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Panikattacken - Angstzustände: Ursachen und Behandlung

Mann rennt in Panik zum Notausgang

Angstzustände wie Panikattacken lassen sich mit den Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie behandeln und überwinden. Bild © marqs - Fotolia.com

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

"Angst? Angst vor was? Ich weiß es selbst nicht so genau. Das komische Gefühl war einfach da und wurde immer schlimmer. Angefangen hat alles vor ungefähr vier Jahren. Ich war im Geschäft, in dem es mir eigentlich gut gefiel, und plötzlich hatte ich so ein komisches Gefühl. Es kam aus der Brust/Herzgegend und fuhr ganz langsam den Hals hoch. Es war wie eine Beklemmung, einfach als wenn jemand einem die Kehle zuhält, allerdings weiter unten.

Darauf bekam ich einfach Angst. Mit der Zeit kam wahnsinniges Herzklopfen und es ging furchtbar schnell, es war blitzschnell da - die Panik. Als ich die Arbeitsstelle wechselte, wurden meine Anfälle immer schlimmer. Ich schleppte mich nur noch durch den Tag. Ich hatte nur noch Angst vor der Angst, dass mein Herz stehen bleibt und ich tot umfalle. Ich stand morgens auf und wusste nicht, wie ich den Tag überstehen sollte.

Mit diesen Worten beschrieb eine Klientin ihre Panikattacken. Sie spricht stellvertretend für alle Menschen, die unter Angstzuständen wie Panikattacken leiden. Der Anteil der Frauen liegt bei 60 bis 75 Prozent.

Menschen, die unter Panikattacken leiden, laufen meist jahrelang zu Ärzten und werden mit Tabletten behandelt, ohne dass die Ursachen erkannt oder behandelt werden.

Sie bekommen den Eindruck, verrückt zu sein, weil sie körperliche Beschwerden verspüren, aber kein Arzt eine organische Ursache finden kann.

Die Angst- und Panikattacken treten meist aus heiterem Himmel im Alltag auf.

Was versteht man unter Panikattacken?

Angststörung Panikattacken
Betroffene leiden unter plötzlich auftretenden Angstzuständen mit körperlichen Symptomen wie:

Panikattacken in Verbindung mit einer Agoraphobie

Agoraphobie mit Panikattacken:
Die Betroffenen spüren körperliche Beschwerden wie z.B. Herzklopfen, Schweißausbrüche, Atembeschwerden. Beklemmungsgefühle, Schwindel, Unwirklichkeitsgefühle, Hitzewallungen oder Kälteschauer, Todesangst.

Sie beginnen, die Situationen zu vermeiden, aus denen sie glauben, nicht fliehen zu können und wo es im Falle eines Panikanfalls keine Hilfe gäbe.

Eine Entlastung und das Nachlassen der Angstzustände verspüren Betroffene, wenn andere Menschen dabei sind oder ein Arzt in der Nähe ist. Der Agoraphobie Test zeigt Ihnen, ob Sie an dieser Angststörung leiden.

Ein typisches Symptom der Agoraphobie ist die Angst, sich in bestimmten Situationen hilflos und überfordert zu fühlen und die Angst, aus diesen Situationen nicht flüchten zu können.

Deshalb werden Busse, Bahn oder andere Transportmittel gemieden. Auch Veranstaltungen, die man nicht verlassen kann, ohne unangenehm aufzufallen, werden meist gemieden.

Die Angst vor der Angst kann so stark sein, dass es zu einem Rückzug in die eigene Wohnung kommt, die nicht mehr verlassen wird.

Dadurch entsteht eine starke Abhängigkeit vom Partner, von Freunden und Angehörigen.

Panikattacken Symptome

Angstzustände wie Panikattacken äußern sich im Körper, Denken, Fühlen und Handeln

Körperreaktionen bei Panikattacken:
Bei vielen Betroffenen steigt der Blutdruck, sie atmen schneller. Die Muskeln spannen sich an, sie schwitzen oder frieren. Manche Menschen bekommen weiche Knie, empfinden ein Kribbeln in den Beinen.

