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Selbstwertgefühl stärken und aufbauen

Mann schwächt seinen Selbstwert durch selbstabwertende Gedanken

Die meisten Menschen zerstören durch selbstabwertende Gedanken ihre Selbstachtung und ihr Selbstwertgefühl. Sie leiden unter ihrem Minderwertigkeitsgefühl, nicht gut genug oder wertlos zu sein. Wie sein Selbstwertgefühl und seine Selbstachtung stärken? Bild © peshkova - Fotolia.com

Autor dieses Beitrags: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Unser Selbstwert ist die Basis für unser Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen.

Wenn es Ihnen wie den meisten Menschen geht, dann hören Sie permanent Jemanden, der auf Sie einredet. Seine Worte sind hart, nörgelnd, verletzend, erniedrigend und alles andere als mitfühlend.

Kommen Ihnen die folgenden Worte vertraut vor?

Du kannst nichts.
Du schaffst nichts.
Du taugst nichts.
Du siehst furchtbar aus.
Sie wird nie im Leben mit dir ausgehen.
Du bist hässlich.
Du bist so was von dumm.
Du bist ein Versager.
Das schaffst du nie.

Das Schlimme an dieser Stimme ist, dass sie nicht aus dem Mund anderer Leute kommt. Würden andere so destruktiv reden, dann könnte man diesen Menschen aus dem Weg gehen.

Nein, diese Stimme sitzt in Ihrem Kopf und Sie können ihr deshalb nicht entkommen. Sie folgt Ihnen auf Schritt und Tritt. Solange Sie nicht schlafen, schläft diese negative Stimme auch nicht. Ich nenne diese negative Stimme den inneren Kritiker.

Sie sitzen in der Falle. Sie können dem inneren Kritiker nicht entfliehen und müssen zuschauen, wie er Ihr Selbstwertgefühl und Ihr Selbstvertrauen zerstört und Sie mit Minderwertigkeitsgefühlen zurücklässt.

Sie müssen mit anschauen, wie er Ihnen Angst macht und wie er Sie mutlos und deprimiert macht.

Am liebsten würden Sie wahrscheinlich oftmals laut rausschreien wollen: "Halt endlich deinen Mund; verpiss dich". Doch so leicht lässt sich diese negative und nörgelnde Stimme nicht vertreiben.

Sie können Ihre Minderwertigkeitsgefühle, Ihr Gefühl der Wertlosigkeit, überwinden und ein positives Selbstwertgefühl aufbauen, wenn Sie diese kritische Stimme in Ihnen zum Schweigen bringen und lernen, Selbstmitgefühl zu entwickeln.

Wie ein stabiles Selbstwertgefühl aufbauen?

Unterziehen Sie sich einer Gehirnwäsche

Sie können das Gefühl der Wertlosigkeit und Minderwertigkeit überwinden, indem Sie die Worte des Kritikers als Lüge entlarven und durch aufbauende, verständnisvolle und mitfühlende Worte Ihren Selbstwert stärken.

Wenn Sie das tun, dann werden Ihre Minderwertigkeitsgefühle geringer und Ihr Selbstwertgefühl und Ihr Selbstvertrauen werden größer.

Wenn Sie Ihr geringes Selbstwertgefühl und damit Ihr Selbstvertrauen stärken wollen, dann müssen Sie sich selbst einer Art positiven Gehirnwäsche unterziehen.

Sie müssen sich selbst gedanklich umdrehen, indem Sie Ihre Selbstzweifel überwinden und sich ein positives Selbstbild aneignen - ungeachtet Ihrer Unvollkommenheit, Schwächen und Fehler.

Worauf ein positives Selbstwertgefühl nicht beruht

Viele Menschen denken, sie könnten ihr Selbstwertgefühl dadurch stärken, dass sie erfolgreich sind, ihr Äußeres kosmetisch verändern, sie reich sind, viele Freunde haben und viel Anerkennung bekommen.

Je mehr Komplimente und Anerkennung von anderen, umso wertvoller fühlen sie sich, umso mehr wird ihr Ego genährt.

Sich einfach nur wertvoll und liebenswert zu fühlen, ohne etwas dafür zu leisten und ohne seinen Wert ständig unter Beweis zu stellen, das ist verpönt.

