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Gelassenheit

Unter Gelassenheit verstehen wir innere Ruhe oder Ausgeglichenheit. Mehr innere Gelassenheit zu verspüren, ist ein Ziel, das die meisten von uns anstreben.

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Wie kommt man zu mehr Gelassenheit und wird gelassener?

Ob wir gelassen oder eher verstört durchs Leben gehen, ob wir loslassen können, hat sehr viel mit unseren Lebenseinstellungen und Erfahrungen zu tun.

Förderlich für eine gelassene Haltung sind folgende Faktoren:

Ein positives Selbstwertgefühl und ein gesundes Selbstvertrauen.

Die Haltung: „Ich bin in Ordnung. Ich bin wertvoll und liebenswert.“ hilft uns z.B., auf Ablehnung gelassener zu reagieren.

Selbstablehnung und eine geringe Selbstachtung verhindern, dass wir anderen Menschen gelassen begegnen können, da wir dann Angst haben, abgelehnt zu werden.

Eine optimistische und zuversichtliche Einstellung.

Die Überzeugung „Was auch kommt, ich finde eine Lösung. Irgendwie geht es immer weiter“ hilft uns, gelassen in die Zukunft zu schauen und bei Problemen einen kühlen Kopf zu bewahren.

Sind wir eher pessimistisch eingestellt, dann schauen wir eher besorgt, verspannt, nervös und gestresst in die Zukunft, da wir immer mit einem schlechten Ausgang rechnen.

Eine vernünftige Einstellung zu Fehlern und Versagen.

Die Einstellung „Fehler sind menschlich. Ich habe getan, was mir möglich war.“ hilft, gelassen mit Misserfolgen und Niederlagen umzugehen.

Wer dagegen Fehler und Missgeschicke als eine Katastrophe ansieht und sich zum Versager stempelt, der hat Angst vor Entscheidungen und der wird ständig ängstlich und angespannt sein, da Fehler unvermeidbar sind.

Die Überzeugung, seines eigenen Glückes Schmid zu sein.

Wer überzeugt ist, einen Einfluss auf sein Glück oder Unglück zu haben, wer glaubt, sein Leben im Griff zu haben, der kann vertrauensvoll in die Zukunft schauen.

Wer sich dagegen als Opfer fühlt und glaubt, anderen oder dem Schicksal ausgeliefert zu sein, der kann nicht gelassen sein.

Der muss sorgenvoll und voller Angst in die Zukunft schauen.

Die Zauberworte heißen Selbstwirksamkeit und Resilienz.

Die 2000 Jahre alte Erkenntnis "Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern unsere Sicht der Dinge".

Es sind unsere Beurteilungen, unsere Sicht der Dinge und Menschen, die darüber entscheiden, ob wir glücklich oder unglücklich, zufrieden oder unzufrieden, deprimiert oder hoffnungsvoll, verägert oder gelassen sind.

Wir halten also den Schlüssel für mehr Gelassenheit in unseren Händen.

Gelassenheit beginnt im Kopf, d.h. sie entsteht durch die richtige Einstellung zum Leben, zu uns selbst, den Problemen und anderen Menschen.

Darüber hinaus helfen uns auch eine Atemtechnik, Meditation oder ein Entspannungsverfahren, wenn wir mal aufgewühlt, verärgert oder etwas kopflos sind, um wieder gelassener und ruhiger zu werden.

Gott gebe mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, beides voneinander zu unterscheiden.
- Zitat des Theologen Reinhold Niebuhr -

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Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

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Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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