Es verschwimmt ihnen alles vor Augen, ihnen wird übel und schwindlig. Sie verspüren ein Zittern oder Ziehen in der Brust, einen Kloß im Hals. Durchfall und Harndrang treten häufig auf.

Gefühle bei Panikattacken:

Gedanken bei Panikattacken:
Betroffene können sich nicht mehr konzentrieren und grübeln darüber nach: "Es wäre schrecklich, wenn mir das ... passieren würde. Bestimmt falle ich um, bekomme eine Herzattacke, wird mir schwindelig ..."

Die Gedanken kreisen darum,

Verhalten bei Panikattacken:
Betroffene meiden bestimmte Situationen oder gehen nur in Begleitung außer Haus. Sie verlassen Situationen fluchtartig, in denen sie befürchten, einen Panikanfall zu bekommen. Sie trinken sich Mut an oder nehmen Beruhigungsmittel.

Ursachen von Panikattacken

Hinter Panikattacken können sich unterschiedliche Ursachen verbergen. U.a. sind es folgende:

Der Verlauf von Panikattacken

1. Betroffene erleben meist in einer Phase körperlicher und/oder seelischer Schwächung in einer bestimmten Situation eigenartige körperliche Zustände wie Schwächeanfälle oder Kreislaufstörungen.

Meist sind es Situationen, in denen die Betroffenen glauben, keine Kontrolle über die Situation haben, wie etwa im Kino, im Stau, beim Warten in der Schlange vor der Kasse, beim Frisör, im Kaufhaus.

2. Die Betroffenen werden so verunsichert von ihren körperlichen Reaktionen, dass sie eine solche Panikattacke unter keinen Umständen mehr erleben wollen.

Sie beginnen deshalb, die Situation, von der sie glauben, dass sie den 1. Anfall ausgelöst habe, zu meiden. Sie stellen sich immer wieder diesen 1. Anfall vor und erzeugen allein mit ihrer Vorstellung wieder eine ähnliche Anspannung im Körper.

Die Meidung weitet sich schließlich aus. Die Angst vor der Angst entsteht. Betroffene suchen sich Hilfsmittel, um ihren Tagesablauf aufrechtzuerhalten.

Sie nehmen Beruhigungstabletten, gehen nur noch in Begleitung aus dem Haus, trinken sich Mut an, lenken sich zwanghaft ab, usw. Sie flüchten aus Situationen, in denen sich ihre Symptome bemerkbar machen. Sie ziehen sich von der Umwelt zurück und werden depressiv.

3. Die Betroffenen beginnen zu glauben, dass sie unter einer schweren Erkrankung, einer Geisteskrankheit, einer Herzschwäche, Epilepsie oder einem Hirntumor leiden.

Psychotherapie bei Panikattacken

Angstkrankheiten wie Panikattacken lassen sich mit Hilfe der kognitiven Verhaltenstherapie behandeln.

Besonders die Konfrontationstherapie, ein Bestandteil der Verhaltenstherapie, ist ein wichtiger Baustein bei der Behandlung von Angstzuständen.

Die Behandlung von Panikattacken setzt an zwei Bereichen an:

a) an den auslösenden Bedingungen für die erste Panikattacke
Betroffene lernen Stressbewältigungsstrategien, steigern ihre Selbstsicherheit und bauen perfektionistische Forderungen ab.

b) am Umgang mit den Panikattacken

Die Betroffenen lernen, die Zusammenhänge zwischen ihren Katastrophengedanken und körperlichen Reaktionen zu erkennen.

Sie lernen, dass ihre körperlichen Reaktionen und ihre Angst von ihnen selbst durch ihre angstauslösenden Gedanken und Phantasien erzeugt sind.

In 90% der Fälle kommt es niemals zu den befürchteten Reaktionen, die sie sich in ihrem Geiste ausmalen. Sie lernen zu verstehen, wie die Angst sich aufschaukelt, dass die Angst durch Meidung und Flucht verstärkt wird und sich, indem man sich ihr bewusst aussetzt, abschwächt. Sie lernen wieder Vertrauen zu ihrem Körper zu gewinnen.

