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Selbstvertrauen ist wichtig für ein erfülltes Leben

ich will, ich kann, ich werde

Ein gesundes Selbstvertrauen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor - persönlich, emotional und beruflich. Hier finden Sie praktische Tipps, wie Sie mangelndes Selbstvertrauen trainieren und stärken können. Bild © JiSIGN - Fotolia

Autor dieses Beitrags: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Ein gesundes und starkes Selbstvertrauen - wer von uns wünscht sich das nicht? Mit einer guten Portion Selbstvertrauen geht man unbeschwerter durchs Leben.

Man hat keine Hemmungen, auf andere zuzugehen, man hat keine Angst vor Ablehnung, Kritik und Zurückweisung, man traut sich beruflich mehr zu und hat deshalb auch mehr Erfolg; man hat wenig Angst vor Misserfolgen, u.v.m.

Doch leider hat das Selbstvertrauen der meisten Menschen in der Kindheit gelitten.

Schauen wir uns an, woher ein mangelndes oder fehlendes Selbstvertrauen kommt.

Die Ursache eines geringen Selbstvertrauens

Niemand kommt mit einem geringen oder mangelndem Selbstvertrauen auf die Welt. Wenn wir uns nichts zutrauen, schüchtern und gehemmt sind, dann deshalb, weil wir von klein auf Erfahrungen gemacht haben, die in uns das Gefühl hinterlassen haben, dass mit uns etwas nicht stimmt und wir minderwertig sind.

Diese Erfahrungen sind dafür verantwortlich, dass wir heute eine Stimme mit uns herumtragen, die für uns nie ein gutes oder freundliches Wort übrig hat und die ich deshalb den inneren Kritiker nenne.

Der innere Kritiker versucht ständig, unser Selbstwertgefühl, unsere Selbstachtung und unser Selbstvertrauen anzugreifen.

Der innere Kritiker wirft uns demütigende Worte an den Kopf wie Dummkopf, Idiot, Versager und Feigling oder bezeichnet uns als dumm, hässlich, unfähig und schwach. So haben wir ständig starke Selbstzweifel und unser Selbstbild leidet.

Der innere Kritiker erledigt seine Aufgabe so geschickt, dass seine Kritik uns berechtigt und gerechtfertigt erscheint.

Unser innerer Kritiker lässt uns in dem Glauben, dass wir minderwertig sind, und unternimmt nichts, um unser Selbstvertrauen, unser Selbstwertgefühl und unsere Selbstachtung zu stärken. Im Gegenteil: Er hat immer nur eines im Sinn: uns "klein" zu machen.

Kein Wunder, wenn unser Selbstwertgefühl und unser Selbstvertrauen gering sind.

Die Geburtsstunde des inneren Kritikers

Der Kritiker in uns entstand in unseren ersten Lebensjahren. In dieser Zeit haben uns vor allem die Erwachsenen, aber auch Gleichaltrige, bewusst und unbewusst ständig auf unsere Fehler und Schwächen aufmerksam gemacht.

Sie haben uns mit Worten und abweisendem Verhalten bestraft, wenn wir nicht so waren, wie sie es von uns verlangten: "Du taugst nichts", "Aus dir wird nie etwas werden", "Mit dir muss man sich nur ärgern", "Du dumme Gans", "Du hast zwei linke Hände", "Du bist stinkfaul", "Mit dir hat man nur Scherereien", "Dickerchen".

Tipps für mehr SELBSTACHTUNG

Den inneren Kritiker verbannen.

An manchen Tagen prasselten solche entmutigenden und verletzenden Worte wie ein Hagelgewitter auf uns ein.

Mit der Zeit lernten wir, uns mit den Augen unserer Eltern zu sehen und so zu uns zu sprechen wie einst unsere Eltern.

Dies war die Geburtsstunde des inneren Kritikers und eines schwachen Selbstvertrauens.

Wenn wir unser Selbstvertrauen stärken möchten, müssen wir lernen, uns selbst aufzubauen und unser Selbstwertgefühl zu stärken.

Wir müssen uns selbst ein Coach sein, der unser Vertrauen in unsere Fähigkeiten stärkt und uns bei Fehlschlägen, Schwächen und Niederlagen unterstützend zur Seite steht.

Wir müssen den inneren Kritiker aus unserem Kopf verbannen und an dessen Stelle eine aufmunternde und aufbauende Stimme setzen.

Wir müssen also aufhören, uns selbst klein zu machen und uns einzureden, dass wir nichts taugen oder minderwertig sind.

Unterschied zwischen Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein & Selbstsicherheit

Selbstbewusstsein haben bedeutet,

Voraussetzung für Durchsetzungsvermögen ist, dass wir über ein gesundes Selbstvertrauen verfügen.

Sind unser Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen gering, dann haben wir Angst vor Ablehnung, haben kein Selbstbewusstsein und getrauen uns nicht, selbstsicher aufzutreten, Nein zu sagen, Forderungen zu stellen und unsere Wünsche mitzuteilen.

D.h. Selbstvertrauen ist die Basis eines gesunden Selbstbewusstseins.

Ohne Selbstvertrauen kein Selbstbewusstsein!

