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FreyClaudia Frey, Heidelberg
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Selbstvertrauen ist wichtig für ein erfülltes Leben

ich will, ich kann, ich werde

Ein gesundes Selbstvertrauen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor - persönlich, emotional und beruflich. Hier finden Sie praktische Tipps, wie Sie mangelndes Selbstvertrauen trainieren und stärken können. Bild © JiSIGN - Fotolia

Autor dieses Beitrags: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Ein gesundes und starkes Selbstvertrauen - wer von uns wünscht sich das nicht? Mit einer guten Portion Selbstvertrauen geht man unbeschwerter durchs Leben.

Man hat keine Hemmungen, auf andere zuzugehen, man hat keine Angst vor Ablehnung, Kritik und Zurückweisung, man traut sich beruflich mehr zu und hat deshalb auch mehr Erfolg; man hat wenig Angst vor Misserfolgen, u.v.m.

Doch leider hat das Selbstvertrauen der meisten Menschen in der Kindheit gelitten.

Schauen wir uns an, woher ein mangelndes oder fehlendes Selbstvertrauen kommt.

Die Ursache eines geringen Selbstvertrauens

Niemand kommt mit einem geringen oder mangelndem Selbstvertrauen auf die Welt. Wenn wir uns nichts zutrauen, schüchtern und gehemmt sind, dann deshalb, weil wir von klein auf Erfahrungen gemacht haben, die in uns das Gefühl hinterlassen haben, dass mit uns etwas nicht stimmt und wir minderwertig sind.

Diese Erfahrungen sind dafür verantwortlich, dass wir heute eine Stimme mit uns herumtragen, die für uns nie ein gutes oder freundliches Wort übrig hat und die ich deshalb den inneren Kritiker nenne.

Der innere Kritiker versucht ständig, unser Selbstwertgefühl, unsere Selbstachtung und unser Selbstvertrauen anzugreifen.

Der innere Kritiker wirft uns demütigende Worte an den Kopf wie Dummkopf, Idiot, Versager und Feigling oder bezeichnet uns als dumm, hässlich, unfähig und schwach. So haben wir ständig starke Selbstzweifel und unser Selbstbild leidet.

Der innere Kritiker erledigt seine Aufgabe so geschickt, dass seine Kritik uns berechtigt und gerechtfertigt erscheint.

Unser innerer Kritiker lässt uns in dem Glauben, dass wir minderwertig sind, und unternimmt nichts, um unser Selbstvertrauen, unser Selbstwertgefühl und unsere Selbstachtung zu stärken. Im Gegenteil: Er hat immer nur eines im Sinn: uns "klein" zu machen.

Kein Wunder, wenn unser Selbstwertgefühl und unser Selbstvertrauen gering sind.

Die Geburtsstunde des inneren Kritikers

Der Kritiker in uns entstand in unseren ersten Lebensjahren. In dieser Zeit haben uns vor allem die Erwachsenen, aber auch Gleichaltrige, bewusst und unbewusst ständig auf unsere Fehler und Schwächen aufmerksam gemacht.

Sie haben uns mit Worten und abweisendem Verhalten bestraft, wenn wir nicht so waren, wie sie es von uns verlangten: "Du taugst nichts", "Aus dir wird nie etwas werden", "Mit dir muss man sich nur ärgern", "Du dumme Gans", "Du hast zwei linke Hände", "Du bist stinkfaul", "Mit dir hat man nur Scherereien", "Dickerchen".

Tipps für mehr SELBSTACHTUNG

Den inneren Kritiker verbannen.

An manchen Tagen prasselten solche entmutigenden und verletzenden Worte wie ein Hagelgewitter auf uns ein.

Mit der Zeit lernten wir, uns mit den Augen unserer Eltern zu sehen und so zu uns zu sprechen wie einst unsere Eltern.

Dies war die Geburtsstunde des inneren Kritikers und eines schwachen Selbstvertrauens.

Wenn wir unser Selbstvertrauen stärken möchten, müssen wir lernen, uns selbst aufzubauen und unser Selbstwertgefühl zu stärken.

