Panikattacken - Angstzustände: Ursachen & Behandlung

Mann rennt in Panik zum Notausgang

Was sind die Ursachen von Panikattacken? Kann man Panikattacken selbst behandeln? Wie Panikattacken vermeiden? Antwort gibt dieser Beitrag über die Ursachen, Symptome und die Behandlung von Panikattacken. Bild © marqs - Fotolia

, Psychotherapeutin

"Angst vor was? Ich weiß es selbst nicht so genau. Das komische Gefühl war einfach da und wurde immer schlimmer. Angefangen hat alles vor ungefähr vier Jahren. Ich war im Geschäft, in dem es mir eigentlich gut gefiel, und plötzlich hatte ich so ein komisches Gefühl. Es kam aus der Brust/Herzgegend und fuhr ganz langsam den Hals hoch. Es war wie eine Beklemmung, einfach als wenn jemand einem die Kehle zuhält, allerdings weiter unten.

Darauf bekam ich einfach Angst. Mit der Zeit kam wahnsinniges Herzklopfen und es ging furchtbar schnell, es war blitzschnell da - die Panik. Als ich die Arbeitsstelle wechselte, wurden meine Anfälle immer schlimmer. Ich schleppte mich nur noch durch den Tag. Ich hatte nur noch Angst vor der Angst, dass mein Herz stehen bleibt und ich tot umfalle. Ich stand morgens auf und wusste nicht, wie ich den Tag überstehen sollte.

Mit diesen Worten beschrieb eine Klientin ihre Panikattacken. Sie spricht stellvertretend für alle Menschen, die unter Angstzuständen wie Panikattacken leiden.

Der Anteil der Frauen liegt bei 60 bis 75 Prozent.

Menschen, die unter Panikattacken leiden, laufen meist jahrelang zu Ärzten und werden mit Tabletten behandelt, ohne dass die Ursachen erkannt oder behandelt werden.

Sie bekommen den Eindruck, verrückt zu sein, weil sie körperliche Beschwerden verspüren, aber kein Arzt eine organische Ursache finden kann.

Die Angst- und Panikattacken treten meist aus heiterem Himmel im Alltag auf.

Was versteht man unter Panikattacken?

Betroffene leiden unter plötzlich auftretenden Angstzuständen mit körperlichen Symptomen wie:

Panikattacken in Verbindung mit einer Agoraphobie

Die Betroffenen spüren körperliche Beschwerden wie z.B. Herzklopfen, Schweißausbrüche, Atembeschwerden. Beklemmungsgefühle, Schwindel, Unwirklichkeitsgefühle, Hitzewallungen oder Kälteschauer, Todesangst.

Sie beginnen, die Situationen zu meiden, aus denen sie glauben, nicht fliehen zu können und wo es im Falle eines Panikanfalls keine Hilfe gäbe.

Eine Entlastung und das Nachlassen der Angstzustände verspüren Betroffene, wenn andere Menschen dabei sind oder ein Arzt in der Nähe ist.

Der Agoraphobie Test zeigt Ihnen, ob Sie an dieser Angststörung leiden.

Ein typisches Symptom der Agoraphobie ist die Angst, sich in bestimmten Situationen hilflos und überfordert zu fühlen und die Angst, aus diesen Situationen nicht flüchten zu können.

Deshalb werden Busse, Bahn oder andere Transportmittel gemieden.

Auch Veranstaltungen, die man nicht verlassen kann, ohne unangenehm aufzufallen, werden meist gemieden.

Die Angst vor der Angst kann so stark sein, dass es zu einem Rückzug in die eigene Wohnung kommt, die nicht mehr verlassen wird.

Dadurch entsteht eine starke Abhängigkeit vom Partner, von Freunden und Angehörigen.

Panikattacken Symptome

Angstzustände wie Panikattacken äußern sich im Körper, Denken, Fühlen und Handeln

k÷rperreaktionenKörperreaktionen bei Panikattacken

Bei vielen Betroffenen steigt der Blutdruck, sie atmen schneller.

Die Muskeln spannen sich an, sie schwitzen oder frieren. Manche Menschen bekommen weiche Knie, empfinden ein Kribbeln in den Beinen.