Ein Selbstwertgefühl, das auf Leistung und Äußerlichkeiten beruht, das von Anerkennung der anderen abhängig ist, ist ein Pseudo-Selbstwertgefühl, das sehr leicht zu erschüttern ist.

Man kann nicht immer Erfolg haben, immer alles richtig machen. Das Leben hält auch Niederlagen bereit.

Deshalb haben Menschen, die ihren Selbstwert von anderen abhängig machen, ständig Angst, dass ihnen die Basis (Anerkennung, Erfolg, usw.) für ihr Selbstwertgefühl entzogen wird.

Wie ein Süchtiger müssen sie ständig bangen, ob sie genügend Stoff (Erfolg, Anerkennung, Bestätigung, usw.) von anderen bekommen.


Selbstwertgefuehl.html

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Dass ein positives und stabiles Selbstwertgefühl nicht durch Äußerlichkeiten erlangt werden kann, das kann man an vielen Prominenten erkennen.

Robbie Williams hat Erfolg, ist reich, kommt bei Frauen an und wird von vielen beneidet. Eigentlich müsste er ein stabiles und positives Selbstwertgefühl haben, oder? Aber was lesen wir?

Er leidet immer wieder unter Depressionen und muss sich in psychiatrische Behandlung begeben. Ein sicheres Zeichen, dass er unter Selbstzweifeln leidet und von Minderwertigkeitskomplexen geplagt wird.

Ein gesundes und stabiles Selbstwertgefühl kann nur von innen heraus kommen. Es hängt nicht von unseren Mitmenschen, dem Erfolg, Geleistetem oder Erreichtem ab.

Wie man den inneren Kritiker überwinden, sein Selbstwertgefühl stärken und aufbauen und so mehr Selbstvertrauen gewinnen kann, dass zeige ich Ihnen anhand von 26 Übungen in meinem Selbstwertgefühlratgeber.

Menschen mit einem stabilen Selbstwertgefühl werden nicht aus der Bahn geworfen, wenn Sie auf Ablehnung stoßen oder die Anerkennung ausbleibt.

Sie zweifeln angesichts von Niederlagen und Schwächen nicht an sich und fallen deshalb nicht in Depressionen oder haben Angst.

Worauf wahre Größe und ein gesundes Selbstwertgefühl beruhen

Solange Du andere beeindrucken willst, bist Du von Dir selbst nicht überzeugt.

Solange Du besser als andere sein willst, zweifelst Du an Deinem Wert.

Solange Du andere klein machst, zweifelst du an Deiner Größe.

Wenn du um deinen Wert weißt, brauchst du keine Bestätigung.

Wenn du deine Größe kennst, kannst du anderen die ihre lassen.

Weisheit zum Selbstwert

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Kommentare Selbstwertgefühl
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  1. Leserkommentar Robinson schreibt am 02.07.2015

    Jeder Mensch send sich nach Liebe, aber nur wenige fühlen die Wahre Liebe. Die Liebe macht kein Unterschied zwischen Arm und Reich, und das ist auch gut so, sie kommt aus dem Herzen, und jeder ist für seine Liebe sich selbst. „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ Hier finden wir die Liebe, nach der wir so sehr suchen. Sie kostet kein Geld, und hier die Lösung. Es sind die Gedanken, wie ich sie in Worte ausspreche. Begegne ich meinen nächsten mit Höflichkeit und Respekt, und zeige durch mein verhalten keine, betrügerische Absichten, herablassende Äußerungen sowie Wutausbrüche oder dergleichen, so begibt sich mein Inneres automatisch zum Bessern. Haben Sie viel Geduld mit sich, und üben sie in der Geduld sich zu beherrschen, mit Freundlichkeit und sanftmütig auszuhalten, vergebt denen die euch Leid und Schmerzen angetan haben. Mit meinem Denken steuere ich mein ganzes Wohlbefinden, es ist besser, ein böses Wort im Mund zu behalten, und nicht auszusprechen, als danach sich mit Vorwürfen zu bestrafen. Im Leben gibt es das Gute, und das Böse, stellen sie sich Ihr Denken in einem Raum vor, ist Ihr Raum mit schlechten Gedanken gefüllt, so fühlen sie sich auch schlecht, ist er mit guten Gedanken gefüllt, füllen sie sich gut, und können auch die Liebe empfangen. Es braucht Zeit, und Gottes Hilfe. Dein Leben wird sich zum Positiven verändern, auf einmal können Sie das negative Umfeld nicht mehr ertragen. Doch glaubt an die Liebe, die ist das Band der Vollkommenheit, unser Leben ist uns gegeben, jeder mit seiner Begabung, finde sie.

