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Achtsamkeit

Unter Achtsamkeit versteht man eine offene, neugierige und akzeptierende Haltung gegenüber allem, was man gerade wahrnimmt und tut.

Dazu gehören Gedanken, Phantasien, Erinnerungen, Gefühle, Sinneserfahrungen, körperliche Reaktionen und äußere Vorgänge.

Ziel der Achtsamkeit ist es, sich mit allen Sinnen ganz auf das einzulassen, was wir spüren und wahrnehmen.

Ganz bei dem sein, was man gerade erlebt und tut, dem Schokoladeneis, dem Sonnenaufgang, dem Schmetterling, einem tollen Wein, der tollen Schokolade, der Berührung durch den Partner.

Unvoreingenommen und neugierig riechen, schmecken, fühlen, staunen und genießen - ohne eine Wertung abzugeben, das ist Achtsamkeit.

Hingabe an den Augenblick!

Gewohnheiten, Routine und Unachtsamkeit sind der Feind der Achtsamkeit und führen zu Verdruss und Langeweile, statt zu Genuss.

Alles, was wir für selbstverständlich halten, bereitet uns keine Freude (mehr) und lässt uns nicht staunen.

Nur das Innehalten und bewusste Spüren und Sich-Einlassen, auf das, was gerade da ist, schafft Freude und Genugtuung.

Wofür werden Achtsamkeitsübungen eingesetzt?

Achtsamkeitsübungen werden z.B.

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Achtsamkeit lernen erfordert Übung

Um in den Genuss der Vorteile der Achtsamkeit kommen zu können, benötigen wir Übung.

Am Anfang machen wir die Erfahrung, dass wir abschweifen, uns mit der Zukunft oder der Vergangenheit beschäftigen, unsere Wahrnehmungen als gut oder schlecht bewerten, gegen unsere Gefühle ankämpfen, Gedanken unterbrechen, etc.

Erst mit etwas Übung können wir ganz bei dem sein, was wir wahrnehmen und so in die Vorteile des Achtsamkeitstrainings kommen.

Nippen statt kippen

Wenn Sie einen tollen Wein oder einen frischgespressten Saft trinken, dann nippen Sie daran. Genießen Sie Schluck für Schluck das Aroma des Getränks.

Dasselbe gilt für das Essen. Genießen heißt, voll und ganz bei dem zu sein, was man gerade tut.

Das befriedigt und macht zufrieden.

Was bringt das Achtsamkeitstraining?

Achtsamkeit gegenüber dem, was wir tun und erleben schafft Genuss und erfüllt mit einem Gefühl der Dankbarkeit.

Achtsamkeit hilft auch, den Augenblick mehr zu genießen und uns zu entspannen. Achtsamkeit steigert so die Lebensqualität.

Eine Achtsamkeitsübung für den Einstieg

Wenn Sie heute nach Hause kommen, dann geben Sie Ihrem Partner nicht nur einen flüchtigen Kuss auf die Wange und hauchen ein erschöpftes und vielleicht gestresstes Hallo.

Nehmen Sie stattdessen Ihren Partner in den Arm, spüren seine Wärme, seinen Duft, seine Berührung, geben ihm einen langen Kuss, genießen diesen, schauen Sie ihm in die Augen, lächeln und sagen Sie ihm etwas Nettes.

Seien Sie mit Ihren Sinnen ganz bei dem, was Sie hören, riechen, sehen, schmecken und fühlen und Sie spüren vielleicht einen schon lange nicht mehr erlebten Zauber in Ihrer Partnerschaft.

Achtsamkeit im Umgang mit den Geschenken des Lebens

Wenn du etwas schätzen und achten lernen möchtest, frage dich, wie es wäre, wenn du es verlieren würdest.

Nimm dein Umfeld so wahr, als ob du morgen erblinden würdest.

Lausche den Klängen der Musik und dem Gesang der Vögel, als ob du morgen dein Gehör verlieren würdest.

Berühre jeden Gegenstand, als ob du morgen deinen Tastsinn verlieren würdest.

Rieche die Düfte, als ob du morgen deinen Geruchssinn verlieren würdest.

Sei dankbar für deine Sinne. Achte und pflege sie.

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Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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