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Panikattacken - Angstzustände: Ursachen und Behandlung

Mann rennt in Panik zum Notausgang

Angstzustände wie Panikattacken lassen sich mit den Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie behandeln und überwinden. Bild © marqs - Fotolia.com

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

"Angst? Angst vor was? Ich weiß es selbst nicht so genau. Das komische Gefühl war einfach da und wurde immer schlimmer. Angefangen hat alles vor ungefähr vier Jahren. Ich war im Geschäft, in dem es mir eigentlich gut gefiel, und plötzlich hatte ich so ein komisches Gefühl. Es kam aus der Brust/Herzgegend und fuhr ganz langsam den Hals hoch. Es war wie eine Beklemmung, einfach als wenn jemand einem die Kehle zuhält, allerdings weiter unten.

Darauf bekam ich einfach Angst. Mit der Zeit kam wahnsinniges Herzklopfen und es ging furchtbar schnell, es war blitzschnell da - die Panik. Als ich die Arbeitsstelle wechselte, wurden meine Anfälle immer schlimmer. Ich schleppte mich nur noch durch den Tag. Ich hatte nur noch Angst vor der Angst, dass mein Herz stehen bleibt und ich tot umfalle. Ich stand morgens auf und wusste nicht, wie ich den Tag überstehen sollte.

Mit diesen Worten beschrieb eine Klientin ihre Panikattacken. Sie spricht stellvertretend für alle Menschen, die unter Angstzuständen wie Panikattacken leiden. Der Anteil der Frauen liegt bei 60 bis 75 Prozent.

Menschen, die unter Panikattacken leiden, laufen meist jahrelang zu Ärzten und werden mit Tabletten behandelt, ohne dass die Ursachen erkannt oder behandelt werden.

Sie bekommen den Eindruck, verrückt zu sein, weil sie körperliche Beschwerden verspüren, aber kein Arzt eine organische Ursache finden kann.

Die Angst- und Panikattacken treten meist aus heiterem Himmel im Alltag auf.

Was versteht man unter Panikattacken?

Angststörung Panikattacken
Betroffene leiden unter plötzlich auftretenden Angstzuständen mit körperlichen Symptomen wie:

Panikattacken in Verbindung mit einer Agoraphobie

Agoraphobie mit Panikattacken:
Die Betroffenen spüren körperliche Beschwerden wie z.B. Herzklopfen, Schweißausbrüche, Atembeschwerden. Beklemmungsgefühle, Schwindel, Unwirklichkeitsgefühle, Hitzewallungen oder Kälteschauer, Todesangst.

Sie beginnen, die Situationen zu vermeiden, aus denen sie glauben, nicht fliehen zu können und wo es im Falle eines Panikanfalls keine Hilfe gäbe.

Eine Entlastung und das Nachlassen der Angstzustände verspüren Betroffene, wenn andere Menschen dabei sind oder ein Arzt in der Nähe ist. Der Agoraphobie Test zeigt Ihnen, ob Sie an dieser Angststörung leiden.

Ein typisches Symptom der Agoraphobie ist die Angst, sich in bestimmten Situationen hilflos und überfordert zu fühlen und die Angst, aus diesen Situationen nicht flüchten zu können.

Deshalb werden Busse, Bahn oder andere Transportmittel gemieden. Auch Veranstaltungen, die man nicht verlassen kann, ohne unangenehm aufzufallen, werden meist gemieden.

Die Angst vor der Angst kann so stark sein, dass es zu einem Rückzug in die eigene Wohnung kommt, die nicht mehr verlassen wird.

Dadurch entsteht eine starke Abhängigkeit vom Partner, von Freunden und Angehörigen.

Panikattacken Symptome

Angstzustände wie Panikattacken äußern sich im Körper, Denken, Fühlen und Handeln

Körperreaktionen bei Panikattacken:
Bei vielen Betroffenen steigt der Blutdruck, sie atmen schneller. Die Muskeln spannen sich an, sie schwitzen oder frieren. Manche Menschen bekommen weiche Knie, empfinden ein Kribbeln in den Beinen.

Es verschwimmt ihnen alles vor Augen, ihnen wird übel und schwindlig. Sie verspüren ein Zittern oder Ziehen in der Brust, einen Kloß im Hals. Durchfall und Harndrang treten häufig auf.

Gefühle bei Panikattacken:

Gedanken bei Panikattacken:
Betroffene können sich nicht mehr konzentrieren und grübeln darüber nach: "Es wäre schrecklich, wenn mir das ... passieren würde. Bestimmt falle ich um, bekomme eine Herzattacke, wird mir schwindelig ..."

Die Gedanken kreisen darum,

Verhalten bei Panikattacken:
Betroffene meiden bestimmte Situationen oder gehen nur in Begleitung außer Haus. Sie verlassen Situationen fluchtartig, in denen sie befürchten, einen Panikanfall zu bekommen. Sie trinken sich Mut an oder nehmen Beruhigungsmittel.

Ursachen von Panikattacken

Hinter Panikattacken können sich unterschiedliche Ursachen verbergen. U.a. sind es folgende:

Der Verlauf von Panikattacken

1. Betroffene erleben meist in einer Phase körperlicher und/oder seelischer Schwächung in einer bestimmten Situation eigenartige körperliche Zustände wie Schwächeanfälle oder Kreislaufstörungen.

Meist sind es Situationen, in denen die Betroffenen glauben, keine Kontrolle über die Situation haben, wie etwa im Kino, im Stau, beim Warten in der Schlange vor der Kasse, beim Frisör, im Kaufhaus.

2. Die Betroffenen werden so verunsichert von ihren körperlichen Reaktionen, dass sie eine solche Panikattacke unter keinen Umständen mehr erleben wollen.

Sie beginnen deshalb, die Situation, von der sie glauben, dass sie den 1. Anfall ausgelöst habe, zu meiden. Sie stellen sich immer wieder diesen 1. Anfall vor und erzeugen allein mit ihrer Vorstellung wieder eine ähnliche Anspannung im Körper.

