7 Dinge, die Sie sich nicht antun dürfen

Diese sieben Verhaltensweisen machen Sie garantiert unglücklich und unzufrieden. Befreien Sie sich davon. Hier erfahren Sie, wie das geht.

7 Dinge, die Sie sich nicht antun dürfen
© André Hunter, unsplash.com

Haben Sie sich Verhaltensweisen angeeignet, die auf Dauer dazu führen, dass Sie unglücklich und unzufrieden sind? Um sieben solcher schädlichen Angewohnheiten geht es in diesem Beitrag.

1. Jemand sein wollen, der Sie nicht sind.

Verbiegen und verstellen Sie sich nicht, nur um anderen zu gefallen. Geben Sie nicht vor, jemand zu sein, der Sie nicht sind. Das kostet Energie und erzeugt Angst, andere könnten Ihr wahres Ich entdecken und Ihnen die Maske vom Gesicht reißen.

Was immer du im Leben tust, sei du selbst, sei anders.

Wir alle haben Fehler und Schwächen. Kein Grund, sich dafür zu schämen und diese zu verstecken. Haben Sie den Mut, authentisch zu sein. Sie müssen nicht perfekt sein, um liebenswert zu sein und geliebt zu werden.

Sie werden Menschen treffen, die Sie so mögen, wie Sie sind. Sie werden Menschen begegnen, die Ihr wahres Ich mögen. Es wird Menschen geben, die Sie so lieben und annehmen, wie Sie sind. 

Vielleicht sind es wenige. Dafür aber sind es Menschen, in deren Gegenwart Sie sich wohlfühlen. Seien Sie ein Original und leben Ihre Originalität

 

 

2. Andere für Ihre Probleme verantwortlich machen

Wenn Sie andere oder die Umstände dafür verantwortlich machen, was Sie durchmachen, erleben, haben oder nicht haben, dann legen Sie die Verantwortung für Ihr Leben in die Hände anderer. Sie geben anderen Macht über Ihr Leben. Die Folge ist: Es wird sich solange nichts zum Besseren für Sie wenden, solange sich die anderen oder die Umstände nicht ändern. Bis dahin sind Sie anderen und den Umständen auf Gedeih und Verderben ausgeliefert. Das Leben, die Mitmenschen, die Eltern, die Gesellschaft, der Staat schulden Ihnen nichts.

Warum sollten diese sich um Ihre Probleme kümmern? Geben Sie Ihre Macht nicht aus der Hand. Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihr Leben. Setzen Sie sich an das Steuer Ihres Lebens und fahren. Erst dann können Sie über Ihr Leben bestimmen und Ihre Situation und Ihr Leben verbessern. Es ist Ihr Leben und Ihre Verantwortung, dafür zu sorgen, dass es Ihnen gutgeht.

Warum es wichtig ist, die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, erfahren Sie in meinem Beitrag über Selbstverantwortung. Hier sind die Vorteile, wenn Sie die Verantwortung für Ihr Leben übernehmen.

3. Ihr Glücklichsein von Ihrem Partner abhängig machen.

Ihr Partner kann Ihrem Leben keinen Sinn geben oder Sie glücklich machen. Wenn Sie Ihr Glück von Ihrem Partner abhängig machen, dann bürden Sie ihm eine Verantwortung auf, die er nicht hat und nicht tragen kann. Aus Angst, Ihren Partner zu verlieren, verbiegen Sie sich ständig, da Sie sich nicht trauen, Ihr Leben so zu leben, wie Sie es für richtig halten. Ihrem Partner könnte das ja missfallen. Sie tun Vieles nur um des lieben Friedens willen. Das schränkt Sie in Ihrer persönlichen Entfaltung enorm ein.

Ihr Partner kann Sie nicht glücklich machen. Das können nur Sie!

Wenn Sie sich alleine nicht ausgefüllt fühlen, dann kann Ihr Partner diese Leere nicht füllen. Entlassen Sie Ihren Partner aus der Verantwortung, Sie glücklich machen zu müssen. Machen Sie sich selbst glücklich. Dann hat auch Ihr Partner Freude an Ihnen.

