Ratgeber Selbstvertrauen

Selbstwertgefühl stärken & den inneren Kritiker überwinden

Mann schwächt seinen Selbstwert durch selbstabwertende Gedanken

Die meisten Menschen zerstören durch selbstabwertende Gedanken ihre Selbstachtung und ihr Selbstwertgefühl.

Sie leiden unter ihrem Minderwertigkeitsgefühl, nicht gut genug oder wertlos zu sein. Wie sein Selbstwertgefühl und seine Selbstachtung stärken? Bild © peshkova - Fotolia.com

Autor: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Unser Selbstwert ist die Basis für unser Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen.

Wenn es Ihnen wie den meisten Menschen geht, dann hören Sie permanent Jemanden, der auf Sie einredet. Seine Worte sind hart, nörgelnd, verletzend, erniedrigend und alles andere als mitfühlend.

Kommen Ihnen die folgenden Worte vertraut vor?
Du kannst nichts.
Du schaffst nichts.
Du taugst nichts.
Du siehst furchtbar aus.
Sie wird nie im Leben mit dir ausgehen.
Du bist hässlich.
Du bist so was von dumm.
Du bist ein Versager.
Das schaffst du nie.

Das Schlimme an dieser Stimme ist, dass sie nicht aus dem Mund anderer Leute kommt. Würden andere so destruktiv reden, dann könnte man diesen Menschen aus dem Weg gehen.

Nein, diese Stimme sitzt in Ihrem Kopf und Sie können ihr deshalb nicht entkommen. Sie folgt Ihnen auf Schritt und Tritt. Solange Sie nicht schlafen, schläft diese negative Stimme auch nicht. Ich nenne diese negative Stimme den inneren Kritiker.

Sie sitzen in der Falle. Sie können dem inneren Kritiker nicht entfliehen und müssen zuschauen, wie er Ihr Selbstwertgefühl und Ihr Selbstvertrauen zerstört und Sie mit Minderwertigkeitsgefühlen zurücklässt.

Sie müssen mit anschauen, wie er Ihnen Angst macht und wie er Sie mutlos und deprimiert macht.

Am liebsten würden Sie wahrscheinlich oftmals laut rausschreien wollen: "Halt endlich deinen Mund; verpiss dich". Doch so leicht lässt sich diese negative und nörgelnde Stimme nicht vertreiben.

Sie können Ihre Minderwertigkeitsgefühle, Ihr Gefühl der Wertlosigkeit, überwinden und ein positives Selbstwertgefühl aufbauen, wenn Sie diese kritische Stimme in Ihnen zum Schweigen bringen und lernen, Selbstmitgefühl zu entwickeln.

Ratgeber Gefühle verstehen

Wie ein stabiles Selbstwertgefühl aufbauen?

Unterziehen Sie sich einer Gehirnwäsche

Sie können das Gefühl der Wertlosigkeit und Minderwertigkeit überwinden, indem Sie die Worte des Kritikers als Lüge entlarven und durch aufbauende, verständnisvolle und mitfühlende Worte Ihren Selbstwert stärken.

Wenn Sie das tun, dann werden Ihre Minderwertigkeitsgefühle geringer und Ihr Selbstwertgefühl und Ihr Selbstvertrauen werden größer.

Wenn Sie Ihr geringes Selbstwertgefühl und damit Ihr Selbstvertrauen stärken wollen, dann müssen Sie sich selbst einer Art positiven Gehirnwäsche unterziehen.

Sie müssen sich selbst gedanklich umdrehen, indem Sie Ihre Selbstzweifel überwinden und sich ein positives Selbstbild aneignen - ungeachtet Ihrer Unvollkommenheit, Schwächen und Fehler.

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Worauf ein positives Selbstwertgefühl nicht beruht

Viele Menschen denken, sie könnten ihr Selbstwertgefühl dadurch stärken, dass sie erfolgreich sind, ihr Äußeres kosmetisch verändern, sie reich sind, viele Freunde haben und viel Anerkennung bekommen.

Je mehr Komplimente und Anerkennung von anderen, umso wertvoller fühlen sie sich, umso mehr wird ihr Ego genährt.

Sich einfach nur wertvoll und liebenswert zu fühlen, ohne etwas dafür zu leisten und ohne seinen Wert ständig unter Beweis zu stellen, das ist verpönt.

Ein Selbstwertgefühl, das auf Leistung und Äußerlichkeiten beruht, das von Anerkennung der anderen abhängig ist, ist ein Pseudo-Selbstwertgefühl, das sehr leicht zu erschüttern ist.