Die Meidung weitet sich schließlich aus. Die Angst vor der Angst entsteht. Betroffene suchen sich Hilfsmittel, um ihren Tagesablauf aufrechtzuerhalten.

Sie nehmen Beruhigungstabletten, gehen nur noch in Begleitung aus dem Haus, trinken sich Mut an, lenken sich zwanghaft ab, usw. Sie flüchten aus Situationen, in denen sich ihre Symptome bemerkbar machen. Sie ziehen sich von der Umwelt zurück und werden depressiv.

3. Die Betroffenen beginnen zu glauben, dass sie unter einer schweren Erkrankung, einer Geisteskrankheit, einer Herzschwäche, Epilepsie oder einem Hirntumor leiden.

Psychotherapie bei Panikattacken

Angstkrankheiten wie Panikattacken lassen sich mit Hilfe der kognitiven Verhaltenstherapie behandeln.

Besonders die Konfrontationstherapie, ein Bestandteil der Verhaltenstherapie, ist ein wichtiger Baustein bei der Behandlung von Angstzuständen.

Die Behandlung von Panikattacken setzt an zwei Bereichen an:

a) an den auslösenden Bedingungen für die erste Panikattacke
Betroffene lernen Stressbewältigungsstrategien, steigern ihre Selbstsicherheit und bauen perfektionistische Forderungen ab.

b) am Umgang mit den Panikattacken

Die Betroffenen lernen, die Zusammenhänge zwischen ihren Katastrophengedanken und körperlichen Reaktionen zu erkennen.

Sie lernen, dass ihre körperlichen Reaktionen und ihre Angst von ihnen selbst durch ihre angstauslösenden Gedanken und Phantasien erzeugt sind.

In 90% der Fälle kommt es niemals zu den befürchteten Reaktionen, die sie sich in ihrem Geiste ausmalen. Sie lernen zu verstehen, wie die Angst sich aufschaukelt, dass die Angst durch Meidung und Flucht verstärkt wird und sich, indem man sich ihr bewusst aussetzt, abschwächt. Sie lernen wieder Vertrauen zu ihrem Körper zu gewinnen.

Ziel der Konfrontationstherapie ist es, Betroffene möglichst schnell von den lähmenden Symptomen ihrer Angstzustände zu befreien.

Sie werden gezielt mit ihrer Angst konfrontiert, d.h. sie müssen sich in die für sie angstauslösenden Situationen begeben, dürfen die Angstsituationen nicht vermeiden oder aus ihnen flüchten.

Sie verspüren in den Situationen ihre Angst intensiv und erleben, dass sie diese aushalten können.

Der Therapeut unterstützt sie dabei und erklärt ihnen, wie sie mit den auftretenden körperlichen Reaktionen und Angstgefühlen umgehen können.

Ganz sicherlich wird Ihnen Ihr Therapeut auch empfehlen, ein Entspannungsverfahren, wie etwa die Progressive Muskelentspannung zu erlernen.

Mit Hilfe dieses leicht zu erlernden Entspannungsverfahrens können Sie besser mit den körperlichen Angst- und Stressreaktionen umgehen und so das Vertrauen in Ihren Körper stärken.


Panikattacken.html

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Was tun bei Panikattacken? Wie Angstzustände bekämpfen?

Strategie 1. Machen Sie sich bewusst: "Ich erzeuge meine Angst durch meine Gedanken und Phantasien. Deshalb kann ich meine Angstzustände überwinden, indem ich meine ängstlichen Gedanken unter Kontrolle bringe".

Beobachten Sie, welche Gedanken Ihren körperlichen Reaktionen und Ihrem Angstgefühl vorausgehen.

Gewöhnlich machen wir uns Phantasien, dass wir eine Situation nicht überleben können, zusammenbrechen werden, usw.

Wir haben keine Geisteskrankheit, keinen Hirntumor, keinen Herzfehler und werden auch nicht verrückt.

Unser Körper muss mit all seinen Reaktionen wie Schwindel, Herzstechen, Übelkeit etc. reagieren, wenn wir uns ausmalen, dass eine Situation lebensgefährlich ist.

Strategie 2. Unterlassen Sie es, die Situationen, vor denen Sie Angst haben, zu meiden. Durch die Vermeidung bestätigen Sie sich immer wieder Ihre falsche Annahme, dass Sie die Angstzustände nicht aushalten können. Ihre Meidung trägt zur Aufrechterhaltung Ihrer Panikattacken bei.

Strategie 3. Rechnen Sie damit, dass Ihre Panikattacken auftauchen, wenn Sie sich in bisher gemiedene Situationen begeben.

Sagen Sie sich: "Ich weiß, dass jetzt meine Angst und all meine körperlichen Symptome auftauchen werden. Sie müssen auftauchen, weil ich mir bisher immer erzählt habe, wie gefährlich die Situation ist. Sie sind das Ergebnis meiner Gedanken. Sie werden vorübergehen. Ich kann es ertragen, sie sind nur unangenehm. Ich werde jetzt in der Situation bleiben, bis ich ruhiger werde. Ich kann die Bauchatmung machen, um mich zu beruhigen".

Wichtig: Sie müssen in der Situation bleiben, bis die Angst (Panik) nachgelassen hat.

Strategie 4. Erlernen Sie die Bauchatmung: "Legen Sie Ihre Hand flach 2 cm unterhalb des Nabels auf den Bauch. Dann atmen Sie tief ein und stellen sich vor, wie der Atem langsam bis hinunter zu Ihrer Hand fließt und schließlich Ihre Hand hochatmet. Dann stellen Sie sich vor, wie der Atem langsam wieder über den Brustraum zurück über die Nase nach außen entweicht, und konzentrieren sich darauf, wie die Hand wieder nach unten sinkt".

Wiederholen Sie diese Übung mehrere Minuten. Ihr Körper kann nicht gleichzeitig angespannt und entspannt sein. Wenn Sie die Atemübung machen, wird die Angst abnehmen.

Strategie 5. Erinnern Sie sich daran: Panikattacken kann man nur überwinden, indem man mit Angst in die Situation geht, vor der man Angst hat.

