2-3 Antworten.

TIPP 4: Setzen Sie sich in Bewegung - besonders hilfreich in der Behandlung einer Depression (!)
Ein hochwirksames Anti-Depressivum ist Bewegung. Untersuchungen zeigen, dass wir allein durch regelmäßige körperliche Bewegung Depressionen lindern und die Stimmung verbessern können.

Körperliche Bewegung verschafft Ihnen das Gefühl, etwas bewirken zu können. Sie haben vielleicht nach langer Zeit wieder mal ein Erfolgserlebnis - auch wenn die ersten Schritte beschwerlich waren und Ihnen schon nach kurzer Zeit die Puste ausging.

Sie erleben, dass Sie etwas schaffen können, was Sie sich vorher nicht zugetraut haben. Mit jedem Schritt bekommen Sie mehr Selbstvertrauen und neuen Mut.

Sie kommen auf andere Gedanken. Ihre Gedanken kreisen nicht mehr um Ihre Probleme und Ihre Freudlosigkeit, sondern darum, was in Ihrem Körper passiert.

Und schließlich tanken Sie im Freien auch Licht, was Ihre Stimmung aufhellt.

Besonders geeignet sind leichte und regelmäßige Tätigkeiten wie z.B. Gartenarbeiten, Schwimmen, Treppensteigen, Spaziergänge, Radfahren oder Walken (am besten täglich, jeweils mindestens 30 Minuten!).

Regelmäßige körperliche Bewegung ist ein sehr wirksamer Stimmungsaufheller. Machen Sie davon unbedingt Gebrauch.

TIPP 5: Nehmen Sie ein Johanniskrautpräparat - sehr zu empfehlen (!)
Rezeptfreie pflanzliche Naturheilmittel wie das Johanniskraut sind bei leichten bis mittelschweren Depressionen wirksam und haben weniger Nebenwirkungen wie klassische verschreibungspflichtige Antidepressiva.

Bereits nach zwei bis drei Wochen nach der Einnahme eines Johanniskrautpräparats ist in der Regel eine Besserung der depressiven Verstimmung und Symptomatik zu spüren.

Kaufen Sie das Johanniskraut-Präparat nicht in der Drogerie oder im Internet.

In den Johanniskraut-Präparaten, die man im Supermarkt erhält, ist die Konzentration meist zu gering. Lassen Sie sich deshalb von einem Arzt ein Johanniskraut Präparat mit hoher Dosierung (!) verschreiben.

TIPP 6: Sorgen Sie für eine gesunde Ernährung
Untersuchungen haben gezeigt, dass sich eine eiweißarme, kohlenhydratreiche Ernährung mit viel Fisch und Olivenöl positiv auf die Stimmung auswirkt.

TIPP 7: Verzichten Sie darauf, tagsüber zu schlafen
Wenn Sie abends schlecht einschlafen können, dann sollten Sie tagsüber nicht schlafen. Gehen Sie abends erst ins Bett, wenn Sie müde sind - also nicht, weil es dafür "Zeit ist" oder weil Sie nichts mit sich anzufangen wissen. Begrenzen Sie Ihre Schlafenszeit auf insgesamt etwa 7 Stunden pro Tag. Mehr zu Schlafstörungen.

Auf keinen Fall sollten Sie ausschließlich Medikamente zur Überwindung Ihrer Depression nehmen. Medikamente können unterstützend helfen, setzen jedoch nicht an den Ursachen Ihrer Depression an.

Machen Sie begleitend zur medikamentösen Therapie auf jeden Fall eine Psychotherapie bei einem psychologischen Psychotherapeuten.

Achten Sie bei der Wahl eines psychologischen Psychotherapeuten darauf, dass dieser mit den Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie arbeitet!

Die verhaltenstherapeutische Behandlung von depressiven Störungen mit Hilfe der kognitiven Verhaltenstherapie(KVT) ist äußert wirksam.

Bei schweren Depressionen ist eine Behandlung mit Antidepressiva und Psychotherapie am wirksamsten!

Bei leichten und mittelschweren Depressionen ist eine psychotherapeutische Behandlung in der Regel ausreichend.

Dies ist das Ergebnis mehrerer Studien.

Machen Sie von einer Psychotherapie Gebrauch, wenn Sie das Gefühl haben, nicht alleine mit Ihrer depressiven Stimmung fertig zu werden. Es gibt wirkungsvolle Hilfe.

