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Panikattacken - Angstzustände: Ursachen und Behandlung

Mann rennt in Panik zum Notausgang

Angstzustände wie Panikattacken lassen sich mit den Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie behandeln und überwinden. Bild © marqs - Fotolia.com

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

"Angst? Angst vor was? Ich weiß es selbst nicht so genau. Das komische Gefühl war einfach da und wurde immer schlimmer. Angefangen hat alles vor ungefähr vier Jahren. Ich war im Geschäft, in dem es mir eigentlich gut gefiel, und plötzlich hatte ich so ein komisches Gefühl. Es kam aus der Brust/Herzgegend und fuhr ganz langsam den Hals hoch. Es war wie eine Beklemmung, einfach als wenn jemand einem die Kehle zuhält, allerdings weiter unten.

Darauf bekam ich einfach Angst. Mit der Zeit kam wahnsinniges Herzklopfen und es ging furchtbar schnell, es war blitzschnell da - die Panik. Als ich die Arbeitsstelle wechselte, wurden meine Anfälle immer schlimmer. Ich schleppte mich nur noch durch den Tag. Ich hatte nur noch Angst vor der Angst, dass mein Herz stehen bleibt und ich tot umfalle. Ich stand morgens auf und wusste nicht, wie ich den Tag überstehen sollte.

Mit diesen Worten beschrieb eine Klientin ihre Panikattacken. Sie spricht stellvertretend für alle Menschen, die unter Angstzuständen wie Panikattacken leiden. Der Anteil der Frauen liegt bei 60 bis 75 Prozent.

Menschen, die unter Panikattacken leiden, laufen meist jahrelang zu Ärzten und werden mit Tabletten behandelt, ohne dass die Ursachen erkannt oder behandelt werden.

Sie bekommen den Eindruck, verrückt zu sein, weil sie körperliche Beschwerden verspüren, aber kein Arzt eine organische Ursache finden kann.

Die Angst- und Panikattacken treten meist aus heiterem Himmel im Alltag auf.

Was versteht man unter Panikattacken?

Angststörung Panikattacken
Betroffene leiden unter plötzlich auftretenden Angstzuständen mit körperlichen Symptomen wie:

Panikattacken in Verbindung mit einer Agoraphobie

Agoraphobie mit Panikattacken:
Die Betroffenen spüren körperliche Beschwerden wie z.B. Herzklopfen, Schweißausbrüche, Atembeschwerden. Beklemmungsgefühle, Schwindel, Unwirklichkeitsgefühle, Hitzewallungen oder Kälteschauer, Todesangst.

Sie beginnen, die Situationen zu vermeiden, aus denen sie glauben, nicht fliehen zu können und wo es im Falle eines Panikanfalls keine Hilfe gäbe.

Eine Entlastung und das Nachlassen der Angstzustände verspüren Betroffene, wenn andere Menschen dabei sind oder ein Arzt in der Nähe ist. Der Agoraphobie Test zeigt Ihnen, ob Sie an dieser Angststörung leiden.

Ein typisches Symptom der Agoraphobie ist die Angst, sich in bestimmten Situationen hilflos und überfordert zu fühlen und die Angst, aus diesen Situationen nicht flüchten zu können.

Deshalb werden Busse, Bahn oder andere Transportmittel gemieden. Auch Veranstaltungen, die man nicht verlassen kann, ohne unangenehm aufzufallen, werden meist gemieden.

Die Angst vor der Angst kann so stark sein, dass es zu einem Rückzug in die eigene Wohnung kommt, die nicht mehr verlassen wird.

Dadurch entsteht eine starke Abhängigkeit vom Partner, von Freunden und Angehörigen.

Panikattacken Symptome

Angstzustände wie Panikattacken äußern sich im Körper, Denken, Fühlen und Handeln

Körperreaktionen bei Panikattacken:
Bei vielen Betroffenen steigt der Blutdruck, sie atmen schneller. Die Muskeln spannen sich an, sie schwitzen oder frieren. Manche Menschen bekommen weiche Knie, empfinden ein Kribbeln in den Beinen.

Es verschwimmt ihnen alles vor Augen, ihnen wird übel und schwindlig. Sie verspüren ein Zittern oder Ziehen in der Brust, einen Kloß im Hals. Durchfall und Harndrang treten häufig auf.

Gefühle bei Panikattacken:

Gedanken bei Panikattacken:
Betroffene können sich nicht mehr konzentrieren und grübeln darüber nach: "Es wäre schrecklich, wenn mir das ... passieren würde. Bestimmt falle ich um, bekomme eine Herzattacke, wird mir schwindelig ..."

Die Gedanken kreisen darum,

Verhalten bei Panikattacken:
Betroffene meiden bestimmte Situationen oder gehen nur in Begleitung außer Haus. Sie verlassen Situationen fluchtartig, in denen sie befürchten, einen Panikanfall zu bekommen. Sie trinken sich Mut an oder nehmen Beruhigungsmittel.

Ursachen von Panikattacken

Hinter Panikattacken können sich unterschiedliche Ursachen verbergen. U.a. sind es folgende:

Der Verlauf von Panikattacken

1. Betroffene erleben meist in einer Phase körperlicher und/oder seelischer Schwächung in einer bestimmten Situation eigenartige körperliche Zustände wie Schwächeanfälle oder Kreislaufstörungen.

Meist sind es Situationen, in denen die Betroffenen glauben, keine Kontrolle über die Situation haben, wie etwa im Kino, im Stau, beim Warten in der Schlange vor der Kasse, beim Frisör, im Kaufhaus.

2. Die Betroffenen werden so verunsichert von ihren körperlichen Reaktionen, dass sie eine solche Panikattacke unter keinen Umständen mehr erleben wollen.

Sie beginnen deshalb, die Situation, von der sie glauben, dass sie den 1. Anfall ausgelöst habe, zu meiden. Sie stellen sich immer wieder diesen 1. Anfall vor und erzeugen allein mit ihrer Vorstellung wieder eine ähnliche Anspannung im Körper.

Die Meidung weitet sich schließlich aus. Die Angst vor der Angst entsteht. Betroffene suchen sich Hilfsmittel, um ihren Tagesablauf aufrechtzuerhalten.