Wie man sein Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl garantiert zerstört

1. Denke permanent schlecht von dir: wenn es dir gut geht, dann denke, dass du das nicht verdient hast; wenn dir etwas gelingt, dann denke, das sei nur Zufall; wenn es dir schlecht geht, dann halte das für selbstverständlich - du hast es schließlich nicht anders verdient.

Das Dümmste, was du tun kannst, wäre, dir einzureden, dass du es verdient hast, dass es dir gut geht oder noch schlimmer, wenn du gar stolz auf dich wärst, wenn dir etwas gelingt.

Durch solche Selbstbeweihräucherung gefährdest du dein Unglücklichsein und setzt deine schlechte Laune aufs Spiel.

2. Mache deinen Wert immer vom Ergebnis deines Handelns abhängig. D.h. gelingt dir etwas nicht oder machst du etwas falsch, dann sei hart und unbarmherzig zu dir und verurteile dich dafür aufs Schärfste. Sag dir: "Du bist ein Versager, du kannst nichts, du taugst nichts, was du anpackst, machst du verkehrt".

Das Dümmste wäre, Nachsicht mit dir zu haben - das würde unter Umständen zu guten Gefühlen führen. Unterlass es also Dinge zu dir zu sagen wie: "Das kann jedem passieren, Fehler machen ist menschlich, du bist ein liebenswerter und wertvoller Mensch, auch wenn du versagt oder du dich falsch verhalten hast".

3. Lass dir alles gefalllen und schlucke alle Ungerechtigkeiten hinunter; du verdienst es, schlecht und ungerecht behandelt zu werden. Wenn du dir nämlich alles gefallen lässt, dann kannst du dich selber nicht leiden und ekelst dich vor dir selbst immer mehr.

Das Dümmste wäre, wenn du dich wehren würdest und vielleicht sogar dadurch Recht bekämst: dann könntest du unter Umständen stolz auf dich sein und damit hätte dein Unglücklichsein ein Ende.

4. Widersprich anderen sofort, wenn diese dir Komplimente machen und dich loben. Sag: "Das ist nichts Besonderes, das kann jeder".

Das Dümmste wäre, wenn du anderen innerlich oder gar offen für deren Lob dankst und es lächelnd annimmst. Dann kannst du dein Unglücklichsein vergessen. Also immer widersprechen und betonen, dass die anderen sich irren und dir klarmachen, dass diese dir nur Honig um den Mund schmieren wollen.

5. Habe ständig etwas an dir auszusetzen: an deinem Äußeren, an deiner Arbeit, an deinem Charakter, an deinen Leistungen, .... Eine absolut sichere Strategie für dauerhaftes Unglücklichsein und ein geringes Selbstvertrauen. Etwas Besseres hat die Psychologie kaum zu bieten, um dir ein miserables Leben zu garantieren.

Das Dümmste wäre, nach positiven Seiten von dir zu suchen. Das birgt die Gefahr, dass du möglicherweise ein wenig stolz auf dich bist. Dann kannst du dein Unglücklichsein vergessen. Also immer schön feste auf dich draufhauen und dich klein machen.

6. Mache eine Liste von all deinen Fehlern und Schwächen. Schreib dir all deine Misserfolge der Vergangenheit auf, notiere dir, was du alles falsch gemacht hast, wo du dich falsch entschieden hast. Frage andere, was diese an dir auszusetzen haben und nimm diese Kritik in deine Liste auf.

Lese dir diese Aufzählung deiner Unvollkommenheiten täglich mehrmals durch. Übrigens diese Liste ist nie vollständig: schließlich machst du ja fast jeden Tag neue Fehler.

Du wirst sehen: diese Strategie bringt deine Stimmung in Nullkommanichts in den Keller.

Das Dümmste wäre, nach deinen positiven Seiten und Stärken Ausschau zu halten oder dir gar diese immer wieder vor Augen zu halten: das könnte deine schlechte Stimmung schlagartig aufhellen und es könnte dir besser gehen.

Hüte dich also davor, eine Positivliste zu machen, in der du all das notierst, was du an positiven Seiten hast und was du gut gemacht hast.

Wie mangelndes Selbstvertrauen aufbauen? Strategien für ein stabiles Selbstwertgefühl.

TIPP 1: Stärke deine Selbstachtung

Voraussetzung für ein gesundes Selbstvertrauen sind ein positives Selbstwertgefühl und ein positives Selbstbild.

In dem Maße, in dem du dich selbst mehr annimmst, in dem Maße wird sich dein Selbstvertrauen verbessern. Du kannst dein schwaches Selbstvertrauen selbst aufbauen und trainieren. Mache die folgenden Übungen.

TIPP zum Aufbau einer gesunden Selbstachtung:
Sag dir: Ich mag dich

Was hast du dir immer gewünscht, von deinen Eltern, Geschwistern oder Gleichaltrigen zu hören, hast es aber nur selten oder gar nicht gehört? Vermutlich waren das Worte wie: »Ich mag dich. Ich hab dich gern.«

Wir alle sehnen uns nach bedingungloser Liebe. Wir möchten um unserer Selbst willen geliebt werden.