  2. Leserkommentar Ammar Darwish schreibt am 30.06.2015

    Ich finde dieses Thema sehr gut und hat mir sehr geholfen, um meine Persönlichkeit weiter zu entwickeln.

  3. Leserkommentar Chris schreibt am 29.06.2015

    Den Ansatz "Liebe deinen Nächsten, WIE DICH SELBST", finde ich sehr wichtig. Die Frage dahinter ist, wie kann ich den anderen lieben, wenn ich mich selbst nicht liebe? Meine eigene Selbstliebe oder Selbstliebemangel ist der Ursprung. Wie in meinem Innen, so in meinem Außen. Was ist, wenn unsere Mitmenschen uns nur zeigen, woran wir noch bei uns/ an uns arbeiten dürfen. Diesen Selbstliebemangel wird niemand in uns füllen können. Das können wir nur selbst. Sonst begeben wir uns immer wieder in Abhängigkeit zu jemand anderem und leiden, wenn diese nicht erfüllt werden. Doch Liebe leidet nicht. Versteht mich richtig, wir leben alle in Abhängigkeiten, das ist vielen Fällen auch gut so. Doch was für eine Liebe ist das, wenn wir erwarten, dass ein anderer uns glücklich macht? Wir sind selbst verantwortlich. Ein erster Schritt zur Selbstliebe, der mir geholfen hat, war mir vor Augen (am besten schriftlich) zu führen, was ich alles schon geschafft habe. Die Großen und ganz wichtig, jeden neuen Tag die kleinen Dinge. Der Tag heute ist wichtig. Gestern war und was morgen kommt, wüssten wir gern, wissen wir aber nicht. Wir dürfen anfangen uns selbst zu lieben. Kennt ihr das Märchen vom kleinen und großen Glück von Eva Mutscher. Super passend. Wir wollen doch alle nur glücklich sein.

  4. Leserkommentar Christian schreibt am 19.06.2015

    Meiner Meinung nach hat (Ich?) voll ins Schwarze getroffen. Der Dalai Lama sagte einmal "Du solltest den anderen mit Mitgefühl begegnen. Nicht, weil das gut ist für den anderen, sondern, weil das gut ist für dich!" In der Bibel steht "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Im Tao te King steht "Also auch der Berufene: er stellt sein (falsches) selbst hintan und sein (wahres) selbst kommt voran." Tibeter, Christen, Thaoisten und alle Religionen sagen uns das selbe, nur verstehen wir es nicht oder schaffen es nicht, es umzusetzen. Ich denke eine Ursache ist, dass wir es probieren mit dem Verstand zu begreifen. Und auf diese Weise scheint es doch nicht logisch, oder? Wenn ich anderen etwas gebe, warum sollte es mir dann besser gehen? Es sollte mir doch besser gehen, wenn ich etwas bekomme. Wenn man nur mit dem Verstand an dieses Problem herangeht, findet man die Lösung nicht, denn der Verstand denkt immer selbstbezogen. Wenn man das einmal begriffen hat, versteht man auch das alte Zen-Rätsel: "Solange du es suchst, findest du es nicht."

  5. Leserkommentar Ich? schreibt am 18.06.2015

    Seit langer Zeit bin ich wieder auf dieser Seite. Tag für Tag beschäftige ich mich wer ich bin, und warum alles so ist. Vor noch nicht so langer Zeit, schrieb ich mein Leid aufs Papier, wo ich Hilfe in meiner Familie suchte, aber kein Verständnis, nicht mal ein bisschen Liebe kam herüber. Heute, habe ich die Ware Liebe kennengelernt. Die wahre Liebe ist die Nächstenliebe. In meinem ca. 4 Seiten Leitens Brief kam 35-mal das Wort “Ich“ darin vor. Wer bin ich eigentlich, der hochmütig, habgierig, Neid über andere, voll Stolz nur sich selbst sieht, bzw. gesehen hat. Physiologische-Therapie und regelmäßigen Besuch in Selbsthilfegruppen half nichts. Die Wahrheit über uns steht ganz woanders, nur brauchte ich über 54 Jahre um dieses zu begreifen. All die schwere Last hat mir einer abgenommen, den ich über alles Liebe. Ich war am Ende meiner Kräfte, und mir wurde durch Glauben geholfen, dafür bin ich jeden Tag meinem Herrn dankbar. Lg.