Sie nehmen Beruhigungstabletten, gehen nur noch in Begleitung aus dem Haus, trinken sich Mut an, lenken sich zwanghaft ab, usw. Sie flüchten aus Situationen, in denen sich ihre Symptome bemerkbar machen. Sie ziehen sich von der Umwelt zurück und werden depressiv.

3. Die Betroffenen beginnen zu glauben, dass sie unter einer schweren Erkrankung, einer Geisteskrankheit, einer Herzschwäche, Epilepsie oder einem Hirntumor leiden.

Psychotherapie bei Panikattacken

Angstkrankheiten wie Panikattacken lassen sich mit Hilfe der kognitiven Verhaltenstherapie behandeln.

Besonders die Konfrontationstherapie, ein Bestandteil der Verhaltenstherapie, ist ein wichtiger Baustein bei der Behandlung von Angstzuständen.

Die Behandlung von Panikattacken setzt an zwei Bereichen an:

a) an den auslösenden Bedingungen für die erste Panikattacke
Betroffene lernen Stressbewältigungsstrategien, steigern ihre Selbstsicherheit und bauen perfektionistische Forderungen ab.

b) am Umgang mit den Panikattacken

Die Betroffenen lernen, die Zusammenhänge zwischen ihren Katastrophengedanken und körperlichen Reaktionen zu erkennen.

Sie lernen, dass ihre körperlichen Reaktionen und ihre Angst von ihnen selbst durch ihre angstauslösenden Gedanken und Phantasien erzeugt sind.

In 90% der Fälle kommt es niemals zu den befürchteten Reaktionen, die sie sich in ihrem Geiste ausmalen. Sie lernen zu verstehen, wie die Angst sich aufschaukelt, dass die Angst durch Meidung und Flucht verstärkt wird und sich, indem man sich ihr bewusst aussetzt, abschwächt. Sie lernen wieder Vertrauen zu ihrem Körper zu gewinnen.

Ziel der Konfrontationstherapie ist es, Betroffene möglichst schnell von den lähmenden Symptomen ihrer Angstzustände zu befreien.

Sie werden gezielt mit ihrer Angst konfrontiert, d.h. sie müssen sich in die für sie angstauslösenden Situationen begeben, dürfen die Angstsituationen nicht vermeiden oder aus ihnen flüchten.

Sie verspüren in den Situationen ihre Angst intensiv und erleben, dass sie diese aushalten können.

Der Therapeut unterstützt sie dabei und erklärt ihnen, wie sie mit den auftretenden körperlichen Reaktionen und Angstgefühlen umgehen können.

Ganz sicherlich wird Ihnen Ihr Therapeut auch empfehlen, ein Entspannungsverfahren, wie etwa die Progressive Muskelentspannung zu erlernen.

Mit Hilfe dieses leicht zu erlernden Entspannungsverfahrens können Sie besser mit den körperlichen Angst- und Stressreaktionen umgehen und so das Vertrauen in Ihren Körper stärken.


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Was tun bei Panikattacken? Wie Angstzustände bekämpfen?

Strategie 1. Machen Sie sich bewusst: "Ich erzeuge meine Angst durch meine Gedanken und Phantasien. Deshalb kann ich meine Angstzustände überwinden, indem ich meine ängstlichen Gedanken unter Kontrolle bringe".

Beobachten Sie, welche Gedanken Ihren körperlichen Reaktionen und Ihrem Angstgefühl vorausgehen.

Gewöhnlich machen wir uns Phantasien, dass wir eine Situation nicht überleben können, zusammenbrechen werden, usw.

Wir haben keine Geisteskrankheit, keinen Hirntumor, keinen Herzfehler und werden auch nicht verrückt.

Unser Körper muss mit all seinen Reaktionen wie Schwindel, Herzstechen, Übelkeit etc. reagieren, wenn wir uns ausmalen, dass eine Situation lebensgefährlich ist.

Strategie 2. Unterlassen Sie es, die Situationen, vor denen Sie Angst haben, zu meiden. Durch die Vermeidung bestätigen Sie sich immer wieder Ihre falsche Annahme, dass Sie die Angstzustände nicht aushalten können. Ihre Meidung trägt zur Aufrechterhaltung Ihrer Panikattacken bei.

Strategie 3. Rechnen Sie damit, dass Ihre Panikattacken auftauchen, wenn Sie sich in bisher gemiedene Situationen begeben.

Sagen Sie sich: "Ich weiß, dass jetzt meine Angst und all meine körperlichen Symptome auftauchen werden. Sie müssen auftauchen, weil ich mir bisher immer erzählt habe, wie gefährlich die Situation ist. Sie sind das Ergebnis meiner Gedanken. Sie werden vorübergehen. Ich kann es ertragen, sie sind nur unangenehm. Ich werde jetzt in der Situation bleiben, bis ich ruhiger werde. Ich kann die Bauchatmung machen, um mich zu beruhigen".

Wichtig: Sie müssen in der Situation bleiben, bis die Angst (Panik) nachgelassen hat.

Strategie 4. Erlernen Sie die Bauchatmung: "Legen Sie Ihre Hand flach 2 cm unterhalb des Nabels auf den Bauch. Dann atmen Sie tief ein und stellen sich vor, wie der Atem langsam bis hinunter zu Ihrer Hand fließt und schließlich Ihre Hand hochatmet. Dann stellen Sie sich vor, wie der Atem langsam wieder über den Brustraum zurück über die Nase nach außen entweicht, und konzentrieren sich darauf, wie die Hand wieder nach unten sinkt".

Wiederholen Sie diese Übung mehrere Minuten. Ihr Körper kann nicht gleichzeitig angespannt und entspannt sein. Wenn Sie die Atemübung machen, wird die Angst abnehmen.

Strategie 5. Erinnern Sie sich daran: Panikattacken kann man nur überwinden, indem man mit Angst in die Situation geht, vor der man Angst hat.

Mit der Zeit wird die Angst abnehmen, bis es für Sie schließlich wieder ganz normal ist, in die Situation zu gehen, vor der Sie bisher Angst hatten.

Strategie 6. Wenden Sie sich an einen Psychotherapeuten und/oder nehmen Sie Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe auf, wenn Sie seit längerem unter Angstzuständen leiden und diese nicht selbst in den Griff bekommen.

