Panikattacken - Angstzustände: Ursachen & Behandlung

Mann rennt in Panik zum Notausgang

Was sind die Ursachen von Panikattacken? Kann man Panikattacken selbst behandeln? Wie Panikattacken vermeiden? Antwort gibt dieser Beitrag über die Ursachen, Symptome und die Behandlung von Panikattacken. Bild © marqs - Fotolia

, Psychotherapeutin

"Angst vor was? Ich weiß es selbst nicht so genau. Das komische Gefühl war einfach da und wurde immer schlimmer. Angefangen hat alles vor ungefähr vier Jahren. Ich war im Geschäft, in dem es mir eigentlich gut gefiel, und plötzlich hatte ich so ein komisches Gefühl. Es kam aus der Brust/Herzgegend und fuhr ganz langsam den Hals hoch. Es war wie eine Beklemmung, einfach als wenn jemand einem die Kehle zuhält, allerdings weiter unten.

Darauf bekam ich einfach Angst. Mit der Zeit kam wahnsinniges Herzklopfen und es ging furchtbar schnell, es war blitzschnell da - die Panik. Als ich die Arbeitsstelle wechselte, wurden meine Anfälle immer schlimmer. Ich schleppte mich nur noch durch den Tag. Ich hatte nur noch Angst vor der Angst, dass mein Herz stehen bleibt und ich tot umfalle. Ich stand morgens auf und wusste nicht, wie ich den Tag überstehen sollte.

Mit diesen Worten beschrieb eine Klientin ihre Panikattacken. Sie spricht stellvertretend für alle Menschen, die unter Angstzuständen wie Panikattacken leiden.

Der Anteil der Frauen liegt bei 60 bis 75 Prozent.

Menschen, die unter Panikattacken leiden, laufen meist jahrelang zu Ärzten und werden mit Tabletten behandelt, ohne dass die Ursachen erkannt oder behandelt werden.

Sie bekommen den Eindruck, verrückt zu sein, weil sie körperliche Beschwerden verspüren, aber kein Arzt eine organische Ursache finden kann.

Die Angst- und Panikattacken treten meist aus heiterem Himmel im Alltag auf.

Was versteht man unter Panikattacken?

Betroffene leiden unter plötzlich auftretenden Angstzuständen mit körperlichen Symptomen wie:

Panikattacken in Verbindung mit einer Agoraphobie

Die Betroffenen spüren körperliche Beschwerden wie z.B. Herzklopfen, Schweißausbrüche, Atembeschwerden. Beklemmungsgefühle, Schwindel, Unwirklichkeitsgefühle, Hitzewallungen oder Kälteschauer, Todesangst.

Sie beginnen, die Situationen zu meiden, aus denen sie glauben, nicht fliehen zu können und wo es im Falle eines Panikanfalls keine Hilfe gäbe.

Eine Entlastung und das Nachlassen der Angstzustände verspüren Betroffene, wenn andere Menschen dabei sind oder ein Arzt in der Nähe ist.

Der Agoraphobie Test zeigt Ihnen, ob Sie an dieser Angststörung leiden.

Ein typisches Symptom der Agoraphobie ist die Angst, sich in bestimmten Situationen hilflos und überfordert zu fühlen und die Angst, aus diesen Situationen nicht flüchten zu können.

Deshalb werden Busse, Bahn oder andere Transportmittel gemieden.

Auch Veranstaltungen, die man nicht verlassen kann, ohne unangenehm aufzufallen, werden meist gemieden.

Die Angst vor der Angst kann so stark sein, dass es zu einem Rückzug in die eigene Wohnung kommt, die nicht mehr verlassen wird.

Dadurch entsteht eine starke Abhängigkeit vom Partner, von Freunden und Angehörigen.

Panikattacken Symptome

Angstzustände wie Panikattacken äußern sich im Körper, Denken, Fühlen und Handeln

k÷rperreaktionenKörperreaktionen bei Panikattacken

Bei vielen Betroffenen steigt der Blutdruck, sie atmen schneller.

Die Muskeln spannen sich an, sie schwitzen oder frieren. Manche Menschen bekommen weiche Knie, empfinden ein Kribbeln in den Beinen.

Es verschwimmt ihnen alles vor Augen, ihnen wird übel und schwindlig. Sie verspüren ein Zittern oder Ziehen in der Brust, einen Kloß im Hals.