  6. Leserkommentar Unique schreibt am 12.06.2015

    Hi tulpe :) ja bin ein Mann.. Sehe das genauso wie du wenn Anonym nicht damit abschließt, wird sie mit Sicherheit in eine Depression schlittern. Und aus so einer wieder rauszukommen, wird um einiges schwieriger, als die Beziehung zu beenden. Also zieh die Notbremse Anonym und fang an zu leben. Ich weiß wie wir Männer ticken und glaub mir dieser Mann will nicht mehr von dir, als das was er bekommt. Stell ihn einfach mal vor die Wahl. Entweder ganz oder gar nicht. Und wenn er nicht mit dir will, zieh einen Schlussstrich. Und lg an Tulpe, genieß deine Freiheit ;)

  7. Leserkommentar sevino schreibt am 09.06.2015

    selbstwertgefühl

  8. Leserkommentar tulpe schreibt am 08.06.2015

    Liebe Anonym, liebe(r?) Unique, eben SO EINE Geschichte wie die von Anonym beschäftigt mich seit einem Jahr. Rational gebe ich Unique Recht: es gibt nur EINE Lösung - Kontaktabbruch. Gefühlsmäßig kann ich nachvollziehen, was du durchmachst, Anonym. Und dass du diese Widersprüchlichkeit in dior empfindest, ist ja klar. Sonst hättest du nicht diese Seite gefunden. Ich bin gerade dabei mich abzulösen, weil mich die "Beziehung" fast zerstört hätte. Und vielleicht musste ich wirklich erst alles irgendwie auf´s Spiel setzen, um mir bewusst zu machen, wie destruktiv das alles ist. Auch wenn es sich erstmal ein bisschen wie "Sterben" anfühlt und man immer wieder geneigt ist, "rückfällig" zu werden; mittel- und langfristig wird alles nur besser als es jemals war, denn wenn man DAS geschafft hat; wer soll einem da noch etwas anhaben. Wir können uns nicht teilen und das auch von niemand anderem erwarten. Es gibt nur eine Welt. Das ist das Hier und Jetzt. Und wenn man jemandem nachhängt, von dem man weiß, dass man ihn NIE haben kann, dann ist das nicht das Hier und Jetzt. Außerdem mauert man sich mehr und mehr ein gegenüber jenen Menschen, die Teil dieser EINEN Welt sind. Ich gebe Unique völlig recht: ganz "normal" kann nicht sein, was der Mann mit dir macht. Er sucht irgendetwas, was er in seiner Ehe nicht findet und das er bei dir "gefahrlos" findet. Doch sobald es konkreter wird, zieht er sich zurück. Und dass er ein "guter Freund" ist, den du nicht missen möchtest...bist du dir sicher zu wissen, dass er in der Zeit, in der du ihn nicht siehst, sprichst oder hörst, ebenso denkt? In "meinem Falle" hat der Mann zunehmend eine "Maske fallen lassen", hinter der sich ein kleiner Junge verbirgt, der meint, Anspruch auf alles und jeden zu haben, der Nabel der Welt zu sein. Der zunehmend narzisstische und regelrecht psychopathische Verhaltensweisen zeigte, indem er mir an all seinen Problemen die Schuld gibt und - sobald ich versucht habe, den Kontakt abzubrechen - das Blaue vom Himmel versprochen hat. Nach vielen "Runden" dieses "Geh´ weg, aber verlass´ mich nicht" habe ich es inzwischen kapiert. Es ist schwer und ich muss oft weinen, fühle mich selbst verlassen und klein - aber ich gehe zwei Schritte vor und manchmal eben einen zurück. Ich versuche, mir immer wieder bewusst zu machen, dass an "so jemandem" mein Wert nicht hängt und dass diese eine unselige Beziehung auf Dauer meinen Selbstwert völlig zerstören würde. Ich versuche bewusst darauf zu achten, wie Familie und Freunde mit mir umgehen und merke zunehmend, dass man wirklich nichts "extra tun" muss, um da gemocht zu werden. Und wisst Ihr, warum die das so sehen? Weil wir uns mögen DÜRFEN. Weil wir etwas WERT SIND. Fazit für Anonym: Kontakt abbrechen - ´ne Runde weinen - raus ins Leben...und dass man mal hadert und in alte Muster zurückfällt, ist NORMAL, aber kein Grund aufzugeben. Ich weiß, es ist schwer....aber es ist doch auch schon ein kleiner Kick für unseren Selbstwert, wenn wir wissen, dass es ähnliche Geschichten gibt und dass es immer mehrere Wege gibt. Hey, wir sind erwachsen und können selbst gut auf uns aufpassen. Mir hat übrigens auch sehr geholfen, mich einer guten Freundin anzuvertrauen - mach´das ruhig auch mal. Ist sie wirklich eine gute und echte Freundin, wird sie dir zuhören, dir eine wertvolle Ratgeberin sein und dich auch durch die besch.... Zeit begleiten. Und da habe ich die Erfahrung gemacht, dass man in so einem Fall ruhig auf den Rat der Freundin hören und nicht denken sollte, dass SIE den Mann ja gar nicht kennt. Ich wünsche dir, dass du so eine Freundin hast; denn AUCH DAS ist ein Baustein für einen gesunden Selbstwert. Ich könnte noch einen ganzen Roman schreiben, aber belasse es erstmal dabei. Liebe Grüße...und nochmal: Finger weg!

