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Ursachen von Schlafstörungen

Frau hat Schlafprobleme

Schlafstörungen können vielfältige Ursachen haben. Welche das sein können, erfahren Sie hier. Bild © Dan Race - Fotolia.com

© Autor: Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut

Viele unterschiedliche Ursachen können zu einer Schlafstörung führen. Äußere Bedingungen, körperliche oder seelische Probleme können Ihren Schlaf stören.

Wenn Sie sich Sorgen um den gestörten und fehlenden Schlaf machen, können sich die Schlafprobleme noch verstärken. Es kann zu einem Teufelskreis der Schlaflosigkeit kommen.

Die folgende Checkliste gibt Ihnen einen Überblick über die häufigsten Ursachen von Schlafstörungen.

Markieren Sie die auf Sie zutreffenden Aussagen.

Ich schnarche nachts.

Mein Partner sagt, dass ich Atemaussetzer habe.

Mein Partner sagt, dass ich nachts mit den Zähnen knirsche.

Mein Partner berichtet, dass ich nachts im Schlaf spreche oder schlafwandle.

Ich habe, wenn ich im Bett liege, ein Ziehen, Stechen, Kribbeln oder Unruhegefühl in den Beinen. Dann verspüre ich den Drang, mich bewegen zu müssen.

Ich nehme regelmäßig Schlaftabletten.

Ich treibe am Abend Sport.

Ich esse am Abend viel und spät.

Ich gehe zu einer bestimmten Uhrzeit ins Bett, auch wenn ich nicht müde bin.

Ich gehe zu unregelmäßigen Zeiten ins Bett.

Ich arbeite im Schichtdienst.

Ich halte regelmäßig Mittagsschlaf.

Ich gehe abends sehr früh ins Bett.

Ich schlafe am Wochenende deutlich länger als unter der Woche.

Ich leide unter niedrigem Blutdruck.

Ich habe eine körperliche Erkrankung (z.B. Diabetes, Nierenerkrankung, Rheuma, Krebs, Atemwegserkrankung, Herz-Kreislauf-Erkrankung).

Ich leide unter chronischen Schmerzen.

Ich muss wegen einer chronischen Erkrankung regelmäßig Medikamente einnehmen.

Ich nehme regelmäßig Appetitzügler oder Aufputschmittel ein.

Ich bin über 60 Jahre alt.

In meinem Wohnumfeld gibt es eine starke Lärmbelastung.

Ich sorge mich unter Tage, wie die bevorstehende Nacht verlaufen wird.

Ich habe persönliche, körperliche, familiäre und/oder berufliche Probleme, die mich sehr belasten.

Ich wache nachts auf und grüble dann darüber, dass es schlimm ist, nicht genügend Schlaf zu bekommen.

Ich habe häufig Alpträume und schrecke nachts aus dem Schlaf hoch.

Sobald ich mich ins Bett lege, grüble ich über meine Probleme.

Ich leide unter Depressionen oder Ängsten.

Ich leide unter einer Manie, Schizophrenie oder Essstörung.


© 2014-2016 PAL Verlagsgesellschaft

Auswertung

Treffen einige mögliche Ursachen für Ihr gestörtes Schlafverhalten zu?

An der Liste der häufigsten Ursachen für Schlafstörungen können Sie erkennen, wie komplex unser Schlaf ist.

Körper und Seele gehen Hand in Hand. Schmerzen, körperliche Erkrankungen und Medikamente können den Schlaf stören.

Andererseits können Sie sich, wenn Sie sich vor einem scheinbar unlösbaren Problem stehen sehen oder überfordert fühlen, ebenfalls um die Nachtruhe bringen.

Auch falsche Schlafgewohnheiten, wie z.B. zu früh ins Bett gehen, sich tagsüber zum Ausgleich für den fehlenden Schlaf hinlegen oder abends viel Alkohol trinken, können Ihren Schlaf beeinträchtigen.

Der erste Schritt besteht für Sie nun darin, sich die Feststellungen bzw. Ursachen, die Sie angekreuzt haben, genauer anzuschauen.

Dann können Sie überlegen, wie Sie diese Ursachen beseitigen und so zu einem gesunden Schlaf finden können. Hierbei hilft Ihnen sicher auch der Beitrag über die Behandlung von Schlafstörungen

Manchmal ist die Beobachtung in einem Schlaflabor erforderlich, um die Ursachen einer Schlafstörung feststellen zu können.

Wenn Sie unter Einschlafstörungen leiden, dann schauen Sie sich den Beitrag über Einschlafstörungen an. In ihm finden Sie häufige Ursachen für diese Schlafstörung.

Bei folgenden Problemen sollten Sie sich an einen Arzt wenden

Wenn Sie nachts schnarchen oder mit Herzrasen aufwachen, morgens unter Kopfschmerzen oder einem trockenem Hals leiden und tagsüber ungewollt einschlafen, könnten Sie unter Atemaussetzern, der sog. Schlafapnoe leiden.

Unter einer Schlafapnoe versteht man das Schlafen ohne Luft, d.h während des Schlafes kommt es zu Atempausen von mindestens 10 Sekunden. Im Schlaflabor kann dies festgestellt werden.

Nächtliche Missempfindungen in den Beinen wie etwa Kribbeln oder Ziehen verbunden mit dem Drang, sich bewegen zu müssen, können auf das Restless-Legs-Syndrom hindeuten.

Schlafwandeln, Zähneknirschen oder Sprechen während der Nacht können auf eine Parasomnie hinweisen.

Ihnen stehen viele Möglichkeiten offen, Ihr Schlafverhalten zu verbessern.

Manchmal genügen kleine Veränderungen im Verhalten wie etwa, dass Sie auf den Mittagsschlaf verzichten oder vor dem Zubettgehen keinen Krimi mehr im Fernsehen anschauen.

Manchmal ist es notwendig, sich das Grübeln im Bett abzugewöhnen oder ein belastendes Problem in der Partnerschaft oder am Arbeitsplatz zu lösen.

Die längere Einnahme von Schlafmitteln ist keine Lösung, da Schlafmittel zu gestörtem Schlaf führen!

Schlafstörungen und Medikamente

Informationen zur Medikamentenabhängigkeit.

Weitere Informationen zum Schlaf und zu Schlafstörungen

Schlaf & Schlafstörungen

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Gesunder Schlaf

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Durchschlafstörungen

Ausschlafstörungen

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Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Als Psychotherapeut helfe ich seit 35 Jahren Menschen, besser mit dem Leben und ihren Problemen klarzukommen. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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