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7 Dinge, die Sie sich nicht antun dürfen

mann am schreibtisch

Haben Sie sich Verhaltensweisen angeeignet, die auf Dauer dazu führen, dass Sie unglücklich und unzufrieden sind?

Um 7 solcher Angewohnheiten geht es in meinem Beitrag.

© Autor: Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut

7 schädliche Gewohnheiten

1. Jemand sein wollen, der Sie nicht sind.

Verbiegen und verstellen Sie sich nicht, nur um anderen zu gefallen.

Geben Sie nicht vor, jemand zu sein, der Sie nicht sind.

Das kostet Energie und erzeugt Angst, andere könnten Ihr wahres Ich entdecken und Ihnen die Maske vom Gesicht reißen.

Wir alle haben Fehler und Schwächen. Kein Grund, sich dafür zu schämen und diese zu verstecken.

Haben Sie den Mut, authentisch zu sein. Sie müssen nicht perfekt sein, um liebenswert zu sein und geliebt zu werden.

Was immer du im Leben tust,
sei du selbst, sei anders. James Brown

Sie werden Menschen treffen, die Sie so mögen, wie Sie sind.

Sie werden Menschen begegnen, die Ihr wahres Ich mögen.

Es wird Menschen geben, die Sie so lieben und annehmen, wie Sie sind.

Vielleicht sind es wenige. Dafür aber sind es Menschen, in deren Gegenwart Sie sich wohlfühlen.

Seien Sie ein Original und leben Ihre Originalität

Mehr darüber in dem Saboteur des Glücks: Zeige nie deinen wahren Gefühle

2. Andere für Ihre Probleme verantwortlich machen

Wenn Sie andere oder die Umstände dafür verantwortlich machen, was Sie durchmachen, erleben, haben oder nicht haben, dann legen Sie die Verantwortung für Ihr Leben in die Hände anderer.

Sie geben anderen Macht über Ihr Leben.

Die Folge ist: Es wird sich solange nichts zum Besseren für Sie wenden, solange sich die anderen oder die Umstände nicht ändern.

Bis dahin sind Sie anderen und den Umständen auf Gedeih und Verderben ausgeliefert.

Das Leben, die Mitmenschen, die Eltern, die Gesellschaft, der Staat schulden Ihnen nichts.

Warum sollten diese sich um Ihre Probleme kümmern?

Geben Sie Ihre Macht nicht aus der Hand. Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihr Leben.

Setzen Sie sich an das Steuer Ihres Lebens und fahren.

Erst dann können Sie über Ihr Leben bestimmen und Ihre Situation und Ihr Leben verbessern.

Es ist Ihr Leben und Ihre Verantwortung, dafür zu sorgen, dass es Ihnen gutgeht.

Warum es wichtig ist, die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, erfahren Sie in meinem Beitrag über Selbstverantwortung.

Hier die Vorteile, wenn man die Verantwortung für sein Leben übernimmt.

3. Ihr Glücklichsein von Ihrem Partner abhängig machen.

Ihr Partner kann Ihrem Leben keinen Sinn geben oder Sie glücklich machen.

Wenn Sie Ihr Glück von Ihrem Partner abhängig machen, dann bürden Sie ihm eine Verantwortung auf, die er nicht hat und nicht tragen kann.

Aus Angst, Ihren Partner zu verlieren, verbiegen Sie sich ständig, da Sie sich nicht trauen, Ihr Leben so zu leben, wie Sie es für richtig halten. Ihrem Partner könnte das ja missfallen.

Sie tun Vieles nur um des lieben Friedens willen.

Das schränkt Sie in Ihrer persönlichen Entfaltung enorm ein.

Ihr Partner kann Sie nicht glücklich machen. Das können nur Sie!

Wenn Sie sich alleine nicht ausgefüllt fühlen, dann kann Ihr Partner diese Leere nicht füllen.

Entlassen Sie Ihren Partner aus der Verantwortung, Sie glücklich machen zu müssen.

Machen Sie sich selbst glücklich. Dann hat auch Ihr Partner Freude an Ihnen.

Lesen Sie den Beitrag meiner Partnerin über die Irrtümer in einer Partnerschaft.

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4. Sich mit Menschen umgeben, die Ihnen nicht guttun

Dazu gehören Menschen, in deren Gegenwart Sie sich unwohl fühlen oder langweilen.

Dazu gehören Menschen, die Sie ständig kritisieren oder ändern wollen.

Dazu gehören Menschen, die immer nur über sich reden und sich nicht für Sie interessieren.

Dazu gehören Menschen, die ständig klagen, jammern und schlecht über andere reden.

Dazu gehören Menschen, die pessimistisch eingestellt sind und überall ein Haar in der Suppe finden.

Dazu gehören Menschen, die Sie nur dann anrufen, wenn sie Ihre Hilfe brauchen.

Diese Menschen sind Vampire, die Ihnen Ihre Energie und gute Laune rauben.

Das Leben ist zu kostbar und zu kurz, um es mit solchen Menschen zu verbringen.

Verbringen Sie Ihre Zeit mit Menschen, die Sie inspirieren, von denen Sie etwas lernen können, in deren Gegenwart Sie sich lebendig und wohl fühlen.

Beziehungen sollten Ihnen guttun, nicht schaden.

Ratgeber Gefühle verstehen

5. Nicht dankbar sein

Nicht dankbar sein ist ein sicherer Garant für Unzufriedenheit und Unglücklichsein.

Immer mehr haben wollen, nie mit dem zufrieden sein und schätzen, was man besitzt, das erzeugt das ungute Gefühl, es fehle einem etwas Wichtiges.

Statt darüber nachzudenken, was Ihnen fehlt, machen Sie sich bewusst, was Sie besitzen und das andere gerne hätten.