Wir müssen uns selbst ein Coach sein, der unser Vertrauen in unsere Fähigkeiten stärkt und uns bei Fehlschlägen, Schwächen und Niederlagen unterstützend zur Seite steht.

Wir müssen den inneren Kritiker aus unserem Kopf verbannen und an dessen Stelle eine aufmunternde und aufbauende Stimme setzen.

Wir müssen also aufhören, uns selbst klein zu machen und uns einzureden, dass wir nichts taugen oder minderwertig sind.

Unterschied zwischen Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein & Selbstsicherheit

Selbstbewusstsein haben bedeutet,

Voraussetzung für Durchsetzungsvermögen ist, dass wir über ein gesundes Selbstvertrauen verfügen.

Sind unser Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen gering, dann haben wir Angst vor Ablehnung, haben kein Selbstbewusstsein und getrauen uns nicht, selbstsicher aufzutreten, Nein zu sagen, Forderungen zu stellen und unsere Wünsche mitzuteilen.

D.h. Selbstvertrauen ist die Basis eines gesunden Selbstbewusstseins.

Ohne Selbstvertrauen kein Selbstbewusstsein!

Wie man sein Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl garantiert zerstört

1. Denke permanent schlecht von dir: wenn es dir gut geht, dann denke, dass du das nicht verdient hast; wenn dir etwas gelingt, dann denke, das sei nur Zufall; wenn es dir schlecht geht, dann halte das für selbstverständlich - du hast es schließlich nicht anders verdient.

Das Dümmste, was du tun kannst, wäre, dir einzureden, dass du es verdient hast, dass es dir gut geht oder noch schlimmer, wenn du gar stolz auf dich wärst, wenn dir etwas gelingt.

Durch solche Selbstbeweihräucherung gefährdest du dein Unglücklichsein und setzt deine schlechte Laune aufs Spiel.

2. Mache deinen Wert immer vom Ergebnis deines Handelns abhängig. D.h. gelingt dir etwas nicht oder machst du etwas falsch, dann sei hart und unbarmherzig zu dir und verurteile dich dafür aufs Schärfste. Sag dir: "Du bist ein Versager, du kannst nichts, du taugst nichts, was du anpackst, machst du verkehrt".

Das Dümmste wäre, Nachsicht mit dir zu haben - das würde unter Umständen zu guten Gefühlen führen. Unterlass es also Dinge zu dir zu sagen wie: "Das kann jedem passieren, Fehler machen ist menschlich, du bist ein liebenswerter und wertvoller Mensch, auch wenn du versagt oder du dich falsch verhalten hast".

3. Lass dir alles gefalllen und schlucke alle Ungerechtigkeiten hinunter; du verdienst es, schlecht und ungerecht behandelt zu werden. Wenn du dir nämlich alles gefallen lässt, dann kannst du dich selber nicht leiden und ekelst dich vor dir selbst immer mehr.

Das Dümmste wäre, wenn du dich wehren würdest und vielleicht sogar dadurch Recht bekämst: dann könntest du unter Umständen stolz auf dich sein und damit hätte dein Unglücklichsein ein Ende.

4. Widersprich anderen sofort, wenn diese dir Komplimente machen und dich loben. Sag: "Das ist nichts Besonderes, das kann jeder".

Das Dümmste wäre, wenn du anderen innerlich oder gar offen für deren Lob dankst und es lächelnd annimmst. Dann kannst du dein Unglücklichsein vergessen. Also immer widersprechen und betonen, dass die anderen sich irren und dir klarmachen, dass diese dir nur Honig um den Mund schmieren wollen.

5. Habe ständig etwas an dir auszusetzen: an deinem Äußeren, an deiner Arbeit, an deinem Charakter, an deinen Leistungen, .... Eine absolut sichere Strategie für dauerhaftes Unglücklichsein und ein geringes Selbstvertrauen. Etwas Besseres hat die Psychologie kaum zu bieten, um dir ein miserables Leben zu garantieren.

Das Dümmste wäre, nach positiven Seiten von dir zu suchen. Das birgt die Gefahr, dass du möglicherweise ein wenig stolz auf dich bist. Dann kannst du dein Unglücklichsein vergessen. Also immer schön feste auf dich draufhauen und dich klein machen.

