Ratgeber Selbstvertrauen

Selbstvertrauen aufbauen & stärken

ich will, ich kann, ich werde

Ein gesundes Selbstvertrauen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor - persönlich, emotional und beruflich.

Hier findest du praktische Tipps, wie du mangelndes Selbstvertrauen trainieren und stärken kannst. Bild © JiSIGN - Fotolia

Autor: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Ein gesundes und starkes Selbstvertrauen - wer von uns wünscht sich das nicht? Mit einer guten Portion Selbstvertrauen geht man unbeschwerter durchs Leben.

Man hat keine Hemmungen, auf andere zuzugehen, man hat keine Angst vor Ablehnung, Kritik und Zurückweisung, man traut sich beruflich mehr zu und hat deshalb auch mehr Erfolg; man hat wenig Angst vor Misserfolgen, u.v.m.

Doch leider hat das Selbstvertrauen der meisten Menschen in der Kindheit gelitten.

Schauen wir uns an, woher ein mangelndes oder fehlendes Selbstvertrauen kommt.

Die Ursache eines geringen Selbstvertrauens

Niemand kommt mit einem geringen oder mangelndem Selbstvertrauen auf die Welt.

Wenn wir uns nichts zutrauen, schüchtern und gehemmt sind, dann deshalb, weil wir von klein auf Erfahrungen gemacht haben, die in uns das Gefühl hinterlassen haben, dass mit uns etwas nicht stimmt und wir minderwertig sind.

Diese Erfahrungen sind dafür verantwortlich, dass wir heute eine Stimme mit uns herumtragen, die für uns nie ein gutes oder freundliches Wort übrig hat und die ich deshalb den inneren Kritiker nenne.

Der innere Kritiker versucht ständig, unser Selbstwertgefühl, unsere Selbstachtung und unser Selbstvertrauen anzugreifen.

Der innere Kritiker wirft uns demütigende Worte an den Kopf wie Dummkopf, Idiot, Versager und Feigling oder bezeichnet uns als dumm, hässlich, unfähig und schwach. So haben wir ständig starke Selbstzweifel und unser Selbstbild leidet.

Der innere Kritiker erledigt seine Aufgabe so geschickt, dass seine Kritik uns berechtigt und gerechtfertigt erscheint.

Unser innerer Kritiker lässt uns in dem Glauben, dass wir minderwertig sind, und unternimmt nichts, um unser Selbstvertrauen, unser Selbstwertgefühl und unsere Selbstachtung zu stärken. Im Gegenteil: Er hat immer nur eines im Sinn: uns "klein" zu machen.

Kein Wunder, wenn unser Selbstwertgefühl und unser Selbstvertrauen gering sind.

Die Geburtsstunde des inneren Kritikers

Der Kritiker in uns entstand in unseren ersten Lebensjahren.

In dieser Zeit haben uns vor allem die Erwachsenen, aber auch Gleichaltrige, bewusst und unbewusst ständig auf unsere Fehler und Schwächen aufmerksam gemacht.

Sie haben uns mit Worten und abweisendem Verhalten bestraft, wenn wir nicht so waren, wie sie es von uns verlangten: "Du taugst nichts", "Aus dir wird nie etwas werden", "Mit dir muss man sich nur ärgern", "Du dumme Gans", "Du hast zwei linke Hände", "Du bist stinkfaul", "Mit dir hat man nur Scherereien", "Dickerchen".

Tipps für mehr SELBST-ACHTUNG

Den inneren Kritiker verbannen.

An manchen Tagen prasselten solche entmutigenden und verletzenden Worte wie ein Hagelgewitter auf uns ein.

Mit der Zeit lernten wir, uns mit den Augen unserer Eltern zu sehen und so zu uns zu sprechen wie einst unsere Eltern.

Dies war die Geburtsstunde des inneren Kritikers und eines schwachen Selbstvertrauens.