Vielleicht haben Sie einen liebevollen Partner, um den andere Sie beneiden.

Vielleicht haben Sie Kinder, um die andere Eltern Sie beneiden.

Vielleicht haben Sie Freunde, um die Sie andere beneiden.

Vielleicht haben Sie einen Job, um den Sie andere beneiden.

Vielleicht haben Sie eine Art, mit Menschen umzugehen, um die Sie andere beneiden.

Vielleicht verfügen Sie über Talente und Fähigkeiten, um die Sie andere beneiden.

Machen Sie sich auf die Suche nach Ihren Reichtümern und seien Sie täglich(!) dafür dankbar.

Sie werden erstaunt sein, wie gut sich Dankbarkeit anfühlt.

Mehr zum Thema Dankbarkeit.

6. Ständig Ihre Bedürfnisse hintenanstellen

Zurückstecken und nachgeben ist o.k., solange das nicht zur Gewohnheit wird.

Wenn Sie sich ständig danach richten, was andere wollen und Ihre Bedürfnisse ständig verleugnen, dann fühlen Sie sich irgendwann ausgenutzt und missbraucht.

Sie ernten für Ihr Nachgeben nämlich nur selten Dankbarkeit.

Mal abgesehen davon, dass Sie selbst zu kurz kommen und sich um Ihr Glück betrogen fühlen.

Achten Sie darauf, dass Ihre wichtigen Bedürfnisse erfüllt und befriedigt werden.

Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu kurz kommen. Dann geht es Ihnen gut und Sie können anderen gegenüber aus freien Stücken großzügig sein.

Machen Sie den Selbstlosigkeits Test und schauen, ob Sie zu selbstlos sind.

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7. Andere beneiden

Wenn Sie ständig andere beneiden, dann ist das ein sicherer Garant für Unglücklichsein, Ärger und Missgunst.

Andere beneiden heißt, deren Glück zu Ihrem Unglück zu machen.

Neidgefühle sind immer ein sicheres Zeichen dafür, dass man sich nicht seines Reichtums bewusst ist bzw. diesen nicht schätzt.

Lernen Sie darauf zu achten, wofür Sie dankbar sein können und entfernen so das Gift Neid, das Sie auffrisst.

Lesen Sie hierzu meinen Beitrag 5 Dinge, die glückliche Menschen nie tun.


7-dinge-die-sie-sich-nicht-antun-sollten.html

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Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Als Psychotherapeut helfe ich seit 35 Jahren Menschen, besser mit dem Leben und ihren Problemen klarzukommen. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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  1. Leserkommentar Gabi schreibt am 25.10.2016, 00.49 Uhr

    Ich verlasse meinen Partner nicht. Er ist ein neidvoller Mensch. Er schlägt und erniedrigt. Er lügt ...er nutzt Menschen aus.er kritisiert Alles und Jeden. Ich verändert mich dadurch. Ich bin traurig. Einst liebte ich das Leben und ich lächelte im strahlen des glücklich seins

  2. Leserkommentar Meganespresso schreibt am 19.10.2016, 01.53 Uhr

    Absolut gar nichts! Ich tu mir selber nur gutes und darüber bin ich sehr glücklich! Das war nicht immer so...früher konnte ich nie aus mir heraus.es war mir verboten etwas aus mir zumachen aus mir heraus zuholen! Jetzt als Schmetterling geht es mir blendend .ich bin ein unikat...jeder ist einzigartig! Aber was mich unglücklich macht sind konservative, gehässige trastschtanten!

  3. Leserkommentar Mandy K. schreibt am 06.09.2016, 07.42 Uhr

    Gedankenkarussel der probleme immer wieder die gleichen Dinge im Kopf haben Tag und Nacht ohne die Ursachen zu bekämpfen

  4. Leserkommentar Meike schreibt am 30.05.2016, 17.50 Uhr

    Ich suchte mir regelmäßig scheinbar gute Männer, die sich nach lurzer Zeit als regelrechte Soziopathen entpuppten. Ich stelle immer mehr fest, dass ich natürlich die wichtigste Person in meinem Leben bin. Ich muss mich selvst anerkennen, ich habe festgestellt, dass sich mein freies Denken mit einem Partner nicht vereinbaren lässt, dass ist oft schmerzhaft, doch es ist nun mal so, dass ich nicht angeleint sein kann-also jeden Tag mit jemandem zusammen zu sein. Ich habe sicherlich viele Entscheidungen getroffen, die sich in ddn letzten Monaten als Fehler erwiesen haben. Zum Beispiel auch, der harte Kampf auf dem Arbeitsmarkt, ich schaffe es psychisch nicht, den Anforderungen gerecht zu werden - das hat zur Konsequenz, dass ich finanziell knapsen muss, doch mein Wohlbefinden, mein Selbstrespekt und meine Liebe zu mir ist mir sicherlich wichtiger... Was immer man darüber denken mag als Aussenstehender. Andere leben nicht mein Leben.

  5. Leserkommentar Marie schreibt am 05.04.2016, 15.20 Uhr

    Ich sorge mich um andere und möchte, dass es ihnen allen gut geht, sonst habe ich Schuldgefühle, weil es mir so gut geht. Ich gebe dabei auch Materielles oder biete meine Hilfe an. Meist verändert sich gar nichts, nein es verändert nichts und ich fühle mich weiterhin schuldig. Das wäre an sich noch nicht schlimm, wenn ich andere nicht ständig mit meinen Vorstellungen, wie diese zu leben hätten, damit es ihnen besser geht, bedrängen würde und nicht merken würde, dass mit mir wahrscheinlich etwas nicht stimmt. Es macht mich unglücklich.

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