6. Mache eine Liste von all deinen Fehlern und Schwächen. Schreib dir all deine Misserfolge der Vergangenheit auf, notiere dir, was du alles falsch gemacht hast, wo du dich falsch entschieden hast. Frage andere, was diese an dir auszusetzen haben und nimm diese Kritik in deine Liste auf.

Lese dir diese Aufzählung deiner Unvollkommenheiten täglich mehrmals durch. Übrigens diese Liste ist nie vollständig: schließlich machst du ja fast jeden Tag neue Fehler.

Du wirst sehen: diese Strategie bringt deine Stimmung in Nullkommanichts in den Keller.

Das Dümmste wäre, nach deinen positiven Seiten und Stärken Ausschau zu halten oder dir gar diese immer wieder vor Augen zu halten: das könnte deine schlechte Stimmung schlagartig aufhellen und es könnte dir besser gehen.

Hüte dich also davor, eine Positivliste zu machen, in der du all das notierst, was du an positiven Seiten hast und was du gut gemacht hast.

Wie mangelndes Selbstvertrauen aufbauen? Strategien für ein stabiles Selbstwertgefühl.

TIPP 1: Stärke deine Selbstachtung

Voraussetzung für ein gesundes Selbstvertrauen sind ein positives Selbstwertgefühl und ein positives Selbstbild.

In dem Maße, in dem du dich selbst mehr annimmst, in dem Maße wird sich dein Selbstvertrauen verbessern. Du kannst dein schwaches Selbstvertrauen selbst aufbauen und trainieren. Mache die folgenden Übungen.

TIPP zum Aufbau einer gesunden Selbstachtung:
Sag dir: Ich mag dich

Was hast du dir immer gewünscht, von deinen Eltern, Geschwistern oder Gleichaltrigen zu hören, hast es aber nur selten oder gar nicht gehört? Vermutlich waren das Worte wie: »Ich mag dich. Ich hab dich gern.«

Wir alle sehnen uns nach bedingungloser Liebe. Wir möchten um unserer Selbst willen geliebt werden.

Wenn du sagst: »Ich kann mich nur annehmen, wenn ich perfekt bin, wenn ich einen perfekten Körper habe, wenn ich dieses oder jenes erreicht habe.«, dann tust du genau das, was deine Eltern taten.

Du stellst Bedingungen an deine Liebe zu dir selbst. Du sagst zu dir: »Wenn du so bist, dann mag ich dich nicht. Ich hab dich nur lieb, wenn du dich änderst.«

Deshalb ist es wichtig, dass du dich annimmst, auch wenn du nicht perfekt bist.

Wenn du deine Selbstachtung davon abhängig machst, dass du perfekt bist, werden dein Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen nicht stabil sein.

Nimm dir jeden Tag für die nächsten 30 Tage einige Minuten Zeit. Versetz dich vor Beginn der Übung in eine gute Stimmung, indem du z.B. deine Lieblingsmusk anhörst. Dies erleichtert dir die Durchführung dieser Übung.

Nimm einen kleinen Handspiegel oder stell dich vor einen großen Spiegel. Du solltest diese Übung ungestört und unbeobachtet machen. Diese Übung wird dich vermutlich die meiste Überwindung kosten – aber sie ist auch die mächtigste von allen und kann wahre Wunder bewirken.

Setz ein Lächeln auf deine Lippen, schau dir ein paar Sekunden wohlwollend in die Augen. Dann sag dir laut: »Vera« (setz hier deinen Vornamen ein), »ich liebe dich.« Lass diese Worte ein paar Sekunden auf dich wirken.

Dann sag dir 5 Dinge, auf die du stolz bist oder die du an dir magst. Etwa: »Ich bin stolz auf dich, dass du den Mut aufbringst, diese Übung zu machen. Ich bin stolz auf dich, dass du dich bemühst, dich anzunehmen. Mir gefallen deine schönen Augen. Ich finde es toll, dass du dich so liebevoll um die Kinder kümmerst.«

Du wirst dich die ersten Tage bei dieser Übung sehr unwohl fühlen. Dir wird sich vielleicht der Magen umdrehen, du fängst zu weinen an, dir fällt es unglaublich schwer, dir in die Augen zu schauen und dir zu sagen, dass du dich magst.

