Mit Verzicht verbinden wir meist etwas Negatives. Verzichten kann jedoch gut tun und sehr befreiend sein. Wir leben statt gelebt zu werden.
Verzicht hat einen negativen Beigeschmack. Wenn wir auf etwas verzichten, glauben wir, enthalten wir uns etwas vor, was uns gut tun würde und angenehm wäre.
Das ist jedoch nur die eine Seite der Medaille.
Oftmals tun wir etwas nur, weil es uns nicht gut geht und wir eine innere Leere oder Unzufriedenheit verspüren und diese weg haben wollen.
Wenn wir darauf verzichten, diese innere Leere mit Frustkäufen oder Frustessen zu füllen, gewinnen wir etwas: innere Freiheit.
Wir gewinnen die Freiheit, nicht von unseren Bedürfnissen abhängig zu sein.
Der freiwillige Verzicht macht frei. Wir leben, statt von unseren Bedürfnissen gelebt zu werden.
Verzichten können bedeutet nicht Sklave seiner Bedürfnisse zu sein, sondern selbstbestimmt und nicht bauchbestimmt zu leben.
Wir sind auf uns stolz, selbstbestimmt zu leben. Wir leben frei und selbstbestimmt.
Oder wir entscheiden, etwas nicht zu brauchen oder auf etwas zu verzichten, weil wir ein bestimmtes Ziel vor Augen haben.
Ein Sportler verzichtet auf vieles: auf Nahrungsmittel, die seine Leistungsfähigkeit eher schwächen als stärken würden, auf entspannte gesellige Stunden mit Freunden und Alkohol, auf ausgedehnte Urlaubsreisen, usw.
Der Sportler verzichtet darauf, weil er ein Ziel vor Augen hat: eine Medaille, ein Weltrekord, ein Platz auf dem Siegertreppchen.
Er verzichtet eines Zieles wegen, das für ihn erstrebenswert ist. Durch den Verzicht wird er später belohnt.
Worauf könnten Sie immer mal wieder verzichten und so nicht Sklave Ihrer Bedürfnisse sein?
Sie sind stolz auf sich, dass Sie widerstehen können.
Sie stärken Ihr Selbstbewusstsein, Ihr Selbstvertrauen und Ihre Willenskraft.
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