Wenn Sie daran zweifeln, dass Ihnen zu helfen ist, dann denken Sie daran: Ihre Zweifel sind ein Symptom Ihrer Krankheit. Ihre Zweifel sind kein Beweis dafür, dass es keine Hilfe für Sie gibt.

Kein Grund, sich zu schämen, wenn Sie Hilfe suchen. Es ist keine Schande, sich und anderen einzugestehen, wenn man Hilfe braucht.

Es ist bei einer Depression normal, dass sich Hoffnungslosigkeit und Zuversicht abwechseln.

Depressionen sind heilbar und können überwunden werden. Sie können wieder gesund werden.

Peter, ein Betroffener sagt:
Mehr als 5 Jahre litt ich an einer Depression. Ich war 3 Mal in der Klinik, verlor meine Arbeit, vertrug die Medikamente nicht. Ich kämpfte jeden Tag und sah oft die Sonne nicht mehr.

Das liegt hinter mir. Ich lebe wieder mit Freude und bin glücklich. Habt Geduld. Nicht nachgeben, in kleinen Schritten immer weiter.

Was lernen Sie in einer Therapie?

In einer Therapie lernen Sie, mit beruflichen, familiären und persönlichen Belastungen umzugehen. Sie werden seelisch belastbarer, lernen Probleme zu lösen und mit negativen Gefühlen umzugehen.

Mehr darüber erfahren Sie in Depressionen als Folge ungenügender Bewältigungsstrategien.

Eine Depression ist kein Zeichen mangelnder Intelligenz oder eines schwachen Charakters. Es ist keine Schande, Hilfe zu suchen.


Depressionen-Behandlung.html

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Hilfe bei Depressionen und depressiven Verstimmungen für Angehörige

Leserfrage eines Angehörigen:
Wie kann ich meiner depressiven Frau helfen?
Meine Frau leidet seit 3 Monaten unter einer schweren Depression. Sie liegt fast nur im Bett und vernachlässigt den Haushalt. Sie isst kaum noch und starrt nur die Wand an. Wie kann ich ihr helfen?

Antwort von Dr. Rolf Merkle
Ihre Frau benötigt dringend eine psychotherapeutische Behandlung. Von Ihnen braucht Sie viel Verständnis und Geduld. Sie hat Angst, nie mehr Freude empfinden und glücklich sein zu können.

frau tröstet depressiven PartnerMehr darüber, wie Sie als Angehöriger einem Depressiven helfen können, in:

Mein Partner ist depressiv - wie kann ich ihm helfen?

Sprechen Sie ihr immer wieder Mut zu, dass sie ihre Depressionen überwinden wird. Stellen Sie ihr immer wieder kleine Aufgaben, die sie erfüllen kann. Denken Sie daran, schon das Aufstehen oder Zähneputzen kostet sie viel Kraft.

Ihre Frau braucht Erfolgserlebnisse und das Gefühl, nützlich zu sein und gemocht zu werden. Ermutigen Sie Ihre Frau immer wieder, eine Therapie zu machen und machen ihr klar, dass es Hilfe gibt und sie wieder gesund werden kann, auch wenn sie äußert, dass doch alles sinnlos sei und ihr nicht zu helfen sei.

Hoffnungslosigkeit ist ein Symptom von Depressionen.

Video Depressionen - Ursachen und Behandlung

Es werden die Symptome bei Depressionen beschrieben, wie das Gefühl, den Lebensumständen gegenüber hilflos zu sein, zu Depressionen führt und wie die Hilfe und Behandlung einer Depression aussehen kann.