Es verschwimmt ihnen alles vor Augen, ihnen wird übel und schwindlig. Sie verspüren ein Zittern oder Ziehen in der Brust, einen Kloß im Hals.

Durchfall und Harndrang treten häufig auf.

gefŘhleGefühle bei Panikattacken

gedankeGedanken bei Panikattacken

Betroffene können sich nicht mehr konzentrieren und grübeln darüber nach: "Es wäre schrecklich, wenn mir das ... passieren würde. Bestimmt falle ich um, bekomme eine Herzattacke, wird mir schwindelig ..."

Die Gedanken kreisen darum,

verhaltenVerhalten bei Panikattacken

Betroffene meiden bestimmte Situationen oder gehen nur in Begleitung außer Haus.

Sie verlassen Situationen fluchtartig, in denen sie befürchten, einen Panikanfall zu bekommen. Sie trinken sich Mut an oder nehmen Beruhigungsmittel.

Ratgeber Ängste überwinden

Ursachen von Panikattacken

Hinter Panikattacken können sich unterschiedliche Ursachen verbergen. U.a. sind es folgende:

Der Verlauf von Panikattacken

1. Betroffene erleben meist in einer Phase körperlicher und/oder seelischer Schwächung in einer bestimmten Situation eigenartige körperliche Zustände wie Schwächeanfälle oder Kreislaufstörungen.

Meist sind es Situationen, in denen die Betroffenen glauben, keine Kontrolle über die Situation haben, wie etwa im Kino, im Stau, beim Warten in der Schlange vor der Kasse, beim Frisör, im Kaufhaus.

2. Die Betroffenen werden so verunsichert von ihren körperlichen Reaktionen, dass sie eine solche Panikattacke unter keinen Umständen mehr erleben wollen.

Sie beginnen deshalb, die Situation, von der sie glauben, dass sie den 1. Anfall ausgelöst habe, zu meiden.

Sie stellen sich immer wieder diesen 1. Anfall vor und erzeugen allein mit ihrer Vorstellung wieder eine ähnliche Anspannung im Körper.

Die Meidung weitet sich schließlich aus. Die Angst vor der Angst entsteht. Betroffene suchen sich Hilfsmittel, um ihren Tagesablauf aufrechtzuerhalten.

Sie nehmen Beruhigungstabletten, gehen nur noch in Begleitung aus dem Haus, trinken sich Mut an, lenken sich zwanghaft ab, usw.

Sie flüchten aus Situationen, in denen sich ihre Symptome bemerkbar machen. Sie ziehen sich von der Umwelt zurück und werden depressiv.

3. Die Betroffenen beginnen zu glauben, dass sie unter einer schweren Erkrankung, einer Geisteskrankheit, einer Herzschwäche, Epilepsie oder einem Hirntumor leiden.

Psychotherapie bei Panikattacken

Psychotherapie Gespräch

Angstkrankheiten wie Panikattacken lassen sich mit Hilfe der kognitiven Verhaltenstherapie behandeln.

Besonders die Konfrontationstherapie, ein Bestandteil der Verhaltenstherapie, ist ein wichtiger Baustein bei der Behandlung von Angstzuständen.

Die Behandlung von Panikattacken setzt an zwei Bereichen an:

a) an den auslösenden Bedingungen für die erste Panikattacke

Betroffene lernen Stressbewältigungsstrategien, steigern ihre Selbstsicherheit und bauen perfektionistische Forderungen ab.

b) am Umgang mit den Panikattacken

Die Betroffenen lernen, die Zusammenhänge zwischen ihren Katastrophengedanken und körperlichen Reaktionen zu erkennen.

Sie lernen, dass ihre körperlichen Reaktionen und ihre Angst von ihnen selbst durch ihre angstauslösenden Gedanken und Phantasien erzeugt sind.

In 90% der Fälle kommt es niemals zu den befürchteten Reaktionen, die sie sich in ihrem Geiste ausmalen.

Sie lernen zu verstehen, wie die Angst sich aufschaukelt, dass die Angst durch Meidung und Flucht verstärkt wird und sich, indem man sich ihr bewusst aussetzt, abschwächt.