Durchfall und Harndrang treten häufig auf.

gefŘhleGefühle bei Panikattacken

gedankeGedanken bei Panikattacken

Betroffene können sich nicht mehr konzentrieren und grübeln darüber nach: "Es wäre schrecklich, wenn mir das ... passieren würde. Bestimmt falle ich um, bekomme eine Herzattacke, wird mir schwindelig ..."

Die Gedanken kreisen darum,

verhaltenVerhalten bei Panikattacken

Betroffene meiden bestimmte Situationen oder gehen nur in Begleitung außer Haus.

Sie verlassen Situationen fluchtartig, in denen sie befürchten, einen Panikanfall zu bekommen. Sie trinken sich Mut an oder nehmen Beruhigungsmittel.

Ratgeber Ängste überwinden

Ursachen von Panikattacken

Hinter Panikattacken können sich unterschiedliche Ursachen verbergen. U.a. sind es folgende:

Der Verlauf von Panikattacken

1. Betroffene erleben meist in einer Phase körperlicher und/oder seelischer Schwächung in einer bestimmten Situation eigenartige körperliche Zustände wie Schwächeanfälle oder Kreislaufstörungen.

Meist sind es Situationen, in denen die Betroffenen glauben, keine Kontrolle über die Situation haben, wie etwa im Kino, im Stau, beim Warten in der Schlange vor der Kasse, beim Frisör, im Kaufhaus.

2. Die Betroffenen werden so verunsichert von ihren körperlichen Reaktionen, dass sie eine solche Panikattacke unter keinen Umständen mehr erleben wollen.

Sie beginnen deshalb, die Situation, von der sie glauben, dass sie den 1. Anfall ausgelöst habe, zu meiden.

Sie stellen sich immer wieder diesen 1. Anfall vor und erzeugen allein mit ihrer Vorstellung wieder eine ähnliche Anspannung im Körper.

Die Meidung weitet sich schließlich aus. Die Angst vor der Angst entsteht. Betroffene suchen sich Hilfsmittel, um ihren Tagesablauf aufrechtzuerhalten.

Sie nehmen Beruhigungstabletten, gehen nur noch in Begleitung aus dem Haus, trinken sich Mut an, lenken sich zwanghaft ab, usw.

Sie flüchten aus Situationen, in denen sich ihre Symptome bemerkbar machen. Sie ziehen sich von der Umwelt zurück und werden depressiv.

3. Die Betroffenen beginnen zu glauben, dass sie unter einer schweren Erkrankung, einer Geisteskrankheit, einer Herzschwäche, Epilepsie oder einem Hirntumor leiden.

Psychotherapie bei Panikattacken

Psychotherapie Gespräch

Angstkrankheiten wie Panikattacken lassen sich mit Hilfe der kognitiven Verhaltenstherapie behandeln.

Besonders die Konfrontationstherapie, ein Bestandteil der Verhaltenstherapie, ist ein wichtiger Baustein bei der Behandlung von Angstzuständen.

Die Behandlung von Panikattacken setzt an zwei Bereichen an:

a) an den auslösenden Bedingungen für die erste Panikattacke

Betroffene lernen Stressbewältigungsstrategien, steigern ihre Selbstsicherheit und bauen perfektionistische Forderungen ab.

b) am Umgang mit den Panikattacken

Die Betroffenen lernen, die Zusammenhänge zwischen ihren Katastrophengedanken und körperlichen Reaktionen zu erkennen.

Sie lernen, dass ihre körperlichen Reaktionen und ihre Angst von ihnen selbst durch ihre angstauslösenden Gedanken und Phantasien erzeugt sind.

In 90% der Fälle kommt es niemals zu den befürchteten Reaktionen, die sie sich in ihrem Geiste ausmalen.

Sie lernen zu verstehen, wie die Angst sich aufschaukelt, dass die Angst durch Meidung und Flucht verstärkt wird und sich, indem man sich ihr bewusst aussetzt, abschwächt.

Sie lernen wieder Vertrauen zu ihrem Körper zu gewinnen.

Ziel der Konfrontationstherapie ist es, Betroffene möglichst schnell von den lähmenden Symptomen ihrer Angstzustände zu befreien.