  9. Leserkommentar Unique schreibt am 06.06.2015

    Hallo Anonym. Deine Geschichte klingt für mich sehr interessant. Ich kann dir auch die Gründe nennen, warum du dich so abhängig von ihm fühlst. Der Grund ist ganz einfach: du willst ihn, aber bekommst ihn nicht! Wir Menschen (die meisten zumindest) wollen immer das, was wir nicht besitzen. Haben wir es einmal, verliert die Sache ihren Reiz. Ich zitiere dich mal kurz: "Manchmal komme ich mir vor wie ein kleines Kind, das unbedingt etwas haben will, was es aber nicht kriegen kann.." Genau da liegt der Schlüssel, es gibt da draussen sicher genug andere Männer, die deine Liebe zu schätzen wissen. Und wer sagt dir das du den Mann den du im Moment so sehr liebst, überhaupt noch willst, wenn du ihn einmal für dich hast ;) Ausserdem ist er verheiratet. Versetze dich mal in die Lage seiner Frau. Würdest du wollen, das dein Mann eine Affäre mit einer anderen hat? Und wie würdest du dich fühlen an ihrer stelle? Gut ich kenne euch beide nicht, aber wahrscheinlich bist du für ihn nicht mehr als eine Affäre, vielleicht sogar eine von vielen. Geh lieber raus und lerne einen Mann kennen, der deine Liebe zu schätzen weiß und dir das gibt was du brauchst. Grüße

  10. Leserkommentar Anonym schreibt am 31.05.2015

    Liebe Keks, du bist ja sehr aktiv hier, hast gute Gedanken und ich will dir an dieser Stelle danken. Um auf deine Frage zurückzukommen: ja es gibt einen konkreten Mann (und ja, er ist verheiratet, lebt ein paar Hundert km entfernt von mir), an dem mein Herz so hängt. Er ist ein guter und absolut zuverlässiger Freund, den ich niemals missen möchte. Ein Kontaktabbruch kommt nicht in Frage, denn trotz des tiefen Schmerzes, ihn niemals (wirklich niemals) ganz haben zu können, gibt er mir Halt und Sinn. Würde ich versuchen, ihn zu vergessen, es würde nicht funktionieren, weil ich ihn nicht vergessen WILL. Die Lösung muss anders heißen. So wie du schon sagst und wie mir theoretisch auch längst klar ist: ich muss versuchen, aus meinem eigenen Wert heraus glücklich zu werden und mich nicht abhängig von einem anderen Menschen oder anderen Lebensumständen zu machen. Ja und hier hänge ich voll fest. Rutsche grade auch in eine Depression rein, weil mein Fokus viel zu stark auf IHN gerichtet ist. Ich habe ständig Angst, ihn zu verlieren (obwohl er mir wirklich 100 %ige Freundschaft verspricht und auch schenkt) und vor allem habe ich Angst, dass er die wenigen Treffen, die überhaupt möglich sind, eines Tages nicht mehr will. Meine Stimmung ist komplett abhängig von ihm/dieser Beziehung. Das ist falsch. Und doch sperrt sich alles in mir, das ändern zu wollen/können, weil ich dann ja auch die schönen Momente verliere... Zumindest glaube ich das. Manchmal komme ich mir vor wie ein kleines Kind, das unbedingt etwas haben will, was es aber nicht kriegen kann und glaubt, das ganze Leben hängt davon ab und dass es ohne das auch nicht auszuhalten ist. Komplett bescheuert, sagt mein Kopf, aber mein Herz und mein Körper halten so sehr daran fest...