Wenn du sagst: »Ich kann mich nur annehmen, wenn ich perfekt bin, wenn ich einen perfekten Körper habe, wenn ich dieses oder jenes erreicht habe.«, dann tust du genau das, was deine Eltern taten.

Du stellst Bedingungen an deine Liebe zu dir selbst. Du sagst zu dir: »Wenn du so bist, dann mag ich dich nicht. Ich hab dich nur lieb, wenn du dich änderst.«

Deshalb ist es wichtig, dass du dich annimmst, auch wenn du nicht perfekt bist.

Wenn du deine Selbstachtung davon abhängig machst, dass du perfekt bist, werden dein Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen nicht stabil sein.

Nimm dir jeden Tag für die nächsten 30 Tage einige Minuten Zeit. Versetz dich vor Beginn der Übung in eine gute Stimmung, indem du z.B. deine Lieblingsmusk anhörst. Dies erleichtert dir die Durchführung dieser Übung.

Nimm einen kleinen Handspiegel oder stell dich vor einen großen Spiegel. Du solltest diese Übung ungestört und unbeobachtet machen. Diese Übung wird dich vermutlich die meiste Überwindung kosten – aber sie ist auch die mächtigste von allen und kann wahre Wunder bewirken.

Setz ein Lächeln auf deine Lippen, schau dir ein paar Sekunden wohlwollend in die Augen. Dann sag dir laut: »Vera« (setz hier deinen Vornamen ein), »ich liebe dich.« Lass diese Worte ein paar Sekunden auf dich wirken.

Dann sag dir 5 Dinge, auf die du stolz bist oder die du an dir magst. Etwa: »Ich bin stolz auf dich, dass du den Mut aufbringst, diese Übung zu machen. Ich bin stolz auf dich, dass du dich bemühst, dich anzunehmen. Mir gefallen deine schönen Augen. Ich finde es toll, dass du dich so liebevoll um die Kinder kümmerst.«

Du wirst dich die ersten Tage bei dieser Übung sehr unwohl fühlen. Dir wird sich vielleicht der Magen umdrehen, du fängst zu weinen an, dir fällt es unglaublich schwer, dir in die Augen zu schauen und dir zu sagen, dass du dich magst.

Diese Reaktionen sind völlig normal. Sie zeigen dir, wie fremd du dir bist und wie weit du dich von deinem inneren Kind – deinem wahren Wesen - entfernt hast.

TIPP 2: Mach dir deine Erfolge bewusst

Unser Selbstvertrauen steigt mit dem Erfolg. D.h. je mehr Erfolge man privat und beruflich hat, je mehr man sich bestätigt sieht, dass das, was man tut, richtig und erfolgreich ist, umso mehr wächst das Selbstvertrauen. Jeder kleine Erfolg zählt, denn dieser gibt Kraft, Mut und Energie weiterzumachen.

TIPP für mehr Erfolg

Um Erfolg zu haben, muss man an sich glauben. Yes I can. Ich kann es. Ich schaffe es. Werden Sie ein Ich-kann-Denker.

Deshalb ist es wichtig, dass wir uns unsere Erfolge bewusst machen und unsere Fehler ausblenden.

Viele Menschen zerstören ihr Selbstvertrauen, weil sie mehr und öfter an ihre Fehler und die Momente, in denen sie versagt haben, denken, als an ihre Erfolge.

Nutze deine Fehler und Misserfolge, um aus ihnen zu lernen und dann vergiss diese schleunigst und wende dich wieder deinen Erfolgen und Stärken zu.

Sieh dich stets in der Erfolgs-Rolle, statt in der Loser-Rolle.

Sich an vergangene Erfolge zu erinnern und sich darüber zu freuen, stärkt das Selbstvertrauen und ein angeschlagenes Selbstwertgefühl.

TIPP 3: Notier dir, was andere an dir schätzen

Notier dir, was andere (Partner, Freund(in), Kinder, Arbeitskollegen, Vorgesetzter) an dir schätzen. Was für Komplimente machen dir diese Personen?

Mein Partner schätzt an mir, dass ...
Meine Kinder schätzen an mir, dass ...
Mein bester Freund/meine beste Freundin schätzt an mir, dass ...
Meine Arbeitskollegen schätzen an mir, dass ...
Mein Chef schätzt an mir, dass ...
Mein Vater/meine Mutter schätzen an mir, dass ...

Wenn du nicht weißt,, was Freunde, Kinder etc an dir schätzen, dann frag diese. Rufe dir diese Komplimente immer wieder in Erinnerung, insbesondere dann, wenn du an dir zweifelst und wenn dir dein Kritiker einreden will, dass du mal wieder Mist gebaut hast und nicht in Ordnung bist.

Indem du dir in Erinnerung rufst, was andere an dir schätzen, stärkst du deine Selbstachtung und dein schwaches Selbstwertgefühl.


Selbstvertrauen-Info.html

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TIPP 4: Hör auf, dich mit anderen zu vergleichen

Die Angewohnheit, sich mit anderen zu vergleichen, kann deinem Selbstvertrauen großen Schaden zufügen.