Mit der Zeit wird die Angst abnehmen, bis es für Sie schließlich wieder ganz normal ist, in die Situation zu gehen, vor der Sie bisher Angst hatten.

Strategie 6. Wenden Sie sich an einen Psychotherapeuten und/oder nehmen Sie Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe auf, wenn Sie seit längerem unter Angstzuständen leiden und diese nicht selbst in den Griff bekommen.

In der Angst und Panik Hilfe finden Sie viele Informationen zum Thema Angststörungen and Angstzustände.

Was tun, wenn Partner eine Panikattacke hat?

Als Angehöriger stehen Sie vermutlich vor dem Problem, dass Sie nicht wissen, wie Sie reagieren sollen, wenn Ihr Partner eine Panikattacke hat.

Hilfestellungen hierfür finden Sie in der Angst Panik Hilfe und im Angst Video Portal. Schauen Sie dort nach der Art der Störung, für die Sie Tipps suchen.

Bei vielen Angststörungen finden Sie spezielle Infos für Angehörige. Für Panikstörungen etwa hier

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Kommentare Panikattacken
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Es gibt 904 Kommentare

  1. Leserkommentar Sonja schreibt am 24.05.2015

    hallo Jay Jay ich hab nochmal nachgesehen was deine Symtome sind.Du hast keinen Schlaganfall sondern du Hyperventilierst.Das kenn ich alles selbst und hatte auch Angst davor und es ist ein Scheiss gefühl aber laut dem Bericht ist es Harmlos.Du musst dir eine Tüte vors Gesicht halten und dann in ruhe ei und ausatmen.Dann wird es besser.Ich hab auch Angst vor dem Tod und wie es dann passiert und was dann kommt.Bin allerdings älter als oder wie du.KrNKENwagen brauchst du nicht holen. Schau mal nach Hyperventieliern lg Sonja und alles gute für dich

  2. Leserkommentar JayJay schreibt am 24.05.2015

    Hallo ihr lieben.. ich mach mich ja grad wieder verrückt.. Gestern mittag bekam ich so ein kribbeln in füßen händen gesicht mund bereich.. ich hab sofort panik bekommen.. Sodas ich im internet darüber gelesen hatte.. was es sein könnte... Ich sagte mir eig. Das ich nix mehr im internet nachlese.. Nun.. hab ich aber gelesen... und da stand.. das es ein anzeichen sein kann von einem schlaganfall... meine panik.. ist so gross.. ich habe jetzt noch mehr symptome als gestern mittag.. die gehn gar nicht mehr weg.. Ich würde so gern den krankenwagen rufen ... aber ich kann ja nicht schon wieder ins krankenhaus :( Jetzt ist am montag auch noch feiertag.. ich bin voll verzweifelt..ivh will endlich wieder normal leben.. ich bin 22 und meine gedanken drehen sich nur noch um den tot... ich habe angst zu sterben. Ich habe 2 kleine kinder.. ich habe schon angst auf den spielplatz mit ihnen zu gehn..ich habe einfach angst... das ich da diese symptome bekomme.. sehr oft passiert mir das beim einkaufen... es ist einfach nur schrecklich...

  3. Leserkommentar Laura schreibt am 23.05.2015

    Hi ich heiße Laura und bin 15 jahre alt, bei mir hat die haben diese Angst zustände vor ein paar Wochen eingesetzt und es ist wirklich schlimm. Ich habe besonders große Angst vor dem Tod und wenn ich eine panikattacke habe mach ich alles viel schlimmer. Mein Blutdruck wurde gemessen und dieser ist ziemlich tief deshalb auch dieser schwindel des öfteren, aber ich male mir immer die schrecklichsten Situationen aus. Ich fange an zu weinen ohne das ich es wirklich will, mir wird heiß usw...Aber meine Familie unterstützt mich gegen diese Angst zustände zu kämpfen. Ich weiß das es noch dauern wird und nicht von heute auf morgen einfach ist, sich keine Panik mehr zu machen, aber ich arbeite hart daran, dass meine schrecklichsten fantasien sich nicht mehr einmischen, ich hoffe es ist bald vorbei...

  4. Leserkommentar Sonja schreibt am 22.05.2015

    hallo Shala vielleicht musst ja immer weinen weil du keinen hast mit dem du über deine Sorgen reden kannst und du es alles runterschluckst und irgendwann kommt es dann über das weinen raus und dadurch kann auch vielleicht die Panikattacke entstehen.Versuche bei der Oma zu schlafen.Es ist nich verrückt.Du fühlst dich einfach wohler wenn du nicht alleine bist.Ich kenn das auch.Leider bin ich auch alleine aber man schafft es dennoch und versuche es auch mal mit entspannter Musik auf die du dich dann voll konzentrierst. Sonst weiss ich auch nicht weiter. lg Sonja

  5. Leserkommentar Shala schreibt am 22.05.2015

    Hallo ! Ich heiße Shala und bin 13 Jahre alt! Ich habe immer panikattacken wenn ich nicht bei meinen Eltern bin! Ich schlafe oft bei meiner Mutter weil ich alleine nicht schlafen kann ! Das ist mir ziemlich peinlich aber ich kann es einfach nicht ändern egal wie sehr ich es will! Also ich habe dann immer so panikattacken und muss immer oft weinen aus keinem Grund! Und dann mache ich mir immer so Sorgen über irgendwas! Ich weiß das klingt jetzt nicht so schlimm aber bitte glaubt mir ich schaff es nicht mehr! Meine Eltern sind dieses Wochenende weg und ich muss bei meiner Oma schlafen und ich weiß nicht ob ich das heute schaffe!! Bitte helft mir! Lg