In der Angst und Panik Hilfe finden Sie viele Informationen zum Thema Angststörungen and Angstzustände.

Was tun, wenn Partner eine Panikattacke hat?

Als Angehöriger stehen Sie vermutlich vor dem Problem, dass Sie nicht wissen, wie Sie reagieren sollen, wenn Ihr Partner eine Panikattacke hat.

Hilfestellungen hierfür finden Sie in der Angst Panik Hilfe und im Angst Video Portal. Schauen Sie dort nach der Art der Störung, für die Sie Tipps suchen.

Bei vielen Angststörungen finden Sie spezielle Infos für Angehörige. Für Panikstörungen etwa hier

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Kommentare Panikattacken
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Es gibt 813 Kommentare

  1. Leserkommentar Lillia schreibt am 30.03.2015

    Guten Abend anna, Bin gerade zufällig auf diesen Text gekommen , ! Kann. Dich sehr gut verstehen ! Ich habe auch gedacht mir hilft nichts mehr und Land in einer Klinik . Dann habe ich gedacht das ist doch nicht der Sinn daran im Leben , du musst dich mit Leute zusammen tun die dich lieben und dir zuhören Sachen Unternehmen die dir Spaß machen egal ob du willst oder nicht !!! Ich weis am besten zu Hause bleiben und nichts tun aber genau dan kommt ja das kopf Kino . Ich habe oft mit meiner Mama gesprochen oder meinem Partner mit einer guten Freundin und dies und das , kla hab ich manchmal immer noch Angst Zustände aber es geht auch nicht von Jetz auf nachher weg du musst geduldig sein und ,und dir immer sagen das du gesund bist und . Was mir viel geholfen hat schwimmen gehen besonderer aber spazieren aber nicht unbedingt alleine . Und ich nehme neurexan das hilft mir wirklich gut , ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen .

  2. Leserkommentar ana schreibt am 30.03.2015

    Guten Abend. Ich leide seit 3 Monaten um panik Attacken und seit 3tage geht mir immer schlimmer. Ich habe angst das ich meine Kontrolle über mich verlieren und ich mir etwas antuen oder meine sohn...Es ist schrecklich so was zu denken..Mein Gott ... Ich liebe mein Sohn über alles und ich würde alles für ihm tun... Ich will gesund sein schon allein für meine sohn...Ich bin sehr viel alleine... Mein Mann ist viel in Ausland(Montage ) ich war beim Psychiater und Psychologe und sie meinen ich habe angststörung und leichte depression.habe Medis bekommen aber mir helfen nicht.. Heute hab auch in eine TagesKlinik angerufen Un bekam erst für 17.04 eine erste termin...Es ist so lange bist dort hin...Was soll ich tun? Weiß jemand? Heute ist es so eine tag wo ich sage das ich nicht mehr alleine schaffe...Ich fühle mich einfach so schlimm. .

  3. Leserkommentar Sonja schreibt am 30.03.2015

    Guten Abend Davide ich hoffe das ich von dir was hier lese.Mit deinen Tropfen kenn ich mich nicht aus aber lese mal was ich unter dir geschrieben was einen zu ruhe bringt.Versuch es mit Ruhiger Musik oder was hier oben geraten wird,die Hand 2 cm unter den Bauchnabel legen und dann fühlen wie du ein und aus atmest und deine Hand sich dabei mit bewegt.Das soll man einige Minuten machen und es bringt tatsächlich was.Ich hab es versucht und es geht.Es ist wirklich schlim das sowas kommt alles.Und die Angst spielt sich eigentlich im Kopf ab und das wars und dann versuchen gegen die Angst zu kämpfen.Das sagt sich immer so einfach.

  4. Leserkommentar Davide schreibt am 30.03.2015

    Ich kann euch vollkommen verstehen, auch ich leide unter Ständige Angst und innerliche Unruhe , ich habe versucht alle möglichen körperlichen Symptome auszuschließen , das heißt Blutbiöd Augenarzt Hausarzt , so das ich weiß das es wirklich nur die Angst ist ! Ich habe gerade heute einen sehr schlimmen Tag erwischt und mitten i. Der Stadt beim Shopping mit Frau und Kind habe ich ein solche Attacke bekommen das ich dachte Ich werde ohnmächtig ! Jeder hat andere Symptome , aber heute war der Tag wo ich endlich was gegen Unternehmen möchte da es mich seid mehr als 2 Jahren verfolgt und der Spaß im Leben einfach nicht da ist .... Ich habe mich erkundigt und mir wurde heute Lexotan Tropfen empholen kennt sich jemand aus damit ??? Oder habt ihr Ratschläge wie man einfach wieder ein normales Leben führen kann weil so ist es wirklich auch für mich als Mann sehr schrecklich .....

  5. Leserkommentar Sonja schreibt am 29.03.2015

    Hallo Sabrina ich war für 2 Tage bei einer Pyschologin auf Probe weil bis du Termin bekommst, dauert Wochen.Die 2 male waren ok und dann ging es mir besser wieder.Musst du versuchen und ihm oder ihr alles sagen was sie dich fragt.Egal ob du dann Tränen in den Augen hast wie ich auch aber so kam einiges raus.Und ich hab nicht soviele Leute wo ich mich aussprechen kann.Leider oder warum auch immer. Wenn du was an Tbl brauchst, versuch es mit Lasea.Die haben mir geholfen und du wirst auch gut beraten in der Aphoteke und sind Rezeptfrei und musst vorher auch nicht zum Doc gehen deshalb. Wie gesagt, musst du für dich selbst entscheiden was du möchtest und hoffe es geht dir und dem Rest bald wieder besser.Es ist schon traurig wieviele Leute eingschlossen mir, mit Angst und Innerlicher Unruhe zu kämpfen haben.Und ab welchem Alter(ab 15)teilweise.Das ist schon erschreckend. glg Sonja