Wenn du dich nämlich mit Freunden, Kollegen oder wildfremden Menschen vergleichst, die mehr haben als du, die beliebter sind als du, die besser aussehen, die mehr aus sich und ihrem Leben machen, die Fähigkeiten und Talente haben, die du nicht hast, dann bist du auf die anderen neidisch und dein Selbstwertgefühl und dein Selbstvertrauen leiden.

Du fühlst dich dann zwangsläufig minderwertig und unterlegen.

Sich mit anderen zu vergleichen und zu messen ist an sich nicht schädlich. Du darfst jedoch, wenn du beim Vergleich schlecht abschneidest, nicht den Fehler machen, dich deshalb für weniger wertvoll und tüchtig anzusehen.

Das wäre eine Schlussfolgerung, die deinem Selbstvertrauen und deiner Selbstachtung schaden würde.

Statt dich zu vergleichen ist es besser, zu schauen, von wo du in deinem Leben gestartet bist und was du im Laufe deines Lebens alles gelernt und erreicht hast.

In meiner 30-jährigen Tätigkeit als Psychologe habe ich festgestellt:

Für unser Wohlbefinden ist ein gesundes Selbstvertrauen enorm wichtig.

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Leserkommentare Selbstvertrauen
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Es gibt 176 Kommentare

  1. Leserkommentar Keks schreibt am 26.05.2015

    Liebe Ina, Ängste - wovor? Du kommst doch scheinbar gut klar und hast offenbar auch einen Beruf. Selbst wenn nicht - so eine Demütigung ist nicht mit Humor zu nehmen, das ist nicht witzig. Ohne den kämst du besser klar, da bin ich fest von überzeugt. Herkunft spielt doch wohl keine Rolle, sondern das was du bist. Und der ist ganz offensichtlich ein Arsch, und so was geht nicht wirklich mit Humor zu nehmen. Du schaffst das ganz bestimmt, die Ängste werden nach einiger Zeit verschwinden. Alles Liebe...

  2. Leserkommentar ina schreibt am 26.05.2015

    Aufgewachsen bin ich in einer armen, aber fröhlichen Familie. Nur meine Mutter war eine beherrschende Person, die über das "Wohl" und Wehe ihrer Kinder bestimmte, nicht immer nach der Art der Kinder. Ich wurde als Erstgeborene schon früh mit Aufgaben betraut, die eigentlich für Erwachsene geeignet waren. Allerdings habe ich dadurch Verantwortung übernommen und gelernt.Obwohl ich viele geistige Qualitäten mit bekommen habe, durfte ich keine höhere Schule besuchen. Doch meine angeborene Intelligenz,Liebenswürdigkeit, soziale Kompetenz waren mir ja zu eigen. Mit 19 jahren trat ein (mein) Mann in mein Leben, der nach außen einen sehr guten Eindruck machte. meine Mutter war total begeistert von ihm. Nur mein Vater meldete schwere Bedenken gegenüber diesem Mann an. Nach kurzer Zeit wurde ich von diesem Mann schwanger und mein Schicksal war besiegelt. (1962 war ein uneheliches Kind noch eine "Schande"). Schnell stellte sich heraus, dass dieser Mann eine Maske trug, die er, als ich schwanger wurde, sofort fallen ließ und mich von Stund an nur noch kritisierte, demütigte, mir meine mangelnde Schulbildung stets vorhielt und vor allem mein einfaches "Herkommen" . Dabei war er selbst trotz höherer Schulbildung ein Handwerker, der er Zeit des Lebens geblieben ist und nie voran gekommen war. Aber er kam aus "gutem" Hause. Ich wurde auch von dieser Famlie ständig gekränkt und abgewertet. Heute noch werde ich von meinem Mann stets kritisiert, was ich inzwischen mit "Humor" nehme. Aber die ganze Ehe (aus der ich wegen der Ängste nie ausgebrochen bin) hat mich zu einem Menschen gemacht, der sehr leicht zu kränken ist, obwohl ich für meine Lebensleistung (guter Beruf, Ehrenämter, Politik) immer sehr gutes Feedback erhalte. Danke Ihnen für Ihre guten Ratschläge, wie man mit Kränkungen umgeht. Ich werde versuchen, meine Einstellung zu ändern.

  3. Leserkommentar Anonym schreibt am 21.05.2015

    Ich bin zwar noch nicht erwachsen aber ich komm nicht mit mir klar. Zuhaus fühl ich mich gut und denke ich kann das! DOch wenn ich in die Schule oder sonst wo hingehe, dann fühl ich mich immer wie die allerschlechteste, weil ich es bin. Ich hasse meine Nase und meine Hautfarbe und will immer sein wie andere. Ich trau mich nich mich mit einem Jungen allein zu treffen oder mich meinen problemen zu stellen. Mein "bester" Freund hat mich per Whatsapp quasi abservuert und mich seeehr verletzt. Wenn ich ihn sehe tut er so als wäre nichts doch ich kann ihn nich hassen weil er mir zuviel bedeutet hat. Ich kann meien Freunden nicht von dem erzählen den ich liebe weil sie nicht zuhören. Mit ihm hab ich sowieso Pech denn er lebt 7 stunden entfernt und schreibt so knapp wie es geht. Ich hab kein Vertrauen zu mir, weil wenn ich denke ich kann mal etwas besser als andere, dann sehe ich dass ich mich geirrt hab und bin wieder traurig. Mein Vater erlaubt so krass wenig, dass ich fast wieder Aussenseiter wie in der Grundschule werde. Ich hasse es und mich und dass ich nichts kann! Ich versuch mir zu helfen aber es geht nich und icuh kann mit niemandem darüber reden, weil niemand das versteht und ich dann nur so aussehe als wäre ich nur glücklich wenn ich und alles perfekt wäre, auch wenn es nicht so ist. Hilfe... (C)