  6. Leserkommentar Manulein... schreibt am 22.05.2015

    Mir geht es auch nicht anders, ich hatte sie schon als 8jähriges Kind de Angstzustände... Das kann ja auch verärblich sein oda? Da von meinem Vater die Tante es hatte...und jetzt ich und mein sohn auch... Es war aber ein paar jahre ruhe... Dann fing es wieder an... Meine Hand hat sich auf einmal verkrampft ich habe gedacht jetz muss ich sterben, ich dachte ich habe einen Herzinfarkt... Dann hat mein nachbar die rettung gerufen und ich habe mich unter die kalte dusche gestellt bis die Rettung kam.. Ich hatte das Gefühl ich brauche irgend etwas kaltes und das tat gut... Im krankenhaus wurde dann ein EKG gemacht und Blut abgenommen.. Es hatte alles gepasst. Die Ärztin sagte es seie alles psychisch bedingt... Ich habe immer schluckbeschwerden und einen Druck in der Magen gegend und Atemnot es ist unerträglich... Mich nervt das schon gewaltig ich weiss nicht mehr was ich machen soll.. Immer diese Angstzustände... Das zerrt an der Psyche.. Es macht mich fertig.. Möchte nur wieder normal lebn ohne diese Angst... Kann mir wer Ratschläge gebn bitte... Ich verzweifle... Jetz hab ich auch grad wieder diese Atemnot... Lg

  7. Leserkommentar Sonja schreibt am 21.05.2015

    hallo Ursula ich bin seit fast 4 Wochen zu Hause wegen meinem rechten Handgelenk und hoffe das ich nächste Woche Do wieder arbeiten kann weil es langsam langweilig wird. Es ist immer die Frage, wo vor hat man eigentlich wirklich Angst oder was macht einen wirklich an und woher kommt sie so schnell ohne es zu merken? Wünsche dir auch alles gute Urusula lg Sonja

  8. Leserkommentar ursula schreibt am 21, 5,2015 schreibt am 21.05.2015

    Hallo nun bin ich schon 5 Wochen krank heute hatte ich wieder etwas Angst aber auch das geht vorbei ich weiss ja das ich keine Angst haben mus vor was auch . Seit meiner Therapie gehev ich leichter damit um ich kann nur jedem empfehlen eine Therapie zu machen und sich seinen Problemen zu stellen. Nun hoffe ich das mein Fuss bald besser wird und ich endlich wieder Arbeiten kann

  9. Leserkommentar Sonja schreibt am 21.05.2015

    hallo Vicky du machst einen Fehler.Du rechnest schon damit oder bzw wartest drauf das du wieder eine Panickattacke bekommst.Versuc dies einfach zu verdrängen und dir nicht einreden das du gleich wieder eine bekommst.Da bekommst du erst recht eine.Es ist immer einfach gesagt als getan.Denk an was schönes und denk nicht immer dran, das gleich wieder was kommt.Ich hatte vor 15 Min auch ein kurzes ziehen im linken Brustbereich, hab aber die Vermutung woher es kommt.Ich verauche schon sehr lange mich nicht mehr verrückt zu machen sobald was da in der Ecke zieht.Es sei den es wird schlimmer, dann mach ich mir Gedanken. Ich finde es zudem mit 14 Jahren doch recht jung jetzt schon sowas zu bekommen.Ich war doch fit wie ein Fisch im Wasser und da gab es das nicht.Es ist schon traurig wo in der heutigen Zeit der Stress her kommt:-(. Ich hoffe Vicky, das es dir gleich wieder besser geht. glg Sonja

  10. Leserkommentar Vicky schreibt am 21.05.2015

    Hey Leute! Ich bin gestern 14 geworden und leide seid paar Monaten an Panickattacken. Bei mir ist es ganz schlimm mit den Unwirklichkeitsgefuehlen. Ich weiss einfach nicht wie ich es kontrollieren soll. Mir wird so schwindelig dass ich denke ich knall jeden moment aufm Boden. Sehr schlimm ist es in der Kircke beim andauerten stehen und wenn ich mich hin lege um zu schlafen. Ich denke ueber sachen nach obwohl ich weiss dass ich gleich ne panickattacke haben werde. Ich habe nur mit meiner Mama geredet aber sie sagt dass es nichts schlimmes ist!...Ich hoffe es geht bald weg.

  11. Leserkommentar Hanni schreibt am 19.05.2015

    Hallo Lila, Auch ich kenne dieses Gefühl. Schon beim Schreiben, bin ich nicht in der Realität.Musste auch mehrfach neu beginnen. Ich war auch in der Klinik,als ich entlassen wurde,war ich abhängig von Benzodiazipinen. Ich war den ganzen Tag ruhig, habe im Sessel gesessen,und habe gedacht,es wäre gut, wenn alles Vorbei wäre. Ich habe an beiden Beinen Thrombosen bekommen, Weil ich mich nicht mehr bewegt habe. Dann müsste ich doch zum Arzt, Katastrophal-Später hatte ich eine Not OP-keine Tabletten mehr- Kalter Entzug In einer Schmerzklinik habe ich noch sehr starke Medikamente bekommen. Entzug und PA. Zusammenbruch- Dann kam unser Enkel:und sagte "Omi,dass wird bald besser,dann spielen wir wieder " Das hat mir Mut und Antrieb gegeben Und ich habe alles versucht,ein bisschen mehr,an mir zu arbeiten. Ich habe auch gelernt,dass ich selbst Alles tun muss,wenn es auch schwer fällt.morgen ist ein neuer Tag,dann Versuche ich es wieder. Ich wünsche euch alles Liebe und viel Kraft. LG Hanni Ml