Lesen Sie den Beitrag meiner Partnerin über die Irrtümer in einer Partnerschaft.

4. Sich mit Menschen umgeben, die Ihnen nicht guttun

  • Dazu gehören Menschen, in deren Gegenwart Sie sich unwohl fühlen oder langweilen.
  • Dazu gehören Menschen, die Sie ständig kritisieren oder ändern wollen.
  • Dazu gehören Menschen, die immer nur über sich reden und sich nicht für Sie interessieren.
  • Dazu gehören Menschen, die ständig klagen, jammern und schlecht über andere reden.
  • Dazu gehören Menschen, die pessimistisch eingestellt sind und überall ein Haar in der Suppe finden.
  • Dazu gehören Menschen, die Sie nur dann anrufen, wenn sie Ihre Hilfe brauchen.

Diese Menschen sind Vampire, die Ihnen Ihre Energie und gute Laune rauben. Das Leben ist zu kostbar und zu kurz, um es mit solchen Menschen zu verbringen.

Auf Menschen trifft zu, was auch auf Schuhe zutrifft: Tun sie weh, passen sie nicht.

Verbringen Sie Ihre Zeit mit Menschen, die Sie inspirieren, von denen Sie etwas lernen können, in deren Gegenwart Sie sich lebendig und wohl fühlen. Beziehungen sollten Ihnen guttun, nicht schaden.

5. Undankbar und nie mit dem zufrieden sein, was man hat

Nicht dankbar sein ist ein sicherer Garant für Unzufriedenheit und Unglücklichsein. Immer mehr haben wollen, nie mit dem zufrieden sein und schätzen, was man besitzt, das erzeugt das ungute Gefühl, es fehle einem etwas Wichtiges. Statt darüber nachzudenken, was Ihnen fehlt, machen Sie sich bewusst, was Sie besitzen und das andere gerne hätten.

  • Vielleicht haben Sie einen liebevollen Partner, um den andere Sie beneiden.
  • Vielleicht haben Sie Kinder, um die andere Eltern Sie beneiden.
  • Vielleicht haben Sie Freunde, um die Sie andere beneiden.
  • Vielleicht haben Sie einen Job, um den Sie andere beneiden.
  • Vielleicht haben Sie eine Art, mit Menschen umzugehen, um die Sie andere beneiden.
  • Vielleicht verfügen Sie über Talente und Fähigkeiten, um die Sie andere beneiden.

Machen Sie sich auf die Suche nach Ihren Reichtümern und seien Sie täglich(!) dafür dankbar. Sie werden erstaunt sein, wie gut sich Dankbarkeit anfühlt.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Dankbarkeit. Zitate zur Zufriedenheit.

6. Ständig Ihre Bedürfnisse hintenanstellen

Zurückstecken und nachgeben ist in Ordnung, solange das nicht zur Gewohnheit wird. Wenn Sie sich ständig danach richten, was andere wollen und Ihre Bedürfnisse ständig verleugnen, dann fühlen Sie sich irgendwann ausgenutzt und missbraucht. Sie ernten für Ihr Nachgeben nämlich nur selten Dankbarkeit. Mal abgesehen davon, dass Sie selbst zu kurz kommen und sich um Ihr Glück betrogen fühlen.

Achten Sie darauf, dass Ihre wichtigen Bedürfnisse erfüllt und befriedigt werden. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu kurz kommen. Dann geht es Ihnen gut und Sie können anderen gegenüber aus freien Stücken großzügig sein.

Machen Sie den Selbstlosigkeits Test und schauen, ob Sie zu selbstlos sind.

7. Andere beneiden

Wenn Sie ständig andere beneiden, dann ist das ein sicherer Garant für Unglücklichsein, Ärger und Missgunst. Andere beneiden heißt, deren Glück zu Ihrem Unglück zu machen. Neidgefühle sind immer ein sicheres Zeichen dafür, dass man sich nicht seines Reichtums bewusst ist bzw. diesen nicht schätzt. Lernen Sie darauf zu achten, wofür Sie dankbar sein können und entfernen so das Gift Neid, das Sie auffrisst.