Diese Reaktionen sind völlig normal. Sie zeigen dir, wie fremd du dir bist und wie weit du dich von deinem inneren Kind – deinem wahren Wesen - entfernt hast.

TIPP 2: Mach dir deine Erfolge bewusst

Unser Selbstvertrauen steigt mit dem Erfolg. D.h. je mehr Erfolge man privat und beruflich hat, je mehr man sich bestätigt sieht, dass das, was man tut, richtig und erfolgreich ist, umso mehr wächst das Selbstvertrauen. Jeder kleine Erfolg zählt, denn dieser gibt Kraft, Mut und Energie weiterzumachen.

TIPP für mehr Erfolg

Um Erfolg zu haben, muss man an sich glauben. Yes I can. Ich kann es. Ich schaffe es. Werden Sie ein Ich-kann-Denker.

Deshalb ist es wichtig, dass wir uns unsere Erfolge bewusst machen und unsere Fehler ausblenden.

Viele Menschen zerstören ihr Selbstvertrauen, weil sie mehr und öfter an ihre Fehler und die Momente, in denen sie versagt haben, denken, als an ihre Erfolge.

Nutze deine Fehler und Misserfolge, um aus ihnen zu lernen und dann vergiss diese schleunigst und wende dich wieder deinen Erfolgen und Stärken zu.

Sieh dich stets in der Erfolgs-Rolle, statt in der Loser-Rolle.

Sich an vergangene Erfolge zu erinnern und sich darüber zu freuen, stärkt das Selbstvertrauen und ein angeschlagenes Selbstwertgefühl.

TIPP 3: Notier dir, was andere an dir schätzen

Notier dir, was andere (Partner, Freund(in), Kinder, Arbeitskollegen, Vorgesetzter) an dir schätzen. Was für Komplimente machen dir diese Personen?

Mein Partner schätzt an mir, dass ...
Meine Kinder schätzen an mir, dass ...
Mein bester Freund/meine beste Freundin schätzt an mir, dass ...
Meine Arbeitskollegen schätzen an mir, dass ...
Mein Chef schätzt an mir, dass ...
Mein Vater/meine Mutter schätzen an mir, dass ...

Wenn du nicht weißt,, was Freunde, Kinder etc an dir schätzen, dann frag diese. Rufe dir diese Komplimente immer wieder in Erinnerung, insbesondere dann, wenn du an dir zweifelst und wenn dir dein Kritiker einreden will, dass du mal wieder Mist gebaut hast und nicht in Ordnung bist.

Indem du dir in Erinnerung rufst, was andere an dir schätzen, stärkst du deine Selbstachtung und dein schwaches Selbstwertgefühl.


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TIPP 4: Hör auf, dich mit anderen zu vergleichen

Die Angewohnheit, sich mit anderen zu vergleichen, kann deinem Selbstvertrauen großen Schaden zufügen.

Wenn du dich nämlich mit Freunden, Kollegen oder wildfremden Menschen vergleichst, die mehr haben als du, die beliebter sind als du, die besser aussehen, die mehr aus sich und ihrem Leben machen, die Fähigkeiten und Talente haben, die du nicht hast, dann bist du auf die anderen neidisch und dein Selbstwertgefühl und dein Selbstvertrauen leiden.

Du fühlst dich dann zwangsläufig minderwertig und unterlegen.

Sich mit anderen zu vergleichen und zu messen ist an sich nicht schädlich. Du darfst jedoch, wenn du beim Vergleich schlecht abschneidest, nicht den Fehler machen, dich deshalb für weniger wertvoll und tüchtig anzusehen.

Das wäre eine Schlussfolgerung, die deinem Selbstvertrauen und deiner Selbstachtung schaden würde.

Statt dich zu vergleichen ist es besser, zu schauen, von wo du in deinem Leben gestartet bist und was du im Laufe deines Lebens alles gelernt und erreicht hast.

In meiner 30-jährigen Tätigkeit als Psychologe habe ich festgestellt:

Für unser Wohlbefinden ist ein gesundes Selbstvertrauen enorm wichtig.