  11. Leserkommentar Rosina schreibt am 28.05.2015

    ...das hört sich alles so easy an. Und dann plötzlich kommt aus dem Hintergrund diese Ja-Aber-Stimme. Was hilfts denn wenn ich mich schön finde, wenn nur ich meine (künstlerische) Arbeit gut finde - noch bin ich im Studium, aber wird das jemals jemand haben wollen? Ist es nicht arrogant zu denken, ich wäre schön, meine Arbeit hätte einen Wert? Wei soll ICH das denn beurteilen können?

  12. Leserkommentar Keks schreibt am 26.05.2015

    Lieber Jonas, also mein Tipp ist, dir überhaupt keine Denkweisen anzueignen, außer diese eine: na und? Dann wirst du eben rot und wippst ´ne Zeit lang - deshalb bist du nicht schlecht. Wenn du das akzeptierst (vielleicht so wie ein anderer nach 2 Stufen keucht), wird es bestimmt automatisch weniger und hört vielleicht sogar auf - wenn du nicht mehr darüber nachdenkst. Das bist halt du und wer dich zu schätzen weiß kann damit umgehen - wenn auch vielleicht mit etwas Sarkasmus - nimm´s mit Humor, es gibt schlimmere Angewohnheiten. Das kann einen sogar erst recht liebenswert machen, wenn du nicht selber daran verzweifelst. Alle Gute...

  13. Leserkommentar jonas schreibt am 25.05.2015

    Ich bin eigentlich schon sehr selbstbewusst, doch wenn ich im Schulunterricht dran komme werde ich ganz rot und Wippe hin und her ebenso wenn ich mit fremden Personen rede Bitte um Tipps Denkweisen das zu vermeiden ich kann alles sagen was ich will ohne Probleme beschweren doch werde halt rot und Wippe herum wenn ich das mache

  14. Leserkommentar Keks schreibt am 11.05.2015

    Liebe anonym, kann mir gut vorstellen, dass unerfüllte Liebe das schmerzhafteste überhaupt ist. Respekt deshalb wegen der Trennung von deinem Mann -war bestimmt nicht einfach. Was ich nicht ganz verstanden habe ist, ob die unerfüllte Liebe nur in deinem Kopf existiert oder du wirklich eine Beziehung zu einem (verh.?) Mann hast. Ich maße mir auf keinen Fall an, dies moralisch zu bewerten - dein Schmerz ist 100 % nachvollziehbar und da gibt es kein wirkliches Heilmittel gegen, allerdings wirst du dich besser fühlen wenn du es dir selbst wert bist zu leben. Das ist so verdammt schwer, aber den Rest des Lebens dich selbst wegwerfen bestimmt noch schmerzlicher. Wenn du dir klar machen kannst, dass du etwas wert bist und zwar tatsächlich unabhängig von einem anderen Menschen, dann wirst du bestimmt auch wieder einen erreichbaren Mann kennen lernen, der dich zu schätzen weiß. Das wünsche ich dir von Herzen.