Ziel der Konfrontationstherapie ist es, Betroffene möglichst schnell von den lähmenden Symptomen ihrer Angstzustände zu befreien.

Sie werden gezielt mit ihrer Angst konfrontiert, d.h. sie müssen sich in die für sie angstauslösenden Situationen begeben, dürfen die Angstsituationen nicht vermeiden oder aus ihnen flüchten.

Sie verspüren in den Situationen ihre Angst intensiv und erleben, dass sie diese aushalten können.

Der Therapeut unterstützt sie dabei und erklärt ihnen, wie sie mit den auftretenden körperlichen Reaktionen und Angstgefühlen umgehen können.

Ganz sicherlich wird Ihnen Ihr Therapeut auch empfehlen, ein Entspannungsverfahren, wie etwa die Progressive Muskelentspannung zu erlernen.

Mit Hilfe dieses leicht zu erlernden Entspannungsverfahrens können Sie besser mit den körperlichen Angst- und Stressreaktionen umgehen und so das Vertrauen in Ihren Körper stärken.


Panikattacken.html

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Was tun bei Panikattacken? Wie Angstzustände bekämpfen?

Strategie 1. Machen Sie sich bewusst: "Ich erzeuge meine Angst durch meine Gedanken und Phantasien. Deshalb kann ich meine Angstzustände überwinden, indem ich meine ängstlichen Gedanken unter Kontrolle bringe".

Beobachten Sie, welche Gedanken Ihren körperlichen Reaktionen und Ihrem Angstgefühl vorausgehen.

Gewöhnlich machen wir uns Phantasien, dass wir eine Situation nicht überleben können, zusammenbrechen werden, usw.

Wir haben keine Geisteskrankheit, keinen Hirntumor, keinen Herzfehler und werden auch nicht verrückt.

Unser Körper muss mit all seinen Reaktionen wie Schwindel, Herzstechen, Übelkeit etc. reagieren, wenn wir uns ausmalen, dass eine Situation lebensgefährlich ist.

Strategie 2. Unterlassen Sie es, die Situationen, vor denen Sie Angst haben, zu meiden. Durch die Vermeidung bestätigen Sie sich immer wieder Ihre falsche Annahme, dass Sie die Angstzustände nicht aushalten können. Ihre Meidung trägt zur Aufrechterhaltung Ihrer Panikattacken bei.

Strategie 3. Rechnen Sie damit, dass Ihre Panikattacken auftauchen, wenn Sie sich in bisher gemiedene Situationen begeben.

Sagen Sie sich: "Ich weiß, dass jetzt meine Angst und all meine körperlichen Symptome auftauchen werden. Sie müssen auftauchen, weil ich mir bisher immer erzählt habe, wie gefährlich die Situation ist. Sie sind das Ergebnis meiner Gedanken. Sie werden vorübergehen. Ich kann es ertragen, sie sind nur unangenehm. Ich werde jetzt in der Situation bleiben, bis ich ruhiger werde. Ich kann die Bauchatmung machen, um mich zu beruhigen".

Wichtig: Sie müssen in der Situation bleiben, bis die Angst (Panik) nachgelassen hat.

Strategie 4. Erlernen Sie die Bauchatmung: "Legen Sie Ihre Hand flach 2 cm unterhalb des Nabels auf den Bauch. Dann atmen Sie tief ein und stellen sich vor, wie der Atem langsam bis hinunter zu Ihrer Hand fließt und schließlich Ihre Hand hochatmet. Dann stellen Sie sich vor, wie der Atem langsam wieder über den Brustraum zurück über die Nase nach außen entweicht, und konzentrieren sich darauf, wie die Hand wieder nach unten sinkt".

Wiederholen Sie diese Übung mehrere Minuten. Ihr Körper kann nicht gleichzeitig angespannt und entspannt sein. Wenn Sie die Atemübung machen, wird die Angst abnehmen.

