Folge 20: Gutes tun

In dieser Kolumne berichtet Gert Kowarowsky von seinen Erfahrungen aus seiner therapeutischen Praxis.

Folge 20: Gutes tun
© PAL Verlag

Folge 20: Tue Gutes – ohne etwas dafür zu erwarten

Achte darauf, alles was du tust, mit offenem Herzen, mit voller Aufmerksamkeit, mit klarem Verstand und mit bester Absicht zu tun. Und freue dich daran, ganz ohne einen besonderen Dank zu erwarten. Die Befriedigung erwächst aus der Handlung selbst, wenn du weißt, du hast es gern getan, du hast es so gut wie möglich getan und mit guter Absicht.

Wenn du dafür von anderen Lob und Anerkennung erhältst, schön! Wenn nicht, soll es deine Freude an deinem Tun nicht schmälern! Wie du auch ein Musikstück üben kannst, ganz für dich allein, ohne darüber nachzudenken, ob es jemals jemand hören und loben wird. Die Freude entsteht aus dem Tun selbst und daraus, dass du es heute vielleicht besser spielst als gestern. Deshalb führe von nun an jede deiner Handlungen mit noch höherer innerer Präsenz, mit noch größerer Aufmerksamkeit und Sorgfalt aus. Und dann wird deine Zufriedenheit wachsen, ganz ohne Bestätigung von außen. Du hilfst vielleicht, wo Hilfe nötig ist, ohne es an die große Glocke zu hängen. Wenn dein Handeln für dich selbst gut und richtig und sinnvoll ist, wirst du immer freier vom Ergebnis deines Handelns und damit auch von Anerkennung oder Missbilligung anderer.

Die Weisheit eines Künstlers

Ein Künstler drückte es einmal so aus:

„Der Prozess des Schaffens gehört mir. Das Bild dem Betrachter.“

Erinnere dich immer wieder daran: Ob du etwas gut gemacht hast oder schlecht, du bist die Person, die du bist. Du kannst weder größer werden durch dein Tun noch geringer. Auch dies bleibt wahr – unabhängig davon, ob dich einer dafür lobt oder keiner.

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