  4. Leserkommentar Marina schreibt am 21.05.2015

    schon in der grungschule wurde ich als kleines dummchen hin gestellt.dann in der hauptschule (damals auch orientierungsstufe) ging es total bergab,ich wurde gehänselt meine sachen wurden versteckt,ich wurde ausgelacht wenn ich etwas neues an hatte.ich war leider die jüngste in der klasse und einen jahrgang drunter. somit leider auch die dümmste. klugheit hat mir der liebe gott leider nicht mitgeliefert.mein bruder hingegen war sehr gebildet,von anfang an.das führte dazu wenn er mir bei den hausaufgaben helfen sollte das er nur am meckern war, ich konnte mir anhören das ich zu dumm sei und nix kapiere.später dann in meiner lehre ging das drama weiter, mein auszubildener war sehr fies, ich lernte fleischereiverkäuferin und er hatte mich fies vor den kunden rund gemacht,egal was ich tat.doch wie heist es so schön,lehrjahre sind keine herrenjahre und ich bin brav wieder hin gegangen,wenn auch morgens mit zittrigen händen und abends mit verheulten augen. die zukunft brachte mir eine scheidung zwei gescheiterte beziehungen und im moment eine beziehung die auch zu scheitern droht,weil ich krankhaft eifersüchtig bin. ich leide seit jahren unter depressionen weil mein exmann sich nach der scheidung NULL um seine kinder gekümmert hat,er hat sie einfach im stich gelassen. inzwischen sind meine beiden jungs erwachsen,doch enntäuschung traurigkeit und wut machen mir weiterhin das leben schwer.es tut einfach nur weh das ein vater sein eigen fleisch und blut ohne grund im stich lässt. statt dessen hat er wieder geheiratet und wieder zwei kinder die alles in den hals geschoben kriegen.es tut mir für meine jungs einfach unendlich leid.hab grosse schwierigkeiten positiv durchs leben zu gehen.

  5. Leserkommentar alexa schreibt am 19.05.2015

    Bei mir fing es in der schule an . Sie haben mich immer alle beleidigt. Ich seih hässlich wegen meiner Nase. irgendwann hat mich das echt verdammt krank gemacht . Ich wollte nicht mehr in die schule . Und dann hab ich mehr auf mich geachtet. Hab mich angefangen zu schminken . Aber die nase war immer im Vordergrund. Hab seid dem Angst raus zu gehen .mag es garnicht wenn man mich beobachtet. Denke dann immer die schauen mir auf meine nase .

  6. Leserkommentar Susi schreibt am 17.05.2015

    Mich in den Spiegel schauen kann ich, aber mich schön finden und mich lieben? Ich kann es sagen, aber glauben werde ich das nie. Ich weiß auch, wo meine Probleme begannen. Ich hatte auch kleine Erfolge (DGKS mit Auszeichnung)ich arbeite aber als Helferin auf der Station, da ich mir die Arbeit nicht zu traue und weiß, dass ich sie falsch mache. Ich habe eine Familie, beneide mein Söhnchen für sein stabiles Selbstbewußtsein. Ich schaffe das nie.

  7. Leserkommentar Gast schreibt am 15.05.2015

    Also, diese Übung bring ich nicht über mich. Ich geniere mich furchtbar - schon allein vor mir selber. Ich weiss nicht, ich bräuchte sowas wie Vorübungen auf einem einfacheren Level, oder so. Es ist mir einfach unerträglich peinlich, mir das selbst zu sagen. Und wenn da zufällig einmal wer mithören sollte... Dann bräuchte ich den Loch zum Versinken. Könnte dieser Person nicht mehr unter die Augen treten... Weiss nicht, wie ich das überwinden kann. Genügt es vielleicht auch, diese Sachen nur einmal versuchen, zu denken, während man vor dem Spiegel steht? Das krieg ich vielleicht irgendwann einmal eher hin...

  8. Leserkommentar Alexandra schreibt am 14.05.2015

    Schon seit frühester Kindheit, habe ich immer wieder gehört, dass ich so wie ich bin, nicht richtig bin. Zu laut, zu nervig, faul, manipulativ, an der Krankheit meiner Mutter schuld usw. Ein Kind glaubt da ja alles und verinnerlicht es. Deshalb habe ich mir auch nie etwas zugetraut und deshalb trotz mehrerer erfolgreicher Ausbildungen bisher noch keinen festen, dauerhaften Job gefunden. Erst durch Therapien und eine erfüllende langjährige Partnerschaft habe ich meine Stärken kennengelernt und angefangen mich selbst zu lieben und mir etwas zuzutrauen. Das kann mir niemand mehr nehmen, obwohl viel au meiner Familie immer noch einen Versager in mir sehen.

