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Mut ist eine Frage der Einstellung

Wer Mut hat, hat das Vertrauen, dass er sein Ziel erreicht bzw. mit Risiken und Schwierigkeiten umgehen kann.

D.h. Mut zu haben ist eine Frage der Einstellung und letztlich eine Frage des Selbstvertrauens.

Mut ist eine positive innere Einstellung zu sich und seinen Fähigkeiten. Wir können uns selbst ermutigen, indem wir uns selbst gut zureden.

Wir entmutigen uns, indem wir uns in der Phantasie ausmalen, was Schlimmes passieren könnte und dass wir nicht damit umgehen können.

Wer unter Ängsten leidet, kann lernen, mutiger zu werden. Er muss hierzu überprüfen, ob seine Ängste ihn tatsächlich vor einer Lebensgefahr warnen oder ob er die Situation gefährlicher einschätzt, als sie in Wirklichkeit ist.

Ist sie nicht gefährlich, dann muss er zunächst mit seiner Angst in die Situation gehen, vor der er sich ängstigt.

Mit zunehmender Übung wird er dann auch mutiger werden. Dale Carnegie drückte es einmal so aus:

Selbstvertrauen gewinnt man dadurch, dass man genau das tut, wovor man Angst hat, und auf diese Weise eine Reihe von erfolgreichen Erfahrungen sammelt.

Selbstvertrauen ist eine Voraussetzung für Mut. Man muss das Vertrauen haben, auch mit einem Scheitern oder Ablehnung umgehen zu können.

Nur dann hat man den Mut, anders zu sein, als andere, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln, eine eigene Meinung zu haben, sein Leben so zu leben, wie man es sich vorstellt, etwas zu wagen, was andere für gefährlich halten.

Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern diese Angst zu überwinden. Francois Mitterrand

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Wodurch können wir unseren Mut verlieren?

Es fällt uns leicht, optimistisch in die Zukunft zu schauen und mutig zu sein, wenn wir überzeugt sind, unsere Ziele erreichen zu können.

Wir glauben in solchen Zeiten an unsere Bewältigungsfähigkeiten und daran, dass es das Schicksal gut mit uns meint.

Doch die meisten von uns haben auch schon andere Zeiten gesehen.

In diesen Zeiten der Krise benötigen wir ganz besonders das Selbstvertrauen, mit diesen Krisen umgehen zu können.

In diesen Moment ist es besonders wichtig, dass wir uns nicht entmutigen lassen.

Was tun, um wieder mehr Mut und Kraft zum Leben zu haben?

Wenn wir unter chronischer Anspannung oder unter Schock stehen, dann fällt es uns schwer, klar zu denken, und noch schwerer, nach Lösungswegen Ausschau zu halten.

Wir müssen unserem Körper Zeit geben, sich zu erholen.

Suchen Sie deshalb nach einer Möglichkeit, sich immer wieder Entspannungsphasen zu gönnen. Welche Aktivität hat Ihnen vor dieser schweren Zeit gut getan?

Auch wenn Ihnen nicht danach ist, nehmen Sie sich Zeit für diese Aktivität. Dies kann aktive körperliche Betätigung sein.

Sie können sich aber auch eine Massage gönnen oder Ihren Lieblingsfilm auf DVD anschauen. Täglich eine kleine Auszeit kann Ihren Körper bereits sehr unterstützen.

Sorgen Sie für ausreichend Flüssigkeit und eine gesunde Ernährung.

In Stress-Situationen benötigt Ihr Körper Ihre besondere Aufmerksamkeit.

Wenn Sie bisher Ihre Ernährung vernachlässigt haben oder den Eindruck haben, für die Essenzubereitung keine Kraft mehr zu haben, dann greifen Sie wenigstens zu Obst, Nüssen und Milchprodukten.

Sprechen Sie mit Ihren Freunden über Ihre Situation.

Ein Austausch mit Freunden kann Ihnen helfen, sich nicht mehr so isoliert zu fühlen. Freunde können Sie unterstützen oder Ihnen zumindest zuhören und Sie trösten.

Falls Sie im Augenblick keinen Freundeskreis haben, könnte eine Selbsthilfegruppe eine Alternative für Sie sein.

Tauschen Sie sich mit anderen Betroffenen in einem Forum im Internet aus.

Wenn es ein Forum zu Ihrem Thema gibt, dann bestätigt Ihnen dies, dass Sie nicht der einzige Mensch mit diesem Problem sind.

Sie können sich Zuspruch holen und von den Erfahrungen der anderen profitieren.

Den Mut verlieren und den Mut finden - das ist beides eine Frage der Einstellung. Sie haben sicherlich bereits einige schwere Situationen in Ihrem Leben bewältigt.

Rufen Sie sich in Erinnerung, was Ihnen damals geholfen hat. Und vor allem, erinnern Sie sich daran, wie gut es Ihnen nach Überwindung der Krise ging.

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Autor des Beitrags:

Psychotherapeut
Dr. Rolf Merkle

Rolf Merkle

Dr. Rolf Merkle ist Experte für:

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