Man kann nicht immer Erfolg haben, immer alles richtig machen. Das Leben hält auch Niederlagen bereit.

Deshalb haben Menschen, die ihren Selbstwert von anderen abhängig machen, ständig Angst, dass ihnen die Basis (Anerkennung, Erfolg, usw.) für ihr Selbstwertgefühl entzogen wird.

Wie ein Süchtiger müssen sie ständig bangen, ob sie genügend Stoff (Erfolg, Anerkennung, Bestätigung, usw.) von anderen bekommen.


Selbstwertgefuehl.html

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Dass ein positives und stabiles Selbstwertgefühl nicht durch Äußerlichkeiten erlangt werden kann, das kann man an vielen Prominenten erkennen.

Robbie Williams hat Erfolg, ist reich, kommt bei Frauen an und wird von vielen beneidet. Eigentlich müsste er ein stabiles und positives Selbstwertgefühl haben, oder? Aber was lesen wir?

Er leidet immer wieder unter Depressionen und muss sich in psychiatrische Behandlung begeben. Ein sicheres Zeichen, dass er unter Selbstzweifeln leidet und von Minderwertigkeitskomplexen geplagt wird.

Ein gesundes und stabiles Selbstwertgefühl kann nur von innen heraus kommen. Es hängt nicht von unseren Mitmenschen, dem Erfolg, Geleistetem oder Erreichtem ab.

Wie man den inneren Kritiker überwinden, sein Selbstwertgefühl stärken und aufbauen und so mehr Selbstvertrauen gewinnen kann, dass zeige ich Ihnen anhand von 26 Übungen in meinem Selbstwertgefühlratgeber.

Menschen mit einem stabilen Selbstwertgefühl werden nicht aus der Bahn geworfen, wenn Sie auf Ablehnung stoßen oder die Anerkennung ausbleibt.

Sie zweifeln angesichts von Niederlagen und Schwächen nicht an sich und fallen deshalb nicht in Depressionen oder haben Angst.

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Worauf wahre Größe und ein gesundes Selbstwertgefühl beruhen

Solange Du andere beeindrucken willst, bist Du von Dir selbst nicht überzeugt.

Solange Du besser als andere sein willst, zweifelst Du an Deinem Wert.

Solange Du andere klein machst, zweifelst du an Deiner Größe.

Wenn du um deinen Wert weißt, brauchst du keine Bestätigung.

Wenn du deine Größe kennst, kannst du anderen die ihre lassen.

Weisheit zum Selbstwert


Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Ich arbeite seit 35 Jahren mit Begeisterung als Psychotherapeut. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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  1. Leserkommentar Brigitte schreibt am 28.01.2016, 07.32 Uhr

    Ich habe kein gutes Selbstwertgefühl. Bin oft negativ Eingestellt!

  2. Leserkommentar Glücksgefühl schreibt am 20.01.2016, 20.49 Uhr

    Wenn man sich mit anderen Menschen vergeicht endet das Glück und es ist ein Anfang der Unzufriedenheit! Doch wenn man sich mit anderen Menschen vergleicht denen es schlechter geht, sollte man dankbar sein für das was man hat oder kann. Man sollte nicht vergessen das Licht im dunklen einzuschalten, denn ohne Licht gibt es auch keine dunkelheit.

  3. Leserkommentar Annika schreibt am 04.12.2015, 20.40 Uhr

    Ich selbst leide unter meinem geringen Selbstwertgefühl. Und auch an Depressionen. Und heute habe ich es mal satt, immer loszuheulen. Nur weil andere mich immer nieder machen und ich diese Bestätigung auch noch will. Ich werde es versuchen zu ändern. Denn ich weiß nicht, warum ich mich wertlos fühle, wenn andere noch schlimmer sind als ich. Man sagte mir mal, ich könnte eine Mülltonne ansehen und würde sie vom Aussehen und ihrer Leistung her besser beurteilen als mich. Und ich glaube heute ist der richtige Tag um anzufangen etwas zu ändern. Leider wird das wohl nicht lange anhalten. Ich sollte mich wohl nicht immer so aus der Bahn werfen lassen, wenn mal jemand am Wochenende keine Zeit für mich hat. LG Hoffe ihr habt auch so gute Laune und seid motoviert. Ich sehe keinen Grund darauf zu warten, dass sich etwas ändert.