  9. Leserkommentar Marius schreibt am 10.05.2015

    Ich muss sagen es war schwer mir in die augen zu gucken und zu sagen marius ich liebe dich, da kullerten sogar tränen, ich hoffe das bringt was...viel glück allen...iihr seid alle was besonderes

  10. Leserkommentar Elle schreibt am 10.05.2015

    Ich Bin ständig eifersüchtig... Und zickig... Obwohl ich weiß das Ich meinem vertrauen kann und er nur Spaß macht... Ich fühle mich ständig angegriffen und schmolle viel... Ich fühle mich nicht schön und gut genug für ihn... Es hat meiner Beziehung schon sehr geschadet... Aber jetzt weiß ich wie das ändern kann und meine Beziehung wieder so schön wird wie zum Anfang..

  11. Leserkommentar Fee schreibt am 08.05.2015

    Hallo! Ich stimme irgendwie immer allen zu und sage nie meine eigene Meinung. Ich weiß, dass das alle in meinem Umkreis nervt. Eine Freundin versucht mir wirklich zu helfen. Ich werde mir die Tipps zu Herzen nehmen. DANKE

  12. Leserkommentar Alec schreibt am 01.05.2015

    Liebe Unicorn, meine Mutter sagte immer "Freunde sind wie Laternen an der Straße, umso weiter du voran gehst umso mehr verschwinden und umso mehr neue kommen" So ist es bei mir auch, ich habe viele Freunde im Laufe der Zeit verloren und noch mehr und noch bessere gefunden. Meine beste Freundin hat mich vor 9 Jahren abgesägt, ich war am Boden zerstört, mein Selbstvertrauen war zerbröckelt und ich hab nur geheult, aber irgendwann schrieb sie mich wieder an, und ich blockte sie vor lauter Stolz ab, irgendwann trafen wir uns und ich sprach sie an, sie war verdutzt, aber ich hab vergessen und jetzt sind wir wieder gute Freunde. Also tauchen manche Laternen wieder auf ;) Lass die Zeit die Dinge regeln. Zum anderen Du bist Du und keiner hat das Recht dich zu beurteilen. Ich hatte lange Zeit blaue Haare, dann lila, dann grün-rot, ich dachte es würde mir helfen stark zu sein, aber es ist nicht meine Haarfarbe die mich stärker gemacht hat, es war nur meine Einstellung. Ich bin bunt, ja und? Es ist vielleicht eine dumme frage, aber machst du dich vielleicht unbewusst zum Opfer? gebeugte Haltung, Kopf unten, "ich bin unsichtbar haltung"? Tu das bitte nicht, ich kenn dich nicht aber du bist ein wertvoller mensch. Schultern nach hinten, Kopf hoch, Brust raus. Mach dich nicht kleiner als du bist. wenn es zu schlimm wird, dann rede mit deinem Lehrer oder mit deinen Eltern. Und sei der Mensch der du sein willst, ich habe mich über Jahre verbogen um zu gefallen, ich will nicht mehr gefallen, ich will leben. Mein selbstvertrauen ist inzwischen so mies, dass ich meine meinung nicht mehr sage, dass ich mir permanent denke "oh gott, wie wirke ich, was denken die anderen von mir, nimmt sie mir jetzt übel was ich gesagt habe?", ich heule sofort, wenn ich mit meinem freund streite, weil ich angst habe zu sagen "he, doofi, es ist so und du liegst falsch!" und mein selbstvertrauen und meine selbstliebe ist so gering, dass ich jetzt meine beziehung aufs spiel setze, daher muss ich es jetzt aufbauen. Denn, wer sich nicht selbst liebt, kann schwer liebe zu anderen aufbauen (wäre dann gefühlstechnische Abhängigkeit, oder?) und wer sich nicht selbst vertraut, der kann auch kein vertrauen zu anderen aufbauen, so meine weisheiten durch diese blöden erfahrungen, die ich die letzten 2 tage machen musste. ach, zuletzt noch, ich bin ein mensch, der zu allem ja und amen sagt, der menschen zu gerne hilft und dabei schnell ausgenutzt wird, was nciht hilfreich ist. Daher danke ich vielmals für diesen Artikel, ich sehe meine Fehler, was ich falsch gemacht habe und werde nun genau das tun, was mir vorgeschlagen wurde. Ein herzliches Danke vom... naja Herzen

  13. Leserkommentar unicorn schreibt am 27.04.2015

    Ich werde immer mehr in meiner schule gemobbt und so und die rufen mir alle "emo" und solche Sachen hinterher v.v seitdem ich meine beste Freundin verloren hab . Sitz ich nur da und höre mir diese Beleidigungen an... was kann man da gegen tun dass die aufhöre und mein aussehen so respektieren wie ich bin ?