Wenn wir unser Selbstvertrauen stärken möchten, müssen wir lernen, uns selbst aufzubauen und unser Selbstwertgefühl zu stärken.

Wir müssen uns selbst ein Coach sein, der unser Vertrauen in unsere Fähigkeiten stärkt und uns bei Fehlschlägen, Schwächen und Niederlagen unterstützend zur Seite steht.

Wir müssen den inneren Kritiker aus unserem Kopf verbannen und an dessen Stelle eine aufmunternde und aufbauende Stimme setzen.

Wir müssen also aufhören, uns selbst klein zu machen und uns einzureden, dass wir nichts taugen oder minderwertig sind.

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Unterschied zwischen Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein & Selbstsicherheit

Selbstbewusstsein haben bedeutet,

Voraussetzung für Durchsetzungsvermögen ist, dass wir über ein gesundes Selbstvertrauen verfügen.

Sind unser Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen gering, dann haben wir Angst vor Ablehnung, haben kein Selbstbewusstsein und getrauen uns nicht, selbstsicher aufzutreten, Nein zu sagen, Forderungen zu stellen und unsere Wünsche mitzuteilen.

D.h. Selbstvertrauen ist die Basis eines gesunden Selbstbewusstseins.

Ohne Selbstvertrauen kein Selbstbewusstsein!

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Wie man sein Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl garantiert zerstört

1. Denke permanent schlecht von dir.

Wenn es dir gut geht, dann denke, dass du das nicht verdient hast; wenn dir etwas gelingt, dann denke, das sei nur Zufall; wenn es dir schlecht geht, dann halte das für selbstverständlich - du hast es schließlich nicht anders verdient.

Das Dümmste, was du tun kannst, wäre, dir einzureden, dass du es verdient hast, dass es dir gut geht oder noch schlimmer, wenn du gar stolz auf dich wärst, wenn dir etwas gelingt.

Durch solche Selbstbeweihräucherung gefährdest du dein Unglücklichsein und setzt deine schlechte Laune aufs Spiel.

2. Mache deinen Wert immer vom Ergebnis deines Handelns abhängig.

D.h. gelingt dir etwas nicht oder machst du etwas falsch, dann sei hart und unbarmherzig zu dir und verurteile dich für dein Versagen aufs Schärfste.

Sag dir: "Du bist ein Versager, du kannst nichts, du taugst nichts, was du anpackst, machst du verkehrt".

Das Dümmste wäre, Nachsicht mit dir zu haben - das würde unter Umständen zu guten Gefühlen führen.

Unterlass es also Dinge zu dir zu sagen wie: "Das kann jedem passieren, Fehler machen ist menschlich, du bist ein liebenswerter und wertvoller Mensch, auch wenn du versagt hast".

3. Lass dir alles gefallen und schlucke alle Ungerechtigkeiten hinunter.

Du verdienst es, schlecht und ungerecht behandelt zu werden. Wenn du dir nämlich alles gefallen lässt, dann kannst du dich selber nicht leiden und ekelst dich vor dir selbst immer mehr.

Das Dümmste wäre, wenn du dich wehren würdest und vielleicht sogar dadurch Recht bekämst: dann könntest du unter Umständen stolz auf dich sein und damit hätte dein Unglücklichsein ein Ende.

4. Widersprich anderen sofort, wenn diese dir Komplimente machen und dich loben.

Sag: "Das ist nichts Besonderes, das kann jeder".

Das Dümmste wäre, wenn du anderen innerlich oder gar offen für deren Lob dankst und es lächelnd annimmst. Dann kannst du dein Unglücklichsein vergessen.

Also immer widersprechen und betonen, dass die anderen sich irren und dir klarmachen, dass diese dir nur Honig um den Mund schmieren wollen.

5. Habe ständig etwas an dir auszusetzen.

Sei ständig unzufrieden mit deinem Äußeren, deiner Arbeit, deinem Charakter, deinen Leistungen, ....