Sie lernen wieder Vertrauen zu ihrem Körper zu gewinnen.

Ziel der Konfrontationstherapie ist es, Betroffene möglichst schnell von den lähmenden Symptomen ihrer Angstzustände zu befreien.

Sie werden gezielt mit ihrer Angst konfrontiert, d.h. sie müssen sich in die für sie angstauslösenden Situationen begeben, dürfen die Angstsituationen nicht vermeiden oder aus ihnen flüchten.

Sie verspüren in den Situationen ihre Angst intensiv und erleben, dass sie diese aushalten können.

Der Therapeut unterstützt sie dabei und erklärt ihnen, wie sie mit den auftretenden körperlichen Reaktionen und Angstgefühlen umgehen können.

Ganz sicherlich wird Ihnen Ihr Therapeut auch empfehlen, ein Entspannungsverfahren, wie etwa die Progressive Muskelentspannung zu erlernen.

Mit Hilfe dieses leicht zu erlernden Entspannungsverfahrens können Sie besser mit den körperlichen Angst- und Stressreaktionen umgehen und so das Vertrauen in Ihren Körper stärken.

Was tun bei Panikattacken? Wie Angstzustände lindern?

Zen Garten

Strategie 1: Machen Sie sich bewusst: "Ich erzeuge meine Angst durch meine Gedanken und Phantasien. Deshalb kann ich meine Angstzustände überwinden, indem ich meine ängstlichen Gedanken unter Kontrolle bringe".

Beobachten Sie, welche Gedanken Ihren körperlichen Reaktionen und Ihrem Angstgefühl vorausgehen.

Gewöhnlich machen wir uns Phantasien, dass wir eine Situation nicht überleben können, zusammenbrechen werden, usw.

Wir haben keine Geisteskrankheit, keinen Hirntumor, keinen Herzfehler und werden auch nicht verrückt.

Unser Körper muss mit Reaktionen wie Schwindel, Herzstechen, Übelkeit etc. reagieren, wenn wir uns ausmalen, dass eine Situation lebensgefährlich ist.

Strategie 2: Unterlassen Sie es, die Situationen, vor denen Sie Angst haben, zu meiden. Durch die Vermeidung bestätigen Sie sich immer wieder Ihre falsche Annahme, dass Sie die Angstzustände nicht aushalten können.

Ihre Meidung trägt zur Aufrechterhaltung Ihrer Panikattacken bei.

Strategie 3: Rechnen Sie damit, dass Ihre Panikattacken auftauchen, wenn Sie sich in bisher gemiedene Situationen begeben.

Sagen Sie sich: "Ich weiß, dass jetzt meine Angst und all meine körperlichen Symptome auftauchen werden. Sie müssen auftauchen, weil ich mir bisher immer erzählt habe, wie gefährlich die Situation ist. Sie sind das Ergebnis meiner Gedanken. Sie werden vorübergehen. Ich kann es ertragen, sie sind nur unangenehm. Ich werde jetzt in der Situation bleiben, bis ich ruhiger werde. Ich kann die Bauchatmung machen, um mich zu beruhigen".

Wichtig: Sie müssen in der Situation bleiben, bis die Angst (Panik) nachgelassen hat.

Strategie 4: Erlernen Sie die Bauchatmung: "Legen Sie Ihre Hand flach 2 cm unterhalb des Nabels auf den Bauch. Dann atmen Sie tief ein und stellen sich vor, wie der Atem langsam bis hinunter zu Ihrer Hand fließt und schließlich Ihre Hand hochatmet.

Dann stellen Sie sich vor, wie der Atem langsam wieder über den Brustraum zurück über die Nase nach außen entweicht, und konzentrieren sich darauf, wie die Hand wieder nach unten sinkt".

Wiederholen Sie diese Übung mehrere Minuten. Ihr Körper kann nicht gleichzeitig angespannt und entspannt sein. Wenn Sie die Atemübung machen, wird die Angst abnehmen.

Strategie 5: Erinnern Sie sich daran: Panikattacken kann man nur überwinden, indem man mit Angst in die Situation geht, vor der man Angst hat.