  6. Leserkommentar sabrina schreibt am 28.03.2015

    Hallo,ich leide seit mehreren Jahren an Angst und panikatacken.als ich schwanger war war es wie weg wo meine Tochter zu Welt kam ging es mir super doch dan spürte ich dieses unangenehme Gefühl wieder und es wurde von Tag zu Tag schlimmer seit weihnachten letzes Jahr ist es total schlimm ständig dieses unangenehme Gefühl man ist nervös hipelig und verspürt diese Angst es hat sich schon so in neuen Kopf eingenistet das ich an fast nix anderes mehr denken kann es macht mich schon fast wahnsinnig zum Glück lenken mich meine Kinder immer wieder ab aber das geführt bleibt nachts ist es oft sehr schlimm herzrassen Schüttelfrost zittern Todesangst und die kreisenden Gedanken ich möchte endlich wieder unbeschwert meinen Tag leben was kann mir helfen was hilft euch habe ein Medikament bekommen der Arzt meint es sei sehr schwach und macht nicht abhängig opripram bin mir nicht sicher ob es was bringt die unruhezustände und Angstgefühle hab ich nach wie vor er meinte ich sollte noch einen psychologische Behandlung machen bin mir aber nicht sicher ob das was bringt

  7. Leserkommentar Sonja schreibt am 21.03.2015

    Guten Abend Andre ich hab es hier schon oft erwähnt und ich kann auch nur aus meiner Erfahrung sprechen:Versuch es mit Lasea.Die haben mir geholfen auch wenn es eine Woche gedauert hat.Es ist echt Mist wenn du Hyperventielierst und angst hast, das du stirbst.Hatte ich vor gut 3 Wochen eine leichte Panickattacke weil ich schmerzen im rechten Brustkorb hatte und dachte, es wär mehr und hab mich fahren lassen als ich den dock angerufen hab und es war dann nur meine Scheiss Rückenverspannung die mir Angst gemacht hatte:-( und hab dann Tabl bekommen und creme mich aber heute noch mit Wärmebalsam ein damit es besser wird. Ich bin oft hier drin um zu sehen was hier für Leute und in welchen Alter hier Krank sind und merke dann, das ich nicht alleine bin mit meinen Ängsten.Zum glück ist es bei mir besser geworden und hab noch 6 Lasea über falls es doch mal wieder passiert aber zum glück nicht mehr so heftig. Ich denke, es ist einfach der Stress und der Druck alles und auch jedem Gerecht zu werden was aber nicht geht und dann gehst du an deine Grenzen bis du dann merkst, das man mehr an sich denken sollte als an andere.Leider muss ich sagen. lg Sonja

  8. Leserkommentar andre schreibt am 21.03.2015

    Hallo alle zusammen.auch ich leide an panik Attacken .es kam von jetzt auf nachher als ich in der Beruf Schule saß.da war ich 20 Jahre alt.mittlerweile bin ich 25 Jahre alt.ich hatte mit den Attacken Höhen und Tiefen,mal war es besser mal war es schlimmer .ich habe die Erfahrung gemacht das bei mir Tabletten überhaupt nicht helfen.als ich meine Gesellen Prüfung hatte war ich natürlich sehr nervös und hatte dauerhaft den ganzen Tag diese Attacken .es hat mir geholfen ein zu atmen ,dann den Atem 3 Sekunden an zu halten und dann wieder aus atmen . diese Attacken beeinflussen mein ganzen Leben wie wie es wahrscheinlich auch.ich kann nicht mehr zum Frisör einkaufen auf Zug fahren Besprechungen machen oder zu irgendwelchen Ärzten gehen .ich möchte es mir allen möglichen Mitteln in den Griff bekommen aber ich weiß nun leider auch nicht mehr weiter.ich würde gekündigt (insolvenz der Firma) und muss mir eine neue Arbeitsstelle suchen ...das belastet mich sehr da ich Angst habe das ich bei einem neuen Arbeit Geber nicht mehr klar komme

  9. Leserkommentar Sonja schreibt am 21.03.2015

    Hallo Judith Es ist immer schwer was man tun soll.Ich bin auf Lasea gekommen und die haben wirklich gut geholfen.Würde ich Abends nehmen und dann mit ruhiger Musik es zu schaffen.Immer nur eine Kapsel und nach einer Woche wirst du dann ruhiger.So hab ich meine innerlcher Unruhe geschafft bzw meine Hyperventilation.Es waren schlimme Wochen und Zeiten weil diese aus dem Nichts kamen weil ich zudem auch einem Nachbarn geholfen hab der jetzt ein Jahr Tot ist und ich an meine Grenze gekommen bin und Arbeitsmäßig eben und das war mir dann zuviel und alles ist wie ein Kartenhaus über mir zusammen gebrochen.Hab zwar ab und zu immer noch Angst wenn ich merk, das bei mir was nicht stimmt oder das ich sterben könnte aber man bekommt es in den Griff.Guck einfach mal unter Lasea und dann kannst dir ja überlegen ob du diese nimmst.Sie machen nicht abhängig und kannst du dir so aus der Apohteke kaufen und dich auch Beraten lassen. lg sonja

  10. Leserkommentar judith schreibt am 21.03.2015

    habe schon länger panikatacken bin immer muede,gehe selten raus schicke meine familie zum einkaufen weil ich noch schwindel habe,ich versuche ja da raus zu kommen,es ist verdammt schwer bekomme auch noch schlecht luft,bin doch noch jung 45 jahre alt,liebe leute was soll ich machen

  11. Leserkommentar Ursula schreibt am 19.03.2015 schreibt am 19.03.2015

    Ich stelle mich jeden Tag meiner Angst und es geht es ist ein schwerer Weg ich jetzt wieder einkaufen zu arbeiten sogar ins turnen und sogar wieder zu essen was vorher unmöglich war mir ist oft schwindlig aber der einzig Weg ist stell dich deiner Angst und es wird von mal zu mal leichter. Ich habe immer noch probleme aber ich nehme jeden Tag eine Tablette (Citalopram) morgens und ich gelernt auch malnein zu sagen was ich früher nicht gemacht habeund das hilft mir auch.Gruss Ursula

