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Weisheit zum Thema Gefühle: Die Geschichte von den zwei Wölfen

Weisheit eines Indianers - Die Geschichte von den 2 Wölfen

Wir verspüren die Gefühle, die wir nähren. Davon handelt diese Weisheit. Bild © jozefklopacka - Fotolia

Ein Indianerhäuptling erzählt seinem Sohn folgende Geschichte.

"Mein Sohn, in jedem von uns tobt ein Kampf zwischen 2 Wölfen.

Der eine Wolf ist böse.

Er kämpft mit Ärger, Neid, Eifersucht, Angst, Sorgen, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst.

Der andere Wolf ist gut.

Er kämpft mit Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit."

Der Sohn frägt: "Und welcher der beiden Wölfe gewinnt den Kampf?"

Der Häuptling antwortet ihm: "Der, den du fütterst."

Die darin enthaltene Weisheit

, Psychotherapeut

Wir alle verspüren negative und positive Gefühle. Diese sind jedoch nicht unberechenbar wie das Wetter.

Im Gegenteil: Jeder von uns hat Einfluss auf seine Gefühle.

Wir "füttern" unsere Gefühle, seien es negative wie Ängste und Ärger, oder positive wie Freude und Hoffnung, durch unsere Selbstgespräche. Durch unsere Selbstgespräche halten wir unsere Gefühle am Leben.

Wir können unsere Gefühle ändern, indem wir lernen, anders zu denken.

Hier einige Tipps zum Umgang mit Gefühlen.
Gefühle ändern durch Änderung des Denkens
Gefühle ändern durch positive Bilder
Gefühle ändern durch Änderung der Körpersprache
Gefühle ändern durch gute Fragen
Gefühle ändern durch Gute-Laune-Aktivitäten

Die Geschichte des Indianers enthält jedoch noch eine andere Weisheit:

Worauf man sich konzentriert, das wächst. Geben wir einem negativen Gefühl nach, steigern uns hinein, dann wächst es und wird stärker.

Das trifft auf alle Gefühle zu - auf die positiven und die negativen.

Je mehr wir den negativen Gefühlen freien Lauf lassen, umso mächtiger und stärker werden diese.

Je mehr wir unsere positiven Gefühle pflegen und nähren, umso stärker werden diese und umso häufiger spüren wir diese.

Der einzige Unterschied zwischen Menschen, die glücklich sind und denen, die es nicht sind, sind ihre Gewohnheiten. Marci Shimoff

Eine Gewohnheit ist nichts anderes als eine zur Routine gewordene Handlung. Was wir oft genug wiederholen und pflegen, das wächst und wird stärker.

Wenn wir also glücklich sein wollen, dann müssen wir bewusst jeden Tag nach Positivem Ausschau halten und so unsere positiven Gefühle stärken.

Worauf wir uns in Gedanken konzentrieren, rückt in unseren Fokus. Wenn wir bewusst unseren Blick auf erfreuliche und positive Dinge lenken, dann nehmen wir diese eher wahr. Umgekehrt gilt das Gleiche!


weisheit-indianer.html

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Übung, um mehr das Positive zu sehen

Machen Sie ein Spiel daraus, Positives und Schönes zu entdecken.

Halten Sie jeden Tag bewusst Ausschau nach etwas oder Jemandem, dem Sie einen Preis verleihen möchten:

Genießen Sie, was Sie an Schönem und Positiven erleben durften.

Sie werden sehen: welcher der beiden Wölfe in Ihnen den Kampf gewinnt, darauf haben Sie eine Menge Einfluss.

Worauf Sie sich konzentrieren, bestimmt, wie Sie sich fühlen.

Hier weitere Tipps für die Pflege guter Gefühle:
Dankbarkeit
Vertrauen
Hoffnung
Liebe
Freude

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Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Als Psychotherapeut helfe ich seit 35 Jahren Menschen, besser mit dem Leben und ihren Problemen klarzukommen. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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  1. Leserkommentar Gina schreibt am 06.08.2017

    Perfekt dankeschön!

  2. Leserkommentar Stefan Stein schreibt am 27.07.2017

    Ich finde es sehr schön dass sich ein Mensch auch heute noch auf die positiven Dinge konzentriert und somit den negativen die Chance nimmt Platz zu gewinnen in einer Gesellschaft die das bitter nötig hat

  3. Leserkommentar Andreas schreibt am 24.07.2017

    Sascha, ich wollte Dir sagen, das es gar nicht die Absicht des guten Wolfes ist den anderen zu attakieren. Er will Liebe und Frieden. Das bringt uns dann inneres Gleichgewicht und nicht ein stetiger Wechsel von links nach rechts und zurück.

  4. Leserkommentar Silke schreibt am 13.07.2017

    Dies ist eine meiner Lieblings Geschichten. Ich bin gerade in einer Reha. Hier kann man gut sehen, wer welchen Wolf gefüttert hat/ bzw. Es noch immer tut - erschreckend!

  5. Leserkommentar Sascha schreibt am 29.04.2017

    Die Geschichte geht saber noch weiter, denn der Häuptling empfiehlt seinem Sohn beide Wölfe zu füttern, dait sich keiner vernachlässigt fühlt und den anderen um so stärker attakiert. Es geht um das innere Gelichgewicht und nicht darum nur einen Wolf zu füttern.

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