Sie werden gezielt mit ihrer Angst konfrontiert, d.h. sie müssen sich in die für sie angstauslösenden Situationen begeben, dürfen die Angstsituationen nicht vermeiden oder aus ihnen flüchten.

Sie verspüren in den Situationen ihre Angst intensiv und erleben, dass sie diese aushalten können.

Der Therapeut unterstützt sie dabei und erklärt ihnen, wie sie mit den auftretenden körperlichen Reaktionen und Angstgefühlen umgehen können.

Ganz sicherlich wird Ihnen Ihr Therapeut auch empfehlen, ein Entspannungsverfahren, wie etwa die Progressive Muskelentspannung zu erlernen.

Mit Hilfe dieses leicht zu erlernden Entspannungsverfahrens können Sie besser mit den körperlichen Angst- und Stressreaktionen umgehen und so das Vertrauen in Ihren Körper stärken.


Panikattacken.html

Wie hilfreich ist mein Beitrag?

star rating4.5 stars 4.5 Sterne (5307 Leserurteile)





Was tun bei Panikattacken? Wie Angstzustände lindern?

Zen Garten

Strategie 1: Machen Sie sich bewusst: "Ich erzeuge meine Angst durch meine Gedanken und Phantasien. Deshalb kann ich meine Angstzustände überwinden, indem ich meine ängstlichen Gedanken unter Kontrolle bringe".

Beobachten Sie, welche Gedanken Ihren körperlichen Reaktionen und Ihrem Angstgefühl vorausgehen.

Gewöhnlich machen wir uns Phantasien, dass wir eine Situation nicht überleben können, zusammenbrechen werden, usw.

Wir haben keine Geisteskrankheit, keinen Hirntumor, keinen Herzfehler und werden auch nicht verrückt.

Unser Körper muss mit Reaktionen wie Schwindel, Herzstechen, Übelkeit etc. reagieren, wenn wir uns ausmalen, dass eine Situation lebensgefährlich ist.

Strategie 2: Unterlassen Sie es, die Situationen, vor denen Sie Angst haben, zu meiden. Durch die Vermeidung bestätigen Sie sich immer wieder Ihre falsche Annahme, dass Sie die Angstzustände nicht aushalten können.

Ihre Meidung trägt zur Aufrechterhaltung Ihrer Panikattacken bei.

Strategie 3: Rechnen Sie damit, dass Ihre Panikattacken auftauchen, wenn Sie sich in bisher gemiedene Situationen begeben.

Sagen Sie sich: "Ich weiß, dass jetzt meine Angst und all meine körperlichen Symptome auftauchen werden. Sie müssen auftauchen, weil ich mir bisher immer erzählt habe, wie gefährlich die Situation ist. Sie sind das Ergebnis meiner Gedanken. Sie werden vorübergehen. Ich kann es ertragen, sie sind nur unangenehm. Ich werde jetzt in der Situation bleiben, bis ich ruhiger werde. Ich kann die Bauchatmung machen, um mich zu beruhigen".

Wichtig: Sie müssen in der Situation bleiben, bis die Angst (Panik) nachgelassen hat.

Strategie 4: Erlernen Sie die Bauchatmung: "Legen Sie Ihre Hand flach 2 cm unterhalb des Nabels auf den Bauch. Dann atmen Sie tief ein und stellen sich vor, wie der Atem langsam bis hinunter zu Ihrer Hand fließt und schließlich Ihre Hand hochatmet.

Dann stellen Sie sich vor, wie der Atem langsam wieder über den Brustraum zurück über die Nase nach außen entweicht, und konzentrieren sich darauf, wie die Hand wieder nach unten sinkt".

Wiederholen Sie diese Übung mehrere Minuten. Ihr Körper kann nicht gleichzeitig angespannt und entspannt sein. Wenn Sie die Atemübung machen, wird die Angst abnehmen.

Strategie 5: Erinnern Sie sich daran: Panikattacken kann man nur überwinden, indem man mit Angst in die Situation geht, vor der man Angst hat.

Mit der Zeit wird die Angst abnehmen, bis es für Sie schließlich wieder ganz normal ist, in die Situation zu gehen, vor der Sie bisher Angst hatten.

Strategie 6: Wenden Sie sich an einen Psychotherapeuten und/oder nehmen Sie Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe auf, wenn Sie seit längerem unter Angstzuständen leiden und diese nicht selbst in den Griff bekommen.