  12. Leserkommentar Oliver schreibt am 19.05.2015

    Hallo Lila, du schreibst, dass du 2 Monate in einer Klinik warst und es dir nichts gebracht hat. Könnte es sein das deine Erwartungen deinerseits zu hoch gesteckt waren? Ich meine, hattest du die Hoffnung, wieder völlig gesund entlassen zu werden? Panikattacken zu bekämpfen ist ein langwieriger Prozess. Genau so wie die Entstehung von Panikattacken. Auch das ist ein langer Entwicklungsprozess. Nur das dieser still und heimlich vor sich geht. Aber auch in diesem Entstehungsprozess sendet uns der Körper Warnsignal, nur deuten wir diese am Anfang nicht als solche. Bei mir war es Schlaflosigkeit und ganz leichte kaum merkliche Schwindelanfälle. Ich hab es immer auf Ûberarbeitung geschoben. Hab es ignoriert. Bis dann eines Tages der grosse Knall kam! Ich sage mir immer, es gab einen Weg in diese Situation, ergo MUSS es auch einen Weg hinausgehen. Sicherlich, er ist lang und beschwerlich, aber eines darfst du NIEMALS machen..........aufgeben!! Es wird ein harter steiniger Weg, aber dieser Weg lohnt sich, denn das Ziel lautet für uns alle hier, wieder völlig Angstfrei zu leben. Ich denke, dafür lohnt es sich diesen Weg zu gehen. Also gib trotz Ruckschläge niemals auf! Auch wenn es Jahre dauern sollte, denke an die unbeschwerten Jahre die du nach diesem Weg erleben darfst. Geniesse JEDEN Augenblick den du im Moment als gut empfindest. Hattest du mal einen schlechten Tag, denk daran, der nächste kann nur besser werden, auf keinen Fall schlimmer. Versuche dich an die kleinen Dinge des Lebens zu erfreuen. Gerade diese kleinen Dinge sind es, die uns helfen können. Also lass den Kopf nicht hängen, denke immer daran, wir sind viele, denen es so geht wie dir. In diesem Sinne gute Besserung für dich und all die anderen hier. Liebe Grüße Oliver

  13. Leserkommentar Lila schreibt am 19.05.2015

    Hallo ihr lieben, ich könnte weinen, wenn ich das hier alles lese. Meine Panikattacken sind unerträglich. Das schlimmste ist die Angst vor der Angst und diese andauernden Unwirklichkeitsgefühle. Als wäre ich gar nicht mehr da. Ich kann nicht mehr :( Kennt ihr das mit den Unwirklichkeitsgefühlen? Wie geht ihr damit um? War sogar die letzten beiden Monate in einer Klinik, hat absolut nichts gebracht, habe einfach nichts gelernt. :(

  14. Leserkommentar Oliver schreibt am 19.05.2015

    Hallo JayJay, die Leute machen sich nicht lustig über dich. Die können einfach nicht nachvollziehen,was in uns vorgeht. Selbst wir können uns ja nicht erklären warum und wieso das alles passiert. Auch ich habe dieses Unverständnis anderer kennengelernt. Selbst meine Partnerin ist mir gegenüber teilweise verständnislos. Erst gestern hatten wir wieder deswegen Streit. Sie meinte, sie würde gerne mal wieder ins Kino gehen. Witzig, ich, der eh schon an innerer Unruhe leidet soll mich womöglich 2-3 Stunden irgendwo reinsetzen. Ist so als wenn man einen trockenen Alkoholiker darum bittet, ein Bier zu kosten. Aber mittlerweile suche ich mir schon genau die Leute aus mit denen ich reden kann. Meine Partnerin gehört leider nicht dazu. Ich möchte auch einfach nur reden, ohne Ratschläge zu bekommen. Dafür hab ich meinen Therapeuten. Einfach nur reden befreit mich ungemein. Allen gute Besserung und liebe Grüße Oliver

  15. Leserkommentar Sonja schreibt am 19.05.2015

    Guten morgen Jay Jay ich zwar keine Terapeutin, weil ich selbst hier oft bin,um zu lesen wie schlim es um andere steht und es hilft mir dann auch immer etwas. Traurig, das man sowas nicht ernst nimmt.Man sollte sich auch über sowas nicht lustig machen.Die Leute die sowas tun, haben doch rein überhaupt keine Ahnung was in einem vorgeht.Wie es ist , wenn du innerliche Unruhe hast oder wie ich 2014 Hyperventiliert hab.Oder wenn man Panikattacken hat.Ich finde es schon schlim genug das sowas überhaupt bei uns immer häufiger vorkommt und in welchen Alter es schon losgeht. Wünsche dir alles gute und sei gespannt was der Artzt dir sagt. Lg Sonja

  16. Leserkommentar JayJay schreibt am 19.05.2015

    Mich beruhigt es sehr wenn ich eure beiträge lese.. immer wenn ich diese panikattacken bekomme.. und meine symptome sich verschlimmern..komm ich hier her lese mir das durch.. und merke das ich ruhiger werde... sehr komisch aber es hilft schon etwas.. vorallem weil ich kann mit keinem darüber reden.. also schon.. aber man hört mir nicht zu.. man macht sich lustig über mich.. vielleicht ist das der grund..wieso ich angst vorm arzt habe.. :( ich habe nachts am meisten diese panikattacken.. ich habe kaum schlaf.. schlafe sehr spät ein.. und muss früh wieder raus.. Heute war es sehr schlimm.. konnte kaum kaufen gehn.. bin fast beim einkaufen umgefallen.. hatte schwindelanfälle und taubheitsgefühl in den beinen..musste mich an den regalen fest halten nach paar mal tief luft nehmen ging es dann grad so wieder Deswegen fasse ich mir jetzt allen mut zusammen.. und werde heute den arzt anrufen .. so kanns ja nicht weiter gehn

  17. Leserkommentar Hanni schreibt am 18.05.2015

    Hallo Sonja, Danke für Deinen Beitrag. Und auch Deine Anteilnahme. Melde mich wieder. Wenns mir hoffentlich etwas besser geht. LG Hanni

  18. Leserkommentar Sonja schreibt am 18.05.2015

    hallo Hanni es kann gut sein, das tief im Innern was verarbeitest und es nicht richtig rauskommt weil man auch mit dem Mann nicht unbedingt reden möchte.Mit dem Therapeuten ist doch eine gute Sache.Ich war nur 2 mal zu Probe im letzten Jahr und dann ging es bei mir wieder.Es lag einfach an dem ganzen Stress den ich hatte.Aber jetzt geht es mir zum Glück gut und höre auch Abends entspannte Musik.Das hilft wie gesagt auch. Ich hab deine Berichte gelesen.Da weiss man gar nicht mehr was man schreiben oder sagen soll.Es ist wirklich schlim alles und man kann nur hoffen das es dies bald wieder besser geht auch wenn es dauert. Wünsche dir alles Gute Hanni und auch Labradorlady alles gute das ihr beide es wirklich schafft. lg Sonja