Strategie 5. Erinnern Sie sich daran: Panikattacken kann man nur überwinden, indem man mit Angst in die Situation geht, vor der man Angst hat.

Mit der Zeit wird die Angst abnehmen, bis es für Sie schließlich wieder ganz normal ist, in die Situation zu gehen, vor der Sie bisher Angst hatten.

Strategie 6. Wenden Sie sich an einen Psychotherapeuten und/oder nehmen Sie Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe auf, wenn Sie seit längerem unter Angstzuständen leiden und diese nicht selbst in den Griff bekommen.

In der Angst und Panik Hilfe finden Sie viele Informationen zum Thema Angststörungen and Angstzustände.

Was tun, wenn Partner eine Panikattacke hat?

Als Angehöriger stehen Sie vermutlich vor dem Problem, dass Sie nicht wissen, wie Sie reagieren sollen, wenn Ihr Partner eine Panikattacke hat.

Hilfestellungen hierfür finden Sie in der Angst Panik Hilfe und im Angst Video Portal. Schauen Sie dort nach der Art der Störung, für die Sie Tipps suchen.

Bei vielen Angststörungen finden Sie spezielle Infos für Angehörige. Für Panikstörungen etwa hier

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Kommentare Panikattacken
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Es gibt 844 Kommentare

  1. Leserkommentar Hanni schreibt am 27.04.2015

    leide seit 8Jahren an PA. Hatte danach 2 Hinterwandinfarkte und einen Schlaganfall. Nun habe ich fast den ganzen Tag Panikattacken. Ich bin in einer Therapie,und stelle mich allen Angstsituationen. Aber die Lebensqualität geht verloren Aber ich gebe nicht auf.

  2. Leserkommentar Janina#21 schreibt am 27.04.2015

    Wie witzig. Unnötige Kommentare kann man sich sparen. Bist wohl hier am falschem Ort

  3. Leserkommentar Anton schreibt am 27.04.2015

    Mehr sex hilft dir!

  4. Leserkommentar Janina#21 schreibt am 26.04.2015

    Guten abend. Ich bin mal wieder dabei. Ein halbes Jahr ruhe ohne Probleme und alles. Seit heute wieder das Gefühl das sich mein Hals Zuschnürt schnappatmung herzrasen etc. Richtiger Klos im Hals. Jemand eine Idee was ich machen kann? LG

  5. Leserkommentar Willhelm schreibt am 25.04.2015

    Hallo zusammmen, Ich bin 18 Jahre alt, habe vor 1.5 Jahren mit meiner Ausbildung begonnen. Seit der 4. oder 5. Klasse habe ich, wie ich herausgefunden habe, Panikattacken, diese äussern sich vor allem durch starke Bauchschmerzen/- krämpfe und lösen dadurch einen Toilettendrang aus. Dies hat sich im Laufe der Zeit verschlechtert, sodass ich diese Angst auch bei Ausflügen von der Schule und Privat hatte. Zuhause ging es mir gut, deshalb hatte ich wohl auch morgens Bauchschmerzen und blieb daheim. Meine Eltern konnten nicht wissen, was ich hatte, sie schickten mich zum Arzt (was ja normal bei körperlichen Beschwerden ist) Dieser konnte jedoch nichts finden. Nach nun 8 Jahren habe ich die Probleme noch immer, weiss jedoch besser, wie damit umzugehen. Meine schulischen Leistungen haben glücklicherweise nie nachgelassen, was wohl mit meiner guten Aufnahmefähigkeit zusammenhängt. Ich denke ich werde in den nächsten Wochen einen Therapeuten aufsuchen und dann endlich wieder eine angenehme Zeit erleben. Ich wünsche allen, die dasselbe oder ähnliches durchleben, viel Kraft, denn die braucht es manchmal. Gebt nicht auf, und denkt daran, dass die Angst von euch kommt und ihr damit klarkommen könnt.