  4. Leserkommentar Max schreibt am 03.12.2015, 11.05 Uhr

    Hallo Zweiundvierzig, es ist für Sie nicht leicht, das negative Selbstwertgefühl, Ihres Partners anzusehen, wenn man selbst nicht davon betroffen ist, und die wahre Ursache nicht kennt. Bei Ihrem Partner wäre mit Sicherheit Liebe und Zufriedenheit, ja, Freude im Leben da, wenn da nicht die andere Stimme in seinen Gedanken wäre, die alles versucht, ihm das Leben in aller Hinsicht negativ zu beeinflussen. Es gibt im Leben zwei Wege, den leichten, und den schweren Weg. Ihr Partner versucht innerlich Glück und Zufriedenheit, im Alkohol und bei Menschen zu suchen, denen es ähnlich so geht, da, wird er auch verstanden, das ist der leichte Weg, der uns täglich vorgegeben wird. Hier in dieser Welt, unterliegen wir täglich den Versuchungen, die uns vom wirklichem Glücklich sein abtrennen, die Lust auf das materiellen Überangebot ist in den letzten Jahren ist so groß geworden, dass wir uns fast alles kaufen können. Aber zu welchem Preis? Nie wird unsere Seele die wirkliche Liebe und Zufriedenheit bekommen, was wir mit Geld kaufen können, im Gegenteil es wird zunehmend eine Last. In Gottes Wort (Bibel) da steht die wirkliche Größe und Macht, hier wird das wahre Leben aufgezeigt, nur ist das der schwere Weg, gehorsam, und Anerkennung zu lernen. Jesus Christus war Mensch im Fleisch auf dieser Erde und hat in seinem Reich die Worte von seinem Vater gelehrt, Jesus besiegte das Böse, dass uns Tagtäglich das Leben mit all den Versuchungen so schwer macht. Der Wille jedes Einzelnen die Kraft, Macht und Herrlichkeit in Gotteswort selbst zu spüren, setzt intensive Arbeit voraus, die Zeit braucht, und langsam Wirkt, denn eine Sofortige Veränderung würden wir nicht verkraften. Lg.

  5. Leserkommentar Zweiundvierzig schreibt am 02.12.2015, 19.36 Uhr

    Hallo Wind, vielen Dank für deine Antwort. Die Überlegungen die du anstellst habe ich im Laufe der Jahre ebenfalls angestellt und so weit es mir möglich war überprüft, wiederlegt oder bestätigt bekommen. Ich versuche mal das Problem präzisieser zu umschreiben und bleibe bei dem Briefkastenbeispiel. Zum status quo: Mein Partner hat Anfang des Jahres einen Meistertitel erworben, war danach arbeitslos und hat nun eine Meisteranstellung gefunden. Das Briefkastenproblem war in erster Linie Ausdruck der, durch die Arbeitslosigkeit bedingten Unfähigkeit Rechnungen bezahlen zu können. Diese Rechnungen konnten real oder eingebildet sein. Also besser nicht reinsehen, was ich nicht sehe, ist nicht existent. Darüber hinaus hat er sich geschämt mich zu bitten, seine Rechnungen auszugleichen. Obwohl wir eine Vereibahrung diesbezüglich getroffen hatten, als er sich für die Meisterschule in Vollzeit angemeldet hat. Ich war für diese Zeit Alleinverdiener. Ich vermutete ein Problem mit seiner Identität und Rolle als Mann in unserer Beziehung. Aus Rücksicht und Verständnis für seine Lage, habe ich versucht, seinen "Papierkram" weitestgehend zu übernehmen. Natürlich musste er dennoch hin und wieder mal selber tätig werden, sei es auch nur eine Unterschrift. Mit einer solchen Situation konfrontiert, bekam mein Partner, der sonst sehr eloquent und redselig ist, regelrechte Stotteranfälle, bis hin zu Sprachverlust. Das war für mich sehr beängstigend. Nun hat mein Partner Arbeit gefunden und schlagartig sind alle Probleme vergessen. Man könnte meinen, es sei nur eine Phase gewesen. und die Krise ist überstanden. Aber solche Phasen wiederholten sich im Laufe der Jahre und jedes Mal war das Tief, das er erlebte, ein bischen tiefer als das vorherige. Neben der Arbeitslosigkeit fand er sich dick, ekelig, nicht liebenswert, nutzlos. Das letzte Tief war begleitet durch Abgrenzung, erhöhten Alkoholkonsum und Suizidgedanken. Aus diesem Grund betrachte ich das momantane Hoch auch nicht als Normalzustand. Sondern eben als Hoch einer Achterbahnfahrt, auf das irgendwann wieder ein Tief folgen kann. So wie das Leben halt ist. Nun meine Frage: Was kann ich tun? Ich muss/will ja nicht warten, bis zum nächsten Tief und mein Partner seine Suizidgedanken in die Tat umsetzt.