In der Angst und Panik Hilfe finden Sie viele Informationen zum Thema Angststörungen and Angstzustände.

Was tun, wenn Partner eine Panikattacke hat?

Als Angehöriger stehen Sie vermutlich vor dem Problem, dass Sie nicht wissen, wie Sie reagieren sollen, wenn Ihr Partner eine Panikattacke hat.

Hilfestellungen hierfür finden Sie in der Angst Panik Hilfe. Schauen Sie dort nach der Art der Störung, für die Sie Tipps suchen.

Schätzen Sie meinen Beitrag? Dann teilen Sie ihn auf teilen auf facebook Facebook Danke!


Dr. Doris Wolf
Dr. Doris Wolf Psychotherapeutin

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Seit 35 Jahren helfe ich Menschen bei der Bewältigung persönlicher Probleme. Einen Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit finde ich im Nordic Walking, der Meditation, dem Jin Shin Jyutsu und dem Backen von leckeren Kuchen & Gebäck.

Sie sch├Ątzen meine Arbeit und w├╝rden gerne Teil meiner Community werden? Dann holen Sie sich meinen kostenlosen Newsletter.

newsletter abonnieren


Was hilft Ihnen bei Panikattacken?

Hinterlassen Sie einen Kommentar und helfen anderen mit Ihrer Erfahrung.

Beiträge werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet.


Zur Spam-
vermeidung Zahl
eingeben
captcha

  1. Leserkommentar P schreibt am 16.01.2019

    Vielen Dank Lukas. Ja, es ist halt individuell so wie wir alle Individuum sind. :) Gr├╝├če

  2. Leserkommentar Lukas schreibt am 16.01.2019

    Hey P! Das ist eine heftige Geschichte. F├╝r die Personen hier, die eine konkrete M├Âglichkeit zur ├ťberwindung ihrer Angst haben; traut euch! An alle Anderen: bleibt starkÔŁĄ´ŞĆ Gr├╝├če

  3. Leserkommentar P schreibt am 16.01.2019

    Teil 6 Nun werde ich mich in ambulanter Weise zwecks der Angst - und Panikattacken behandeln lassen und mir noch vieles anlesen und gern anh├Âren von Menschen, den es genau so ergeht/erging. Was im Nachhinein nach diesem Erlebnis immer noch heute ist, dass ich m├╝de bin und das ich mich immer noch "ger├Ądert" f├╝hle. Ich wei├č, dass es gut wird und ich meine ├ängste ├╝berwinde auch im Sinne meiner Zukunft. Seid gegr├╝├čt P.

  4. Leserkommentar P schreibt am 16.01.2019

    Teil 5 Ich habe mich danach hingesetzt (auf meiner Fitnessuhr stand ein Puls von 135, das machte es in diesem Moment nicht besser). In n├Ąchster Minute, war er wieder zwischen 70 und 80 Schl├Ągen pro Minute. Meine Mutter hatte vorher den Krankenwagen gerufen, da ich in so einer Situation dies immer wollte. Die M├Ąnner nahmen mich mit. Ich war klar im Kopf jedoch trotzdem "benebelt" und m├╝de. Als w├Ąre ich ein Marathon gelaufen. Sie haben mich dann in das n├Ąchst liegende Krankenhaus mit Psychiatrie gefahren. Einer sagte, w├Ąhrend ich noch zu Hause war, es l├Ąge meistens an dem zu Hause oder einer Person (ich dachte ich h├Âre nicht richtig) und deshalb fahren sie mich in eine geschlossene Psychiatrie die mit zum KH geh├Ârt. Noch so was, was ich derma├čen wie ihr euch vorstellen k├Ânnt, toll fande. Dort angekommen, habe ich mir gedacht, dass ich wieder weg muss, denn hier wird man noch "kr├Ąnker". Nach einem Gespr├Ąch mit dem Arzt durfte ich wieder gehen und das war super.