  19. Leserkommentar Hanni schreibt am 18.05.2015

    Hallo,ich kann mich Oliver nur an- schließen mit dem Therapeuten. Er kann schon helfen. Mir geht's auch die letzten Tage Gar nicht gut.habe schon viele Dinge gelernt,aber im Moment geht fast gar nichts mehr. Schwindlig,Übelkeit,Herzrasen, Herzrhythmusstörungen,Luftnot,ich kann nicht mal 5 Schritte laufen,dann bekomme ich keine Luft mehr. Meine Hände und Beine sind wie Gelähmt.Dieser Zustand ist fast unerträglich. Ich kann mir auch nicht Erklären,woher diese sehr starken Panikattacken kommen ! Hat jemand einen Vorschlag oder einen Rat? Danke!!! LG an Alle. Grüße Dich Labradorlady!

  20. Leserkommentar Sonja schreibt am 18.05.2015

    Hallo Franzi es ist immer schwer damit umzugehen aber versuch mal einen Termin zu bekommen auch wenn dies leider dauert.Es heisst ja auch immer, man soll es zulassen aber so einfach empfinde ich das nicht vor allem wenn es dann auch noch länger dauert.Ich bin oft hier drin nur zu lesen oder geh wenn, zu meiner Nachbarin rüber wenn ich schmerzen hab.Ansonsten sag ich mir das alles ok ist weil es auch alles was mit der Phsyche zu tun hat und man mit irgndwas nicht klar kommt.Und bei mir war alles ok.Und wenn was ist, sag ich mir immer, das alles ok ist und es hilft dann auch meist :-) lg Sonja

  21. Leserkommentar franzi schreibt am 18.05.2015

    Hallo. Ich habe das Problem das ich seid vorige Woche unter diesen besagten Panickatacken leide. Ich wusste gar nicht wad mir passierte. Ich ging ganz normal ins Bett und fand aber keine Ruhe.Ich merkte ein drücken in der brust was immer schlimmer wurde. Ich hab mich dann so hochgeschaukelt das ich im Krankenkenwagen ins Krankenhaus gebracht wurde. Durfte am Donnerstag mittag wieder nach Hause. Seid dem war Ruhe. Doch gestern Abend ging das wieder vorn vorne los ich hab mich mit Fernsehen abgelenkt. Kam dann auch etwas zu Ruhe. Doch bin erst nachts halb 4 wieder eingeschlafen. Heute bin ich nun zum Artzt. Der mir Tabletten verschrieben hat und mir geraten hat zum Psychologen zu gehen. Ich weiss nur nicht so recht wie ich damit umgegehen soll.

  22. Leserkommentar oliver schreibt am 18.05.2015

    Hallo jay jay und tikki, eure Angst vorm Psychologen ist völlig unbegründet. Wer, wenn nicht der Psychologe kann eure Situation verstehen! Scheut euch nicht davor. Auch ich war sehr skeptisch. Hatte Angst vor einer stationären Behandlung. Vor einer Woche war ich nach Monaten wieder beim Arzt da auch bei mir wieder Symptome innerer Unruhen auftraten. Der Arzt hat mir ohne lange zu überlegen eine 4wöchige stationäre Therapie verordnet. Anfangs habe ich mächtig geschluckt, dachte 'muss das jetzt sein?'. Andererseits wollte ich das alles nicht mehr durchmachen, diese ständige innere Unruhe, diese Gedanken, ich könnte krank sein. Laut Arzt beruht meine Therapie auf Gespräche, da ich Medikamente strickt ablehne , ausser mal eine Kopfschmerztablette. Um meine Unruhe unter Kontrolle zu halten nehme ich rein pflanzliche Beruhigungsmittel ohne Suchtfaktor. Es klappt ganz gut. Aber wie gesagt, scheut euch nicht einen Arzt aufzusuchen. Notarzt und Notdienst sind auf dauer keine Lösung! Das ist nur eine vorübergehende Sicherheit! Angst und Panikattacken sind heute keine Seltenheit mehr. Immer daran denken, ihr seit nicht verrückt oder irre! Euer Körper will euch nur sagen, in eurem Hirn arbeitet was womit eure Psyche nicht klar kommt! Und ja, der Körper sagt euch das auf eine radikale Weise! Also, ab zum Psychologen, lasst euch helfen! Allein schaffen es die allerwenigsten und auf Dauer noch viel weniger! Gute Besserung an alle und liebe Grüße Oliver

  23. Leserkommentar JayJay schreibt am 18.05.2015

    Hallo Tikki, ich weiss genau wie es dir geht..denn mir geht es nicht besser... angefangen hatte es mit mir auch mit diesen schluck und luftproblemen... ich dachte erst das ist noch von der mandelentzündung die ich eine woche früher hatte :s Ich war bei verschiedene ärzten nie wurde was gefunden Mein herz, lunge alles ist ok.. Ich war schon richtig verzweifelt.. Als es dann anfing mit herzstichen , übelkeit, schwindel, zittern, taubheitsgefühl hatte ich öfter mal den krankenwagen rufen müssen.. ich hatte so angst.. die ich heute noch hab. Ich denke mir immer meine kleine tochter und sohn will ich nicht zurück lassen was passiert wenn ich nicht mehr bin.. ich war schon in 3 verschiedene krankenhäuser niemand sagte mir was ich haben könnte.. bis im bei einem orthepäde bin ich hab ihm meine symptome erzählt er hatte mich untersucht alles ohne befund alles war ok :l Dann meinte er.. es sei psyche was ich habe.. es hatte sehr lange gedauert bis ich darauf gekommen bin was ich habe... ich war bis jetzt auch noch nicht bei einem psychologen habe angst davor das man mich nicht versteht... es ist krass wie viele leute an sowas leiden ich dachte schon ich sei damit alleine.. ich wünsche dir Tikki alles gute viel kraft und mut wie allen anderen hier wir packen das schon