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Leserkommentare Selbstvertrauen
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Es gibt 165 Kommentare

  1. Leserkommentar unicorn schreibt am 27.04.2015

    Ich werde immer mehr in meiner schule gemobbt und so und die rufen mir alle "emo" und solche Sachen hinterher v.v seitdem ich meine beste Freundin verloren hab . Sitz ich nur da und höre mir diese Beleidigungen an... was kann man da gegen tun dass die aufhöre und mein aussehen so respektieren wie ich bin ?

  2. Leserkommentar Sunny schreibt am 27.04.2015

    Kay vieles stimmt keine Frage was vielleicht wirklich an meiner Kindheit liegt denn schüchtern, zurückhaltend und Angst hatte mich zu blamieren war schon immer so.Allerdings hatte ich mit 15 eine schwere Op und bin nun teilweise halbseitig behinderd abgesehen davon hab ich auch mit 13 Epilepsie. Klingt also logisch das ich kein Selbstwertgefühl hab. Eigentlich müsste ich stolz darauf sein was ich trotzdem alles geschafft hab.Anständige Ausbildung,eigene Wohnung 2 sehr lange Beziehungen eigene Wohnung seh eigentlich ganz gut aus und ähnliches Trotzdem denk ich immer andere reden schlecht über mich und bei Komplimenten denk ich es ist gelogen. Was macht man denn da?

  3. Leserkommentar Melinda schreibt am 27.04.2015

    ich bin nicht allein mit diesem Problem, auch schon mal schön zu wissen. Mein Mangel an Selbstvertauen kommt jedoch nicht von meinen Eltern,ich wurde gelobt,geliebt und unterstützt.

  4. Leserkommentar Mallak schreibt am 27.04.2015

    Ich fande es wirklich gut und ich hoffe ich kann mich verbessern, weil mein selbstvertrauen ist von 100 nur 10 ich schäme mich immer von fremde leute, da kommt immer komische gedanken und habe immer angst das mein magen kein gereuch macht und habe angst mich zu blamieren. Das hatt mich wirklich "down" gemacht, aber ich werd es hoffentlich schaffen SELBSTVERTRAUEN zu haben und vieln dank für die Tipps

  5. Leserkommentar Thomas schreibt am 26.04.2015

    Die hier aufgezeigten Punkte treffen alle auf mich zu. Ich bin 22 Jahre alt, habe vor kurzem meinen Bauleiterkurs als jüngster Teilnehmer und als einziger von 15 Teilnehmern mit Auszeichnung bestanden. Ich bin trotzdem nicht stolz auf mich. Mein selbstbertrauen ist im Keller und ich habe tagtäglich Angst zu versagen. Ich sehe meiner Meinung nach wirklich gut aus, bin erfolgreich, habe aber null selbstvertrauen.. Was ich sehr schade finde. Daran muss ich intensiv arbeiten, ich hoffe, dass ich das packe. Allen Anderen denen es so geht auch viel Glück! Liebe Grüße an Alle.

  6. Leserkommentar marco aka crashx09 schreibt am 25.04.2015

    also ich habe nur bruchteile gelesen vieles trifft klar auf mich zu aber helfen wird es mir nicht solange mir niemand sagt oder ich weiß warum weshalb ich auf der welt bin und was mein sonn fürs leben ist ändere ich rein garnichts ! kommt mir ja nicht mi so ein poswtiven scheiß brauch kein mensch

  7. Leserkommentar Antonia schreibt am 23.04.2015

    Das alles hier trifft auf mich zu.Ich hoffe, dass das jetzt alles anders wird. Ich gehe morgen ganz normal in die Schule und lass J einfach reden. Dankeschön....