  5. Leserkommentar P schreibt am 16.01.2019

    Teil 4 Ich bin anschlie├čend zu meinem Hausarzt gefahren, welcher mir f├╝r abends Tabletten gegeben hat, damit ich besser schlafen kann. Denn seit Tagen konnte ich weder gut schlafen noch gut tr├Ąumen. Meine Arbeit in Familien spielt hier sicherlich eine gro├če Rolle, gef├╝hlt an alles denken zu m├╝ssen. Als ich abends dann am Tisch sa├č zum Essen (mein Kopf war gef├╝hlt voll) bekam ich das Gef├╝hl von Enge und m├Âglicher Platzangst. Ich meinte es ginge nicht zu essen und bin mit meiner Mutter raus an die frische Luft. In den unz├Ąhligen Jahren habe ich mir beigebracht was in diesen Situationen zu einer Entspannung mir verhilft. Frische Luft, warme Worte von meiner Familie und was zu trinken! Jedoch half dies nichts, sodass ich wieder das Gef├╝hl hatte kein Ausweg zu kennen und zu finden, ich immer mehr Angst und schlie├člich Ohnmacht versp├╝rte und die Angst im n├Ąchsten Moment ist alles vorbei. Meine Eltern und mein Freund waren hier eine tolle St├╝tze, welche leider nicht geholfen haben an diesem Abend. Ich habe aus Verzweiflung "Hilfe" gerufen und stand v├Âllig unter Strom. Ich hatte das Gef├╝hl ich falle gleich um und gleich ist alles zu sp├Ąt. Bis ich auf einmal ein Gef├╝hl bekommen habe, dass "gut" war. Wom├Âglich das Gef├╝hl, dass ich es akzeptiere, es zu lasse und im n├Ąchsten Moment war ich ruhiger geworden. Ein Reflex des K├Ârpers? Ich wei├č es nicht.

  6. Leserkommentar P schreibt am 16.01.2019

    Teil 3 Das "komische Gef├╝hl" hatte ich bis vor ein paar Jahren auch noch in der Pubert├Ąt. Ich kannte es aber schon und konnte damit recht gut umgehen. Als ich voriges Jahr eine Erk├Ąltung hatte und in der Nacht aufgewacht bin, weil unser Hund raus wollte habe ich in dieser Nacht einen Kreislaufzusammenbruch gehabt indem ich das Gef├╝hl von Ohnmacht bekommen habe. In diesem Zuge bekam ich nat├╝rlich auch Angst und Panik. Nachdem meine Eltern mir gut zugeredet hatten und ich Wasser getrunken habe, bin ich danach wieder in mein Bett gegangen (fix und fertig) und konnte weiter schlafen. Ich habe zudem voriges Jahr meine Ausbildung zur Erzieherin abgeschlossen und kurz vor meiner Pr├╝fung (ich hatte eine Woche frei zum Lernen) bekam ich wieder eine Angst - und Panikattacke, ich sch├Ątze mal verursacht durch Stress. Ich hatte viel zu lernen und gef├╝hlt kam immer mehr dazu. Zudem habe ich ein gro├čes Ehrgeizgef├╝hl und m├Âchte, indem was ich liebe und lebe also meinen Beruf perfekt abschlie├čen um noch sp├Ąter studieren zu gehen (Soziale Arbeit). Nun arbeite ich schon sechs Monate im sozialen Bereich und das Studium ist bei mir in diesem Jahr ein Thema und ein Ziel von mir, beruflich. Vor genau zwei Tagen habe ich am Tag w├Ąhrend der Autofahrt eine Panik - und Angstattacke bekommen. Sofort, rief ich meine Mutter an, welche mich beruhigen konnte. Ich ├Âffnete das Fenster und hatte das Gef├╝hl, da ich allein war, keine L├Âsung f├╝r die Situation zu sehen. Daher habe ich noch mehr Angst bekommen.

  7. Leserkommentar P schreibt am 16.01.2019

    Teil 2 In meinen Alltag musste ich erstmal wieder kommen. Ich besuchte sp├Ąter meine Kinder├Ąrztin, da ich in unregelm├Ą├čigen Phasen meinen Eltern gesagt habe "mir ist komisch"! Diese war total toll und hatte ein wahnsinnig gro├čes Empathieverm├Âgen. Diese verschrieb mir in meinen jungen Jahren von 12 s├╝├če Globuli zur Beruhigung. Diese halfen in s├Ąmtlichen Situation wo mir damals komisch war. Ich ging nach einer Zeit dann zur Ergotherapeutin, da ich lange Zeit nicht allein schlafen wollte nachdem ich im KH war. Diese hat durch ihre sensationelle Arbeit es hinbekommen, dass ich auch mit viel M├╝he und bisschen Widerstand nach einer Zeit wieder in meinem Bett geschlafen habe, ohne Angst!