  24. Leserkommentar Tikki schreibt am 17.05.2015

    Hey alle miteinander Heute habe ich mich das erste Mal so richtig damit auseinander gesetzt, dass ich ein Problem habe, unter Panikattacken leide. Wollte schauen was mit mir los ist, bin ich die einzige damit, wie geht es anderen, vielleicht bin ich körperlich schwer krank, habe ich Panikattacken?! Und bin im Netz auf die Seite gestoßen die mich kurz geschockt hat, ich habe mich in jedem Punkt wiedererkannt! Bei mir ging es los im April 2012 aus heiterem Himmel, ich saß mit meiner 6 Monate alten Tochter und meinem Mann im Auto, auf einmal konnte ich nicht mehr schlucken habe Panik bekommen, als nächstes keine Luft mehr bekommen, das Gefühl ich werde ohnmächtig, ich dachte im ersten Moment ich habe eine lungenembolie. Mein Mann hat natürlich auch Panik bekommen und mich sofort ins Krankenhaus gefahren, je näher wir kamen umso weniger wurde es und umso mehr habe ich mich entspannt dennoch war das Gefühl zu ersticken groß und da. Im Krankenhaus angekommen wurde erstmal mein Sauerstoffgehalt gemessen: 100% mehr geht nicht. Als ich das gehört habe war auf einmal alle Angst weg, ich wusste ich kann nicht ersticken, alles ist gut. Es wurde Blut genommen und ich habe inhaliert, musste dennoch eine Nacht zur Beobachtung bleiben. In der Nacht im KH hatte ich einige Male noch dieses Gefühl keine Luft zu bekommen nicht schlucken können ich konnte nichts essen, ich konnte nix schlucken. Am nächsten Tag wurden Lungenfunktion geprüft, ich wurde geröntgt, nix alles ohne Befund. Dieser Lungenfunktionstest war die Hölle für mich in einer engen Kabine mit einer Klammer in der Nase und einem Mundstück wo ich reinpumpten musste, wir musste einige Male abbrechen ich dachte ich muss sterben, denn noch besser kann eine Lunge nicht funktionieren. Der Arzt hat mich dann beim Abschlussgespräch gefragt ob ich was schlimmes erlebt habe wir einen Unfall hatten ich eine Situation hatte die so eine Hyperventilation auslöst aber es war nix. Das war mein erstes Erlebnis mit der Panik. Von nun an war es oft und unkontrolliert in den verschiedensten Situationen, ob auf der Arbeit, ganz schlimm im Auto beim einkaufen, im Schlaf, die Angst war da, nicht täglich aber so oft das ich Angst hatte krank zu sein, war dann nochmal beim Arzt der hat mir eine Art Asthmaspray verschrieben und er hat mir Tipps gegeben wenn ich hyperventiliere, seit dem habe ich immer eine Plastiktüte dabei in die ich in der Panik rein atme, dass hilft mir sehr. Dann war zwischenzeitlich Ruhe mit den Attacken so für ein Jahr in etwa, ich lernte damit umzugehen ich wusste mir passiert nix. Seit einigen Monaten ist es wieder da, Atemnot, das Gefühl umzufallen aber jetzt vermehrt mit "Herzstechen" wie ich es nenn und ganz schlimm mit Stechen im Kopf. Es ist nicht immer da aber so oft das ich denk, jetzt stirb doch es sind schon so viele gestorben, das kann so schlimm nicht sein. Ich würde mich gerne in ärztliche Behandlung begeben habe aber Angst das mein Arzt mich als bekloppt/gestört hinstellt mich nicht ernst nimmt. Seid ihr in ärztlicher Behandlung? Und wenn ja wie waren eure Erfahrungen mit den Ärzten? Wurdet ihr ernst genommen?

  25. Leserkommentar Antonella schreibt am 17.05.2015

    Hallo liebe LabradorLady :) Ich habe deine Beiträge bis jetzt verfolgt und würde dir gerne von meinen Erfahrungen erzählen, da ich das selbe durchgemacht habe wie du und heute kann ich wieder am leben teilnehmen (wenn auch nicht immer ohne angst). Bei mir hat es mit 13 Jahren angefangen (heute bin ich 22) am Anfang wusste ich nicht was es War, dauernd dieses kribbeln am ganzen Körper, dann das Gefühl keine Luft zu bekommen, herzrasen und so weiter. Dann wurde es immer schlimmer. Ich konnte nicht mehr alleine sein, aber unter Menschen konnte ich auch nicht. Jede Kleinigkeit hat dazu geführt, dass ich Panik bekommen habe. Selbst irgendwelche Filme die im tv liefen, raus gehen konnte ich nicht und auto fahren auch nicht. Das Problem War nur das meine Mutter auch mal weg musste. Also hatte ich die Wahl Panik alleine Zuhause oder Panik im Auto.. dann lieber das auto. Ich dachte mir dann sterbe ich lieber im Auto, wenn meine Mutter dabei ist als alleine Zuhause. Als ich dann einmal alleine Zuhause War, als es nicht anders ging War dann die Konsequenz, dass vor unserer Haustüre ein wenig später der rettungswagen stand. Es War so schlimm das ich gedacht habe ich muss streben und von da an konnte ich gar nichts mehr. Weder zur schule gehen noch vor die Türe. Jeden Moment dachte ich , ich würde tot umkippen, würde nen Herzinfarkt bekommen oder ersticken, nen Schlaganfall oder nen epileptischen Anfall. Solche Gedanken hatte ich schon mit 15-16. Aber ich habe gesxhafft da so gut es ging raus zukommen. Es hört sich blöd an aber du musst dich mit den Sachen konfrontieren. Das du es geschafft hast mit deinem Hund raus zugehen ist der erste Anfang. Auch wenn es nur ein paar Minuten waren und du totale Panik hattest, sag dir danach "Hey ich hab es geschafft und ich leben immer noch. Mir ist nichts passiert" wenn du wirklich daraus kommen willst, dann versuche jeden tag eine Minute länger und sag dir jedes mal danach das du es geschafft hast und nichts schlimmes passiert ist. Das beruhigt. Du kannst am Anfang ja jemanden mitnehmen der dich unterstützt. Vielleicht wäre eine gleichgesinnte nicht schlecht die sich damit auskennt oder zumindest jemand der weiß was mit dir los ist. Leider wissen viele nicht wie sie in dieser Situation reagieren sollen und manche machen es schlimmer. Aber du solltest dir immer Mut machen und manchmal ist es nicht verkehrt hart zu sich zu sein. Denn es passiert wirklich nichts schlimmes. Ich rede manchmal,ob innerlich oder laut, sehr hart mit mir, wenn die angst wieder die überhand bekommt. Es hilft und ich bin jedes mal sehr stolz auf mich wenn ich es geschafft habe. Das solltest du auch sein. Kämpfe dich Stück für Stück wieder ins Leben zurück. Dir zur liebe und deinem Mann zur liebe. Lass dich nicht von dieser verdammten angst runter ziehen. Du bist immer noch dein eigener Herr und nicht dein Kopf. Dafür gibt es zu viele schöne Dinge auf dieser Welt du du mit deinem Mann sicher noch erleben möchtest. Aber so wird es nicht funktionieren. Erst wenn man wirklich die "schnauze" voll hat (entschuldige diese Ausdrucksweise :) ) hat man die kraft da wieder raus zukommen. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles gute und lobe dich immer wenn du etwas geschafft hast. Die kleinen Dinge ist der erste Schritt :)