Mit der Zeit wird die Angst abnehmen, bis es für Sie schließlich wieder ganz normal ist, in die Situation zu gehen, vor der Sie bisher Angst hatten.

Strategie 6: Wenden Sie sich an einen Psychotherapeuten und/oder nehmen Sie Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe auf, wenn Sie seit längerem unter Angstzuständen leiden und diese nicht selbst in den Griff bekommen.

In der Angst und Panik Hilfe finden Sie viele Informationen zum Thema Angststörungen and Angstzustände.

Was tun, wenn Partner eine Panikattacke hat?

Als Angehöriger stehen Sie vermutlich vor dem Problem, dass Sie nicht wissen, wie Sie reagieren sollen, wenn Ihr Partner eine Panikattacke hat.

Hilfestellungen hierfür finden Sie in der Angst Panik Hilfe. Schauen Sie dort nach der Art der Störung, für die Sie Tipps suchen.


Panikattacken.html

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Dr. Doris Wolf
Dr. Doris Wolf Psychotherapeutin

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Seit 35 Jahren helfe ich Menschen bei der Bewältigung persönlicher Probleme. Einen Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit finde ich im Nordic Walking, der Meditation, dem Jin Shin Jyutsu und dem Backen von leckeren Kuchen & Gebäck.

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  1. Leserkommentar Eve schreibt am 19.10.2019

    Gerade bin ich wieder einmal mittendrin in einer heftigen PA. Verbunden mit starkem Schwindel. Ist echt besch...... ! Aber, wie schon viel zu oft, muss ich da durch! Und ich wei├č, ich schaff das! Weil ich stark bin! LG an alle und ein gutes Wochenende!

  2. Leserkommentar Insider schreibt am 15.10.2019

    Sich seinen ├ängsten stellen*, ist besser, als st├Ąndig davor wegrennen! *Ich habe dadurch meine PA ├╝berwunden, und diese waren sehr schlimm.

  3. Leserkommentar Diana schreibt am 15.10.2019

    Muss man sich denn immer seinen ├ängsten stellen? Was ist wenn es einen ganz anderen Ausl├Âser gibt und das ├╝ber sehen wird? Was ist wenn man Angst vor der Spinne hat, diese aber gar nicht das Problem ist was der "Patient" hat aber in dem Fall nicht weiss. Und man setzt ihm immer und immer wieder eine Spinne vor. Es bessert sich nichts ausser dass die ├ängste schlimmer werden... Man sollte hier tiefer gehen!

  4. Leserkommentar Eve schreibt am 08.10.2019

    Hallo Bryan, ich finde es sehr gut, da├č du die Medikamente reduzierst. Denn Xanox hat ja doch ein nicht leicht zu nehmendes Suchtpotenzial. Ich w├╝nsche dir ganz fest, da├č du bei dem Paroxetin als einziges Mittel bleiben kannst. Du bist noch jung, es kann sich vieles zum Positiven ├Ąndern! Nur nicht unterkriegen lassen, schon gar nicht von Medis. Ich hab zum Schlafen Promethazin Tropfen, f├╝r den Notfall (!) Lorazepam. LG Eve

  5. Leserkommentar Bryan schreibt am 08.10.2019

    Hallo Eve, ich danke dir, und nat├╝rlich denke ich auch an deine Situation, da wir ja alle hier irgendwie im selben Boot sind und weil du sehr sympathisch und nett bist :) Die Umstellung vom Arbeitsleben auf Rente ist sicherlich nicht ganz leicht, aber schau bitte, dass du irgendwie Struktur in den Alltag bringst und wenig Zeit mit dir alleine verbringst. Selbiges gilt f├╝r mich, denn je ├Âfter ich alleine bin anstatt unter Menschen bzw. je unstrukturierter mein Tag ist umso h├Ąufiger bekomme ich PA. Ich nehme zur Zeit nur Paroxetin 20 mg und die anderen drei Medikamente (Seroquel 25 mg, Lyrica 50 mg und Xanor 0.5 mg), welche als Beruhigungsmittel dienen habe ich abgesetzt. 4 Medikamente t├Ąglich, w├Ąhrend ich immer mehr abnehme ist zu viel! Paroxetin ist das Hauptmedikament, der Rest dient nur als ├ťberbr├╝ckung bis das Paroxetin beginnt zu wirken, was Wochen oder sogar Monate dauern kann. Alles Gute! LG Bryan

  6. Leserkommentar Eve schreibt am 06.10.2019

    Hallo Bryan, nur eine Frage: Die Medikamente, die du in der Notaufnahme (Psychiatrie) bekommen hast, nimmst du die immer noch?