  8. Leserkommentar P schreibt am 16.01.2019

    Moin zusammen, ich bin P und weiblich. Ich m├Âchte euch meine Geschichte erz├Ąhlen, vielleicht hilft diese anderen und mir auch selbst, diese nochmal vor Augen zu f├╝hren. Teil 1 Ich befinde mich im 24 Lebensjahr und leide seitdem ich vor gut 12 Jahren zwei Viren auf einmal hatte und so ins Krankenhaus f├╝r Wochen musste unter Panik - und Angstzust├Ąnden. Keiner konnte etwas feststellen. Ich habe jegliche Untersuchungen mitmachen m├╝ssen. EKG, MRT bis ├╝ber die Entnahme des Gehirnwasser ├╝ber die Wirbels├Ąule. Niemand konnte etwas finden. Dazu kam, dass ich getrennt von meiner Familie war und f├╝r mich war das mit das Schlimmste, da sie mir immer einen Halt gegeben haben. Die ├ärzte und Schwestern habe ich somit im KH in keiner guten Erinnerung gehabt. Zur Info, ich hatte den Noro - und Parovirus auf einmal. Als 12 J├Ąhrige war es unangenehm nicht zu wissen was mit einem los ist, denn dies ist mit unter anderem Lebensjahren das wichtigste f├╝r die Entwicklung eines heranwachsenden Jugendlichen. Ich bin ├╝brigens aus dem sozialen Bereich und lebe sowie liebe meinen Beruf. Sp├Ąter als ich dann wieder nach Hause konnte und in die Schule wieder gegangen bin, hatte ich das Gef├╝hl wie Benommen zu sein, nachdem ich im KH war und eine Panikattacke (wegen der ich dann ins KH bin, da meine Mutter Angst um mich hatte) erlebt habe. Ich war auf deutsch gesagt, wie "ger├Ądert".

  9. Leserkommentar Lukas schreibt am 15.01.2019

    Ich stimme Eve da genau zu! Um Probleme zu l├Âsen, muss man sich bis in den tiefsten Details damit besch├Ąftigen, um die gewollte L├Âsung finden zu k├Ânnen. Es wegzureden kann dich m├Âglicherweise f├╝r den jetzigen oder allgemein gesehen f├╝r einen bestimmen Zeitraum "hinhalten", aber auf Dauer bringt das nichts. Gr├╝├če!

  10. Leserkommentar N schreibt am 15.01.2019

    Mir und mich verwechsle ich nicht, das kommt bei mich nicht vor.

  11. Seite:

newsletter abonnieren

Ratgeber Umgang mit Angst und Panik

Panikratgeber - Angstbuch

128 (!) positive Empfehlungen Ratgeber ängste Leserurteile

Ratgeber ängste bestellen

Expertenempfehlung

Born

Dr. med. Kai Born
Facharzt für Psychosomatische Medizin, Wiesbaden

Ich empfehle die Ratgeber aus dem PAL Verlag, weil sie lebenspraktisch und inhaltlich auf den Punkt gebracht sind.

Schnelle Hilfe bei Panikattacken fürs Handy

Sie können diese mp3 Angsthilfe auf Ihr Handy laden. So haben Sie bei einem akuten Panikanfall immer beruhigende Worte zur Hand, die Ihnen helfen, mit aufkommenden Angst- und Panikgefühlen fertig zu werden.

Angsthilfe herunterladen

CD Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

Die wirksamste Methode der Entspannung bei Angst und Panik

CD Progressive Muskelentspannung Jacobsen

39 (!) positive Empfehlungen für CD Progressive Muskelentspannung Bewertungen
Wirkt schnell & zuverlässig

CD Progressive Muskelentspannung anschauen

Video Beratung
Angst & Panik

Psychologische Angstberatung durch Videos

facebook teilen

Experten Ratgeber
Angst & Panik

Panikratgeber - Angstbuch

128 (!) positive Empfehlungen Ratgeber ängste Leserurteile

Ratgeber ängste bestellen

selbstfürsorge ratgeber