  8. Leserkommentar Kai schreibt am 18.04.2015

    Ich mache mir seit über 10 Jahren Vorwürfe, dass ich bei Allem versage, was ich mache. Ich bin vor über 10 Jahren unfreiwillig in die Opfer-Rolle gekommen (erst Grundschule, dann weiterführende Schule und jetzt Arbeit). Seit dem wurde ich gemobbt. Irgendwann habe ich geglaubt, was die anderen gesagt haben und habe mich selbst zum Opfer gemacht. Obwohl sich mein Umfeld oft geändert hat, bin ich nicht aus der Rolle rausgekommen. Jetzt weiß ich auch warum. Denn ich habe mich selbst zum Opfer gemacht. Ich will meine Einstellung zu mir selbst ändern und ich bin froh, dass ich mich getraut habe im Internet zu suchen. Der Text hat mir geholfen mich in einem neuem Licht zu sehen. Ich muss es nur schaffen weiterhin die Tipps anzuwenden :) Ich wünsche allen die noch den Text lesen, dass sie so wie ich empfinden

  9. Leserkommentar mimi schreibt am 11.04.2015

    ich finde es toll dass hier zu jeder Zeit hilfreiche Ratschläge finde. Aufmunternde und aufbauende Worte,in dunklen Stunden. Vielen Dank

  10. Leserkommentar Rini schreibt am 10.04.2015

    Ich fand diese Tipps wahnsinnig hilfreich und muss mir ehrlich eingestehen, dass dies alles stimmt was da steht. Ich finde es toll, dass es Menschen gibt, die sich um das Wohl anderer sorgen und versuchen tatsächlich erfolgreich zu helfen. Vielen Dank dafür.

  11. Leserkommentar Lydia schreibt am 31.03.2015

    Wie kann es sein, dass ich zwar den inneren Kritiker besiegt habe, ich also diese Glaubessätze nicht mehr höre, ich aber weiterhin kein Selbstbewusstsein im hier definierten Sinne fühle....ich also ganz schlecht Nein sagen kann, ganz schlecht meine Wünsche durchsetzen kann, und Forderungen stellen kann?

  12. Leserkommentar Sarah schreibt am 30.03.2015

    ich habe schon seit Jahren ziemliche Angst zu versagen. Es gibt jeden Tag Situationen wo ich einfach nur weglaufen möchte weil ich mich diesen nicht gewachsen fühle. Ich kämpfe jeden Tag innerlich mit mir selbst. Das ist einfach nur furchtbar ich bin zurzeit einfach nur total unglücklich weil mich das alles belastet. Jetzt hatte ich meine 2. Fahrstunde und habe so viele Fehler gemachtdas ich total am Boden zerstört bin. Ich habe so eine Angst ausgeschlossen, ausgelacht, abgelehnt zu werden. Ich mache zuzeit eine Verhaltenstheraphie um meine Ängste loszuwerden. Die Ängste die hier genannt werden treffen alle auf mich zu. :(

  13. Leserkommentar Rudi schreibt am 20.03.2015

    Ich finde den Artikel super. Allgemein denke ich, dass ich ein gesundes Selbstwertgefühl habe, aber gleichzeitig auch abhängig vom Feedback anderer bin. Grundsätzlich kann ich mit Kritik gut umgehen. Je mehr es aber wird, desto eher beeinflusst mich das negativ. Manchmal habe ich das Gefühl, dass gerade weil ich eine ziemlich gute Selbstachtung habe, ich Kritik oder flappsige Bemerkungen irgendwann überbewerte und mich nicht distanzieren kann, weil ich es dann persönlich nehme. Ich hatte vor einem halben Jahr einen Burnout, wegen zuviel Stress, häufiger Kritik und wenig Emphatie von anderen. Das nagt momentan noch ziemlich an meinem Selbstbewusstsein.

  14. Leserkommentar Anni schreibt am 14.03.2015

    Ich hab oft das Gefühl, dass ich irgendetwas falsch gemacht habe. Aber man sollte immer beachten, dass es auch andere gibt, die genauso gut durch ihre Fehler zu etwas Negativen beigetragen haben könnten. Genauso oft traue ich mich nicht, meine Meinung zu sagen. Das ist aber meistens sehr nachteilig, weil der andere dann seine Fehler nicht gesagt bekommt und das Verhältnis so bleibt, ohne dass Probleme erörtert und gelöst werden. Leute, denkt bitte daran, ihr alle seid einzigartig, auch wenn es im Moment anders zu sein scheint! Leute, die ihre Fehler kennen, sind viel stärker, als jene, die angeben und denken, sie wären perfekt! LG

  15. Leserkommentar Terra schreibt am 10.03.2015

    Tolle Beiträge. Lese ich sehr gerne dann, wenn ich am Zweifeln bin. Dannach fühle ich mich standfester. Nach 33 Jahre Ehe habe endlich den Mut gekriegt mich von meinem Mann zu trennen, um glücklicher zu werden. Mit kleinen Schritten, ändere ich mein Leben. Da gibt es noch noch so viel zu entdecken!