  14. Leserkommentar Sunny schreibt am 27.04.2015

    Kay vieles stimmt keine Frage was vielleicht wirklich an meiner Kindheit liegt denn schüchtern, zurückhaltend und Angst hatte mich zu blamieren war schon immer so.Allerdings hatte ich mit 15 eine schwere Op und bin nun teilweise halbseitig behinderd abgesehen davon hab ich auch mit 13 Epilepsie. Klingt also logisch das ich kein Selbstwertgefühl hab. Eigentlich müsste ich stolz darauf sein was ich trotzdem alles geschafft hab.Anständige Ausbildung,eigene Wohnung 2 sehr lange Beziehungen eigene Wohnung seh eigentlich ganz gut aus und ähnliches Trotzdem denk ich immer andere reden schlecht über mich und bei Komplimenten denk ich es ist gelogen. Was macht man denn da?

  15. Leserkommentar Melinda schreibt am 27.04.2015

    ich bin nicht allein mit diesem Problem, auch schon mal schön zu wissen. Mein Mangel an Selbstvertauen kommt jedoch nicht von meinen Eltern,ich wurde gelobt,geliebt und unterstützt.

  16. Leserkommentar Mallak schreibt am 27.04.2015

    Ich fande es wirklich gut und ich hoffe ich kann mich verbessern, weil mein selbstvertrauen ist von 100 nur 10 ich schäme mich immer von fremde leute, da kommt immer komische gedanken und habe immer angst das mein magen kein gereuch macht und habe angst mich zu blamieren. Das hatt mich wirklich "down" gemacht, aber ich werd es hoffentlich schaffen SELBSTVERTRAUEN zu haben und vieln dank für die Tipps

  17. Leserkommentar Thomas schreibt am 26.04.2015

    Die hier aufgezeigten Punkte treffen alle auf mich zu. Ich bin 22 Jahre alt, habe vor kurzem meinen Bauleiterkurs als jüngster Teilnehmer und als einziger von 15 Teilnehmern mit Auszeichnung bestanden. Ich bin trotzdem nicht stolz auf mich. Mein selbstbertrauen ist im Keller und ich habe tagtäglich Angst zu versagen. Ich sehe meiner Meinung nach wirklich gut aus, bin erfolgreich, habe aber null selbstvertrauen.. Was ich sehr schade finde. Daran muss ich intensiv arbeiten, ich hoffe, dass ich das packe. Allen Anderen denen es so geht auch viel Glück! Liebe Grüße an Alle.

  18. Leserkommentar Antonia schreibt am 23.04.2015

    Das alles hier trifft auf mich zu.Ich hoffe, dass das jetzt alles anders wird. Ich gehe morgen ganz normal in die Schule und lass J einfach reden. Dankeschön....

  19. Leserkommentar Kai schreibt am 18.04.2015

    Ich mache mir seit über 10 Jahren Vorwürfe, dass ich bei Allem versage, was ich mache. Ich bin vor über 10 Jahren unfreiwillig in die Opfer-Rolle gekommen (erst Grundschule, dann weiterführende Schule und jetzt Arbeit). Seit dem wurde ich gemobbt. Irgendwann habe ich geglaubt, was die anderen gesagt haben und habe mich selbst zum Opfer gemacht. Obwohl sich mein Umfeld oft geändert hat, bin ich nicht aus der Rolle rausgekommen. Jetzt weiß ich auch warum. Denn ich habe mich selbst zum Opfer gemacht. Ich will meine Einstellung zu mir selbst ändern und ich bin froh, dass ich mich getraut habe im Internet zu suchen. Der Text hat mir geholfen mich in einem neuem Licht zu sehen. Ich muss es nur schaffen weiterhin die Tipps anzuwenden :) Ich wünsche allen die noch den Text lesen, dass sie so wie ich empfinden

  20. Leserkommentar mimi schreibt am 11.04.2015

    ich finde es toll dass hier zu jeder Zeit hilfreiche Ratschläge finde. Aufmunternde und aufbauende Worte,in dunklen Stunden. Vielen Dank

  21. Leserkommentar Rini schreibt am 10.04.2015

    Ich fand diese Tipps wahnsinnig hilfreich und muss mir ehrlich eingestehen, dass dies alles stimmt was da steht. Ich finde es toll, dass es Menschen gibt, die sich um das Wohl anderer sorgen und versuchen tatsächlich erfolgreich zu helfen. Vielen Dank dafür.

  22. Leserkommentar Lydia schreibt am 31.03.2015

    Wie kann es sein, dass ich zwar den inneren Kritiker besiegt habe, ich also diese Glaubessätze nicht mehr höre, ich aber weiterhin kein Selbstbewusstsein im hier definierten Sinne fühle....ich also ganz schlecht Nein sagen kann, ganz schlecht meine Wünsche durchsetzen kann, und Forderungen stellen kann?