  6. Leserkommentar cornelia schreibt am 24.04.2015

    Hallo zusammen Leide seit 12Jahren an Angst und Panikattacken habe vieles schon ausprobiert Heilpraktiker Akupunktur Schüßler Salze Homöopathie usw.Habe zurzeit mit starken Herzbeklemmungsgefühlen zu kämpfen die mittlerweile zu einer Herzneurose geworden sind.Habe nicht eine Minute Ruhe da ich mich fast nicht mehr entspannen kann kämpfe aber sehr dagegen an da ekgs in Ordnung sind .Wer kennt sich mit Herphopie aus und welche Strategie benützt Ihr.Bin froh um Ratschläge.Wünsche allen hier viel Kraft.

  7. Leserkommentar cristine schreibt am 24.04.2015

    Hallo bin gerade auf diese Seite gestoßen. Mir geht es genauso wache morgens auf und warte auf die Herzbeschwerden die dann natürlich auch kommen. im Moment komme ich ohne Medikamente nicht aus,aber ich gebe nicht auf.Das man keine Termine beim Therapeuten bekommt darf Nicht wahr sein.es sei denn man ist privat.also weiter Leiden.

  8. Leserkommentar Steven schreibt am 22.04.2015

    Hallo an alle.Ich hab seit einer Woche Panikattacken.Zwei mal war es bisher so schlimm das ich den Notartzt rufen musste.Beim zweiten mal haben die mich auch mitgenommen und alle tests gemacht mit mir im Krankenhaus.Sie meinten ich wäre kern gesund und mein problem sei eine Kopfsache.Es kommt derzeit nicht so weit das ich hyperventilieren muss weil ich mir fest einrede mit mir ist alles ok ,aber ich hab im brustbereich so starke innere unruhe und angespanntheit das ich laufend an meinen atem denken muss.versuche zum psychologen zu gehen aber einen termin zu bekommen ist nahezu unmöglich.Über den Tag geht es weil ich relativ gut abgelenkt bin und mich beschäftige.Schlimm ist es morgens weil mein erster gedanke ist hab ich den schmarn noch oder bin ich wieder gesund?Ja und abends beim einschlafen ist es am schlimmsten.Mein Problem ist das ich Angst vor der Angst enwickelt habe.Also Angst vor einer Panikattacke.Ich versuche das alleine jetzt in den griff zu bekommen und Kämpfe gegen die Angst ich weis das mir nichts passieren kann und wenn ein anfall kommt dann soll sie kommen denn nur wenn man der Angst immer und immer wieder ins Auge blickt lernt man sie zu bekämpfen das sollte jedem klar sein. Grüsse an alle und lasst euch nicht unterkriegen wir schaffen das schon.

  9. Leserkommentar Bonny schreibt am 21.04.2015

    Hallo zusammen ich war vor 11 jahren stationär in der Klinik für 9 Wovchen wegen Angst und Panik.Es hat mir sehr geholfen war all die Jahre Angst und Panik frei selbst als ich vor 2Jahren die Diagnose bekam Diabetes Typen. Nu ja jetzt hat es mich nach all den Jahren wieder erwischt...wenn ich nur wüsste was mich so aus der Bahn geworfen hat....Ich denke immer ich wäre Krank...würde was am Herz haben...was nicht der Fall ist....ich denke mein Problem ist das ich eine Herzneurose habe, meine Frage an euch wie kann ich lernen damit umzugehen..

  10. Leserkommentar Nadine schreibt am 21.04.2015

    hi , es tut gut euch zu lesen :) ich bin nun 32 jahrte alt und leide seit 15 jahren ( mit höhen und tiefen ) an panikattacken. momentan ist es wieder ziemlich ausgeprägt ich denke immer ich bekomme eine thrombose weil ich !eine! Krampfader habe :) naja und das herz sticht und ich habe dauernd schwindel und trübes sehen. ich frage mich gerade ob sport hilft ??? aber da bin ich dann auch wieder drin :( mensch-räume-neue situationen ....wenn ich mit dem hund am wasser bin dann geht es mir am besten !treibt ihr sport ? hilft es ?