  12. Leserkommentar Sonja schreibt am 18.03.2015

    Guten Abend Luna leg Abends deine Hand 2 cm unter den Bauchnabel und Atme ein und aus und fühle, wie deine Hand dabei mit geht und das mehrer Min und das nimmt dir die Angst.Steht hier auch unter Panickattacken drin was du tun kannst. Ich hab die gleichen Symtome wie du.Wenn mit meinem Körper was nicht stimmt,es zwickt im Brustbereich,oder auch so m Innern meines Körpers,kann ich schon mal innerlich unruhig werden.Ich hatte es vor 14 Tagen.Da tat mein rechter Brustkorb vorne weh und hab den Notdienst angerufen unter 116117 und bin dann ungeleitet worden wo ich hin muss weil ich hatte vor einem Herzinfarkt und hatte innelriche Unruhe und war froh das von meiner Nachbarin die Tochter zu Besuch war und mich zum Arzt gefahren hatte.Ich hatte höllische Angst es nicht zu schaffen und als wir endlich da waren, kamen mir die Tränen weil ich eben die Angst hatte und haben mir am Finger Blut abgenommen und EKG und alles war ok und es stellte sich dann raus, das wie immer vom Verspannten Rücken kam und es ich nicht wahrhaben haben obwohl ich doch gewusst hab aber es war so schlim, das es mir nicht gut ging damit und erst als mir bestätigt wurde, das alles ok ist, ging es mir besser.Hab dann noch Tabl verschrieben bekommen und es war ok.Mir geht es immer gut wenn ich weiss, das ich nix schlimmes hab.Ich versuche auch mir einzureden, das alles ok ist mit mir.Aber es ist nicht einfach, gegen die Angst zu kämpfen und erfordert auch Geduld. Ich bin 47 jahre alt und wenn ich hier lese, wie früh die Leute hier mit Innerlicher Unruhe zu kämpfen haben.Wahnsinn und verdreh nur die Augen.Soviel Stress und das mit 15 Jahren.Unbegreiflich. Gruss Sonja

  13. Leserkommentar Luna schreibt am 18.03.2015

    Ich bin momentan an einem Punkt angekommen, an dem ich einfach nicht mehr weiter weiß. Wenn ich Panikattacken hatte, bin ich immer an Ort und Stelle geblieben, egal wo sie sich geäußert haben und egal wie schlecht es mir ging. Das hat sich auch verbessert, allerdings treten die Panikattacken bei mir nun gehäuft nachts auf. Anfangs habe ich so stark gezittert, dass ich Krämpfe bekam, tierisch schwitzte und mein Blutdruck ganz oben war - genau wie mein Puls. Aber auch da habe ich es geschafft alles auf ein Mindestmaß zurückzuschrauben; das Zittern bekomme ich fast sofort in den Griff und warm wird mir auch nicht mehr. Genaugenommen bin ich sogar total ruhig, liege nur da und spüre die Angst in mir, die Beklemmung und meine Gedanken drehen sich nur um das Thema Krankheit und Tod. Deswegen geht es mir nun jeden (!) Abend ab ca. 8 Uhr schlecht, weil ich weiß, dass ich bald wieder schlafen muss. Es ist dabei nicht erheblich, ob ich dann tatsächlich schlafe, oder nicht. Dabei ist mir permanent speiübel, sodass ich es kaum ignorieren kann. Ich bleibe immer in der Situation, mache angenehme Dinge und habe auch alle Unterstützung, die ich brauche, aber trotzdem will sich kein Funken Besserung einstellen. Jeden Abend geht es wieder los. Mittlerweile bin ich einfach nur noch aggressiv, obwohl ich weiß, dass das nicht hilfreich ist. Das ist Leben mit angezogener Handbremse. Meine Therapie hilft mir absolut überhaupt nicht. Weiß jemand Rat? (Außer den Arzt zu wechseln - ich weiß, dass ich das auch alleine schaffen kann, weil ich stark bin)

  14. Leserkommentar SonjA schreibt am 17.03.2015

    Hallo Dirk ist alles schön und gut aber was ist wenn du keinen Partner hast?Ich mache auch jeden Abend die Bauchatmung und muss sagen, es hilft obwohl meine Panickattacken zu Glück nicht mehr sooft sind oder eher die Innerliche Unruhe.Ich hab nur immer Angst wenn bei mir was nicht stimmt aber sonst geht es mir Gott sei dank wieder besser für dieses Jahr.Man muss auch versuchen gegen die Angst zu kämpfen.Das ist wohl war. lg Sonja

  15. Leserkommentar Dirk schreibt am 17.03.2015

    Ich empfehle euch allen, bei einer Attacke nicht alleine zu bleiben! Sprecht mit eurem Partner, Freund, ruft jemanden an! Atmet tief ein und aus, konzentriert euch auf einen Text, lenkt euch ab! Denn, es geht vorbei! Ich habe dies nun schon 15 Jahre und die Angst hat mein Leben auf den Kopf gestellt! Trotzdem, ihr seid stark und ihr seid stärker als die Angst! Dirk

  16. Leserkommentar Sonja schreibt am 15.03.2015

    Guten morgen Lissa ich bin kein Arzt oder sonst was und hab ab und zu selbst Angst wenn was an meinem Körper Fremd ist aber deine Bullemie ist Stress und das kommt davon. Abends kommt der Körper eben zu Ruhe und somit auch die Angst.Die kann auch sowie sie gekommen ist(auch am Tage) wieder verschwinden.Lese dir mal durch was du hier alles machen kannst unter Panickattacken oder höre die eine Entspannungs-CD an.Das hilft dann auch mal. lg Sonja und hoffe ich konnte dir etwas helfen

  17. Leserkommentar Lissa schreibt am 15.03.2015

    Hallo zusammen. Ich habe gerade so eine Attacke und liege im Bett. Ich habe es meistens abends. Fällt mir sehr schwer das gerade zu schreiben weil ich denke es wird schlimmer dadurch. Habe mir gestern das erste Mal tropfen gegen die Angst geholt. (So blaue ich weiß den Namen gerade nicht) die habe ich gestern das erste Mal genommen als ich "nur" das Angst Gefühl hatte. Naja nun liege ich im Bett friere, Beine zittern und mein Freund liegt neben mir und schläft. Ich kann ihn dann nicht wecken, weil ich 1. dann nicht mit jemandem reden kann während so einer Attacke und 2. versteht er das auch nicht wirklich das ich sowas habe. Ich bin seid 6 Wochen erkältet (Husten schnupfen) war schon beim Arzt, sämtliche untersuchen weil ich mich verrückt gemacht hab. Ist alles in Ordnung. Dauert wohl einfach momentan so lang. Naja nun habe ich heut zwei mal inhaliert und nun huste ich im Bett rum und denke ich kriege keine Luft wenn ich einschlafe. (Was eine Überwindung das zu schreiben) Es tut gut zu wissen das andere sowas auch haben und nicht nur ich. Ob es das besser macht? Leider nicht. Was macht ihr wenn ihr sowas abends bekommt? Ich weiß leider nicht die Ursache für keine Angst bzw woher sie kommt.. Ich bin noch nicht in Psychologischer Behandlung (ist aber im Anlauf) ich hatte ein Jahr bullemie (jetzt seit 3 Monaten nicht mehr übergeben) und meine Ärztin sagt das hängt damit zusammen. Kann es aber irgendwie nicht so ganz glauben. Ich hoffe mich versteht jemand?