  6. Leserkommentar WIND schreibt am 19.11.2015, 02.49 Uhr

    Hallo Zweiundvierzig Ich kann deine Sorgen verstehen!!! Dein Partner, der sich überwinden muss zum Briefkasten zu gehen! -Hinter diesem Verhalten steckt garantiert Angst und Verletzlichkeit. Ich weiß nicht was dein Partner so schlechtes erlebt hat, aber wahrscheinlich schließen seine schlechten Erfahrungen auf sein heutiges Verhalten. Das kann eine Art von "konditionierung" sein. Vllt soll er lernen aus seinen unangenehmen Erfahrungen, neue Erfahrungen zu erleben (immer wieder). Wenn du ihn dazu bewegen möchtest neue Erfahrungen zu machen, dann mit Feingefühl wie " z.b " :"Sag ihn, wenn er negativ eingestellt ist irgendwo hinzugehen und sich weigert",dass Er so nie herausfinden kann ob es schlecht oder gut für ihn ausgeht. Ich kann dir sagen dein Partner hat soviel zu gewinnen:"den sozialen Kontakt, die neuen Erfahrungen und sich selbst die Freiheit geben sich nicht einzusperren"! Du kannst aber auch ihn von deinen nicht so schönen Momente erzählen und wie du damit umgegangen bist... ich meine er muss wissen ,dass wir alle verletzliche Wesen sind und niemand in watte eingepackt ist. Die negative Einstellung deines Partners ist einfach nur ein Selbstschutzmechanismus und zwar vor Ablehnung und Verletzungen...Pessimismus ist menschlich...ich weiss manche haben zu viel davon, aber viele solche Menschen lassen sich nicht so schnell über den Tisch ziehen. Du kannst eigtl auf der einen Seite froh sein, dass dein Partner nicht so naiv ist und gleich jeden blind vertraut. Philosophisch betrachtet können wir uns ja nicht mal selbst trauen, weil unsere Wahrnehmung ständig beeinflusst wird durch Euphorie,Angst u.s.w. Deshalb ist es schwer so gut wie gar nicht möglich aus allen Dingen eine totalität zu machen. Außerdem kann ich noch hinzufügen, dass jeder solange Zeit braucht um Dinge, Erlebnisse bewältigen zu können. Da gibt es keine Garantie. Jeder Mensch braucht seine individuelle Zeit... 1stunde, 2 Wochen oder 2 jahre... vieviel zeit auch immer , man kann das Befinden z.b des Partners,freund... nicht bezwingen!!!!.. Ich kann mir gut vorstellen, dass dein Partner keine Hilfestellung vom psychologen braucht,weil er kein problem sieht und da kann ich dir anvertrauen, dass dann nicht mal wirklich ein psychologe helfen kann,wenn er es anders sieht. Aber vllt ist dein Partner auch einfach zu faul um ans Briefkasten zu gehen!!! ??und hat deshalb für jeden pupsi ne ausrede ...Leider kenne ich auch nicht den gesamten Kontext Ich denke dass du auch Angst hast, dass es für dich und ihn,weil er sich so verhält negativ enden kann...Du solltest ihm definitiv ehrlich deine Ängste und befürchtungen mitteilen, darauf lässt sich schon mal bauen

  7. Leserkommentar Zweiundvierzig schreibt am 05.11.2015, 13.25 Uhr

    Hallo, ihr Artikel trifft den Nagel auf den Kopf. Doch was kann ich tun, wenn der innere Kritiker nicht mir in den Ohren liegt, sondern meinen Partner ärgert. Wir sind schon viele Jahre ein Paar und kennen uns so gut, dass ich seinen inneren Kritiker sprichtwörtlich belauschen kann, wenn er sich zu Wort meldet. Das tut er leider oft und heftig. Ich habe keine Möglichkeit meinem Partner zu helfen. Er ist völlig gefangen in einer negativen Endlosschleife, die bestimmt ist aus Angst vor Unannehmlichkeiten, daraus resultierender Flucht vor den Aufgaben, die das Leben so stellt und den Unannehmlichkeiten, die aus der Flucht entstehen. So weit ich weiß, nennt man das Sich- selbst- erfüllende- Prophezeiungen. Mein Partner empfindet seine gesamte Umwelt als feindlich, er vertraut nur sehr wenigen Menschen und ich konnte ihn bis jetzt nicht überreden sich professionelle Hilfe zu holen, obwohl selbst der Gang zum Briefkasten ihn vor eine unüberwindbare Herausforderung stellt. Ich mache mir große Sorgen.