Eine absolut sichere Strategie für dauerhaftes Unglücklichsein und ein geringes Selbstvertrauen.

Etwas Besseres hat die Psychologie kaum zu bieten, um dir ein miserables Leben zu garantieren.

Das Dümmste wäre, nach positiven Seiten von dir zu suchen. Das birgt die Gefahr, dass du möglicherweise ein wenig stolz auf dich bist.

Dann kannst du dein Unglücklichsein vergessen. Also immer schön feste auf dich draufhauen und dich klein machen.

6. Mache eine Liste von all deinen Fehlern und Schwächen.

Schreib dir all deine Misserfolge der Vergangenheit auf, notiere dir, was du alles falsch gemacht hast, wo du dich falsch entschieden hast.

Frage andere, was diese an dir auszusetzen haben und nimm diese Kritik in deine Liste auf.

Lese dir diese Aufzählung deiner Unvollkommenheiten täglich mehrmals durch. Übrigens diese Liste ist nie vollständig: schließlich machst du ja fast jeden Tag neue Fehler.

Du wirst sehen: diese Strategie bringt deine Stimmung in Nullkommanichts in den Keller.

Das Dümmste wäre, nach deinen positiven Seiten und Stärken Ausschau zu halten oder dir gar diese immer wieder vor Augen zu halten: das könnte deine schlechte Stimmung schlagartig aufhellen und es könnte dir besser gehen.

Hüte dich also davor, eine Positivliste zu machen, in der du all das notierst, was du an positiven Seiten hast und was du gut gemacht hast.

Ratgeber Gefühle verstehen

Wie mangelndes Selbstvertrauen aufbauen? Strategien für ein stabiles Selbstwertgefühl.

TIPP 1: Stärke deine Selbstachtung

Voraussetzung für ein gesundes Selbstvertrauen sind ein positives Selbstwertgefühl und ein positives Selbstbild.

In dem Maße, in dem du dich selbst mehr annimmst, in dem Maße wird sich dein Selbstvertrauen verbessern. Du kannst dein schwaches Selbstvertrauen selbst aufbauen und trainieren. Mache die folgenden Übungen.

TIPP zum Aufbau einer gesunden Selbstachtung: Sag dir: Ich mag dich

Was hast du dir immer gewünscht, von deinen Eltern, Geschwistern oder Gleichaltrigen zu hören, hast es aber nur selten oder gar nicht gehört? Vermutlich waren das Worte wie: »Ich mag dich. Ich hab dich gern.«

Wir alle sehnen uns nach bedingungloser Liebe. Wir möchten um unserer Selbst willen geliebt werden.

Wenn du sagst: »Ich kann mich nur annehmen, wenn ich perfekt bin, wenn ich einen perfekten Körper habe, wenn ich dieses oder jenes erreicht habe.«, dann tust du genau das, was deine Eltern taten.

Du stellst Bedingungen an deine Liebe zu dir selbst. Du sagst zu dir: »Wenn du so bist, dann mag ich dich nicht. Ich hab dich nur lieb, wenn du dich änderst.«

Deshalb ist es wichtig, dass du dich annimmst, auch wenn du nicht perfekt bist.

Wenn du deine Selbstachtung davon abhängig machst, dass du perfekt bist, werden dein Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen nicht stabil sein.

Nimm dir jeden Tag für die nächsten 30 Tage einige Minuten Zeit. Versetz dich vor Beginn der Übung in eine gute Stimmung, indem du z.B. deine Lieblingsmusk anhörst. Dies erleichtert dir die Durchführung dieser Übung.

Nimm einen kleinen Handspiegel oder stell dich vor einen großen Spiegel. Du solltest diese Übung ungestört und unbeobachtet machen.

Diese Übung wird dich vermutlich die meiste Überwindung kosten - aber sie ist auch die mächtigste von allen und kann wahre Wunder bewirken.