Lesen Sie hierzu den Beitrag 5 Dinge, die glückliche Menschen nie tun.

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Katrin schreibt am 28.04.2020

*lach* Ich sehe da einen eklatanten Widerspruch: Der Mensch soll nicht neidisch sein (7), aber auf das gucken, worum er von anderen beneidet wird (5)? Wenn ich auf das schaue, was andere toll finden, bin ich doch auch ziemlich fremdbestimmt, oder? Ich muss eigentlich mir selbst genügen. Egal, was andere meinen...

Bela schreibt am 03.12.2019

Danke, Dr. Merkle, ich schätze Ihren Artikel sehr. Zum Kommentar von....vom 11.11.2019: Diese Symptome kenne ich gut, ich habe sie lange nicht wirklich beachtet, nur jedesmal Angst gehabt, als sie sich zeigten. Ich hatte einen Job u.habe eine (Herkunfts-) Familie, die mir einiges abverlangt(e). Doch ich funktionierte weiter u.fühlte mich f.alles zuständig bis ich in einem heftigen Burnout landete. Aus jetziger Sicht hätte ich schon viel früher einiges im Leben ändern können- Job ändern/kündigen, Familie in Selbstverantwortung entlassen, auf meine Bedürfnisse achten. Ich wünsche dir viel Kraft, schau gut auf dich und deine wahren Bedürfnisse!

...... schreibt am 11.11.2019

Ich habe eigentlich nur nach was gesucht... Weil ich mich unwohl fühle... Ich habe aber nichts im Internet gefunden.kennt jemand das Gefühl?:mir ist schlecht, mein Herz klopft schneller, ich fange an zu zittern, ich habe angst und mir wird plötzlich so warm 🥺ich weiß nicht was mit mir los ist. Das hatte ich schonmal.aber ich habe angst.. Was ist bloß los mit mir.. Ich kriege sowieso schnell Panik wenn mir schlecht wird.. Das war mir gerade zu. Viel. Mir geht es jetzt besser 😅😷ich bin FROH, dass es endlich aufgehört hat😭Wieso es mir so schlecht ging, weiß ich bis heute nicht ☹?😶es ist 2:00 Uhr morgens.. Das passiert mir immer abends/nachts. Nicht oft aber manchmal. Ich weiß auch nicht wieso ich das hier schreibe.. Aber ich musste einfach. Falls mein Kommentar hier nicht hingehört, tut es mir leid aber ich... Muss... Einfach... Mir wird hier keiner helfen können denke ich..Aber ein Versuch ist es wert💜

Paul schreibt am 15.06.2019

Ich habe immer das Gefühl, dass ich nicht von diesem Ort komme, an dem ich wohne :( ich habe den Drang in die Berge zu gehen. Ich habe irgendwie das Gefühl aus einem anderen Ort zukommen und das sind die Berge. Also ich war nämlich jetzt eine Woche im Urlaub, in Österreich und als ich nach Hause kam, war ich traurig :c ich muss einfach zurück in die Berge. Ich kann einfach nicht anders :( weiß jemand an was das liegen kann? Ich fühle mich immer so schlecht und bin immer traurig :/ Ich kann nicht einfach weg ziehen, bin nämlich noch ein Kind und meine Eltern können sich nicht in mich hineinversetzen.

Leni schreibt am 13.12.2018

Das ich Fälschlicherweise denke ich komme von dieses Verhalten nicht weg und das zieht mich runter . Ich komme da erst raus wenn ich die Sinne wahrnehme wie die Landschaft konzentriert angucke .

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 1. Jemand sein wollen, der Sie nicht sind.
 2. Andere für Ihre Probleme verantwortlich machen
 3. Ihr Glücklichsein von Ihrem Partner abhängig machen.
 4. Sich mit Menschen umgeben, die Ihnen nicht guttun
 5. Undankbar und nie mit dem zufrieden sein, was man hat
 6. Ständig Ihre Bedürfnisse hintenanstellen
 7. Andere beneiden
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