  15. Leserkommentar Anonym schreibt am 09.05.2015

    Schon krass. Beim Lesen eurer Texte fällt mir auf, dass keiner dabei ist, bei dem/der man objektiv betrachtet "vernünftige" Gründe finden könnte, wieso euer Selbstwertgefühl so weit unten ist. Ihr habt intakte Familien und habt selbst - so weit ich das herausgelesen habe - solide Ausbildungen oder sogar studiert. Die Pflege eines Angehörigen gehört zudem mit zu den schwierigsten Herausforderungen, die ihr gemeistert habt, allein damit habt ihr meinen größten Respekt. Aber wie man sieht und wie ich ja selbst immer wieder feststelle, bieten all diese Leistungen keine gesicherte Grundlage für ein gesundes Selbstwertgefühl... Ich selbst habe im letzten Jahr 3x meinen Job verloren (verschiedene Ursachen), habe mich von meinem Mann getrennt, lebe seither mit meinen Töchtern (16 und 17) in einer 3-Zimmer-Wohnung und finde keine Arbeit. All das kann ich ganz gut tragen, was mich aber richtig an mir zweifeln lässt und mir den Sinn im Leben nimmt, ist eine unerfüllte Liebe, die auch immer unerfüllt bleiben wird. Das war schon immer so: äußere Umstände haben mir weit weniger Angst gemacht als diese selbstzerfleischende Sehnsucht und Liebe... Habe das Gefühl, viel zu viel davon in mir zu haben, aber keiner will sie. Ja, und das löst bei mir diese schwarzen Gedanken aus, die wellenförmig immer wieder kommen. Denn so viel Leid, wie mir diese Liebe bringt, so viel Erfüllung schenkt sie mir andererseits. Also auch für mich gilt: mein Selbstwertgefühl ist abhängig von außen / von einem anderen Menschen. Dass ich jetzt auf diese Seite gestoßen bin, hat mir aber - zumindest für den Moment - sehr geholfen, danke!

  16. Leserkommentar Nadine schreibt am 06.05.2015

    Das Thema Selbstwert, also welchen Wert habe ich für mich, beschäftigt mich heute wieder mehr, zu anderen Zeiten weniger. Seit vielen Jahren bin ich auf dem Pfad der Selbstfreundschaft oder auf dem Weg zu mir selbst. Begleitet von einem beharrlichen und liebevollen Therapeuten habe ich langsam fast alles zurückgelassen, was mir über meinen eigenen Wert beigebracht und vorgelebt wurde. Ich lernte, mich so anzunehmen, wie ich bin. Inzwischen zähle ich zu den entspanntesten Menschen, die ich kenne. Aktuell gibt es etwas zu feiern; auf dem zweiten Bildungsweg habe ich in Abendform einen höheren Abschluss nachgeholt. Das war harte Arbeit und viel Fleiß. Und heute höre ich mich sagen: "es ist ja nur ein Abschluss, doch ich bin froh". Und ich staune! Erfolg zu haben, ist die eine Sache, sich ihn zu gestatten, eine andere. Wieder einen Schritt weiter. Tatsächlich bin ich der Meinung, es liegt in unserem Einflussbereich, unser Unterbewusstes teilweise umzuprogrammieren. Das bedarf einer vorherigen bewussten Entscheidung und es braucht seine Zeit. Doch es lohnt sich, finde ich :)

  17. Leserkommentar Michael schreibt am 06.05.2015

    Danke für die Tipps. Endlich weis ich mich selbst zu schätzen. Nach einem halben Jahr Training habe ich zu einem gesunden Selbstwertgefühl gefunden. Danke

  18. Leserkommentar Ulrich Borchert schreibt am 02.05.2015

    Selbstwertgefühl hängt davon ab, welche Werte ich wirklich verinnerlicht (unbewusst) habe.Diese können sein:Prinzipielle Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft für Schwächere, Toleranz, Freiheit usw.Leider haben wir wenig Einfluss auf unser Unbewusstes, aus dem ganz andere Werte (Gier, Neid, materielle Werte etc.) generiert werden.Aus meinem Unbewussten kommt leider der Wert Einsamkeit, gegen den ich bewusst vergeblich kämpfe!Ich freue mich auf jede Nachricht: Meine Adresse:drborchert@gmx.net

  19. Leserkommentar Ulrich Borchert schreibt am 02.05.2015

    Ich kann den Inhalt des Artikels gut nach vollziehen. Vielen Dank!

  20. Leserkommentar Christel schreibt am 28.04.2015

    Heike, sprich doch mal mit deinem Mann, ein Auto fertigmachen ist keine große Lebensleistung. Wenn es dir schlecht geht, muss er alles fallen lassen und bei dir sein. Alles Gute für dich

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