  8. Leserkommentar Sylt schreibt am 04.11.2015, 14.00 Uhr

    Hallo Birgit Belau, ja es gibt einen Weg aus der alten Endlos- Spirale auszusteigen. Den ersten Schritt zur Umkehr haben sie schon getan. Sie wollen das Vertrauen wiederherstellen, und dort aufräumen, wo früher Unordnung in Ihrem Leben war. Ihr Leben um 180 Grad umzuwenden müssen sie nicht alleine schaffen, es ist Jesus Christus der ihnen helfen wird. Jesus Christus hat uns eine Verheißung gegeben: „kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken“. Es ist Gottes Güte, die uns zur Umkehr leitet, dieses Verlangt eine Kursänderung in unseren Leben. wenn wir auch betrübt sind, darüber können wir uns freuen, denn ein solches Betrübnis gibt ein Verlangen nach Bekehrung, und bestätigt, dass Gott angefangen hat mit uns zu arbeiten. Die Voraussetzung dafür ist, dass wir unsere Sünden erkennen, und unsere Gedanken die wir bis jetzt hatten, über Bord werfen. Was wir jetzt sagen und tun, muss einen neuen Ursprung erhalten, sich bekehren ist ohne Zweifel ein radikaler Entschluss, mit dem Worten in der Bibel „den neuen Menschen anziehen, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit“. Der neue Mensch richtet sich nicht nach dem, was mir und Meinem Leben am besten dient, sondern was zum Nutzen für meinen Nächsten ist. Bereue ich aus tiefsten Herzen meine Sünden, so entsteht das Verlangen, sowohl bei Gott als auch den Menschen um Verzeihung zu bitten. Täglich bete ich das „Vater unser“ (Matthäus 6), und erkenne die Kraft seiner Worten, wie z.B.: „und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“. Wir müssen erkennen, dass uns nur vergeben wird, wenn auch wir vergeben, auch hier ein Vers zB.: „und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr“ Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt, und das andere ist dem gleich „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe. Es sind die Worte meines Herrn, und kommen in meinem Leben an erster Stelle, mein Leben habe ich Jesus Christus übergeben, von ihm habe ich die Hilfe erfahren, die mir kein Mensch hätte geben können Lg.

  9. Leserkommentar Birgit Belau schreibt am 02.11.2015, 11.26 Uhr

    Selten so gute und viele praktische Lebensfragen beantwortet bzw. darauf hingewiesen und Denkanstöße gegeben. Ja, da fehlt es mir an Selbstwertgefühl ! Ich werde mir die Seite rausdrucken und immer wieder lesen ! Gibt es einen Weg, um bewußt aus der alten Endlos- Spirale auszusteigen ?

  10. Leserkommentar Sylt schreibt am 29.10.2015, 10.12 Uhr

    Hallo Anita, die Wahrheit der Liebe wird uns durch unsere innere Stimme genommen, wir können uns die Liebe nicht selber geben. Mir ging es auch so, ich fand den Richtigen Weg, nur der Ihn annimmt, wird es Erfahren. Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, so weiß auch nur Gott ganz genau was uns fehlt. Die innere Stimme hat uns von Gott getrennt, das weiß er auch. Jesus Christus war Mensch im Fleisch auf dieser Erde, und starb aus Liebe für uns. Wir müssen es einsehen, dass der Weg nur über unseren Herrn Jesus Christus führt, den wir unsere Sünden, und Unglauben bekennen. Der Friede mit Gott ist nur durch den Glauben an seinen einzigen Sohn Jesus Christus möglich. (Johannes 14.6) Das Wort Gottes ist der Leitfaden, hier finde ich die wahre Liebe. Bemühe ich mich wirklich Gottes Worte zu lesen, und Umzukehren, und Ihm meine Türe nicht zu verschließen, erst dann bekomme ich die Liebe, die meine innere Stimme mehr und mehr verdrängt. Hier spüren wir nach und nach eine Liebe, die nur unser Herr Jesus Christus durch den Heiligen Geist uns geben kann, und wir an unseren Nächten weitergeben. Den Sinn meines Lebens wird mir immer bewusster, was für ein einzigartiger wertvoller Mensch ich bin, der einen Freund gefunden hat, der zu mir hält, und mich beschützt und tröstet. Lg.

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Claudia Frey, Heidelberg
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