Setz ein Lächeln auf deine Lippen, schau dir ein paar Sekunden wohlwollend in die Augen. Dann sag dir laut: »Vera« (setz hier deinen Vornamen ein), »ich liebe dich.« Lass diese Worte ein paar Sekunden auf dich wirken.

Dann sag dir 5 Dinge, auf die du stolz bist oder die du an dir magst. Etwa: »Ich bin stolz auf dich, dass du den Mut aufbringst, diese Übung zu machen. Ich bin stolz auf dich, dass du dich bemühst, dich anzunehmen. Mir gefallen deine schönen Augen. Ich finde es toll, dass du dich so liebevoll um die Kinder kümmerst.«

Du wirst dich die ersten Tage bei dieser Übung sehr unwohl fühlen!

Dir wird sich vielleicht der Magen umdrehen, du fängst zu weinen an, dir fällt es unglaublich schwer, dir in die Augen zu schauen und dir zu sagen, dass du dich magst.

Diese Reaktionen sind völlig normal. Sie zeigen dir, wie fremd du dir bist und wie weit du dich von deinem inneren Kind - deinem wahren Wesen - entfernt hast.

TIPP 2: Mach dir deine Erfolge bewusst

Unser Selbstvertrauen steigt mit dem Erfolg. D.h. je mehr Erfolge man privat und beruflich hat, je mehr man sich bestätigt sieht, dass das, was man tut, richtig und erfolgreich ist, umso mehr wächst das Selbstvertrauen.

Jeder kleine Erfolg zählt, denn dieser gibt Kraft, Mut und Energie weiterzumachen.

TIPP für mehr Erfolg

Um Erfolg zu haben, muss man an sich glauben. Yes I can. Ich kann es. Ich schaffe es. Werde ein Ich-kann-Denker.

Deshalb ist es wichtig, dass wir uns unsere Erfolge bewusst machen und unsere Fehler ausblenden.

Viele Menschen zerstören ihr Selbstvertrauen, weil sie mehr und öfter an ihre Fehler und die Momente, in denen sie versagt haben, denken, als an ihre Erfolge.

Nutze deine Fehler und Misserfolge, um aus ihnen zu lernen und dann vergiss diese schleunigst und wende dich wieder deinen Erfolgen und Stärken zu.

Sieh dich stets in der Erfolgs-Rolle, statt in der Loser-Rolle.

Sich an vergangene Erfolge zu erinnern und sich darüber zu freuen, stärkt das Selbstvertrauen und ein angeschlagenes Selbstwertgefühl.

TIPP 3: Notier dir, was andere an dir schätzen

Notier dir, was andere (Partner, Freund(in), Kinder, Arbeitskollegen, Vorgesetzter) an dir schätzen. Was für Komplimente machen dir diese Personen?

Mein Partner schätzt an mir, dass ...
Meine Kinder schätzen an mir, dass ...
Mein bester Freund/meine beste Freundin schätzt an mir, dass ...
Meine Arbeitskollegen schätzen an mir, dass ...
Mein Chef schätzt an mir, dass ...
Mein Vater/meine Mutter schätzen an mir, dass ...

Wenn du nicht weißt,, was Freunde, Kinder etc an dir schätzen, dann frag diese. Rufe dir diese Komplimente immer wieder in Erinnerung, insbesondere dann, wenn du an dir zweifelst und wenn dir dein Kritiker einreden will, dass du mal wieder Mist gebaut hast und nicht in Ordnung bist.

Indem du dir in Erinnerung rufst, was andere an dir schätzen, stärkst du deine Selbstachtung und dein schwaches Selbstwertgefühl.


Selbstvertrauen-Info.html

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TIPP 4: Hör auf, dich mit anderen zu vergleichen

Die Angewohnheit, sich mit anderen zu vergleichen, kann deinem Selbstvertrauen großen Schaden zufügen.