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Kommentare zur Behandlung einer Depression
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Es gibt 101 Kommentare

  1. Leserkommentar Karin schreibt am 24.05.2015

    Habe seit 32 Jahren Depressionen, bis vor 5 Jahren kam ich mit 50ml Trevilor aus, dann kam Bourn out dazu und das mein Enkel eine schleichende Gehörlosigkeit hat konnte ich kaum ertragen. Ich bin dann für 4 Monate in eine Klinik gegangen und kam da nach 4 Wochen durch einen neuen Mitpatienten in eine sehr tiefe Dep.mit Sprachstörungen und Krämpfe. Ich bin durch die Gewalttat dieses Mann in meine Kindheit bis zu 4 Jahren zurückgerutscht. Habe nach der Entlassung sehr Therapien durch Hypnose und Reki erhalten, hat mir Zeitweise auch gutgetan, falle aber bei jeder persönlichen Sache die für mich schwer ist, wieder in eine etwas schwerere Dep. zurück. Bin seit 5 Jahren bei einer Psychologin regelmäsig alle 4 Wochen, war wieder für 4 Wochen in der Klinik, um evt. ein neues Medikament zu bekommen, bin aber leider wieder mit dem Venlafaxin aus der Klinik entlassen worden. Nun stehen ich wieder bei 225 mg. und habe das Gefühl je mehr ich nehme. desto schlechter geht es mir. Habe jetzt die Zeilen gelesen und mir vorgenommen wieder mal auf meinen Heimtrainer zu steigen. Es fällt mir morgens wirklich alles sehr schwer, so das ich kaum Lust habe aufzustehen, genauso ergeht es mir im Badezimmer. Bis zum Mittag ist es nicht zum Aushalten und auch die Hilfe meines Mannes macht es mir schwer ihn nicht anzunörgeln. Es ist einfach grausam, ich will es einfach mal versuchen mit ihrem Tipps weiter zu kommen, das ich mal ohne Medikament leben kann glaube ich nicht, versuche aber wieder weniger nehmen zu können. Habe in den 30 Jahren auch allerhand zugenommen. Furchtbar. Danke für ihre Zeilen und Unterstützung.

  2. Leserkommentar Ulrike schreibt am 20.05.2015

    Sehr geehrter Herr Merkle, Ich danke Ihnen für dieses wunderbare Buch "Wenn das Leben zur Last wird". Es war in den letzten 3 Monaten mein ständiger Begleiter (und es ist noch immer), wobei es mir jetzt besser geht. Ich habe mich besser verstanden gefühlt als von meinen engsten Bezugspersonen. So war wenigsten "einer" für mich da. Danke dafür. Das Buch ist sehr hilfreich.

  3. Leserkommentar Nico schreibt am 19.05.2015

    Hey Ich bin 17 Jahre alt und leide seit 2 1/2 Jahren an Schweren Depressionen. Nehme seit 2 Jahren Anti-Depressiver und bin bei einen Üsychologen jede Woche. Bei mir hat sich nichts verbessert , es wurde nur schlimmer und niemand konnte mir helfen. Ich habe fast jdem Tag Kopfschmerzen seit dem ich Depressionen habe und bei mir geht garnichts mehr .. ich stehe auf und mir geht es scheiße und in der Schule bin ich meistens nach 1-2 Stunden am Ende und es geht rein garnicht mehr( Bin schon oft mal umgekippt) Oft genug habe ich auch schon versucht mir das Leben zu nehmen. Seit dem ich mich Erinnern kann hatte ich es nie Leicht und hatte nur Pech im Leben. Der Grund dafür das ich Depressionen hab liegt an meinen Anzeuger,meiner Ex-Freundin und der guten alten Schule wo die Lehrer einen reinreden wie scheiße mann ist und eh als Penner unter der Brücke endet...

  4. Leserkommentar Brigitte schreibt am 25.04.2015

    Ich bin 53 Jahre alt und mir geht es nervlich und seelisch nicht gut, das Verhältnis zu mir und meiner Mutter ist seit meiner Kindheit sehr schlecht und es belastet mich noch so manches, ich denke schon, das ich ab und zu eine Depression habe und ich habe eine Psychotherapeutin kennengelernt und die möchte bei mir eine Trauma Therapie: EMDR durchführen aber, ich weiß nicht, was sie da mit mir macht, wie die Therapie aussieht und habe Angst.

  5. Leserkommentar Maria schreibt am 03.04.2015

    Hallo Becki, magst du mir schreiben?: alegria@online.ms. Es ist, solange wir leben, nie zu spät.Auch, wenn wir selbst die Hoffnung längst aufgegeben haben. Ich fühle oft ähnlich wie du und kann deshalb, was du schreibst, gut nachvollziehen.