  16. Leserkommentar Sani schreibt am 03.03.2015

    Stimmt.. Ich fühle mich oft wie ein Nichtsnutz und denke ich mache nie etwas richtig. Und immer lasse ich mir alles gefallen. Jeder sagt mir wie schüchtern ich doch bin, aber statt sie sich interessieren wieso, trampeln sie auf mir noch mehr herum. Ich bin ein sehr anhänglicher Mensch geworden, da ich immer Angst habe meine Freunde zu verlieren und ich denke oft das sie vielleicht irgendwann keine Lust mehr auf mich haben,weil ich so bin wie ich bin. Ich habe Angst meine Beste Freundin zu verlieren.. Sie ist die einzigste der ich alles erzählen kann und die mich versteht, die mich nicht auslacht wegen irgendwelchen Sachen. Doch die Angst ersetzt zu werden ist immer so groß.. Ich habe Angst sie zu sehr zu nerven. Und all die Schüchternheit und das fehlende Selbstbewusstsein wegen meiner Familie die früher immer was an mir auszusetzen hatte und meiner damals besten Freundin die mich mit Mobbing fertig machen wollte. Ich kann nicht mal mehr in kleinen Gruppen reden, fange an zu zittern werde rot und stottere, die Angst vor Gelächter sitzt einfach zu tief. Und nun habe ich meinen Freund verloren, der mir das Gefühl gab für ihn so wie ich bin perfekt zu sein. Bei ihm konnte ich sein wie ich bin ohne mich zu verstellen. Nun weiß ich einfach nicht mehr weiter, ich habe das Gefühl alles wird nur schlimmer und verliere immer mehr an Selbstbewusstsein

  17. Leserkommentar Mila schreibt am 02.03.2015

    Stimmt genau...alles passt

  18. Leserkommentar Laura schreibt am 02.03.2015

    Alles,was hier beschrieben steht, stimmt zu. Meine Eltern haben mich ständig kritisiert und Druck auf mich ausgeübt. Meine Familie hat so lange an meiner Figur rumgenörgelt *ich hatte Normalgewicht* sodass ich Bulimie "bekam". Diese ständigen Zeitschriften mit den ach so perfekten Frauen,die ganzen aufgetakelten Tussis in der Disko, das Bild der Frau bei Männern. Kein Wunder, dass man sich minderwwertig vorkommt Und nicht in der Lage ist eine normale Beziehung zu führen, ohne den Freund in die Flucht zu schlagen wegen des geringen Selbstbewusstseins. Diese ständigen Enttäuschungen...

  19. Leserkommentar andreas schreibt am 20.02.2015

    Selbstvertrauen auf Dauer kommt nur von Erfolg. Dieses ganze Geschwätz von Selbstvertrauen aufbauen usw. ist leider nichts wert, besonders wenn es um Beziehungen zu Frauen geht. Es gibt nichts schlimmeres als Erwartungen zu erzeugen ,die dann enttäuscht werden !

  20. Leserkommentar heike schreibt am 17.02.2015

    ich bekomme nur zu hören du bist schuld,du mußt dich ändern, es liegt nur an dir, mach ne therapie.nur die plätze sind begrenzt teilweise bis zu 3 jahre wartezeit. das ist doch irre es wäre evtl. einfach nur zu funktionieren

  21. Leserkommentar Sunny schreibt am 15.02.2015

    Ich vergleiche mich ständig mit anderen Menschen und schneide immer schlechter ab, weil ich ziemlich schüchtern bin. Meine Eltern sagten zu mir immer, ich soll mich zusammen reißen und nicht so schüchtern sein. Dieser Artikel hat mir Mut gemacht, mich so anzunehmen wie ich bin. Jeder Mensch ist einzigartig und wertvoll so wie er ist. Lg

  22. Leserkommentar Leyla schreibt am 05.02.2015

    Keiner kann in Worte fassen was ich fühle.....