Wenn du dich nämlich mit Freunden, Kollegen oder wildfremden Menschen vergleichst, die mehr haben als du, die beliebter sind als du, die besser aussehen, die mehr aus sich und ihrem Leben machen, die Fähigkeiten und Talente haben, die du nicht hast, dann bist du auf die anderen neidisch und dein Selbstwertgefühl und dein Selbstvertrauen leiden.

Du fühlst dich dann zwangsläufig minderwertig und unterlegen.

Sich mit anderen zu vergleichen und zu messen ist an sich nicht schädlich. Du darfst jedoch, wenn du beim Vergleich schlecht abschneidest, nicht den Fehler machen, dich deshalb für weniger wertvoll und tüchtig anzusehen.

Das wäre eine Schlussfolgerung, die deinem Selbstvertrauen und deiner Selbstachtung schaden würde.

Statt dich zu vergleichen ist es besser, zu schauen, von wo du in deinem Leben gestartet bist und was du im Laufe deines Lebens alles gelernt und erreicht hast.

In meiner 35-jährigen Tätigkeit als Psychologe habe ich festgestellt:

Für dein Wohlbefinden ist ein gesundes Selbstvertrauen enorm wichtig.


Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Ich arbeite seit 35 Jahren mit Begeisterung als Psychotherapeut. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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  1. Leserkommentar Alex schreibt am 28.01.2016, 16.51 Uhr

    Hallo ihr! Mir geht's ganz genauso wie dir, Maike - ich finde, du hast das schön in Worte gefasst. Ich bin so nachdenklich geworden, dass ich mich nur noch zurückgezogen verhalte und inzwischen sogar an Realitätsverlust leide ... ich will nur noch weg von dieser Art der Wahrnehmung, von diesem "viel zu viel Denken" zu "endlich mal machen, was ich wirklich will"! Aber da fängt das schon an: was will ich eigentlich? was darf ich eigentlich wollen? Ich fühle mich so unsicher und lasse mich daher so leicht beeinflussen... ich will einfach ich selbst sein können, ich will selbst Entscheidungen treffen dürfen und damit leben können. Aber ich kann nicht "nein" sagen, bin viel zu sehr damit beschäftigt, es anderen Leuten recht zu machen, damit sie Gefallen an mir finden... es ist an der Zeit, es mir selbst recht zu machen, damit ich an MIR Gefallen finde! Ich bin so wie es gerade ist überhaupt nicht zufrieden und kann von "Glücksgefühlen" überhaupt nicht reden ... ich fühle auch nur noch so wenig. Danke an den Autor für diese Hilfestellung!

  2. Leserkommentar Maike schreibt am 23.01.2016, 20.35 Uhr

    Andere kommen mir schon so selbstständig und erwachsen vor und ich weiß dass solche Gefühle starke Menschen nicht belasten. Das zieht mich oft runter und ich fühle mich einfach nur noch schwach. Früher war ich auch schon die Schüchterne und habe mich erst nach einer Zeit geöffnet, aber das ist ganz anders wie jetzt, denn ich habe trotzdem genossen, geliebt und hatte Spaß. Ich möchte das einfach überwinden und weiß dass das seine Zeit braucht und ich nicht all zu viel erwarten darf, aber ich möchte mich wieder hinarbeiten an das Leben in dem ich genießen, lieben, lachen und glücklich sein kann. Ich danke dem Autor für diesen tollen und verständnisvollen Beitrag und den ganzen Kommentaren, die mir auch helfen. Ich wünsche euch allen von ganzem Herzen viel Erfolg auf Verbesserung, fühlt euch verstanden und denkt daran es geht nicht nur euch so und wenn ihr einen Tiefpunkt habt, dann denkt, es kann nur besser werden! Ich freue mich auf Veränderung. Dankeschön.