  6. Leserkommentar Becki schreibt am 26.03.2015

    Ich bin 47, und habe schon mein ganzes Leben immer wieder schwere Depressionen, und auch jetzt gerade wieder. Hab 30 Jahre damit verbracht Ursachen zu suchen. Zumindest für mir hab ich sie glaube ich gefunden: Es ist das Fehlen einer Gruppe von guten Bekannten oder Familie, ein "Kibbuz" wo man räumlich Inder Nähe wohnt, eingebettet ist, seine Aufgabe hat, und nicht allein ist. Wo Zusammengehörigkeitsgefühl da ist. Ich hab das nicht und fühle mich wahnsinnig einsam. Kämpfen um Job, Geld verdienen, Hamsterrad, aber immer nur für mich. Wie sinnlos. Null Geborgenheit, riesige Einsamkeit. Ich vermissen wie blöd Familie, Kinder die ich nie hatte. Vielleicht wäre es dann besser gewesen. Aber es ist zu spät dafür

  7. Leserkommentar Steve schreibt am 19.03.2015

    Ich leide seit etwa vier Jahren an Depressionen. Wobei ich mir manchmal nicht sicher bin, ob ich mich nicht zu sehr reinsteiger. Sich Fragen zu stellen um von der Grübelei wegzukommen muss man erstmal schaffen - auch dazu muss man sich aufraffen. Ich habe Kliniken durchlaufen, Antidepressiva eingenommen. Ab und zu versucht mich das Sorgentelefon zu trösten. In Bewegung kann ich mich schon eher setzen. Nach einem Lauf geht es mir besser und Ablenkung durch Freunde helfen manchmal auch.

  8. Leserkommentar Philipp schreibt am 15.03.2015

    Der Film ist hilfreich Dank für die Darstellung. Ich bin seit drei Jahren krank. Es ist ein auf und ab. Wenn ich arbeite geht es besser. Ich hoffe in einen Jahr ist es vorbei. Ich werde seit zwei Jahren behandelt.

  9. Leserkommentar Dennis schreibt am 12.03.2015

    Ich bin 18 Jahre alt und leide seit meinem 13 Lebensjahr an Depressionen und Angststörungen. 2 Jahre bin ich mittlerweile in einem tiefen Loch, habe wenig Hoffnung, da allerlei Medikamente nicht wirkten. Was ich gelernt habe...selbstmitleid hilft einem nicht, trauer wurde bei mir zu Hass und Hoffnunglosigkeit wurde zum Alltag. Ich habe mich damit abgefunden für meine Mitmenschen zu leben. Gruß !

  10. Leserkommentar Ann schreibt am 10.03.2015

    Danke für den Film!!!

  11. Leserkommentar Rudi schreibt am 01.03.2015

    Habe mich auf einer Reha für Psychische Gesundheit in eine Frau sehr verliebt. Sie ist geschieden hat einen 10jährigen Sohn und lebt 500 km von mir entfernt. ich bin seit 33 Jahren mit einer netten und hübschen Frau verheiratet. Seit dem Aufenhalt in der Reha ist bei mir alles ducheinander ich bin in eine Depression verfallen. ich kannn mich nicht von meiner Frau trennen und kann auch ohne die andere nicht leben. ich kann mich nicht entscheiden und das macht mich fertig.

  12. Leserkommentar anna schreibt am 21.02.2015

    hallo lisa .DAnke für deine antwort. ich habe vor 20 jahren schon eine Depression. seit her nehme ich auch Medikamente. jetzt wollte ich es einmal ohne versuchen.leider ging es schief. ich komme morgens nicht mehr aus dem bett. es ist alles hoffnungslos . ich glaube nicht dass du eine richtige Depression hast. das weinen kann sehr gut sein. es befreit. ich kann oft gar nicht weinen. möchte aber weinen. meine tante ist vor 4monaten gestorben. jetzt wohne ich alleine auf einem Bauernhof . mein bruder lebt noch bei mir .ich pflege ihn weil er schwer behindert ist. meine tante hat mich immer unterstützt . jetzt fühle ich mich sehr hilflos und einsam. wenn du möchtest kannst du mir per E-Mail schreiben.anna.josef@aon.at

  13. Leserkommentar lisa schreibt am 19.02.2015

    Hallo anna.. Ich bin nur ein paar jahre aelter als Du und auch gerade zufaellig auf diese seite gestossen. Ich weiss nicht ob dein.angebot zu reden noch steht ist ja schin sehr alt alt. Ivh weiss auch nicht ob das was ich habe ne depression ist. Aber es dauert schon mehrere jahre immer phasenweise. Eigentlich hab ich gar kein rerecht traurig zu sein. Hab nen job nen freund und ein normales leben... Phasenweise fuehle ich.mich überglücklich und plötzlich könnt ich nur noch heulen..