  26. Leserkommentar Sonja schreibt am 17.05.2015

    Hallo K so einfach ist auch nicht mit Musik alles zu vertreiben.Manche Leute müsse hier einfach reden oder auch nur lesen, damit sie sehen, das sie nicht alleine mit der Angst leben und das es auch Personen gibt, den es noch schlechter egeht als einem selbst.Ruhige Musik entspannt auch und hilft.Das weiss ich aus eigener Erfahrung.

  27. Leserkommentar K. schreibt am 17.05.2015

    Vertreibt die Angst & Panik mit Freude & Frohsinn: YouTube: Leo Rojas - Celeste Kopf-/Ohrhörer auf und genießen! ;) (Warum gehen keine einfachen Links? Ist doch kein/e Spam/Werbung! Gute Musik nicht!)

  28. Leserkommentar LabradorLady schreibt am 15.05.2015

    Hallo Hanni,habe dich nicht vergessen,aber mir geht's seit gestern nicht so gut. Melde mich,wenn's etwas aufwärts geht. Sei ganz lieb gegrüßt und alles Gute für dich . LG Labradorrlady

  29. Leserkommentar Hanni schreibt am 13.05.2015

    Hallo Labradorlady, Ich habe mich sehr gefreut,dass Du es geschafft hast-5Minuten raus zu gehen.sei stolz auf Dich. Ich habe auch viele Freunde,aber die können das nur schwer nachvollziehen,gehen auch alle Arbeiten, und haben auch ihre Probleme. Ich habe eine Schwester Mit ihr kann ich reden . Mein Mann ist in Rente und kümmert sich um fast alles. Unsere Tochter wohnt nicht so weit weg,unser Sohn lebt in Amerika. Du schreibst du warst beim Arzt, Dein Herz ist ok.du solltest Deinem Arzt Vertrauen. Ich habe ja auch Arterielle Verschlüsse.Setz Dich bitte nicht mehr so unter Druck,wenn Du mit Deinem Mann wegfährst.Wir haben Eine Abmachung getroffen: Wenn es nicht mehr geht,dann fahren Wir gleich nach Hause.Dann lass es Einfach so kommen wie es kommt. Hast Du denn schon Medikamente Bekommen? Ich wünsche Dir alles Liebe und liebe Grüße Hanni.

  30. Leserkommentar LabradorLady schreibt am 13.05.2015

    Hallo Hanni,leider sieht mein Tag heute nicht viel anders aus als gestern...habe es aber heute früh geschafft mit unserer Lady Gassi zu gehen. 8 Uhr 13 losgelaufen und 8 Uhr 20 wieder in der Wohnung. Ich habe an Hand und Fuß gezittert und totalen Schwindel. Bei mir ist es nicht abhängig von einer Person,denn wir haben viele Freunde,die mit mir spazieren gehen würden. Wenn die Angst da ist schaffe ich es nicht mal mit meinem Mann zu gehen. Ich bin eigentlich den ganzen Tag voller Unruhe...ohne Grund und wenn etwas ansteht,was ich bewältigen muß, kommt Panik .Gerade hat mein Mann angerufen und vorgeschlagen,daß wir am Wochenende mit dem Auto etwas raus fahren,wo wir keine Menschen treffen.... allein der Gedanke,daß ich meinem Mann den Gefallen tun möchte macht mich total unruhig. Hanni,deine Geschichte hört sich ja auch ganz schrecklich an.Hast ja auch eine Menge böses durchgemacht. Meine Sorge ist auch ständig einen Infarkt zu bekommen obwohl der Kardiologe meint,daß mein Herz in Ordnung wäre. In deiner Stelle würde ich in ständiger Angst sein,zumal du geschrieben hast,daß es es die selben Symptome sind wie bei einem Infarkt. Diese Nacht war auch wieder eine Tortur,denn jede Stunde gucke ich auf die Uhr oder habe schlechte Träume. Wenn der Schlaf wenigstens funktionieren würde,aber leider kommt es auch vor,daß ich zwei Tage am Stück garnicht schlafe und dementsprechend drauf bin . Wohnen deine Kinder bei dir in der Nähe oder bist du auch ganz allein?Ich habe Gott sei Dank meine Lady...leider geht es ihr zur Zeit auch nicht gut.Sie wurde vor zwei Wochen operiert. Sie haben ihr auf beiden Ohren die Gehörgänge entfernt...also Trommelfell und alles raus. Sie läuft noch mit Tüte auf dem Kopf rum und mit voller Kanne gegen alles,was sich ihr in den Weg stellt. So liebe Hanni jetzt werde ich mir erst mal meinen entkoffeinierten Kaffe machen. Sei ganz lieb gegrüßt von LabradorLady

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