  3. Leserkommentar Maike schreibt am 23.01.2016, 20.35 Uhr

    Ich wusste einfach nicht mehr was ich wollte, egal ob es um schwierige Entscheidungen ging oder auch nur "wollen wir heute übernachten oder was machen?" Das blieb bis heute so, doch ab heute möchte und bin ich bereit dazu etwas zu ändern. Ich weiß dass ich mich gut verstecken kann und vor Anderen meine Gefühle gut überspielen kann, doch egal wie sehr ich mich anstrenge, der Tiefpunkt kommt immer wieder. Sobald ich im Urlaub bin oder einfach mal zwei Tage weg fühle ich mich wieder so wie früher, selbstbewusst, lustig, einfach glücklich. ich war unter meinen Freunden immer die, die alle zum Lachen bringen konnte, die für alle da war. Das ist jetzt immer noch so, nur fühle ich dabe nichts mehr oder ich fühle mich unwohl. Ich wünschte einfach ich könnte mich selbst mehr annehmen, mich selbst kennen lernen, da ich auch seit Jahren nicht weiß wer ich bin und was ich will... Ich will versuchen das wieder aufzubauen um leichter zu leben weil diese ganzen Gedanken und Gefühle mich unglaublich belasten. Ich weiß, kein Mensch geht sorgenfrei durch sein Leben und das muntert mich irgendwie auf genauso wie der Spruch: "Am Ende ist alles gut und ist es noch nicht gut, ist es noch nicht das Ende." Fortsetzung...

  4. Leserkommentar Maike schreibt am 23.01.2016, 20.33 Uhr

    Hallo, ich bin Maike und 16 Jahre alt. Diese Internetseite mit den ganzen Beiträgen und den Kommentaren helfen mir zu verstehen, dass es nicht nur mir so geht und dass das alles zu bekämpfen ist. Zu meiner Person: Ich spiele seit 8 Jahren leidenschaftlich Handball, meine Eltern sind getrennt, habe gute Freunde... Trotz allem, obwohl ich eigentlich mittendrin bin und alles habe was ein Mensch braucht zum Glücklichsein, fühle ich mich oft alleine, anders und sogar dumm. Mit 14 Jahren hat das ungefäher angefangen und ich hoffte immer dass das vllt normal in der Pubertät sei. Doch das war mir alles so neu, dass es mich so runtermachte weil ich einfach nicht verstehen konnte wieso ich nicht mehr 'normal' bin... Ich habe nur geheult und fühlte mich gefühlslos. Appetit hatte ich auch nicht mehr, wollte nicht alleine sein, jedoch auch nicht bei Freunden, weil ich wollte, dass sie die 'alte Maike' in Gedanken haben. Fortsetzung..

  5. Leserkommentar Tolga schreibt am 18.01.2016, 23.52 Uhr

    Danke für diesen Text, ich fühle mich echt angesprochen, das durch zu lesen hat mir sogar geholfen. Ich werde mich jetzt an ihren Tipps orientieren. Ich hoffe ich werde Erfolge sehen.

  6. Leserkommentar kathinka schreibt am 08.01.2016, 18.17 Uhr

    danke fuer die paradoxe intervention! :) gerade heute wieder glaube ich etwas von aussen zu brauchen, was ich doch nur mit und in mir finden kann. heute weiss ich, dass ich hsp'ler bin und arbeite an bedingungsloser liebe zu mir, als kind wurde ich nicht verstanden und bestaendig abgewertet, weil meine eltern sich selbst nicht liebten. verstaerkt wurde ich in perfektionismus und absoluta, und ich hoffe, diesen motor in mir zur ruhe zu bringen. dankbar, kathinka.