  14. Leserkommentar anna schreibt am 17.02.2015

    habe vor 4 Monaten meine Antidepressiva sehr langsam abgesetzt. jetzt geht es mir wieder sehr schlecht. habe gestern wieder mit Antidepressiva begonnen . ich möchte wieder ohne Tabletten leben . es scheint als ob das nicht mehr möglich ist.weiss jemand hilfe? wäre sehr dankbar , habe schon vieles probiert . leider schaff ich es nicht ohne Tabletten. habe auch schon eine jahrelange Psychotherapie hinter mir

  15. Leserkommentar eigentlich ein Patient schreibt am 14.02.2015

    Hilfe bekommt nur wer nicht so krank ist. Bei leichten bis mittleren Depressionen mag jeder helfen. Wer schwer depressiv ist, wird von Ärzten, Therapeuten und selbst von Kliniken nicht genommen. Das rechnet sich nicht, verdirbt die Statistik und ist zu viel Arbeit. Da will man dann nur mit Elektroschocks ran, auch wenn das die Ursache niemals beseitigen kann. Eine traurige Erfahrung nach jahrelanger Suche, wenn man schon so schwer krank ist und als einzige "psychologische Hilfe" diese ständige Ablehnung erfährt.

  16. Leserkommentar Bettina schreibt am 12.02.2015

    Bin grad am heulen u. ich habe Angst das mir die Kraft fehlt das alles durchzustehen. Denke im Moment ziemlich oft wenns nur vorbei wäre, hätte ich meinen kleinen Mann nicht wär ich bestimmt schon nicht mehr da. Gehe zum Psychologen, war schon in der Klinik und habe sämliche Ämter für meine Probleme eingeschaltet aber anscheinend bin ich ein hoffnungsloser Fall. Brauche dringend Hilfe die mir was bringt aber ohne das mein kleiner darunter leiden muss.

  17. Leserkommentar Frank schreibt am 26.12.2014

    Hallo Janine, eventuell hilft eine Familientherapie?

  18. Leserkommentar Janine schreibt am 18.12.2014

    Ich fühl mich so alleingelassen, vor vier Wochen hat mein Mann gesagt, dass er mich nicht mehr liebt und es vorbei ist, einen Tag später habe ich meinen Job verloren. Meine Welt ist zusammengebrochen... Drei Wochen haben wir noch zusammen gewohnt, immer in der Hoffnung, er "besinnt" sich... Bin dann ne Woche mit unserem Sohn zu meinen Eltern gefahren, dachte, jetzt ist alles klar, nach zwei Tagen rief er an und bereute alles... Wir wollen es nochmal probieren, ist auch schön jetzt, aber die Depression hab ich immernoch. Er kann einfach nicht damit umgehen, macht alles falsch, obwohl er sich bemüht. Bin dankbar für jeden Rat und Tip.

  19. Leserkommentar Allison schreibt am 02.12.2014

    Hallo, ich bin 14 Jahre alt und habe seid 2 Jahren Depressionen. Wegen der Depressionen habe ich Probleme im schulischen aber auch im familiären Umfeld "Probleme" und habe schon seid der 5.Klasse Suizidgedanken.

  20. Leserkommentar Chrisi schreibt am 23.11.2014

    Hallo Angelina, als mein Ehemann sehr früh gestorben ist, war mein Sohn gerade mal 12 Jahre alt. Er bekam dadurch sehr starke Depressionen. Konnte gar nicht mehr zur Schule gehen und war anfangs auch suizidgefährdet. Knapp vier Jahre später geht es ihm durch die Antidepressiva wieder sehr gut. Er ist ausgeglichen, lebensfroh, ein fröhlicher Teenager. Die Antidepressiva werden auch dir helfen. Es ist die richtige Entscheidung! Es gibt für alles eine Lösung - glaube mir. Du musst durchhalten und nicht verzweifeln. Bald geht es dir besser!!! Ganz liebe Grüße Chrisi

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