  18. Leserkommentar Sonja schreibt am 07.03.2015

    Hallo Bini ich weiss nicht wie es dir sagen soll auch wenn ich selbst immer wieder mal Angst hab wegen Thrombose in meiner Wade obwohl ich eigentlich weiss, das es von meinem linken Knie kommt da ich Artrose hab 2.-3.Grades und mir schon mal gesagr wurde das es bis runter zu Wade und Oberschenkel ziehen kann.Hab jetzt am Dienstag einen Arzt-Termin und muss meinem Doch damit wieder auf die Nerven gehen und dann zu hören, das von der Artrose kommt und ich keine Thrombose hab.Was ich dir sagen will, kann es sein das du vielleich Angst hast,selber ins Krankenhaus zu kommen und nicht nur dein Partner? Ich habe vor einer halben Std das erste mal wieder eine Lasea Kapsel genommen weil ich innerlich wieder etwas unruhig bin und sie schlägt schon an obwohl es normal eine Woche dauert.Ich habe leider keinen Patner der mir helfen kann aber du hast doch einen und solltest somit doch auf normale Gedanken kommen oder nicht? lg Sonja

  19. Leserkommentar Bini schreibt am 28.02.2015

    Hallo, auch ich habe Panik aber nicht wegen mir , sondern wegen meinem Partner. Ich sehe ihn immer im Spital, was mich panisch macht . Schon oft war ich selber im Spital , was ,mir aber nicht so viel ausgemacht hatte( glaube ich) Nun , wenn ich hör der oder der muss ins Krankenhaus , drehe ich fast durch , ich denke immer , wenn das meinem Partner passieren würde, das würde ich nicht überstehen . Die Verlustangst begleitet von Eifersucht kann ich mir nicht erklären .. Warum Eifersucht . Ich denke; Angst die Kontrolle zu verlieren , nicht wichtig zu sein ...? Oder ist es , dass mein Partner die Aufmerksamkeit nicht von mir bekommt ..? Bitte, weiß mir jemand Rat. Ich möchte nur noch ohne diese Ängste leben

  20. Leserkommentar fyouka schreibt am 21.02.2015

    Auch ich hatte die Beschwerden von heftigen Herzrasen bis Atemnot.Nachdem ich mehrere Ausbildungen abgebrochen hatte und an den Erwartungen des Turbokapitalismus (Mein Haus, Mein Auto, Meine Frau) gescheitert war hielt ich mich für den Komplettversager. Ich hatte so Angst unterzugehen das ich bei kleinsten Aufgaben Panikattacken bekam. Ich glaubte lange Zeit wenn ich immer alles richtig mache bestimmte Emotionen/Ängste unterdrücken zu können. Genau darin lag der Fehler. Der Druck zu scheitern stieg immer mehr. Niemand kann ein ganzes Leben alles richtig machen. Erst als ich akzeptierte das ein gesunder Teil Angst und dadurch Leid zu jedem Leben dazugehört konnte ich endlich runterkommen. Seitdem geht es wieder aufwärts.

  21. Leserkommentar fyouk schreibt am 21.02.2015

    Die Panikattacken kann man leider nicht auf Knopfdruck abschalten. Das steigert nur den Druck an sich selbst ins Unendliche. Ich habe erkannt das ein kleiner Teil Panik und Leid immer zum Leben dazugehören wird. Genauso wie Freude und Frieden zum Leben gehören. Dadurch habe ich den Panikattacken ihre übertriebene Stärke genommen. alles gute für die zukunft

  22. Leserkommentar anna schreibt am 19.02.2015

    ich glaube ich leide auch unter einer panikatacken störung. ich bin 16 jahre alt und gehe halt öfter mit freunden raus in den park oder woanders hin was trinken.. das erste mal ist es passiert wo wir halt mit ganz vielen leuten draussen waren und ich saß bei meim freund auf den schoß.. es war dunkel.. und aufeinmal wurde mir schwindlig und schwarz vor augen aus angst ohnmächtig zu werden vor den ganzen leuten bin ich aufgesprungen und hab mein freund gebeten maß schnell mit zukommen .. in den moment hat mein herz so schnell geschlagen wie noch nie.. meine hände waren schwitzig aber dennoch eiskalt.. ich hab mich dann alleine irgendwo hingesetzt. ich habe mein freund erzählt wie es mir grad geht und er hat mir darauf hin sofort was zu trinken gegeben und meine hand gehalten weil ich mich gefühlt hab als wenn ich schon längst ohnmächtig wäre.. nach ca. 10 ging es wieder weg.. und ich wollte einfach nur nach hause .. ich hatte so angst dieses gefühl nochmal zu erleiden.... beim nächsten mal ist es passiert vor kurzen.. als ich bong geraucht habe. ich bin anschließend total high in die stadt gefahren mit freundeninnen treffen.. als ich dort war.. sagten sie zu mir alle das ich voll blass aussehe daraufhin bekam ich wieder angsr gleich ohnmächtig zu werden.. die ganzen sympthome kamen wieder und es fühlte sich an als wenn mein kopf einen kalten schauer gegeben wurde. und aus panik wieder vor den ganzen menschen umzukippen (ich war im kaufhaus) bin ich dann so schnell wie möglich zur toilette gegangen und eine freundin hab ich gebeten mal schnell mitzukommen.. es hat sich angefühlt als wenn alles unreal wäre.. ich schon längst ohnmächtig auf dem boden liege.. und mir das alles nur einbilden tuh.. ich will nicht mehr so weiter leben!!! ich bin erst 16 ..angstgefühle verstärken sich beim kiffen,!