  11. Leserkommentar Dave schreibt am 20.04.2015

    Abend, Hoffe ihr kriegt noch alle eine mütz voll Schlaf. Eine pa ist da echt Kräfte raubend Vorallem wen man im Anschluss noch arbeiten gehen muss. Am warmen Tagen habe i gemerkt bin ich für PAs anfälliger . I nehme Meone Umwelt nicht so richtig war, alles so milchig... Beine werden schwerer und etc... Aber es geht auch weiter und es vergeht Wiede :-)

  12. Leserkommentar Bond schreibt am 20.04.2015

    Hallo, ich leide seit 30 Jahren mehr oder weniger und den Attacken und Herzstolpern.Hatte eben auch wieder eine Anflug von Panik, nachdem ich nach einer leichten Erkältung joggen war. Will mich aber nicht weiter unter kriegen lassen.Gründ bei mir ist eine Herzphobie und negativer Stress. Sport ist sehr gut, wenn man dazu in der Lage ist.Nicht reinsteigern, es passiert nichts. Zu lassen, das die Angst kommt.

  13. Leserkommentar Dori schreibt am 20.04.2015

    Ich bin aus dem Schlaf hochgeschreckt und war voll drin. Schlimmer als sonst. Einen erkennbaren Auslöser gab es nicht. Nehme bereits seit einiger Zeit Atosil gegen Schlafstörungen. Es ist zum Heulen. Muss jetzt arbeiten und bin total kaputt.

  14. Leserkommentar Mert schreibt am 20.04.2015

    Also ich bin frisch im Club kann auch nicht schlafen. Was denkt ihr als erst ausschlaggebenden Grund ?

  15. Leserkommentar Dori schreibt am 20.04.2015

    Hi Nicole, willkommen im Club. Hatte auch grad eine schwere Attacke und liege wach. Ich konnte mich beruhigen, hoffe Du kannst das auch. Ich denke jetzt an Dich.

  16. Leserkommentar Nicole schreibt am 20.04.2015

    Hallo, ich hoffe ihr könnt mir gerade etwas die angst nehmen. Seit 2 Stunden liege ich in meinem Bett und zwischendurch bekomme ich Beklemmungen und Herzrasen und Herzstolpern.Leider nicht zum ersten mal, aber dieses Mal ist es heftig. Es ist mitten in der Nacht und ich kann niemanden anrufen.

  17. Leserkommentar Dave schreibt am 15.04.2015

    Hut ab toska, finde es gut wie mit umgehst. jeder sollte für sich entscheiden wie man damit am besten umzugehen hat. Zu seien Gefühlen stehen und auch nicht dagegen ankämpfen. Ich dagegen versuche es zu verschleiern und versuche eben nicht jeden offensichtlich zu zeigen wenn i in eine pa Situation bin.... Heutzutage wirst du auch leider abgestempelt als wäre man nicht richtig im Kopf, Vorallem wenn man noch unter Depressionen leidet. Siehe in den Medien ... Ergeht es euch beim warmen Wetter auch so, dass ihr vermehrt PAs bekommt? Ich fange da sehr schnell an zu hyperventilieren... Vorallem wenn kein Lüftchen komme.... Habe ich aber erst seit meiner pa vor 3 Jahren. Mitlerweile habe ich mich mit relativ gut mit auseinander gesetzt. Nicht mehr so heftig das garnix mehr geht. Toi toi toi...war auch paar Monate beim Psychologen was mir aber nicht wirklich geholfen hat... Außer sich paar Sachen von der Seele reden was man sonst nicht gesagt hätte. Da ist mir evtl schon ein Stück geholfen worden aber der Rest was PAs angeht nicht mehr was ich nicht schon vorher gelesen habe. Und dieses klopfen da... Bringt mir überhaupt nix in solch einer Situation. Heute Nacht und bin ich wegen einer kleineren pa aus dem schkaf wach geworden. Das vergeht aber auch wieder. Nach paar Minuten im schlimmsten Fall paar Stunden. Wichtig ist nicht zu sehr in sich rein zu hören und alles auf die Goldwaage zu legen falls das Herz rast etc.. Kann jeden sport empfehlen um seine abwehrkräft und Kreislauf zu stärken. Was ich an mir jahre lang leider vernachlässigt habe. Und wenn ich nicht schlafen kann poste ich meine Gedanken oder erlebte gerne hier oder woanders im Forum.. Lenkt ab und geht einen danach ein wenig besser... So i Versuch eben weiter zu schlafen muss gleich arbeiten gehen ... 😑