  23. Leserkommentar Michael schreibt am 23.01.2015

    Meine Angst beginnt schon immer da wenn ich Versuche ein mädchen was mir Gefällt Anzusprechen nur irgendwie Trau ich mich das nicht mehr Früher war es Einfacher für mich aber heute Trau ich mich nicht. Ich denke immer gleich das man Abgelehnt wird oder Schlechte Worte ins gesicht Geschmissen bekommt. nun meine Frage wie kann ich das Ändern... Oder noch ein anderes beispiel ist was mir auf gefallen ist das ich mich Älteren menschen die Älter sind als wie ich selbst besser verstehe als wie mit menschen die ungefähr in meinem Alter sind....

  24. Leserkommentar tülay schreibt am 17.01.2015

    Ich hab schon immer das Gefühl feige zu sein,und Angst hat mit Menschen zureden und die mich wertlos sehen und albern sehen oder das die mir immer anmerken wie ängstlich und feige ich bin

  25. Leserkommentar Patrick schreibt am 02.01.2015

    Mein größter Traum war es das ich ein Hobby finde wo ich Menschen helfen kann. Ich hatte bloß immer Angst davor auf andere Personen zuzugehen dann habe ich das Training gemacht und bin der Feuerwehr beigetreten und seitdem habe ich schon vielen Personen geholfen und traue mich jetzt auch mehr. Ich habe hierdurch meinen Traum verwirklicht.

  26. Leserkommentar Luna schreibt am 30.12.2014

    Ich habe festgestellt: ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben! Also gebe ich auf mich acht!

  27. Leserkommentar Al schreibt am 29.12.2014

    an Ali: zu Deinem "eigentlich korrekten Freund" kann ich Dir folgendes sagen: ER hat offensichtlich kein eigenes echtes Selbstvertrauen, denn um in der Gruppe Erfolg zu haben, erniedrigt er DICH und zieht so die Lacher auf seine Seite. (Uebrigens scheinen das auch nicht die tollen Leute zu sein. Alle, die es noetig haben sich gemeinsam ueber jemanden lustig zu machen, sind nicht wirklich starke Persoenlichkeiten)Koerperlich der Staerkere zu sein und das Problem mit Gewalt zu loesen, bringt gar nichts. Wirklicher Respekt sieht anders aus. Wie waere es, wenn Du mal schaust, was Du gut kannst. Beschaeftige Dich damit und werde immer besser darin, sei stolz auf Dich deshalb. Suche Dir Freunde, die Dich wirklich moegen und anerkennen, fuer das was Du bist. Du bist das wert!

  28. Leserkommentar Helga schreibt am 18.12.2014

    Wir sitzen wohl alle im selben Boot und dies zu wissen ist schon ein Schritt nach vorne. Der nächste Schritt wäre "wir nehmen uns an, so wie wir sind". Erst dann können wir weitere Schritte gehen. Und das braucht alles seine Zeit. Wir sind eben EINZIGARTIG.

  29. Leserkommentar Lisa schreibt am 15.12.2014

    Mein größter Traum ist es Schauspielerin zu werde, aber ich habe einfach zu viel Angst auf einer Bühne zu stehen oder vor einer Kamera. Obst wenn ich bei irgendetwas mitmachen, habe ich schon bei den Proben Angst. Ich habe immer das Gefühl, dass ich es nicht kann und versuche mich dann immer davor zu drücken. Wie soll ich da Schauspielerin werden?????:-(

  30. Leserkommentar Der Prophet schreibt am 15.12.2014

    Gebt euch einen Ruck und sagt dem inneren Kritiker zusammen mit den anderen verletzten Seelen hier lebewohl. Man muss auch anerkennen das ein Durchhänger mal zum Leben dazugehört. Ich selbst habe immer Gedacht, dass sich Trauer an meine Fersen heftet wie ein Schatten, aber ich habe ihr gesagt, dass ich sie jetzt nicht mehr brauche und ich auf eigenen Füßen stehen kann und es hat geholfen. Ich wünsche allen hier noch viel Liebe, Vertrauen und Freude eure Kommentare zu lesen tut so gut :D

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