  7. Leserkommentar Eve schreibt am 01.10.2019

    Ach Bryan, es ist wirklich nicht so einfach im Leben. Ich danke dir, da├č du trotzdem auch an meine Situation denkst. Da├č du dich so mitteilst, ist gut, denn dadurch realisiert du deine Situation. Ich bin seit einigen Monaten in Rente und es f├Ąllt mir immer noch schwer, den Alltag zu strukturieren. Vielleicht auch deshalb die wieder h├Ąufigeren Panikattacken. Dagegen k├Ąmpfe ich an! Dir w├╝nsche ich einen echt guten Start ins neue Semester und eine Minderung deiner Zw├Ąnge! LG Eve

  8. Leserkommentar Bryan schreibt am 29.09.2019

    Hallo Eve, hatte leider vergessen zu fragen wie es dir geht, sorry daf├╝r. Also, wie geht es dir und wie sieht dein Tagesablauf in etwa aus (wenn ich fragen darf)? Ich w├╝nsche dir aus ganzem Herzen, dass du ein sorgenfreies und erf├╝lltes Leben f├╝hren kannst! LG Bryan

  9. Leserkommentar Bryan schreibt am 29.09.2019

    Hallo Eve, ich bin dir wirklich sehr dankbar f├╝r deine Zeit und Ermutigung! Du bist eine sehr sympathische Person, das merkt man alleine vom Schreiben :) Und ich bin echt froh, dass ich dich nicht verschreckt habe ^^ Normalerweise, w├╝rde ich nie so ausf├╝hrlich ├╝ber meine Probleme reden, aber du hast mich zum Teil dazu motiviert, danke daf├╝r! Bez├╝glich deiner Frage: Also, das Gym habe ich seit fast 2 Monaten nicht mehr betreten und das Studium beginnt wieder n├Ąchste Woche. Und ein Privatleben habe ich im Moment ├╝berhaupt nicht, da ich durch die PA st├Ąndig angespannt bin, sogar f├╝r entspannende Aktivit├Ąten wie Lesen, Zocken oder Serien schauen. Aber noch vor ein paar Monaten, war es f├╝r mich gar kein Problem alles am selben Tag zu erledigen. Die Hygiene-Zw├Ąnge sind nat├╝rlich noch da, aber nehmen deutlich weniger Zeit in Anspruch seitdem ich alleine wohne. Das Schlafen klappt in den letzten Tagen nicht so besonders (bin einige Male ÔÇô einmal sogar mitten in der Nacht ÔÇô in die Psychiatrie gelaufen). Dort hatte ich dann Gespr├Ąche (> 1 h ) mit mehreren ├ärzten und anschlie├čend bekam ich entweder Xanor oder Temesta, um beruhigt Zuhause einschlafen zu k├Ânnen. Ich glaube das reicht mal f├╝r heute ­čśů W├╝nsche dir alles Beste! LG Bryan

  10. Leserkommentar Eve schreibt am 27.09.2019

    Hallo Bryan, wie kommst du zur Zeit zurecht? Wie bringst du Studium, Fitness und Privatleben unter einen Hut? Es nehmen die ganzen "Hygiene-Prozeduren" bestimmt viel Zeit in Anspruch. Kannst du noch schlafen? Ich w├╝nsche dir nat├╝rlich ganz viel Kraft, alles zu bew├Ąltigen. Denn du bist allem Anschein nach in einem Hamsterrad, da musst du raus! Und wenn's in ganz kleinen Schritten ist. LG Eve

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Facharzt für Psychosomatische Medizin, Wiesbaden

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