  18. Leserkommentar Toska schreibt am 13.04.2015

    Ich leide seit Jahren an einer generalisierten Angststörung und habe 2 Verhaltenstherapien gemacht. Ich kann oder versuche es jedenfalls gegen die Angst zu kämpfen. Aus meinen Erfahrungen gibt es viele gute Ratschläge und Therapien aber letztendlich muss jeder , also ich selber, mich jedes mal an den Haaren aus der Angst raus ziehen. Ich alleine muss es schaffen Ich habe mein eigenes Konzept gefunden. Ich weine in einer Angstattacke versuche Musik zu hören und rede mir selber gut zu und versuche ruhig zu bleiben. Ich sage mir wenn ich jetzt sterben muss dann ist es so. Ich könnte das eh nicht ändern. Ganz ohne Medikamente geht es nicht. Ich nehme seit Jahren 1 Tablette Opripamol und komme damit zurecht. Wenn es schlimm ist nehme ich auch mal eine mehr. Auf was anderes lasse ich mich nicht ein. allerdings habe ich auch öfter nicht mehr die Kraft gegen die Angst anzukämpfen. Dann schwappt sie eben über. Es geht vorbei.

  19. Leserkommentar Melly schreibt am 09.04.2015

    Ich finde diesen Artikel sehr hilfreich, da ich selbst unter diesen hinterhältigen Angst-/Panikattacken leide. Leider lassen diese Attacken mich jetzt nicht schlafen lassen. Die Therapie startet heute und ich kann es nur jeden empfehlen, so schnell es geht mit einer Therapie zu beginnen. Denn je länger man wartet, desto schlimmer wird es.

  20. Leserkommentar Ursula schreibt am 7.4.2015 schreibt am 07.04.2015

    Hallo Davide Mir geht es gut aber es stehen ja noch mehrere Behandlungen aus.Aber auch das schaff ich noch.Auch ich hatte immer Angst den ganzen Tag 24 Stunden und ich wuste nich vor was eine Verhaltenstherapie hast mir sehr geholfen. Wenn andere sich auf den Urlaub gefreut haben hatte ich nur Angst und Panik aber heute geht es mir schon besser aber auch die Angst ist manchmal noch da . Ich nehme eine Citalopram am Tag dann geht es . Gruss Ursula,

  21. Leserkommentar Sonja schreibt am 07.04.2015

    ich habe sie erstmal eine Woche genommen weil dann die -Wirkung erst einsetzt und am besten Abends nehmen.4 Monate bestimmt und es ging mir gut dann und bei mir kam im letzen Jahr viel zusammen.Viel Stress wie eine Art Burn out wo alles über dir zusammen gebrochen ist.Innerliche Unruhe und Angstzustände sowie Hyperventieliern.Dadurch das ich jetzt keinen Stress mehr hab, geht es mir sehr viel besser und mache auch ab und zu die Bauchatmung und höre Abends ruhige Musik. Mit Lesea kannst du dich bei der Apthoteke auch gut beraten lassen und musst nicht deshalb zum Doc weil du die so erhälst und ich kann nur gutes darüber berichten und kannst auch unter Lasea hier nachlesen.Und 1mal am Tag nur nehmen gruss Sonja