  23. Leserkommentar Jeniffer schreibt am 19.02.2015

    Hallo , Ich habe Agoraphie mit Panik Stöhrung und Posttraumatische Belastungsstörung seit ca.4 Jahren . Ich bin 18 Jahre alt . Habe eine Kur gemacht und war bei einem Psychologen und nehme Antidepressiver leider hat nichts geholfen. Jetzt habe ich einen Termin in einer Klinik . Jetzt erzähle ich euch mal wie es bei mir angefangen hat. Das ganze hat mit 14 Jahren angefangen. Hab in meiner vergangenheit sehr viel durch gemacht. Mein damaliger Freund hat mich geschlagen und Eingespeert. Dadurch Habe ich diese Panik attacken bekommen. Meine erste Panik habe ich in der Schule bekommen. Habe es immer wieder Probiert hin zu gehen aber leider ohne erfolg.. Dann habe ich mich ca. für eine Woche krankschreiben lassen weil ich dachte es liegt an meinem Körber und er brauch einfach ruhe. Nach der woche bin ich wieder in die schule ,musste dann aus dem unterricht raum raus. Ohne was zu sagen bin ich aufgestanden und bin dann auf die toilette. Meine damalige lehrerin kam dann hinter und meine ich würde nur simulieren,damit ich nach hause kann . Sie hat gesehen das es mir sehr schlecht geht und meinte dann auch ich solle wieder mit in den Unterricht kommen ich könnte mir ja nen eimer neben mir hinstellen. (Mal im ernst wer stellt sich in der klasse einen eimer neben sich wenn man sich übergeben muss,ich jedenfals nich weils sehr peinlich ist) Dann hat sie meine Mutter angerufen da gab es dann noch sehr viel Ärger. Dann war die Panik so schlimm weil mich wirklich NIEMAND verstanden hat . Selbst meine freunde waren dann gegen mich und meinten ich will nur nicht mehr in die schule gehen. Ich habe mich so allein Gelassen gefühlt .. Seit dem war ich dann nicht mehr in der schule und musste sie abbrechen . Nach einer zeit ging es wieder ein Wenig und habe dann eine Maßname besucht damit ich meine Schulpflicht erfüllen konnte ( Da ich eigentlich noch 1 Jahr musste). Das ging nach einem Halben jahr ca. auch nicht mehr . Habe meine Schulpflicht aber erfüllen können . Seit dem ich so nichts mehr mache,sonder der angst aus dem Weg gehe hat sich einiges verschlimmert .. Ich war bei zich Ärzten niemand konnte mir helfen . Ich komme Kaum noch zu meinen Freund der ca 25 KM von mir entfernt wohnt .. Es ist imoment alles sehr schwer für mich ,ich bin grade mal 18 hatte keine Jugend oder wo ich sagen könnte ''Ja an dem tag Fühlte ich mich sehr gut und konnte dies und das erleben ''. Kann nicht ins kino, kann in keine läden,kann keinen Schönen Tag mit meiner besten Freundin erleben .. Die einzigste Ablenkung von dem ganzen bekomme ich durch Singen und Malen . Da ich dann einfach mal Abschalten . Es tut sehr gut einfach mal gut mir alles von der seele zu reden . Vielleicht ist hier ja Jemand dem das selbte Passert ist .

  24. Leserkommentar conny schreibt am 19.02.2015

    Hi,gerade bin ich wieder voll im Angstzustand,hab eine Panikattacke nach der anderen und komm einfach nicht raus. Ich bin so erschöpft und es geht mir echt besch...en.Versuch mich die ganze Zeit abzulenken,keine Chance. Was hilft euch denn dann so?

  25. Leserkommentar Terri schreibt am 16.02.2015

    Sehr gute Inhalte und Berichte. Genau so kenne ich das auch. Mal besser, mal schlechter. Das Gefühl, nicht richtig da zu sein hatte ich heute beim Mittagessen mal wieder. Ich habe im Januar angefangen darüber zu bloggen. [panicliga.de]

  26. Leserkommentar Kinseb schreibt am 14.02.2015

    Hallo Tina war's von Tabletten sind dass dir geholfen haben? Dass Wehre Seher schön und ein groß dank wenn mir schreist Nämlich ich habe dass gleiche Problem ?01636890494 danke?

  27. Leserkommentar Philipp schreibt am 13.02.2015

    Hey Tina Ich habe das selbe wa du hast zuerst find es mit schlafstörung an und dann diese panickattacken habe momentan auch viel stress und ärger Wenn du willst kannst du dich auch gerne melden bei mir oder auch andere die damit probleme haben 015787312596

  28. Leserkommentar Tina schreibt am 11.02.2015

    Hallo ihr lieben, Ich hatte vor mittlerweile 4 Jahren meine erste heftige panikattacke... Von Arzt zu Arzt gerannt, Krankenhausaufenthalt, nichts halt geholfen... Das einzige was mir geholfen hat waren letztendlich Tabletten und ein starker Wille! Kein psychologe der Welt hätte mir helfen können bis zu dem Punkt wo ich selber es begriffen hatte! Mit der zeit wurde es immer besser und besser bis ich sogar wieder alleine Auto fahren konnte.. Zwei ganze Jahre war ich Zuhause nachdem ich die Schule wegen den Attacken abgebrochen hatte! Nun bin ich seit 6 Monaten in der Ausbildung die mir auch wirklich gut gefällt, aber ich merke schon wieder wie die panik sich manchmal bemerkbar macht.. Hinzu kommt noch das mein Vater auch wegen depressionen in der Klinik sitzt..! Abgesehen davon ist mein größtes Problem eigentlich, das ich wirklich überhaupt keine Freunde mehr habe, bis auf meine Schwester und meinen Freund! Alle habe ich total vernachlässigt oder mit ihnen damals streit angefangen damit sie mich einfach in Ruhe lassen weil ich auch mit niemand darüber reden wollte... Heute sitze ich da und wünsche mir einfach eine "beste" Freundin... Die mir zuhört, der ich zuhöre, womit alles soviel leichter wäre... Wie oft hatte ich die Momente wo ich einfach mit jemandem über die neuen Klamotten oder sonst was reden wollte... Das würde mir so sehr helfen! Freunde sind einfach das wichtigste in solchen Zeiten, leider weiß ich das erst im Nachhinein.. :-(