  23. Leserkommentar Sarah schreibt am 30.03.2015

    ich habe schon seit Jahren ziemliche Angst zu versagen. Es gibt jeden Tag Situationen wo ich einfach nur weglaufen möchte weil ich mich diesen nicht gewachsen fühle. Ich kämpfe jeden Tag innerlich mit mir selbst. Das ist einfach nur furchtbar ich bin zurzeit einfach nur total unglücklich weil mich das alles belastet. Jetzt hatte ich meine 2. Fahrstunde und habe so viele Fehler gemachtdas ich total am Boden zerstört bin. Ich habe so eine Angst ausgeschlossen, ausgelacht, abgelehnt zu werden. Ich mache zuzeit eine Verhaltenstheraphie um meine Ängste loszuwerden. Die Ängste die hier genannt werden treffen alle auf mich zu. :(

  24. Leserkommentar Rudi schreibt am 20.03.2015

    Ich finde den Artikel super. Allgemein denke ich, dass ich ein gesundes Selbstwertgefühl habe, aber gleichzeitig auch abhängig vom Feedback anderer bin. Grundsätzlich kann ich mit Kritik gut umgehen. Je mehr es aber wird, desto eher beeinflusst mich das negativ. Manchmal habe ich das Gefühl, dass gerade weil ich eine ziemlich gute Selbstachtung habe, ich Kritik oder flappsige Bemerkungen irgendwann überbewerte und mich nicht distanzieren kann, weil ich es dann persönlich nehme. Ich hatte vor einem halben Jahr einen Burnout, wegen zuviel Stress, häufiger Kritik und wenig Emphatie von anderen. Das nagt momentan noch ziemlich an meinem Selbstbewusstsein.

  25. Leserkommentar Anni schreibt am 14.03.2015

    Ich hab oft das Gefühl, dass ich irgendetwas falsch gemacht habe. Aber man sollte immer beachten, dass es auch andere gibt, die genauso gut durch ihre Fehler zu etwas Negativen beigetragen haben könnten. Genauso oft traue ich mich nicht, meine Meinung zu sagen. Das ist aber meistens sehr nachteilig, weil der andere dann seine Fehler nicht gesagt bekommt und das Verhältnis so bleibt, ohne dass Probleme erörtert und gelöst werden. Leute, denkt bitte daran, ihr alle seid einzigartig, auch wenn es im Moment anders zu sein scheint! Leute, die ihre Fehler kennen, sind viel stärker, als jene, die angeben und denken, sie wären perfekt! LG

  26. Leserkommentar Terra schreibt am 10.03.2015

    Tolle Beiträge. Lese ich sehr gerne dann, wenn ich am Zweifeln bin. Dannach fühle ich mich standfester. Nach 33 Jahre Ehe habe endlich den Mut gekriegt mich von meinem Mann zu trennen, um glücklicher zu werden. Mit kleinen Schritten, ändere ich mein Leben. Da gibt es noch noch so viel zu entdecken!

  27. Leserkommentar Sani schreibt am 03.03.2015

    Stimmt.. Ich fühle mich oft wie ein Nichtsnutz und denke ich mache nie etwas richtig. Und immer lasse ich mir alles gefallen. Jeder sagt mir wie schüchtern ich doch bin, aber statt sie sich interessieren wieso, trampeln sie auf mir noch mehr herum. Ich bin ein sehr anhänglicher Mensch geworden, da ich immer Angst habe meine Freunde zu verlieren und ich denke oft das sie vielleicht irgendwann keine Lust mehr auf mich haben,weil ich so bin wie ich bin. Ich habe Angst meine Beste Freundin zu verlieren.. Sie ist die einzigste der ich alles erzählen kann und die mich versteht, die mich nicht auslacht wegen irgendwelchen Sachen. Doch die Angst ersetzt zu werden ist immer so groß.. Ich habe Angst sie zu sehr zu nerven. Und all die Schüchternheit und das fehlende Selbstbewusstsein wegen meiner Familie die früher immer was an mir auszusetzen hatte und meiner damals besten Freundin die mich mit Mobbing fertig machen wollte. Ich kann nicht mal mehr in kleinen Gruppen reden, fange an zu zittern werde rot und stottere, die Angst vor Gelächter sitzt einfach zu tief. Und nun habe ich meinen Freund verloren, der mir das Gefühl gab für ihn so wie ich bin perfekt zu sein. Bei ihm konnte ich sein wie ich bin ohne mich zu verstellen. Nun weiß ich einfach nicht mehr weiter, ich habe das Gefühl alles wird nur schlimmer und verliere immer mehr an Selbstbewusstsein

  28. Leserkommentar Mila schreibt am 02.03.2015

    Stimmt genau...alles passt

  29. Leserkommentar Laura schreibt am 02.03.2015

    Alles,was hier beschrieben steht, stimmt zu. Meine Eltern haben mich ständig kritisiert und Druck auf mich ausgeübt. Meine Familie hat so lange an meiner Figur rumgenörgelt *ich hatte Normalgewicht* sodass ich Bulimie "bekam". Diese ständigen Zeitschriften mit den ach so perfekten Frauen,die ganzen aufgetakelten Tussis in der Disko, das Bild der Frau bei Männern. Kein Wunder, dass man sich minderwwertig vorkommt Und nicht in der Lage ist eine normale Beziehung zu führen, ohne den Freund in die Flucht zu schlagen wegen des geringen Selbstbewusstseins. Diese ständigen Enttäuschungen...

  30. Leserkommentar andreas schreibt am 20.02.2015

    Selbstvertrauen auf Dauer kommt nur von Erfolg. Dieses ganze Geschwätz von Selbstvertrauen aufbauen usw. ist leider nichts wert, besonders wenn es um Beziehungen zu Frauen geht. Es gibt nichts schlimmeres als Erwartungen zu erzeugen ,die dann enttäuscht werden !

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