  22. Leserkommentar Sonja schreibt am 07.04.2015

    ich habe sie erstmal eine Woche genommen weil dann die -Wirkung erst einsetzt und am besten Abends nehmen.4 Monate bestimmt und es ging mir gut dann und bei mir kam im letzen Jahr viel zusammen.Viel Stress wie eine Art Burn out wo alles über dir zusammen gebrochen ist.Innerliche Unruhe und Angstzustände sowie Hyperventieliern.Dadurch das ich jetzt keinen Stress mehr hab, geht es mir sehr viel besser und mache auch ab und zu die Bauchatmung und höre Abends ruhige Musik. Mit Lesea kannst du dich bei der Apthoteke auch gut beraten lassen und musst nicht deshalb zum Doc weil du die so erhälst und ich kann nur gutes darüber berichten und kannst auch unter Lasea hier nachlesen. gruss Sonja

  23. Leserkommentar Davide schreibt am 07.04.2015

    Ab wann hast du eine Verbesserung gemerkt ? Und wie lange hast du es eingenommen und wie oft ?

  24. Leserkommentar Sonja schreibt am 06.04.2015

    Nabend Davide nein aber wie schon mal geschrieben mit Lasea wo ich von mir aus nur gutes sagen kann und Johanneskraut soll so ähnlich wirken wenn du es als Tabl hast. gruss Sonja

  25. Leserkommentar Davide schreibt am 06.04.2015

    Hallo Ursula , schön Haffe das es dir gut geht nach dein Zahnarzt Besuch , Leider haben die meisten nicht Angst vor etwas ganz bestimmtes wir in dein Fall , stell dir vor diese Angst die du beim Zahnarzt hast haben andere Leute wie auch ich Tag täglich 24 std am Stück .... Ich habe heute mit einer johanniskraut Kur angegangen .!.! Jemand Erfahrung damit gemacht ??!?!?!?!

  26. Leserkommentar ursula schreibt 2.04 2015 schreibt am 02.04.2015

    Ich habe mich heute meiner grösten Angst gestell Zahnarzt ich hatte furchtbare schmerzen also blib mir nichts anderes uebrig. Die ganze Nacht nicht geschlafen aber ich habe dann der AERTZIN gesagt das ich Panikattaken habe und dann war es einfach supper sie hat super reagiert ganz verständnisvoll. DiE Schmerzen sind jetzt weg und ich habe wieder etwas geschafft was ich nicht gedacht hätte Uschi

  27. Leserkommentar Sonja schreibt am 01.04.2015

    es schon schlim wenn man es alles so liest und vor allem wie lange einige mit Pa´s und Angstzuständen zu kämpfen haben.Kann man gar nicht glauben.Aber es stimmt schon:Gesundheit geht vor allem.Was hat man davon wenn mit Angstzuständen zur Arbeit geht und man nix hinbekommt:-(

  28. Leserkommentar Maria schreibt am 01.04.2015

    Ich kann euch nur einen guten rat geben nicht selber egsberimente machen sondern zum Arzt gehen.Ich habe seit Jahren Debresionen u.Panikataken bin sehr gut von meiner Ärztin ein estellt. Das aber nicht heist das ich keine mehr habe erst vor 2Wochrn bin ich wieder mal am Fusboden zu mir gekommen aber Kopf hoch es gibt immer noch was schlimmeres.lg

  29. Leserkommentar Davide schreibt am 01.04.2015

    Es geht vielen Leuten so auch mir teilweise, Jobs gibt es genug, was Geld betrifft wir leben in Deutschland Verhungern wirst du nicht ! Merke dir es gibt viele Jobs aber nur 1 Leben und eine Gesundheit !!

  30. Leserkommentar Brad schreibt am 01.04.2015

    hallo, habe Pa's Auslöser war die arbeit( überfordert mich. Bin zu langsam und wenn ich gestresst bin mache i viele Fehler) nun droht mir anscheinend die Kündigung ... Was tut man da am besten? Der Job macht mir kein Spaß aber ich brauche das Geld... Außerdem habe i keine Ahnung was u sonst noch machen kann Gruß aus dem Sauerland

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