  29. Leserkommentar Bella schreibt am 10.02.2015

    Danke Veritas für deine Antwort. Das weckt in mir noch mehr den Willen zu kämpfen! Wie schon in meinem vorherigen Text geschrieben, habe ich den Erste Hilfe Kurs besucht. Es waren über 30 Menschen dort.. und trotz allem habe ich es geschafft! Es ging ca. 8 stundenlang und ich muss sagen danach war ich fix und fertig, da es einfach eine riesige Last auf einen ist. Ich habe mir die ganze Zeit leicht in die Hand gekniffen, und ich muss sagen das hat mir geholfen. In die Schule gehe ich leider immer noch nicht. Das löst bei mir auch einige Zukunftsängste aus. Aber ich sage mir immer wieder: Ist doch egal! Dann wiederhole ich das Jahr halt. Hauptsache mir geht es wieder gut. Habe nur manchmal diese Angst, das es nie wieder aufhören wird. Was ist, wenn ich immer so bleibe? Und ich nie wieder ich selbst bin? Alles in meinem Leben dreht sich nur noch um diese Angst. Meine Psychologin meint, für jede Angst gibt es einen Grund/Auslöser. Jedoch muss dieser erstmal gefunden werden, und das ist meist leichter gesagt als getan. Aber eins weiß ich jetzt und das hast du mir auch noch bewusster gemacht: Egal wie viele Menschen einen unterstützen, aus der Angst kommt man nur alleine raus. Also bleibe ich stark und kämpfe! Und eines Tages werde ich anderen meine Geschichte erzählen und heilfroh sein diese Zeit überwunden zu haben - denn genau das ist mein Ziel.

  30. Leserkommentar Veritas schreibt am 09.02.2015

    Bella schreibt am 28.01.2015 Hallo Bella Ich würde gerne etwas zu deinem Problem schreiben, da ich deine Gefühle und auch deine Denkweise verstehen und nachfühlen kann. Mir ging es ähnlich wie dir. Auch ich hatte viel vor, habe mir sehr viel zugemutet. Mehr als ich damals ahnen konnte. Heute weiß ich das meine Kraft nicht groß genug war um alles zu bewältigen. Ich habe zu allem Ja und Amen gesagt. Überstunden? Klar, kein Problem. Ein Freund brauchte Hilfe? Klar, kein Problem. Wenig Schlaf? Sicher, wird schon funktionieren. Dann noch eine zweite Ausbildung. Mein Körper hatte mir damals geflüstert:" Ich merke mir was du hier mit mir machst. Das zahle ich dir zurück!" Ich habe wohl nicht richtig zugehört. Dann kam irgendwann der Tag, meine Psyche haute mir voll in die Fresse, plötzlich hatte ich Panikattacken. Mit allen Körperlichen Symptomen die dazu gehören. Ich hatte am Anfang genauso reagiert wie alle die die Angst so noch nie erlebt haben. Ich bin von Arzt zu Arzt gerannt, nix. Ich habe mir auch Hilfe beim Psycholgen geholt, war beim Heilpraktiker. Die Gespräche mit den Ärzten haben mich immer etwas beruhigt, allerdings nur kurzfristig. Ich habe dann das getan was alle machen die diese Ängste haben, ich habe Situationen gemieden in denen ich Panik bekam. Beim kleinsten Verdacht bin ich heimlich geflüchtet. Ich habe mich immer mehr isoliert, alles vernachlässigt. Wenn ich mal etwas erledigen musste wurde das so schnell erledigt wie es ging und dann aber schnell nach Hause. Viele schöne Erlebnisse habe ich dadurch verpasst. Ich wurde dadurch immer depressiver. Das Leben war nicht mehr schön. Irgendwann war ich so verzweifelt das ich nicht mehr Leben wollte, wenigstens so nicht mehr.Ich habe dann diese Panik/Angst personifiziert. Ich habe ihr gesagt Sie solle mich doch endlich holen. Ich habe mich nicht mehr gewehrt. Habe sie einfach machen lassen, habe die Panik zu gelassen. Irgendwann habe ich dann gemerkt das, je öfter ich die Angst zu gelassen habe, sie 1. weniger wurde, und 2. nicht mehr so lange anhält. Dann fing ich an, wenn ich merkte das ein Attacke auf kam, sie heraus zu fordern. Mein Kampfeswille war geweckt, mir wurde bewusst das das Leben mehr zu bieten hat als nur diese Angst. Es hat aber Kraft gekostet den Willen zum Kampf aufrecht zu halten. Und ich muss sagen dadurch wurde es besser und besser. Natürlich dauert es seine Zeit. Ich habe dann auch angefangen diese Strategie draußen an zu wenden. Auch da wurde es besser. Mittlerweile muss ich sagen das ich diese Attacken nur noch selten habe, aber wenn sie kommen weiß ich mich zu verhalten. Kommen lassen ... sie gehen auch wieder. Man sagt, solche Panickttacken dauern in der Regel 30 - 60 Minuten. Das war bei mir auch so, aber je öfter ich sie zugelassen habe desto kürzer wurden sie. Mittlerweile dauern sie, wenn überhaupt, nur wenige Minuten. Ich kann dir nur den Tipp geben sie zu zu lassen. Mit jedem Mal in der du diese Panik zulässt und dir sagst es ist nur eine Attacke, es wird dir nichts schlimmes passieren, und sie wird wieder aufhören, baust du dich selber damit auf. Stell dir einfach vor diese Angst ist eine Peperoni, der erste Biss ist die Hölle. Aber je öfter du rein beißt umso weniger schlimm wird es. Irgendwann macht es dir nichts mehr so viel aus. Es wird am Anfang schwer sein und dir im Moment auch unglaublich vorkommen. Aber versuch es mal, du hast nichts zu verlieren. Wenn deine Psyche dein Leben verschlechtern kann dann kann sie es aber auch verbessern. Außerdem, tue alles was deinem Körper und deiner Psyche gut tut. Wenn du weinen musst, weine. Wenn dir nach lachen ist, lache. Berühre andere Menschen, lass dich berühren. Umgib dich mit positiven Dingen und Menschen. Mache dir so oft es geht schöne Gedanken, auch wenn du eine schwere Zeit durch machst.

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