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Vermeidung - Vermeidungsverhalten

Unter Vermeidungsverhalten verstehen wir ein Verhalten, mit dem wir bestimmte für uns als unangenehm oder bedrohlich erlebte Situationen (ver)meiden.

Vermeidungsverhalten kann sich auch auf die Vermeidung negativer Gedanken beziehen.

Dem Vermeidungsverhalten geht meist eine sehr unangenehme Erfahrung voraus. Wir scannen dann in der Zukunft unser Umfeld nach Hinweisreizen auf eine erneute ähnlich unangenehme Situation ab.

Wir wollen uns nicht (mehr) in Gefahr bringen bzw. die damit verknüpfte Angst nicht mehr verspüren und meiden deshalb bestimmte Situationen oder Menschen.

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Vorteile und Nachteile der Vermeidung

Vorteile des Vermeidungsverhaltens:

Nachteile des Vermeidungsverhaltens:

Wir können also sagen: das Vermeidungsverhalten erzeugt mehr Probleme als es löst. Es ist deshalb keine geeignete und hilfreiche Strategie für den Umgang mit Problemen.

Wenn wir bestimmte Situationen meiden, macht es deshalb Sinn, zu analysieren, ob wir durch die Vermeidung kurz- und langfristig mehr gewinnen oder verlieren.

Bringt es uns mehr Nachteile, dann ist es hilfreich, dass wir uns mit der Angst auslösenden Situation konfrontieren und die Angst überwinden lernen.

Ängste kann man nur erfolgreich überwinden, wenn man lernt, sich den Menschen, Problemen oder Situationen zu stellen, vor denen man Angst hat.

Das Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten wächst in dem Maße, in dem man sich den Herausforderungen stellt und diese bewältigt.

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Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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