  7. Leserkommentar youssef schreibt am 05.01.2016, 21.01 Uhr

    einfah toll as ich grade eben gelesen habe das trifft zu 100% auf mich zu ich komme aus eine famillie wo ich immer mich verstecken musst aus einer gesellschaft die mich total fertig gemacht hat . jetzt aber in meine neue beruf habe ich festgestellt dass ich mich ohne selbstvertrauen nicht durchsetzen kann danke noch mal für die tipps

  8. Leserkommentar 24.Dezember schreibt am 22.12.2015, 07.48 Uhr

    Hallo Herr Dr. Merkle, gestern machte ich es mir zu einfach, mein Zeugnis „24.Dezember Seite 1“ bis „Seite 6“ haben sie gelöscht. Dafür habe ich Verständnis, darum entschuldige ich mich in aller Form. In Ihrem Ratgeber „So gewinnen Sie mehr Selbstvertrauen“ lernte ich das laufen, sie zeigten das falsche Denken in mir. Bei Ihnen durfte ich mein „Ich“, und meine Erfahrung, anderen mitteilen, das zeigt Ihr großes Verständnis im Umgang mit Menschen. Auf der Seite 143 in Ihrem Buch, heißt es wir müssen Abschied nehmen. Nun musst du deine Reise alleine fortsetzen. Am Ende des Weges erwartet dich schon sehnsüchtig ein Freund. Ich wünsche dir von ganzen Herzen, dass diese Begegnung der Beginn einer lebenslangen Freundschaft ist. Danke! Vielen Dank! Ich habe diesen Freund gefunden, er gibt mir seine Liebe und Geborgenheit mein Leben lang. Lg.

  9. Leserkommentar ein bibeltreuer Christ schreibt am 19.12.2015, 19.06 Uhr

    Hallo Die Artikel fand ich sehr gut und hilfreich. Das 2.Gebot das Jesus hab ist: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Das enthält die Aussage dass es wichtig ist um zu lieben sich selbst erst zu lieben. Wenn Gott sagt wir sind in seinem Bilde ist es beleidigend für ihn wenn wir unsere Selbstachtung nicht üben. Ich habe mir einiges notiert und vorgenommen. Vielen Dank.

  10. Leserkommentar Max schreibt am 10.12.2015, 11.17 Uhr

    Hallo Loriilii, hier können sie sich Ihre Antwort selbst gerne geben! (Max 07.12.2015) Am 09.12.2015 um ca. 19:30 Uhr führte mich mein Herr in der Bibel unter 1.Petrus 4. 14, „Wenn ihr im Namen Christi geschmäht werdet, glückselig seid ihr! Denn der Geist der Herrlichkeit und Gottes ruht auf euch“, ich studierte das ganze Kapitel, machte mir weiter keine Gedanken. Heute früh 10.12.2015 um 05:45 Uhr auf dem Weg zur Arbeit, lese ich Ihre Antwort: (Loriilii 09.12.2015). Ist es nicht Merkwürdig, ich wusste nicht was Sie geschrieben haben und bekam eine Tag vorher in der Bibel seine Worte gezeigt, so zeigt mir Jesus seine Liebe und spüre seine Gegenwart. Christian schreibt am 19.06.2015 auf der Seite „Selbstwertgefühl“ folgende Sätze: „Wenn ich andere etwas gebe, warum sollte es mir dann besser gehen? Es sollte mir doch besser gehen, wenn ich etwas bekomme. Wenn man nur mit dem Verstand an dieses Problem herangeht, findet man die Lösung nicht, denn der Verstand denkt meiner selbst bezogen“. Auch ich verstehe viele Dinge nicht, es ist mein fester inniger Glaube an Jesus Christus, es gibt Gott wirklich, viele Menschen können es nicht verstehen, auch in meiner Vergangenheit hatte ich keinen Platz für das Evangelium, was musste ich für ein hohen Preis dafür zahlen, selbst durch einen Unfall wurde mir nochmals das Leben geschenkt, nicht mal da begriff mein Verstand es, ich musste den Weg gehen, bis ich nicht mehr konnte. Da betete ich zu Gott Johannes 14. Lg.

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Claudia Frey, Heidelberg
Diplom Psychologin

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